Gebrauchtmaschinen: 20161, Termine: 105, Kleinanzeigen: 2474 / 38, 26544 reg. User, online: 251
 
Home Gebrauchte Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
 

Landwirt Forum

Forumsbeiträge suchen

Es sind 13223 Diskussionen online

Teures Essen durch Biosprit

  Antworten: 26

Name: HIP 19-12-2007 19:25 nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo Kollegen!
Bei einem Bekannten habe ich gerade die Mitgliederzeitung der AK Wien durchgeblättert und bin auf den Artikel "Teures Essen durch Biosprit" gestossen.
Laut AK Wien sei die Landwirtschaft Schuld daran, da sie weniger Getreide für Brot und Futtermittel - aber mehr Ölsaaten, Zucker und Getreide für Biokraftstoff anbaue.
Meiner Meinung nach liegt das am hohen Ölpreis und an den schlechteren Ernten der vergangenen Jahre, hervorgerufen durch die globale Klimaerwärmung (Überschwemmungen, Dürreperioden).
Die Forderung der AK Wien lautet sofortiges zurückfahren der Biospritförderung.
Würden wir diesen Weg der Förderung von Biosprit oder nachwachsenden Rohstoffen verlassen, könnte sich dieses Problem der Missernten noch mehr verschärfen.
Anscheinend hat die AK Wien den Ernst der Lage (Klimaerwärmung) noch nicht erkannt, sonst würde sie solche Forderung nicht stellen.
Oder sind ihr die heurigen Preise des Getreides ein Dorn im Auge und wollen am Kuchen mitnaschen.
Wie seht ihr das?
mfg

Name: Czerwenka antwortet um 19-12-2007 19:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@ HIP Der AK geht es um was anderes sie wollen polarisieren und die Arbeiter gegen uns aufhetzen . Weil es kommen wieder Wahlen und da ist so ein Thema immer sehr gut. Man muß halt früh genug damit anfangen immer und immerwider auf die bösen Bauern rein zu HACKEN.
Aber ich bin eigentlich der MMeinung das die Grünen an dieser Miesere schuld haben. Sie haben ja Jahre lang Alternativenergie zu erzeugen. Nun haben wir sie und was ist jetzt los es wir wider darüber Diskotier ob sie gut ist oder nicht.
Aber die Bösen Bauer die Förderunsmillionäre haben halt wider Schuld.
Mfg Hans

Name: biolix antwortet um 19-12-2007 19:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Na schau, schön das die grünen Schuld sind, die schon vor 15 jahren gsagt haben "setzt doch endlich auf Alternativ Energie".... die haben schon gwusst das dann auch die Bauern verdienen ;-)))

aber so wie das ganze jetzt aussieht, 90% vom Raps wird importiert, energieeffizients bei der erzeugung, biogasmais wird schon von rumänien und der ukrainen nach deutschland geführt, palmöl wird in deutschen bhkws verbrannt etc. etc. so kanns wirklic auch nicht weiter gehen...

g biolix
Name: Trulli antwortet um 19-12-2007 19:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo!

Habe diesen Artikel auch gelesen!
Ich finde den Artikel ganz in Ordnung und auch richtig! Es heißt ja das nicht nur die Biospritproduktion schuld ist, sondern mit ein Grund.....
Biosprit ist sowieso nicht die Zukunft! Mittelfristig ein Boom, aber durchsetzen wird sich Strom und Solar!

