Gestiegene Futterkosten und niedrige Erlöse sind existenzbedrohend
Die Schweineerzeuger können die deutlich gestiegenen Produktionskosten für Schweinefleisch nicht durch höherer Erzeugererlöse abdecken. Mit dieser Situation sind die Schweineerzeuger schon längere Zeit konfrontiert.
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Futterkosten bleiben voraussichtlich hoch
So notieren Weizen, Mais, Raps und Soja derzeit weltweit zwar nicht mehr auf Höchstniveau, sind aber dennoch gegenüber dem Vorjahr kräftig gestiegen. Denn vor allem in den traditionellen Exportländern sind die Ernten im Winterhalbjahr geringer ausgefallen als zuvor, was die Preise aufgrund veränderter Handelsströme in die Höhe schießen ließ. Gleichzeitig sind die Ernteerwartungen in Deutschland wie in ganz Europa deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Hohe Investitionen für die Umsetzung der Gruppenhaltung bei Sauen notwendig
Verschärft wird die bereits seit Jahren wirtschaftlich angespannte Lage für die Zuchtsauenhalter durch die ab Ende 2012 greifenden EU-Vorgaben zur Gruppenhaltung trächtiger Sauen, die einen erheblichen Investitionsaufwand erfordern. So tragen sich viele Ferkelerzeuger bereits mit dem Gedanken, diesen Betriebszweig ganz aufzugeben (Quell: ZDS Bonn).
Schweinepreis: Preisniveau nicht stabil
Aktuell berichten Marktexperten aus Deutschland von einer Zunahme des Schweineangebotes und einer verhaltenen Nachfrage nach Frischfleisch. Der Vereinigungspreis für kommende Woche wurde zwar unverändert festgesetzt, jedoch haben die Schlachtunternehmen durchwegs angekündigt Hauspreise in der kommenden Vermarktungswoche zu bezahlen.
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