Getreidemarkt vom 27. September 2011
Die Notierungen auf den Finanzmärkten fallen von Tag zu Tag. Dieser Trend macht auch von den Agrarbörsen nicht Halt. In den letzten Tagen spielten fundamentale Daten keine Rolle, doch das Blatt wendet sich wieder.
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Heute Dienstag konnte an der Euronext in Paris ein Ansteigen der Kurse für Weizen und Mais beobachtet werden. Die Angst vor einer Wirtschaftskrise scheint wieder in den Hintergrund gerückt zu sein.
Laut einem Marktkommentar von Londoner Experten des IGC habe sich der Getreidepreis im Juli und August anhaltend stark präsentiert. Anfang September wechselten die Getreidepreise jedoch die Richtung, obwohl sich an den Fundamentals der globalen Versorgung kaum etwas geändert habe.
Mais
Die IGC hat die Prognose für die Welt-Maisernte erneut um 4 Mio. Tonnen reduziert. Derzeit spricht man von 845 Mio. Tonnen. Der Endbestand von Mais würde sich angesichts des Verbrauches auf 119 Mio. Tonnen reduzieren, das sind knappe 14 % des Verbrauches - ein bedenklicher Wert. Österreichische Händler berichten derzeit von noch geringem Handel mit Mais. Der Preis liegt derzeit bei 180 bis maximal 190 €/t (inkl. MwSt.). Es gäbe aber auch Vorkontrakte mit 200 €/t.
Weizen
Der IGC revidiert auch die Weltweizenproduktion. Gegenüber dem Vormonat um 2 Mio. Tonnen wurde die Produktion auf 679 Mio. Tonnen nach oben korrigiert. Die globale Weizenbilanz sei somit ausgeglichen, die Endbestände unverändert - 28 % des Verbrauchs. Der derzeitge Weizenpreis liegt laut Agrarhändlern bei 170 €/t (inkl. MwSt.).
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