mfg
Name: schellniesel antwortet um 19-12-2007 20:24 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@ Trulli
Hallo trulli überleg mal wie Strom hergestellt wird jetzt mal weltweit gesehen. Aus Atomenergie und Kohlekraftwerken. Sehr Umweltfreundlich oder. Österreich hat das glück das es ein sehr Gebirgiges und eher dünn besiedeltes land ist und deshalb ihren Strom großteils aus wasserkraft gewinnen kann. Und bis solar oder windenergie den energiebedarf unserer gesellschaft abdechken kann ist noch lange hin. Der landwirt alleine wird das auch nicht schaffen. Es kann nur von allem ewas sein.
Wird einmal etwas für den landwirt rentabel sind schon wieder Firmen daran interresiert das geschäft ihrerseits zu drehen. Die größte sorge der Intustrie ist das an diesem Boom fast nur Landwirte beteiligen können. Nun wird auf einmal 5% Biodiesel beigemengt das Die OMV ihr geschäft macht usw. In den medien stehen dann eben solche wie obengennante sachen wie: "Hungersnot durch Biodiesel" oder "Abgase von Biodiesel stark Krebserregent" Das sind keine Probleme die wir durch den anbau von Raps oder sonstigen Energiepflanzen haben sondern durch die Globalisierung und durch intrusrialisierung der Landwirtschaft. Wäre es nähmlich zu teuer Landwirtschaftliche waren zu importieren duchr Zoll oder Einführsteuer hätten wir einen regionalen markt wo wieder Angebot und Nachfrage den Preis sofort wieder stabilisieren würden. Hier würde sich für den landwirt der anbau von lebensmitteln und Energiepflanzen gleich rentireren und so würde niergenz ein Überschuss produziert oder wie im Film "We feet The World" wo lemensmittel vernichtet werden nur um den Preis zu erhohen. Das sind Schweinereien die der Öffentlichkeit zugeführt gehören und zwar Täglich und nicht nur in einem Film der im Fernsehen einmal in 10 Jahren zu sehen war!!!!!!!!!!! Osterreich könnte sich sehrwohl selbst mit energie und Lebensmittel versorgen! zumintest schneller alls andrere länder Nur muss es von allem etwas sein und nicht alles auf das Pferd Biosprit setzen. Das ist eine Lösung.
MFG Schellniesel
Name: teufelaberauch antwortet um 19-12-2007 20:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
teures essen ist doch relativ - nach wie vor ist es doch so, daß selbst wenn der Weizen 30 Euro pro dt kostet der Anteil am Endpreis immer noch im einstelligen Centbereich sein wird - trotzdem kostet die Semmel oder die Breze mittlerweile mehr als das doppelte als noch vor 20 Jahren.
und hat von euch schon mal einer einen bäcker oder einen metzger billiger werden sehen mit der begründung, der schweine/bullenpreis oder weizenpreis ist gesunken?
Name: herbyy antwortet um 19-12-2007 20:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo!
Ich hab den Artikel auch gelesen. Wären die grünen Berufsdemonstrierer nicht bei jedem geplanten Wasserkraftwerksprojekt auf den Bäumen gesessen um diese zu verhindern, hätten wir jetzt mehr erneuerbare Energie. Aber der Priesanstieg bei den Lebensmitteln hat sicher nichts mit dem Biosprit zu tun, das ist nur die Art der AK, wo es nur geht die Bauern schlecht machen.
Name: Kathi antwortet um 19-12-2007 20:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo

hatte letztens Zahlen in der Hand: nicht mal 5 % der Anbaufläche in der EU wird für Bioenergie genutzt

Kathi
Name: schellniesel antwortet um 19-12-2007 20:42 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@ Kathi
Ja das hab ich auch schon gesehen und in Österreich sollen es überhaupt nur 3-4% sein. Da is noch viel Fläche ungenutzt. Hätte selbst 30% meiner Acherfläche für Biosprit über. Allerdings für eigenbedarf.
Mfg Schellniesel
Name: aha antwortet um 19-12-2007 21:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
HiP hat folgendes geschrieben:

>>>>>>Meiner Meinung nach liegt das am hohen Ölpreis und an den schlechteren Ernten der vergangenen Jahre<<<<<<


Und meiner Meinug nach liegt das in der mangelnden Einsicht der Konsumenten.

Lebensmittel sind erst dann nach ihrem Wert bezahlt, wenn sich die Umwandlung in Energie nicht mehr lohnt!
Name: Ich_bin_ich antwortet um 19-12-2007 21:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo

Unabhängig von der AK meine ich daß es tatsächlich unverantwortlich ist Ackerfrüchte nicht als Lebens.- oder Futtermittel zu verwenden.
Der Ursprung der Biogasanlagen kommt ja aus der Gülleverwertung. Vorteile: Energiegewinn ohne zusätzlichen Transport, Verbesserung der Gülleeigenschaften, Mehrfachnutzen. Doch davon haben sich heutige Biogasanlagen weit entfernt.
Die daraus gewonnene Energie braucht dreifache Förderung um bestehen zu können: Ausgleichszahlungen auf der Fläche, Investitionsförderung für die technische Anlage und einen geregelten künstlichen Einspeisetarif .......... wie lange sich das die Öffentlichkeit noch gefallen bzw. verkaufen läßt - oder eh schon nimmer - ist fraglich.
Somit ist für mich ein derartiger Aufschrei zb der AK ohnehin zu erwarten.
Würds zwar eben anders begründen, aber immerhin.

