Getreidevermarktung
Die Preisrallye der weltweiten Leitnotierungen bei Getreide hält seit Monaten an. Auch am österreichischen Kassamarkt jagt ein Rekord den anderen. Für den Landwirt gilt, diese Preissteigerung intelligent zu nutzen.
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an der Wiener Börse seit dem EUBeitritt Österreichs im Jahr 1995.
Hälfte absichern
Dr. Hubert Spanischberger (Leiter der Abteilung Getreide der RWA) rät den Landwirten, maximal die Hälfte der Ernte mit Vorkontrakten abzusichern. Er warnt vor einem zu hohen Anteil an Vorkontraktweizen. „So besteht bei Missernten oder Hagel die Gefahr einer fehlenden Deckung des Liefervertrags.“ Auf eine weitere Preisentwicklung nach oben zu warten, davon würde der Marktexperte abraten: „Vieles ist davon abhängig, wie die Bestände über den Winter gekommen sind und wie die Exportpolitik in Russland und der Ukraine in den kommenden Monaten aussehen wird. Die Anbaufläche von Weizen wird in Europa um ca. 500.000 ha steigen. Bei Mais wird aufgrund der Preisentwicklung ebenfalls eine Steigerung von bis zu 500.000 ha erwartet.“ Ändern sich die vorhin genannten Faktoren, so könne jedenfalls von einer Trendumkehr am Getreidemarkt ausgegangen werden.
Autor: Roman GOLDBERGER
Den gesamten Artikel lesen Sie in der Ausgsabe 5/2011 von Der fortschrittliche Landwirt.
Weiters in dieser Ausgabe:
- Wintergetreide: Was ist jetzt zu tun?
- Frühjahrsdüngung bei Getreide
- Mohn, Kümmel, Hanf & Co
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