Tagebuch
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Schnapsbrennen, Wintersport der Bauern Das mit den Schnapsbrennen ist so eine Sache. Früher war es notwendig, weil der Schnaps ein Lohnbestandteil der Knechte UND Mägde war, man hat deshalb auf die Qualität nicht so sehr geachtet, die Menge musste stimmen. Heute ist aber Qualität gefragt, und weil jeder glaubt, einen guten Schnaps zu brennen, bedarf es Schulungen um dem auch nachzukommen. Ist man dann soweit, dass man wirklich ein qualitativ einwandfreies Produkt erzeugen kann, halte ich die Obstverwertung über Schnaps für sinnvoll. Ich selbst habe schon vor vielen Jahren einen Schnapsbrennkurs besucht und verwerte seit dem mein Obst aus dem Streuobstbau, teils als Gärmost, teils als Schnaps. Ich will nicht davon Leben müssen, aber ich will auch die Erntefrüchte nicht verkommen lassen.
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