Die prozentuellen Angaben über Anbaugebiete, seits mir nicht bös, die sind falsch und getürkt, von denen dies in der Hand haben, einzig um ihre eigenen jahrelangen Forderungen noch zu rechtfertigen ........ weil sie nicht eingestehen wollen daß sie auf ein totes Pferd setzen. Hörts euch doch mal um im Einzugsbereich von Biogasanlagen.
Und um den gehts, nicht ums Gesamtgebiet, also um dort wos noch keine Anlagen gibt ........ und hoffentlich nie geben wird.

Zu den Verhinderern von Wasserkraftwerken: das letzte mir vom Projekt her bekannte verhinderte war das Ausseer: und hier eindeutig von Schwarz-roter Seite, mir ist die Partei dahinter wurscht, ich schreibs nur weils da vorher falsch dargestellt wurde.

Als Bauer bin ich dringend dafür auf Flächen welche nicht mehr zur Nahrungs.- oder Futtermittelerzeugung genutzt werden alle Ausgleichszahlungen einzustellen.

Weil wir die Flächen nie hatten, haben oder haben werden.
Name: aha antwortet um 19-12-2007 21:45 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@Ich bin Ich

Das seh ich ganz anders, ich bin dafür, daß dieser Trend verstärkt wird, denn nur so werden unsere Erzeugnisse entsprechend honoriert!!
Name: biolix antwortet um 19-12-2007 21:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Lieber Ich bin ich !

das mit der wasserkraft ist ja schon in Ö gesagt: wir haben doch eh schon genug "gestaut " in Ö... ich war damals bei heinburg noch sehr jung und war aber vor einigen jahren das erste mal in der Au und was soll ich sagen, auch als EE freak und wasserkraft befürworter sage ich danke das eine der größten und letzten Donauauen so erhalten wurde...

ja und nun noch was, ich weiß nicht ob es wirklich so legitim ist nun auf den "agrosprit" so zu "schimpfen" aber andererseits zu wissen das bis zu 70% der Fläche in der EU schon an unsere Nutzr´tiere bez. Fleischkonsum verfüttert wird un d noch dazu millionen tonnen eiweißfuttermittel importiert werden... also was dann aber klarer wird, das jedes prozent nun mehr das durch agroenergie gebraucht wird sich noch extremer in der Lebensmittelproduktion auswirkt... aber das sagt auch shcon unser Ökologische FUßabdruck.. wir hätten 1 ha pro Ö zur verfügung aber verbrauchen tun wir 4.. also ists gut das uns diese ganzen gschichten endlich die AUgen öffnen...

dir ganz besonders schöne weihnachten ichbinich !!!

lg biolix
Name: tiroler007 antwortet um 19-12-2007 22:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@aha Dann denk einmal weiter wenn noch mehr in die Energiegewinnung geht.
Bist du Volkommen wahnsinnig was nützt dir wenn die Anbaufläche unsereLebensmittel Protukte immer weniger werden. Brauchen ja auch selber Lebensmittel oder Lebst du von der Luft . Bei den Viehhaltenden Betrieben werden die Nebenkosten durch das teure Kraftfutter auch immer mehr und um soviehl wird der Milchpreis sicher nicht steigen das diese Kosten gedeckt werden.
lg a tiroler
Name: freidenker antwortet um 19-12-2007 22:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo,

also ich sehs ja so ähnlich wie manche andere hier, dass die AK-Wien ein ablenkungsmanöver gestartet hat.

>Vielleicht sind ja die AK-Wien mitglieder so klug um selber herauszufinden wieviel vom >ausgegebenen geld fürs semmal od. fürs schnitzal dann wirklich beim Bauern ankommen.

Naja, das thema halt etwas oberflächlich betrachten und den schwarzen peter den anderen zuschieben spart halt kopfarbeit (eigenständige hirnleistung) und lenkt ab.

beste grüße,
f


Name: Ich_bin_ich antwortet um 19-12-2007 22:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Soda, i will eine Kalbung im Stall abwarten, jetz´ hab i no Zeit und Lust zu schreibn .... ;-)

Also, wenn die Überschrift a Fragezeichen hätt, dann würd i antworten: Nein, sondern durch weltweit vermehrte Umstellung von pflanzlicher auf tierische Ernährung. Das ist nämlich der wirkliche Hauptgrund für den massiven Anstieg des Flächenbedarfs für die Bereitstellung menschlicher Nahrung weltweit.
Weil in den Schwellen.-u. Entwicklungsländern sowie eh klar in Indien und China wollen die nicht länger vom Reis sattwerden sondern von dem was bei uns das Wienerschnitzl ist!
Und selbiges braucht eben viermal mehr Grund und Boden.

