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Landwirt Forum
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Es sind 13223 Diskussionen online
Drenchen von Milchkühen
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Name: vidoursprung_@gmxat 17-12-2007 09:33 |
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Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen In einem Anderem Beitrag wird von Kuhmechaniker festgestellt das drenchen immer gut ist. Jetzt möcht ich aber gerne auch wissen bei was das wirklich hilft, bzw. wie viele Landwirte das anwenden? Machen das einige eventuell sogar prophylakisch? Lasst einfach mal eure Meinung zu dieser Methode hören, bin durchaus nicht abgeneigt das auch mal zu probieren. lg |
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Name: Posch antwortet um 17-12-2007 19:10 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen Wir setzen eine Drenchpumpe ein, aber nur im Notfall wenn eine Küh nach der Geburt nicht schnell auf die Beine kommt und somit schwer zum Tränker kommt. mfg Posch |
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Name: helmar antwortet um 17-12-2007 20:20 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen ...und wie steht es mit den einfachen Methoden? Sofort nach dem Abkalben marschiere ich mit 2 großen Kübeln lauwarmes Wasser an. Wird immer angenommen, kurz drauf die nächsten 2, also geschätzte 40-50 l. Wenn die Kuh steht, gibts 1 1/2 kg Melassetrockenschnitzel, und ein bürdel bestes Heu.............also irgendwie wirds immer seltsamer......eineseits treibt man mittels Züchtung die Leistung immer höher, und dann zaubert man mit den kompliertesten Methoden dass diese Leistungssprinter es auch irgendwie aushalten....... Durchaus fast schon ratlos, helmar |
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Name: cowkeeper antwortet um 17-12-2007 23:03 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen Direkt nach der Geburt ist das Saufen in 95% der Fälle wirklich kein Problem, da fressen und saufen sie normal alles was in Reichweite ist. Nach meinen Erfahrungen bringt das Drenchen am meisten 1 bis 2 Tage nach dem Kalben am meisten. Da geht oft die Futteraufnahme zurück. Dann gibts 60lt warmes Wasser mit verdauuungsfördernden zeugs rein. Hilft oft sehr gut. Allerdings darf man dabei nicht aus den Augen verlieren, warum die Kuh nicht frisst. (Ketose, Gebärmutterentzündung, Nachgeburtsverhaltung, Mastitis) Es gibt Betriebe, die dass generell vorbeugend machen. Ist meiner Meinung nach nichts dagegen einzuwenden, außer dem Arbeitsaufwand. Und in 2/3 der Fälle müsste es einfach nicht sein und bringt wenig. Irgendwo hab ich mal ein Foto einer Amerikan. Firma gesehen, die für Großbetriebe ein Drench-Fass anbieten mit 1000lt (oder so), womit man ein paar Kühe gleichzeitig drenchen kann. Die machen dass dann standardmäßig nach dem Abkalben. Ist halt auch eine Arbeitsmethode, aber hier sieht man die Vorteile eines Familienbetriebes, da macht mans halt nach Tierbeobachtung und nicht nach Protokoll. |
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Name: kraftwerk81 antwortet um 18-12-2007 11:37 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen Also nach der Geburt bekommen meine Damen auch lauwarmes Wasser + 1kg Zucker gelöst. 2-3 Kübel (à 12l) sauft jede, bei 6-7 Kübeln hör ich dann auf, also zw. 25 - 80 Liter. Die saufen das ruck zuck, ist überhaupt keine Hexerei und ich wüsst nicht warum ich mir das Drenchen da antun sollte? |
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Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 18-12-2007 13:52 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen Seit etwa 5 Jahren erscheinen zunehmend Berichte, die über positive Effekte bei Milchkühen berichten, denen kurz vor oder kurz nach der Geburt größere Flüssigkeitsmengen (20-30 Liter) zwangsweise verabreicht werden. Als Ziele des „Drenchen“ werden genannt: Ergänzung von Elektrolyten, besonders von Ca, die mit Laktationsbeginn verloren gehen Ausgleich des durch geringere Futteraufnahme um die Geburt bedingten Energiemangels und somit Vorbeuge gegen Ketose Stimulierung der Mikrobentätigkeit im Pansen mechanische Effekte im Abdomen durch die Volumenreduzierung infolge Abgang von Fruchtwasser, Fetus und Sekundinae sowie auf das (erschlaffte) Verdauungssystem zur Motilitätssteigerung sowie Verbesserung der Resorption Hemmung einer „partusbedingten Immunsuppression“ und Förderung der Ausscheidung von Toxinen aus Magendarmkanal und Blut. Die Verfasser gelangen zu folgenden Schlussfolgerungen: Die einmalige Zwangsapplikation von 30 l einer warmen, wässrigen Lösung (u.a. Propylenglycol, B-Vitamine, Ca-, Mg-, Na-Salze) < 12 h p.p. bewirkte bei 117 Rindern gegenüber 128 unbehandelten Milchleistungssteigerungen (p>0.05), Abnahme der Gebärparese (p<0.05) und der Dislocatio abomasi-, jedoch Zunahme der Pneumonien-Inzidenz (p<0.05). Blut- und Harnanalyen ergaben bei den gedrenchten Rindern eine kurzfristige Hämodilution, Säuerung, Steigerung der Ca-Konzentration sowie Diuresesteigerung, jedoch keine gesicherten Effekte auf die Kriterien des Energiestoffwechsels. Aus den Untersuchungen wird abgeleitet, das „Drenchen um die Geburt“ auf spezielle Indikationen zu beschränken, z.B. Rinder mit Ketose, nach Schwergeburten oder Festlieger. Quelle: http://www.vetion.de/tipinfo/detail.cfm?main_tipinfo_id=161 |
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Name: cowkeeper antwortet um 18-12-2007 19:22 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Drenchen von Milchkühen Bitte Nicht normalen schlauch reinstecken sondern mit einem Drenchbesteck arbeiten. Hab ich zb bei Hauptner-Herberholz gekauft. Gibts im Internet. Ist aber gar nicht so billig. ich glaub irgendwo bei 300 € |
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