Preis=Angebot und Nachfrage

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Name: walterst 07-10-2007 12:36
Preis=Angebot und Nachfrage
z.B. In der Milchpreisdiskussion wird der Spruch: "Der Preis entsteht nach Angebot und Nachfrage, das ist der freie Markt!" sehr häufig eingeworfen.

Dem stimme ich selbstverständlich zu.

Das Problem ist nur, dass sich dieser Spruch eigentlich nur auf ein höchst theoretisches Gedankenmodell in der Volkswirtschaftslehre bezieht, bei dem unter genau festgelegte Bedingungen, z.B. "ceteris-Paribus"-Bedingungen herrschen (es wird im Modell nur 1 Größe verändert, alle anderen bleiben gleich) oder die Annahme, dass keine Monopole bestehen usw.
Zahlreiche Voraussetzungen des marktmodelles sind auf jeden Fall nicht gegeben, z.B. Die Markttransparenz (d.h. jeder Milchbauer weiss unendlich schnell über den gesamten Markt bescheid)

Deswegen akzeptiere ich den Spruch von Angebot und Nachfrage nicht als universalgültige Erklärung für schlechte Milchpreise.

In der Praxis besteht "derMarkt" aus meiner Sicht außer Angebot und Nachfrage zusätzlich zumindest aus einer Vielzahl von Regeln.
Dazu kommen noch etliche Effekte, je nachdem ob wir von Gütern reden, die mit steigendem Einkommen mehr gekauft werden usw...

Bitte dies nicht als Klugscheisserei mißzuverstehen, ich habe unten nur einige Absätze aus dem Wikipedia hereinkopiert, einfach zum Nachdenken.
Weil sich über den Spruch von "Angebot und Nachfrage" schon viele Generationen von Wirtschaftswissenschaftern den Kopf zerbrochen haben.

Walter

Preisbildung

Die Preisbildung auf einem polypolistischen freien Markt erfolgt theoretisch durch die Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage, wobei vorausgesetzt wird, dass Markttransparenz besteht. In diesem Konzept wird davon ausgegangen, dass sich der Preis auf einem kompetitiven Markt so einpendelt, dass er Angebot und Nachfrage ausgleicht; die dabei entstehende Preis-Mengen-Kombination ist das Marktgleichgewicht. Übersteigt das Angebot die Nachfrage, so sinkt der Preis. Zu diesem tieferen Preis sind mehr Nachfrager bereit, das Produkt zu kaufen, aber weniger Anbieter bereit, das Gut anzubieten. Die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt, damit wird erneut ein Gleichgewicht erreicht.
Preise entstehen jedes Mal, wenn Käufer und Verkäufer einen Vertrag über die Übertragung eines Gutes (Ware, Dienstleistung, Forderung etc.) zu bestimmten (monetären und anderen) Konditionen schließen. So ist der Kurs der Preis von Wertpapieren, der Zins der Preis für geliehenes Geld.
Mit abnehmender Zahl der Anbieter und Abnehmer eines Gutes weicht die Preisbildung von den oben beschriebenen Prinzipien ab und wird unstetiger; bei einem unilateralen Monopol bestimmt der Anbieter bzw. der Abnehmer allein den Preis; in einem bilateralen Monopol ist die Preisfindung oft willkürlich.
Markttransparenz bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre die Verfügbarkeit von Informationen in und über einen Markt. Je mehr Informationen über einen Markt vorliegen, umso transparenter ist er.
Die perfekte oder vollkommene Markttransparenz ist eine der Annahmen für den vollkommenen Markt und zeichnet sich dadurch aus, dass alle Marktteilnehmer vollständige Informationen über alle gehandelten Güter, deren Preis und sonstigen Konditionen (z.B. Ort, Lieferung) besitzen.

Name: grafeder antwortet um 07-10-2007 18:40 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
....warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?????

Name: walterst antwortet um 07-10-2007 19:42 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Wenn es eh einfach ist, dann wäre ich Dir sehr dankbar wenn Du mir nur ein Detail beantworten könntest:

Wie und wo habe ich mir den "Markt" für Milch vorzustellen?

Es ist ja das Aufeinandertreffen von Angebot und Nachfrage.

Ist der Milchmarkt meine Milchkammer, wo der Nachfrager auf mein Angebot trifftt?
Ist es das Büro in der Molkerei, wo mein Liefervertrag unterzeichnet wird?
Ist es die Generalversammlung der Genossenschaftsmolkerei, wo die Anbieter und Nachfrager sitzen und die Geschäftsführer gelobt werden?
Ist es das Milchregal beim Diskonter?
Oder der fensterlose verhandlungsraum wo der Chefeinkäufer vom Rewe oder Spar den Molkereidirektor foltert?
Der Hafen in Rotterdam, wo der Container mit Molkenpulver oder Edamer am Stapler steht?

Oder der "Weltmarkt", wo wenige Prozent der Milchproduktion gehandelt werden?

WAlter



Name: Almoehe antwortet um 07-10-2007 20:03 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ich gebe Dir recht, Walter. Als Vertreter von einer MEG bin ich auch jahrelang auf dieses "unumstößliche" Orakel hereingefallen.

Aber man kann ja dazulernen - und da bin ich mir nicht zu Gut !!!

Was Phrasendrescherei beim Volk ausmacht, hat Weltkriege ausgelöst, Kulturen und Völker ausgelöscht - und ganze Generationen die Meinung gebildet....

Das ich das "Damokloesschwert" der suggerierten Überproduktion so schnell fallen sehe, hätte ich nie gedacht.

Trotz IG-Skeptiker ,danke, für Eure wertvolle Aufdeckungsarbeit.....

Name: grafeder antwortet um 07-10-2007 20:33 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ja Walter, überall ist Markt! Von deiner Milchkammer bis zum Hafen in Rotterdam - oder nicht? Überall wird angeboten und/oder nachgefragt.

