Gezielter Einsatz von Silierhilfsmitteln sichert Silagequalität
Bei optimalem Einsatz von Siliermittelzusätzen kann die Silagequalität gesichert oder sogar verbessert werden.
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Bakterienimpfkulturen (Milch-, Essigsäure- und Propionsäurebildner) können unter besten Silierbedingungen (sauberes, leicht silierfähiges, auf 30–35 % TM angewelktes und gut verdichtetes Siliergut) eine Verbesserung der Verdaulichkeit und des Energiegehaltes sowie eine Futteraufnahmesteigerung ermöglichen. Beim Einsatz von heterofermentativen Milchsäurebakterienstämmen wird Essigsäure gebildet, die nach dem Öffnen des Silos die Vermehrung von Hefen hemmt und somit einen Schutz vor Nacherwärmung bieten kann.
Die Produktion von qualitativ hochwertigen Grassilagen mit einer Futterenergie über 6,0 MJ NEL verlangt sorgfältige und genaue Arbeit sowie hohes Fachwissen im Bereich der Bestandesführung, Ernte- und Siliertechnik sowie der Siliermittelanwendung. Die Einhaltung der elementaren Silierregeln ist und bleibt dabei die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Futterkonservierung.
Autor: Ing. Reinhard Resch, HBLFA Raumberg-Gumpenstein
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