Bei uns kann man die genannten 3 bis 5 % nit so einfach runterspielen, wurscht wie mans sieht. Man nehme als Vergleich die Promilleverhandlungen der Gehaltserhöhungen oder in den Prognosen zum BIP .....
Oder grad in der neuesten Ausgabe des FW, zum Welt - Weizen - Geschehn ( muß zugeben, das halberte in dem Bericht versteh i eh nicht ), da haben leichteste Prozentverschiebungen bereits enorme Folgen.
Aber dann von "nur" zu reden is halt auch unangebracht.

Und Biolix, mei recht heftige Meinung zu BioAustria und Bioenergie, die sag i dir lieber beim nächstenmal Treffen ...... ;-)
Name: tristan antwortet um 19-12-2007 23:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
teures essen durch biosprit. stimmt. und es ist gut so....sehr gut sogar.
weil:
bauern produzieren essen. wenn es teurer wird, verdienen wir mehr. und das ist gut.
jeder ist stolz wenn er mehr verdient. nur wir bauern nicht?

lohnerhöhung öbb: 4,5%
da gibt auch keiner den chinesen oder sonstwen die schuld, obwohl die öbb fördergelder bekommen.die sagen einfach wir sind so gut.

für das ak-stammbuch:
essen hat seinen wert. wird zu wenig dafür bezahlt, geht´s in den energiebereich.
1 liter heizöl = 2,5kg weizen.
75 cent = 75 cent = 30 cent/ kg weizen.

Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 20-12-2007 08:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
@ tristan:

Du sagst es! Bin ganz deiner Meinung! Jetzt müss mas nur noch der AK erklären.
Name: Christoph38 antwortet um 20-12-2007 15:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Der Mensch hat gewisse Grundbedürfnisse und dazu gehören vor allem eine Wohnung und genug zum Essen. Da diese Dinge zu den Menschenrechten gehören, sollen sie nichts kosten. Und weil der Strom sowieso aus der Steckdose kommt, braucht sich auch keiner um die Menschenrechte der Produzenten Gedanken zu machen.

Warum die Welt verkomplizieren: Ich brauche etwas und schreie laut darum, alles andere ist mir wurscht.
Name: iderfdes antwortet um 22-12-2007 13:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo,

der einzige Grund, warum man überhaupt auf die Idee kommt, aus "Essen" Energie zu gewinnen ist, dass sich die Preise dafür so unterschiedlich entwickelt haben.

Da würd ich mir schon über ganz andere Dinge in dem Zusammenhang Gedanken machen. Ich hab zum Beispiel mal gelesen, dass in Österreich allein eine Fläche, groß wie die ganze Steiermark, nötig ist, um den Bedarf an Futter für Haustiere zu decken.

sg

PS: Dass man bei der AK anscheinend nicht in der Lage ist, zu sehen, dass der Großteil der Verteuerung für Lebensmittel durch gestiegene Löhne (für die sie immer sooo laut schreien) begründet ist, während die Landwirte auf lange Sicht gesehen inflationsbereinigt sogar weniger für ihre Produkte bekommen, gibt einem wirklich zu denken.
Name: theres antwortet um 22-12-2007 15:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Eure Diskussion ist sehr interessant, so nach dem Motto 2o Bauern und 25 Meinungen.
Ich habe eine ganz andere Meinung-
ja es stimmt, dass die Energie und die Nahrung teurer wird,
nach meinem Gefühl läuft eben der Saft aus der Erde nicht mehr so locker raus.
Wir brauchen Nahrung, Wärme, Energie und Wasser-
und als Landwirtschaft produzieren wir - mit dem Einsatz von dem dickflüssigeren Saft aus der Erde.
Jetzt könnte man doch als Bäuerin nachdenken, wie kann die Produktion energiesparender vor sich gehen-
am Acker draussen, (Bodenleben, Regenwurm)
bei den Pflanzen, Wurzelraum intensiver nutzen,
im Stall (Wiederkäuer - daran erinnern, wie in der Urzeit so ein Tier gelebt hat)
und letztlich auch Mensch als energiesparendes Wesen. (Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, aber muss es wirklich sein, dass nur noch die Edelteile verzehrt werden, früher wurde von den Tieren wesentlich mehr verwertet. Da liese sich viel mehr zum Kochen verwenden. Nicht nur Lende, Filet, Kottlet, Schnitzel, Braten, sondern auch Innereien, Suppenfleisch usw.) Wer kochen kann ist klar im Vorteil. :-))
Ich trau mir zu wetten, dass wir gewaltige Energiemengen einsparen könnten- wenn-
wir uns selbst darüber Gedanken machen.
Denn am Energieverbrauch wird verdient, nicht am Einsparen.