Weis nicht, was ich aus deinen WIKIPEDA-Einträgen da besonderes oder NEUES herauslesen soll?!


Name: grafeder antwortet um 07-10-2007 21:03 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Was fehlen den dir für Regeln??? Bist doch eh kontingentiert, oder nicht? Bist für einen offenen Markt - ist mir auch recht!

Für mich ist das ein Widerspruch: Die Milchbauern fordern den max. Preis der am Markt erzielbar ist, aber auf der anderen Seite versteckt man sich hinter einer Marktregulierung, genannt Milchkontingent das man nicht aufgeben will.

Walter geht es aber bei seinem Beitrag sicher um eine Grundsatzdiskussion von Angebot und Nachfrage - will hier nicht eine reine Milchpreisdiskussion auslösen!!!

Name: Gourmet antwortet um 07-10-2007 21:27 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ich finde es super, dass Walter hier eine Beitrag aus Wikipedia herein kopiert, über ein Thema, über das wir sonst immer laienhaft diskutieren. Ausserdem ist es eine wohltuende Abwechslung zu dem was sonst hierher kopiert wird.

Name: biolix antwortet um 07-10-2007 21:46 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Hallo !

ja dnqake walter für diese diskussion.. war auch sehr verblüfft über die aussagen von fischer boel, "3-5 % mehr werden die preise schon wieder drücken ".... aber was ist wenn die Quote weg ist ? mir komtm das jetzt so vor wie siehe "böses aber gut ökologisches ÖPUL " wir machen da nicht mehr mit gehnt nicht und produzieren wieder auf "teufel" komm raus weil die Preise sind ja wieder gut... ewigentlich hab ich die Bauern die letzten jahre immer verteidigt weil sich die Preisspiralle immer weiter nach unten gedreht hat.. nun geht sie nach oben, glauben gleich wieder alle voll drauf.. ( wird wohl auch beim ende der Quote so sein ) dabei wäre es jetzt an der zeit zu verstehen das ejtzt gerade es zeit ist zu verharren und ja nichtmehr zu produzieren ( siehe auch holzeinschlag veringern ) und nicht zu stegern inkl. unsere "ölol. WErte" nicht zuvergessen... aber was tut die Bauernschaft ?????
man wird sehen, aber die "nachfrage" wirds ihnen schon einreden...

lg biolix

Name: grafeder antwortet um 07-10-2007 21:55 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Habe gerade gelesen, dass die ÖBF Einschlagstopp bis 1. Quartal 2008 haben. Vielleicht im 2. Quartal 08, spätestens im 3. Quartal werden die ÖBF ihren Holzeinschlag wieder voll nutzen.

RICHTIG!!!

Auch im Bauernwald propagieren wir das. Nur das nutzen was unbedingt notwendig ist. Aber kaum hört einer, dass das Holz in der Nachfrage und im Preis steigt, soll ich ihm schon wieder den Harvester schicken. Konnte ihn gerade noch auf Jänner 08 vertrösten!

Da schimpfen alle Milchbauern auf die Kammer, weil die angeblich immer sagen wachsen oder weichen, .....aber was tut die Bauernschaft ????? man wird sehen, aber die "nachfrage" wirds ihnen schon einreden...

tja biolix, bin auch schon gespannt was die Bauern tun???!!!???

Name: Gourmet antwortet um 07-10-2007 22:24 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ich bin sicher, dass fast alle, die mehr produzieren können, dies auch tun werden wenn die Quoten erhöht werden. Und bei dem jetzt höheren Preis zahlt es sich noch mehr aus. 5% mehr ist ja nicht 'auf Teufel komm raus', wie hier manche meinen.
Natürlich muss niemand mehr erzeugen, das bedeutet aber auch, den Markt anderen zu überlassen.

Name: biolix antwortet um 07-10-2007 23:18 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Gourmet, ja so lockt sogar die vertretung "da wird halt der Markt wer anderer machen".... bist du eigentlich bauer oder nur Agrarvertreter ? wie lange lässt sich das die bauernschaft noch einreden und um was für einen Preis soll die Produktion immer wieder und wieder gesteigert werden ????
hört mal auf damit, die welt wird dadurch nicht "besser"....

g biolix

Name: forstler123 antwortet um 07-10-2007 23:34 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
mal was grundlegendes zu den ersten postings

also um hier mal was klar zu stellen: es handelt sich hierbei um ein modell.

jeder der von vwl wirklich eine ahnung hat (und nicht bloß was hört und schimpft) weiß doch, dass es stark vereinfacht ist und natürlich nicht immer funktioniert. (auch das marshall kreuz besteht in der realität nie aus 2 geraden.

nur, man muss einmal einen ansatz haben, um das gesamte system zu verstehen.

Name: Gourmet antwortet um 07-10-2007 23:37 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@biolix
Die Grenzen in der EU sind weg, Transport ist billig, DIE Bauernschaft im Sinne von gleichgeschalteter Berufsgruppe gibt es auch nicht und Du kannst niemanden zwingen an einem Lieferverzicht teilzunehmen. Wie soll ein Verzicht auf mögliche Leistungssteigerungen da funktionieren? Kannst Du mir das erklären?
Weil jeder Betrieb andere Voraussetzungen hat, sieht auch die Rechnung überall anders aus. Die Komission in Brüssel wirst Du auch nicht überzeugen können, die hat nämlich grundsätzlich was gegen Kartellbildung zu Lasten der Konsumenten.
Es wird also nicht funktionieren.

Mir tun nur jene Bauern leid, die an die Selbstbeschränkung glauben, und dann zusehen müssen, wie andere sich nicht daran halten und mit der Mehrproduktion gut verdienen. Und sollte das Niederschreiben meiner Meinung hier nur einem einzigen Bauern die Entscheidung erleichtern, hat es sich schon ausgezahlt. Deshalb höre ich nicht auf, auch wenn manche das gerne hätten.

