Getreidemarkt: Notierungen steigen
Während die Notierungen an den Warenterminbörsen in Chicago und Paris in den letzten Tagen und Wochen kontinuierlich anstiegen, zeigt sich der Kassamarkt in Österreich abwartender.
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Angebot deckt Bedarf
Dem gegenüber stehen die Fundamentaldaten des Internationalen Getreiderats (IGC) und des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA). Der IGC beziffert jetzt die globale Weizenerzeugung auf 690 Mio. t, das USDA hatte eine Woche davor 692 Mio. t genannt. Beide Institutionen gehen davon aus, dass der Verbrauch 2011/12 etwa 10 Mio. t darunter liegen wird, sodass die Endbestände wachsen können.
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Kassamarkt zurückhaltend
Der österreichische Kassamarkt geht indes zurückhaltend zur Sache. Die Notierung für Mahlweizen an der Wiener Produktenbörse festigte sich am Mittwoch dieser Woche leicht um EUR 1,50 auf EUR 185,- pro t. Neu hinzugekommen ist diese Woche am Wiener Kursblatt auch wieder der Premiumweizen – mit EUR 233,50 pro t auf einem sehr starken Niveau. Von den Landesproduktenhändlern und Lagerhäusern sind Mahlweizenpreise und Maispreise von EUR 185,-- bis 195,-- (inkl. MWST) zu hören. Die Marktteilnehmer wollen die neuen Signale von den Terminbörsen erst einmal einordnen und deren Nachhaltigkeit abschätzen können.
Quelle der Grafiken: raiffeisen.com
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