Name: crosscountry antwortet um 22-12-2007 16:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo Kollegen!
@ tristan: Du hast meine volle Zustimmung. Weiter oben habe ich auch schon so einen ähnlichen Beitrag gelesen.

Die Propagandamaschine der AK schafft es doch wirklich, daß hier einige ein schlechtes Gewissen bekommen weil wir Landwirte für Lebensmittel plötzlich einen halbwegs fairen Preis bekommen.
Wenn aber z.B. die Stundensätze von verschiedenen Berufsgruppen ständig erhöht werden kräht kein Hahn danach. In Wien sind Stundensätze im KFZ - Gewerbe von 90 - 110 Euro keine Seltenheit mehr. Aber das macht hier natürlich nix. Weil es geht ja um die heilige Kuh (Auto).

Und natürlich steht meiner Meinung nach die Bioenergiegewinnung der ersten Generation im direkten Wettbewerb mit den Nahrungsmitteln. Die Bioenergie der zweiten Generation (BTL) schon wieder weniger. Denn hier wird so ziemlich alles hergenommen was pflanzlichen Ursprung's ist.

Schöne Grüße!
crosscountry
Name: theres antwortet um 22-12-2007 16:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
BTL ist auch niht die alleinige Lösung des Energieproblems, denn wenn alles pflazliche verwertbar ist, dann bleibt dem Bodenleben nur die Wurzel- und damit ist Humusaufbau so gut wie unmöglich.

Name: iderfdes antwortet um 24-12-2007 16:37 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Hallo tch,

die Angaben habe ich natürlich nicht selbst nachgeprüft, sondern Medienberichten entnommen. Aber wenn man weiß, was so ein Hund frisst, würd ich sie für gar nicht so abwegig halten.

Der Rohstoff für Tiernahrung wird von der Landwirtschaft erzeugt, aber nicht wissentlich, wenn ich das mal so formulieren kann.

Denn es verkauft niemand seine Rinder und nur sehr wenige direkt ihr Feldfutter an Fabriken für Haustierfutter, sondern diese holen sich ihre Ware bei Großhändlern.

Da kann natürlich kein Bauer sagen, "ich verkauf dir nichts, weil daraus Futter für Wuffi hergestellt werden könnte".

Würde er auch sowieso nicht, weil sonst eben von anderswo geliefert würde, was natürlich keinen Unterschied macht. Außerdem bin ich dann eben wieder bei dem Punkt, dass eben deshalb Nahrung anderweitig verarbeitet wird, weil der Wert (nicht nur der finanzielle) relativ gering angesetzt wird.
Andererseits sind Dinge, die hierzulande der Hund zum Knabbern bekommt - wie beispielsweise Schweineohren - anderswo Delikatessen.

sg


Name: iderfdes antwortet um 24-12-2007 17:05 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Teures Essen durch Biosprit
Muss zugeben, hab mich unrichtig ausgedrückt, wie ich gerade gesehen habe:

Die Fläche ist nicht so groß wie die ganze Steiermark, sondern so groß wie die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche der Steiermark.

ups

sg
 [ Zurück zur Forumsübersicht ] 
 
 
Passwort vergessen
Neu registrieren

Agrarlinks

Agrarwetter 06.12.2008
Wetter in Österreich
 
Max: 5 °C
Min: 1°C

[ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ] [ Geschäftsbedingungen ] [ Sitemap ] [ Index ] [ Diashow Sitemap ] [ Traktor ] [ Gebrauchtmaschinenmarkt ]
Gebrauchtmaschinen [ Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge ]
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews

Der fortschrittliche Landwirt, Hofgasse 5, A-8011 Graz, Tel: 0 316/82 16 36, Fax: 0 316/83 56 12

Alle Angaben ohne Gewähr - Druck und Satzfehler vorbehalten

redaktion@landwirt.com