Name: helmar antwortet um 08-10-2007 08:18 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Markt her oder hin, aber Milch läßt sich erst, wenn sie verarbeitet ist, lagern.....und das macht eigenlich das Komplizierte an der ganzen Sache aus.....und das das Lebewesen Milchkuh auch nur in gewissem Maß planbar ist.....wir werden mit Hochs und Tiefs endgültig leben lernen müssen, nicht nur in der Milchwirtschaft!Denn die "Planbarkeit" der Politik ist endgültig vorüber......
Mfg, helmar

Name: Christoph38 antwortet um 08-10-2007 10:20 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
In der volkswirtschaftlichen Theorie mag es durchaus zutreffend sein, dass Angebot und Nachfrage den Preis machen.
In der täglichen Praxis gibt es aber noch sehr viele andere Einflussfaktoren, sodass letztendlich NIE Angebot und Nachfrage den Preis machen, sondern eben auch nur Einflussfaktoren sind, wie andere Faktoren auch.

Name: akut antwortet um 08-10-2007 10:48 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ich habe in jüngeren Jahren absolut an die Gesetze des Marktes geglaubt. Mit zunehmendem Alter hoffe ich, erfahrener und weiser geworden zu sein.
In manchen Bereichen mag ein wenig Markt noch real funktionieren, in vielen Branchen ist`s aber das eingesetze Kapital, welches regiert.
Z.B. Auto gibts im Überfluss, aber bringt das einen Preisverfall?
Ich habe mich in den vergangenen Jahrzehnten mit einschlägiger Litaratur u.a. beschäftigt und bin mehr den je überzeugt, das internationale Großkapital (ich will es bewußt nicht genauer bezeichnen), beherrscht die Weltwirtschaft und ebenso die Politik.

Name: biolix antwortet um 08-10-2007 12:06 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Gourmet, aufhören sollst du nicht, nur das ewige wachstum was immer mehr "Krebs" herruft auf dieser welt, dies zu stoppen sollte mal des menschen "höchster wert" sein.. und das schließt die LW mit ein !

und es bedarf die vernunft vieler, und wie du schreibts wenns nur wenige mal kapieren, siehe biol. LW hats schon viel verändert...

g biolix

Name: Gourmet antwortet um 08-10-2007 13:03 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@biolix

Da gehen unsere Ansichten wahrscheinlich auseinander. Ich glaube nicht, dass Wachstum 'Krebs' hervorruft. Wachstum und das Bestreben des Menschen, immer alles zu verbessern hat uns zu dem Wohlstand geführt, den wir heute haben. Das wird immer so weiter gehen, weil es immer was zu verbessern gibt.
Noch vor 100 Jahren hat ein Großteil der europäischen Bevölkerung in der Landwirtschaft gearbeitet. Und zwar nicht alle als selbständige Bauern, ein großer Teil waren Knechte und Mägde, ohne Aussicht darauf, jemals aus dem alltäglichen Trott heraus zu kommen oder gar eine Familie zu gründen oder Eigentum zu erwerben. Die gute alte Zeit war nicht so gut. Heute sind nur mehr wenige Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft, und trotzdem haben wir Lebensmittel im Überfluss.
Dass Du und ich heute vor dem PC sitzen und miteinander diskutieren können, hat auch mit diesem Wachstum zu tun. Noch vor 30 Jahren waren Computer für Privatleute unbezahlbar, vom Internet noch gar keine Rede.

Natürlich bleibt es jedem Einzelnen überlassen, auszusteigen und an der weiteren Verbesserung unserer Welt nicht mehr teilzunehmen. Ich habe einen Onkel, der genau das macht. Das möchte ich gar nicht abwerten. Ich habe durchaus Verständnis für unterschiedliche Lebensstile. Aber man soll doch bitte niemandem vorschreiben, wie er leben soll.

Name: biolix antwortet um 08-10-2007 15:19 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
ja. ja aber heute wissen wir wohl auch über die nachteile bescheid , die unser wachstum uns gebracht haben, und daher ists mal zeit den Wohlstand zu erhalten bzw. es geht auch mit weniger... und unbegrenztes wachstum ist nicht möglich daher wann erkennt der mensch inkl. gourmet wanns gnua is ;-)(

bzw. ist wachstum wirklich zum wohlstand nötig, hätte es viele positive ENtwicklungen in der Gesellschaft nich tauch nur durch verstärkte Bildung und soziale Komponenten auch gegeben...

g biolix

Name: Gourmet antwortet um 08-10-2007 16:24 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Ich glaube, wir müssen den Begriff Wachstum etwas differenzieren.

Was ich meine ist, der Mensch wird auch weiterhin versuchen alles besser als bisher zu machen. Maschinen und Computer werden leistungsfähiger und werden weniger Energie brauchen die noch dazu umweltfreundlicher produziert werden kann. Unsere Kühe werden in besseren Ställen mit mehr Kuhkomfort noch höhere Leistungen bei besserer Gesundheit bringen. Das alles wird unsere Lebensqualität noch weiter steigern.

Wo ich nicht für Wachstum bin ist: Wenn ständig Mitmenschen fordern wir sollten viele Kinder haben, damit die Pensionen und überhaupt die Existenz unseres Staates gesichert ist. Die Existenz des Staates ist mir wurscht. Die Bevölkerungszahl ist zuletzt immer gestiegen, warum sollte sie nicht auch mal wieder zurück gehen? Und zwar ohne dass ein Krieg die Menschen dezimiert.

Dort wo viel Wohlstand herrscht, haben die Frauen weniger Kinder. Wir sollten daher dafür sorgen, dass überall auf der Welt genug Wohlstand herrscht um nicht möglichst viele Kindern zum eigenen Überleben haben zu müssen, die dann wieder in Kriegen verheizt werden. In Europa und Nordamerika sind wir schon so weit. Andere Regionen in der Welt leider noch nicht.

