Holz im Tank
FT-Diesel birgt eine große Chancen für die Land- und Forstwirtschaft.
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Energiepflanzen steigern die Hektar-Ausbeute
Ersten Kalkulationen zufolge errechne sich ein Zapfsäulenpreis von 1,20 Euro/l, womit die Wirtschaftlichkeit durchaus gegeben sei, betonte Prof. Hofbauer. Interessant seien die Herstellungsgrundlagen. Bei Holz als Grundstoff könnten pro Hektar etwa 1.500 l erzeugt werden, ähnlich der Produktion von Dieselöl aus Raps. Beim Einsatz von Energiepflanzen wie Miscanthus würde sich die Hektar-Ausbeute auf fast 4.000 l FT-Diesel steigern lassen. Damit könnte der Treibstoffbedarf Österreichs auf rund 120.000 t ha abgedeckt werden - eine große Chance für die Bauernschaft, hob Prof. Hofbauer hervor. Zwar müsse das Material aus Kostengründen auf großen, zusammenhängenden Flächen gewonnen werden; gleichzeitig wäre die Herstellung des Treibstoffs aber dezentral in einigen Werken möglich, auch weil dadurch eine optimale Nutzung der anfallenden Wärme für die Fernheizung gegeben sei. Derzeit befänden sich verschiedene Synthesereaktoren zur Herstellung von Erdgas in der Entwicklung. Außerdem werde die Gewinnung von Wasserstoff aus Biomasse im Labormaßstab untersucht. Das endgültig angestrebte Ziel des Projekts sei die sanfte Umstellung von fossilen auf nachhaltige Kraftstoffe. Im Hinblick hierauf hätten sich bereits Interessenten aus Japan und den Vereinigten Staaten angemeldet.
Mehr Infos über den Biomasseverband:
www.biomasseverband.at
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