Name: biolix antwortet um 08-10-2007 17:27 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Komisch auch bei den PC bzw. bei den Bilcschirmen ist es umgekehrt, die Flats brauchen merh strom.. auch google z.b. verbrät am tag tausende kwh für die server...
die straßen werden größer, breiter besser, und der verkehr wird mehr und mehr und der vebrauch täglich mehr und mehr...
also ich seh die ganze positive entwicklung dadurch nicht, ja das einige viel geld verdienen mit irgendwas, viele die mehr haben als sie jemals ausgeben werden... auch ein "ungebremstes Wachstum" durch den Zinseszins noch verstärkt..
aber wir werden sehen ob wenigstens die BauernInnen wenigstens gscheiter werden...

g biolix


Name: Gourmet antwortet um 08-10-2007 19:21 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@biolix

Was sind 'BauernInnen'? Dieses große i innerhalb des Wortes, ist das ein Tippfehler?. Die Mehrzahl von Bauern ist doch die Bauern, und das ist bereits die geschlechtsneutrale Bezeichnung.

Wenn nicht, und Du hast es absichtlich so geschrieben, müsste ich annehmen, Du kommst aus der extrem linken politischen Ecke und willst damit eine radikale politische Gesinnung zum Ausdruck bringen. Das ist natürlich Dein gutes Recht, auch wenn es nicht der deutschen Rechtschreibung entspricht und schon gar nicht vernünftig ausgesprochen werden kann. Damit müsste ich Deine Antworten natürlich in einem ganz anderen Licht sehen. Also vor allem politisch motiviert. Das wäre schade, weil ich immer gedacht habe, dass viele, die hier schreiben, selber nachdenken, und nicht bereits vorgeformte Argumente zum Ausdruck bringen.

Name: diewahrheitist antwortet um 08-10-2007 20:21 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@ biolix: Hast aus meiner Sicht grundsätzlich, nur ein Sachverhalt wird falsch dargestellt: "Komisch auch bei den PC bzw. bei den Bildschirmen ist es umgekehrt, die Flats brauchen mehr strom.." Das stimmt nicht, die Flachbildschirme brauchen nicht einmal 1/3 der Energie von einem gleich großen Röhrenbildschirm. Man betrachte bloß die Wärmeentwicklung.... Der Unterschied relativiert sich natürlich leider immer mehr durch den momentan aufkommenden Größenwahn jenseits von 20", der weder ergonomisch noch ökonomisch ist, weil mehr Fläche auch wieder mehr Energie verbraucht. Trotdem sind's weit sparsamer. So, nur der Vollständigkeit halber.

@ Gourmet: Warum biolix hier jetzt aus einer 'extremen' linken Ecke kommen soll, ist, glaube ich, den meisten hier schleierhaft. Zudem hat er ja recht, wenn er sich bei dieser Bemerkung nicht auf ein Geschlecht beschränkt und wenn er dies in einer gängigen Kurzform ausdrückt, die zugegebenermaßen ideologisch einordenbar sein kann, so soll dies seiner Wortwahl überlassen bleiben. Eine Mäßigung wäre angebracht.

Name: biolix antwortet um 08-10-2007 20:46 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Hallo !

also das " geistige " wachstum die letzten paar tausend jahren mit dem heutigen zu vergleichen, veltliner ist mehr als abwegig...

ja gourmet, wenn die antworten aus gehen geh ma wieder mal auf die persönliche ebene .. warum ? normal reden hier über was... geht das nciht.. ich habe hier schon öfter geschrieben ich hasse nicths mehr als wenn man eine soziale ader hat oder das weibliche geschlecht uach wirklich nennen will, leider schaffe ich es in der sprache zu selten, ich schätze aber die menschen schon die es können und aus einem "selbsverständnis" für Frauen tun ( siehe Islamdiskssion , da kann die frau nicht gut behandelt werden von manch Ö )
komsich das dies jemanden wie dich stört, bzw. man in ein eck gedrängt wird, obwohl gerade ich mich christlichen werten sehr verbunden sehe .. ;-))
und es gibt die BAuern, Mehrzahl von Bauer und es gibt eben die Bäuerin und im schrieiben um beide zu nennen kommts zum BauernInnen besser BäuerInnen...

lg biolix möchte aber walters sehr gut begonnen threat nun nicht weiter stören, nur wer sich heute bei den 1000 verzerrungen am Markt noch glaubt das diese gebot lt. Überschrift zu trifft, der irrt gewaltig... wichtig wäre nur, ein paar prozent weniger am markt wäre für uns BäuerInnen weit besser....obwohls wieder welche geben wird die uns vorgaukeln es ist eh viel zviel da...

Name: Gourmet antwortet um 08-10-2007 21:09 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@diewahrheitist

Es freut mich, das ich nicht der Einzige bin, der Behauptungen von anderen hinterfragt und richtig stellt.

'Die Bauern' ist bereits eine geschlechtsneutrale Bezeichnung. Sollte es nicht so sein, ersuche ich um entsprechende Hinweise in den Grundlagen der deutschen Sprache.
Ich habe nicht die Wortwahl von biolix kritisiert (abgesehen davon, dass es nicht der Rechtschreibung entspricht), ich habe nur erwähnt, dass diese Schreibweise von Menschen bevorzugt wird, die aus der politisch extremen linken Ecke kommen. Da ich biolix nicht kenne, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob es so ist. Aber seine Beiträge sehe ich jetzt doch in einem anderen Licht.
Die Wortwahl sagt einiges aus über den Verfasser aus. Nicht nur Linke teilen uns so ihre Einstellung mit. Das ist nicht anders bei den ordentlichen und anständigen Menschen, die Pflichterfüllung über alles stellen. Das ist natürlich einfacher, als selber nachdenken.
Ich habe mir schon manchen Ärger mit Gesprächspartnern eingehandelt, weil ich aus den Worten die verwendet wurden eine ganz andere Absicht gelesen habe, als aus dem gesprochenen Satz. Damit macht man sich nicht beliebt. Aber ich kann es einfach nicht lassen, vor allem wenn ich das Gefühl habe, richtig zu liegen.

Name: biolix antwortet um 08-10-2007 21:19 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
ALso der Pröll sagt immer, ich beobachte ihn nun seit 2 jahren bei seinen Reden immer "liebeBäuerinnen und Bauern " also auch ein extrem Linker.. ja dann bin ich auch so einer ;-)))) und meinen tue ich es so wie ich es schreibe, egal ob´einer links oder rechts ist, aufs herz kommts an und eben was er schreibt ;-))) aber mir zeigt das wie man bei so einem threat mit sowas beginnen muß wie du gourmet, weiß ich nciht was da für ein "notstand" da sein muß in Salzburg ;-))) ist das weideprämienmodell schon beschlossen ?

lg biolix

Name: Gourmet antwortet um 08-10-2007 21:47 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@biolix

In einem hast Du recht, wir sind weit vom ursprünglichen Thema abgekommen.
Was Du mit Notstand meinst, verstehe ich nicht.
Ich habe nur geschrieben was mir aufgefallen ist und was ich davon halte. Wenn Du Dich damit angegriffen fühlst, kann ich das auch nicht ändern.

Name: grafeder antwortet um 08-10-2007 22:56 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@ biolix

Da brauchst nicht nur den Pröll beobachten - da liegst du grundsätzlich falsch!

100 Punkte für Gourmet!

Das ist die ganz normale "Höflichkeitsform", dass man das "weibliche Geschlecht" zuerst begrüßt oder verabschiedet. Soviel hättest du in einem normalen Deutschunterrricht für die ÖSTERREICHISCHE Sprache erfahren müssen und das solltest du auch praktizieren wenn du grüßt oder dich verabschiedest!!!!

Das andere ist das CHANDERN (hoffe ich habe das richtig geschrieben), das ist linker als links und eine Vergewaltigung der Sprache - blöder geht es nicht mehr!

Lies mal eine Text in dem steht: Liebe BauerInnen, .....wir haben ihrem/ihren....unsere SeniorenInnen..... alle ArbeiterInnen .... etc.

Soviel Sch..ss muss mal jemandem einfallen. Dazu hast du nur Zeit, wenn du nix zu arbeiten hast, allen anderen an der Brieftasche hängst und dann noch von dir gibst " a z.B. G´studierter" zu sein!

Nein Danke, bleiben wir am Boden, ein wenig normal wird doch nicht zuviel verlangt sein??????

Name: grafeder antwortet um 08-10-2007 23:08 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@ gormeut

Die Floskel ..... damit macht man sich nicht beliebt..... fällt mir in deinen Beiträgen öfters auf!

Vielleicht bist auch du in deiner Umgebung nicht besonders "beliebt", (BITTE nicht falsch verstehen!!!) weil du manches zur Diskussion stellst und hinterfragst.

KOPIERT:
Doch gerade auf das kommt es an! Ich habe mir schon manchen Ärger mit Gesprächspartnern eingehandelt, weil ich aus den Worten die verwendet wurden eine ganz andere Absicht gelesen habe, als aus dem gesprochenen Satz. Damit macht man sich nicht beliebt. Aber ich kann es einfach nicht lassen, vor allem wenn ich das Gefühl habe, richtig zu liegen.

--> Genau das ist unser Problem! Viel Gerede ohne zu überlegen, wenn man überlegt und mit dem Diskussionspartner mit"denkt", sagt der eigentlich was ganz anderes als er sagen WILL!!! "Klopft" man den Typen dann auf, bist wieder der "Depparte"

Gourmet - weiter so!!!!

Damit sind wir wieder bei unserem ursprünglichen Thema:
Preis = Angebot und Nachfrage

....warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

So kannst ein Thema auch zerreden! Bringen tut es nix!

Name: ALADIN antwortet um 09-10-2007 07:20 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Beinahe Alle die in einer pol. Partei mitarbeiten reden so wie sie es in den Schulunge oder im Umgang mit den anderen Funktionären lernen. Natürlich merkt man das mit gewisser Intelligenz bald. Bei Biolix tut mir das besonders leid, weil ich ihn persönlich kenne und ihn ganz anders eingeschätzt habe. Oder war er damals als ich ihn kennengelert habe noch anders, vor Allem kritischer dem eigenen Umfeld gegenüber?

Name: biolix antwortet um 09-10-2007 11:06 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
ohhhh aladin, also viel links extremer war ich damals, gell ;-)))))) das tut dir leid das ich nun anders bin ? ;-)))

also ich werde weiterhin statt "Liebe Bäuerinnen und Bauern" ( Präsident SChultes in der neuen NÖ Landwirtschaft )um auch besonders die Frauen hier anzusprechen udn sie nicht aussen vor zu lassen wie es in anderen Kulturen und auch noch in manchen Familien noch ist, leider, weiterhin den Begriff BauerInnen verwenden... denn besonders spreche ich hier regi, helmine etc. an... a

g biolix

Name: sturmi antwortet um 09-10-2007 13:23 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@Walter
T´schuldige Walter, aber zum Biolix muß ich auch noch meinen Senf dazugeben.
@biolix
Das Unschuldslammperl brauchst aber auch nicht spielen, du kommst aus der politischen grünen Ecke und du warst ein Hardliner. Nach Jahren des diskutierens (streitens?), vor allem in einem anderen Agrarforum, hast dir halt auch die Hörndl abgestoßen. ;-)) Oder anders gesagt, bist halt auch ah bissl älter und g´scheider geworden. :-)
Zum Thema:
Produktionszurückhaltung muß man sich auch leisten können! Daher kann man das nicht generell verlangen.
MfG Sturmi



Name: biolix antwortet um 09-10-2007 15:50 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Hallo sturmi !

ja die Ecke stimmt, das hardliner schon weniger sonst wäre ich vielleicht noch dort... aber das ist 4 jahre her, war auch nie Parteimitglied... aber siehe oben lass ich mich nicht in eine "extrem linkes eck" drängen.. ich hab mir schon vor 2 jahrzehnten angewöhnt selbständig zu denken, alle seiten zu hören und selbst meine schlüsse daruas zu ziehen...

so und nun analysieren wir mal wie viele hier wirklich parteipolisch "aktiv" sind und auch aus diesen interesse schreiben z.b. ..... also kas1, gourmet, pm wer ist da noch ?? alle keine Parteimitglieder oder sogar ne politische Funktion...
also wenn man selbst so parteipolitisch ist wie mancher hier sollt eman nicht auf andere zeigen !

lg biolix

Name: sophokles antwortet um 09-10-2007 17:41 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Da Walters Threat ja tatsächlich schon thematisch und hygienisch entglitten ist erlaub ich mir auch noch eine Frage:

Mich würd ja mal interessieren was sich manche da von heute obsoleten und daher eher lächerlichen politischen Kategorien wie rechts und links noch versprechen?

Und werter Herr Gourmet - dir rate ich doch mal etymologisch zu erforschen woher das Wort Bauer kommt! - Dann wird sich das mit der vermeintlichen geschlechterneutralität auch erklärt haben...

Im übrigen: Obwohl ich selbst die GENDER -Sprache nicht benutze finde ich doch schon dass ihre stammtischhafte Ablehnung und das dahinter stehende Menschen und Frauenbild viel eher einer "radikalen" Gesinnung näher kommt, als das was andere hier so sagten...

Name: sophokles antwortet um 09-10-2007 18:05 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@Grafeder: Glücklicherweise braucht man bei denen Texten ja nicht zwischen den Zeilen zu lesen, um zu wissen welch geistes Kind du bist :-)

Name: grafeder antwortet um 09-10-2007 20:31 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@ sophokles

Danke für diesen so "deutschen" Satz von dir! Bei deiner Intelligenz und Überheblichkeit hatte ich es nicht für möglich gehalten, dass du einen Satz ohne auch nur ein einziges Fremdwort zu verwenden, formulieren kannst!

GRATULATION!

Name: Gourmet antwortet um 09-10-2007 20:35 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@sophokles

Wirklich? Die Bauern als Bezeichnung für eine Berufsgruppe findest Du stammtisch-radikal? Interessant. Für mich ist das bereits die geschlechtsneutrale Bezeichnung. Mir geht es vor allem darum, dass ein Text auch einfach zu verstehen ist. Ich empfehle Dir http://de.wikipedia.org/wiki/Binnen-I zu lesen. Da steht auch ziemlich deutlich woher es kommt und warum es manche Menschen verwenden. Eigentlich ist es fast schon wieder Geschichte, weil es ziemlich unbeliebt ist. Wer es trotzdem verwendet, macht dies meiner Meinung nach, aus Unkenntnis und gut gemeint, oder absichtlich, um eine linke Gesinnung zu vermitteln.

Name: sophokles antwortet um 09-10-2007 21:16 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Werter Gourmet!

Nein, die Bezeichnung Bauer für eine Berufsgruppe finde ich nicht radikal - habe ich auch nirgendwo behauptet. Dass mit der Wikipedia ist doch ein Witz oder? -

Dass die deutsche Rechtschreibung seit einigen Jahren - Vor allem seit der Reform der Reform ein orthographisch - anarchistisches Feld ist, muss da nicht sonders erwähnt werden.

Zum Eigentlichen: Woher kommst du auf die kausale Verbindung von gendergerechtem Schreiben und Linker Gesinnung (Was auch immer das sein soll)

Die Stammtischradikalität hab ich eher im vehementen Abwehrreflex gegen die zumindest orthographische Gleichstellung der Frau gesehen (dass auf politischer/Ökonomischer Ebene eine Gleichstellung noch nicht vollzogen ist dürfte ja bekannt sein). Persönlich verwend ich - wie ersichtlich - diese schreibweise auch nicht, ich hab allerdings nix dagegen wenns wer so praktiziert.

Name: Gourmet antwortet um 09-10-2007 21:22 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@sophokles

Nein, der Eintrag in Wikipedia ist kein Witz. Ich habe den Eindruck, dass er die Situation ganz gut darstellt.
Aber das gefällt natürlich jenen Menschen nicht, die uns etwas anderes weismachen wollen. In Zeiten wo über Internet sich jeder selber weltweit informieren kann, funktioniert die Beeinflussung nicht mehr so gut.

Name: Icebreaker antwortet um 09-10-2007 21:44 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Warum ist jemand, der studiert oder - hat, für so manche von euch immer wieder ein Feindbild??
Hätte Sophokles nicht erwähnt, dass er ... ähm, wie würde dann die Anklage lauten??


... ungut, der Ton zwischen deinen letzteren Zeilen grafeder; - so gesehen hatte Sophokles vorhin absolut recht ... ;-)

MfG Ice

Name: sophokles antwortet um 09-10-2007 21:48 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Was hast du eigentlich gegen eine sprachliche Gleichstellung der Geschlechter?



Name: Gourmet antwortet um 09-10-2007 22:05 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
@sophokles
Ich meine, die Geschlechter sind bereits sprachlich gleichgestellt.
Unsere deutsche Sprache meint bei vielen Begriffen männliche und weibliche Individuen, auch wenn oft das Wort für das männliche mit dem geschlechtsneutralen Wort identisch ist. Da brauchen wir nicht komplizierte Ausdrücke die dann den ganzen Text schwer lesbar machen, von der Aussprache will ich gar nicht reden. Aus falsch verstandenem Gleichheitswahn.

Warum gibt es denn keine Tageszeitungen, die das Binnen-I verwenden? Weil sie niemand kaufen würde!


Name: biolix antwortet um 09-10-2007 22:18 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
Hallo !

also freundinnen es gibt wichtigeres ! ;-))

und da mir keiner auf die Politische Frage antwortet, siehe sie haben alle parteipolitische interessen gehen wir wieder "zurück zum Ursprung " ;-))

also begonnen hat das ganz e mit dem eintrag von mir :

Komisch auch bei den PC bzw. bei den Bilcschirmen ist es umgekehrt, die Flats brauchen merh strom.. auch google z.b. verbrät am tag tausende kwh für die server...
die straßen werden größer, breiter besser, und der verkehr wird mehr und mehr und der vebrauch täglich mehr und mehr...
also ich seh die ganze positive entwicklung dadurch nicht, ja das einige viel geld verdienen mit irgendwas, viele die mehr haben als sie jemals ausgeben werden... auch ein "ungebremstes Wachstum" durch den Zinseszins noch verstärkt..
aber wir werden sehen ob wenigstens die BauernInnen wenigstens gscheiter werden...

g biolix

Alos da hatte Freundin Gourmet keine antwort ausser das oben stehende..
komsch nicht ? aber auf noch weiter obiges, wo ich hoffte jemand parteipolitisch motivierter schaltet mal sein Hirnkastl ein ( falls vorhanden ) ob der wohlstand auch von der Bildung inkl. Sozialer erungenschaften, anstatt dem materialistischen Wachstum dies alles "hinein zu schieben"..
nun war da noc was sich den "Verzicht auf Wachstum" leisten zu können ? Frage: Komisch kann man eigentlich um 100" wachsen so wie es nun die Preise in viele Bereichen getan haben, oder kommt es eben auf ganz andere Faktoren an... ich erinner auf ganz obiges, bei Preisverfall lässt es sich noch argumentieren auf "teufel komm raus " zu produzieren, aber dann wenns so richtig gute Preise irgend wann gibt, was hält einen davon ab mal das Maß zu halten ?

ein schöner Tag geht zu ende, und der Herbstanbau ist auch fast abgeschlossen, der Winterschlaf wird bald eintreten, ach ist es schön Biobäuerin zu sein.....

lg biolix


Name: tristan antwortet um 10-10-2007 05:49 auf diesen Beitrag
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hallo biolixine
freut mich das du mir recht gibst, das es gut ist auf teufel komm raus zu produzieren;-)
und wenn wir in einer fernen zeit so richtig wirklich gute preise haben, dann bin ich der erste, der es locker angehen läßt. vielleicht werde ich dann sogar biobauerIn. bis dahin ist es schön konvibauer zu sein
hde tristan

Name: biolix antwortet um 10-10-2007 05:51 auf diesen Beitrag
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Morgen !
mach gerade Büroarbeit vor dem stall, also o.s. habt ihr schon gemerkt ich werde nun immer die Genderform benutzen versuchen, nehms mir ja shcon lange genug vor..... und siehe da jetzt gerade auf den Raiffeisenbank Erlagscheinen steht: "Kontonummer EmpfängerIn", "Unterschrift AuftraggeberIn", Kontonummer AuftraggeberIn"..... also scheint das im täglichen gebrauch schon weit verbreiteter zu sein als man glaubt...

schönen Tag

biolix

Name: biolix antwortet um 10-10-2007 05:56 auf diesen Beitrag
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Hallo !

ja tristan auch ein frühaufsteher, ich schrieb mal: "dann kann man es ja halbwegs verstehen", aber auf teufel komm raus produzieren möcht ich nie und nimmer... siehe auch die vorzeichen, 3-5 % zu wenig da preise hoch, ist zu viel da PReise im Keller...stiergungen bis 100% im PReis kannst nicht mal über "teufel komm raus " ausgleichen inkl. das dann noch auf grund der erhöhten PRoduktion wieder der überschuss raus kommt...
also BauernInnen vereinigt Euch !

lg biolix

Name: tristan antwortet um 10-10-2007 06:12 auf diesen Beitrag
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vereinigen ist gut. aber wer beginnt mit weniger produktion und wie bremst man die trittbrettfahrer die das ganze zum eigenen vorteil nutzen. also bleibt eine sehr gute idee, die leider nicht durchführbar ist.
hde tristan

Name: biolix antwortet um 10-10-2007 06:16 auf diesen Beitrag
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was hälts von Ökosteuern auf fossil erzeugte Dünbgemittel, bzw. überhaupt eine Begrenzung ? aber andererseits vertrauen ist besser als nciht vertrauen auf die BauernInnen, inkl. einer vertretung die veilelicht mal das "verharren" auf "hohem Niveau" vertritt, na vielleicht kommt sie sowieso bald von alleine eine "natürlliche" Begrenzung durch die Energiefrage...+

hdf biolix



Name: helmar antwortet um 10-10-2007 08:08 auf diesen Beitrag
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Das seh ich auch so, die "natürliche Bergrenzug durch die Energiefrage" hat bereits begonnen, siehe gestiegene Futtermittelpeise etc....und was die Innen betrifft: man gewöhnt sich dran, aber ich finds halt trotzdem patschert irgendwie....ich bin Frau.........und von Beruf Landwirtschaftsmeister, so steht auf dem Meisterbrief, und wenn wer Meisterin sagt, von mir aus....
Mfg, helmar

Name: tristan antwortet um 10-10-2007 08:18 auf diesen Beitrag
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von steuern und begrenzungen nur in ö halte ich wenig, weil sich am preis (weltmarktpreis) nicht viel ändert. weltweit wird es nicht durchsetzbar sein, außerdem gibt es auch für dünger einen schwarzmarkt.
mehr bringt es die nachfrage zu erhöhen (ethanol, rapsdiesel) und das angebot über bioproduktion zu verringern. davon profitieren dann alle bauern, und irgendwann haben wir einen guten preis und brauchen nicht mehr vollgas geben.
glaube das war jetzt ein wunsch an´s christkind.
hde tristan

Name: Gourmet antwortet um 10-10-2007 09:42 auf diesen Beitrag
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@biolix

Ja, bitte benutze weiter die Genderform, damit alle hier auf den ersten Blick erkennen, aus welcher Ecke du scheinbar kommst. Ich habe ja nichts dagegen, nur angemerkt, dass damit eine bestimmte Information mitübertragen wird, und wie die meisten Menschen, zumindest die die in Wikipedia nach dem Binnen-I suchen, diese Schreibweise interpretieren werden. Vielleicht ist ja was dran und Du bist wirklich ein linker Radikaler. Obwohl, ich hab mir die Mühe gemacht, Dein Tagebuch zu lesen, die meisten Argumente da drin scheinen mir ganz vernünftig zu sein.

Ich hätte nicht gedacht, dass sich mit meiner Frage nach Deinem 'Tippfehler' eine so umfangreiche Diskussion entwickelt. Da hab ich ja mal wieder sehr erfolgreich provoziert.

Name: theres antwortet um 10-10-2007 10:20 auf diesen Beitrag
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Hallo gourmet,
ist schon interessant, wieviel Buchstaben verbraucht werden- und eigentlich keinen Sinn ergeben.
Ob jetzt Bäuerin in der Genderform oder üblichen Schreibweise geschrieben wird- ändert am Titel : Preis ist Angebot und Nachfrage
nicht ein Quentchen.
Der PreisIn ist das Angebot und die NachfrageIn- müsste es doch dann richtig heissen :-))))
Zu dieser ganzen Diskussion fällt mir eine Aussage von Dennis Meadows ein-
bei begrenten Ressourcen kann es kein unbegrenztes Wachstum geben.
@Übrigens Biolix, du warst doch beim Treffen bei Meadows wenn ich mich nicht ganz irre,
kannst du ein bisschen was drüber schreiben?


Name: sophokles antwortet um 10-10-2007 10:54 auf diesen Beitrag
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Ich hab bis jetzt noch immer nicht verstanden worin der Zusammenhang von Gendersprache und Linksradikalismus besteht... - Der Herr Gourmet tut wohl lieber das was er für "provozieren" hält als argumentieren...:-)

Name: sophokles antwortet um 10-10-2007 10:55 auf diesen Beitrag
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Ich hab bis jetzt noch immer nicht verstanden worin der Zusammenhang von Gendersprache und Linksradikalismus besteht... - Der Herr Gourmet tut wohl lieber das was er für "provozieren" hält als argumentieren...:-)

Name: Gourmet antwortet um 10-10-2007 12:09 auf diesen Beitrag
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@sophokles

Ich bin kein Lexikon und erhebe auch nicht den Anspruch, mehr als andere Menschen zu wissen. Der Zusammenhang den ich hier sehe ist aus meinen persönlichen Erfahrungen entstanden.
Das ist mein ganz persönlicher Eindruck. Ich ändere meine Meinung auch gerne, wenn ich die Erkenntnis gewinne, dass sich diese Menschen nichts dabei denken und es nur gut meinen, und keine politische Botschaft damit verbreiten wollen. Meine Erfahrung ist aber eine andere, und solange ich keinen anderen Eindruck gewonnen habe, sehe ich einen Zusammenhang.

Dass Du es anders siehst, macht ja nichts. Ich habe kein Problem mit unterschiedlichen Weltanschauungen.

Name: biolix antwortet um 10-10-2007 12:27 auf diesen Beitrag
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Hallo !

komsich nur das man "Provozieren " muß wenn die argumente zum thema ausgehen... und das axtrem links, könnte man auch leider umdrehen daher auch meine betroffenheit, war sehr tief... aber vieleicht kannst du uns beantworten was das nu auf den Zahlschienen soll bzw. das dies heute schon so normal ist wie vieles andere ?

regi mahlzeit , auch wieder hier, finde weder meadows buch gerade noch die aufzeichnungen, werde aber einen ausführlichen Bericht nachholen..
fakt ist das vieles was sie damals über die Grenzen des Wachstums geschrieben haben eingetreten ist, das hat er erklärt und beschrieben.. inkl. über uasweg szenarien wurde diskutiert... mehr wenn das wetter schlechter wird...

lg biolix

Name: theres antwortet um 10-10-2007 13:07 auf diesen Beitrag
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Hallo biolix,
eilit nicht, mich würden vor allem die Auswegsszenarien interressieren,
denn wir werden mit Preis= Angebot und Nachfrage- auch besonders im Energiebereich sehr starkt damit tangiert werden.
Bei der Energie ist doch Preis = Angebot und Nachfrage
so anschaulich, dass man weder Kontaktlinsen, noch eine Brille braucht, um es vor Augen zu haben.
Wäre vielleicht sinnvoller, über die ursprüngliche Thematik zu diskutieren, als über Gendersprache.
Aber wenn wir nur solche Probleme haben, dann ist unsere Welt in bester Ordnung :-))))

Name: helmar antwortet um 10-10-2007 19:29 auf diesen Beitrag
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@biolix: war da nicht bei der NÖ-Landtagswahl auf einem der vorderen Listenplätze nicht ein Biobauer aus dem Waldviertel?
Glaub mich nicht zu irren....mfg, helmar

Name: biolix antwortet um 10-10-2007 19:47 auf diesen Beitrag
Preis=Angebot und Nachfrage
;-))))) nie auf chancenreicher stelle, also ein "kleines Nichts". der biolix........... lg biolix

p.s. schau ich hab mich "gelöst", schau dich mal um, wie siehts bei vielen anderen aus.. dort wo parteipolitk wirklich keinen Platz hätte, wird sie immer immer wieder rein gebracht...fakten sollten zählen egal welcher farbe....



Name: tristan antwortet um 10-10-2007 20:07 auf diesen Beitrag
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den meisten hier ist wohl die weltanschauung von biolix wichtiger als der ursprüngliche threat preis=angebot und nachfrage. solche sorgen möcht ich mal haben.
hde tristan

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