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Es sind 13056 Diskussionen online
Bergbauernzukunft
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Name: org 16-03-2006 16:59 |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo zusammen! Es wird immer gesagt, dass die Kleinbauern und Bergbauern keine Zukunft mehr haben. Soweit sehe ich das ebenfalls so, denn sie werden politisch und fördertechnisch abgewürgt. Egal welche Produkte, mit den Gunstlagen können sie nicht mithalten. Stellt euch aber einmal die Landschaft vor, wie sie aussieht, wenn dann diese kleinen Bauern alle aufgegeben haben.... Jedoch, welche Alternativen haben diese Bauern? Hat jemand eine Idee wie es weitergehen könnte um diese Bauern zu halten? Mit welchen Produkten könnte die Absiedlung verhindert werden? |
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Name: alexx antwortet um 16-03-2006 18:19 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Super antwort also in unserer gegend ist es mittlerweile so das man dafür bezahlen mus damit die flächen wer bearbeitet bzw. bewirtschaftet auch solche die mit einen normalen traktor befahren werden, geschweige von denn flächen wo man einen " bergfuß" braucht. Diese flächen sind den großen !! zu minder die müssen ja mit ihren riesen geräten drüber fegen können und naja wenn sie sehn das da ja arbeit dahintersteckt lassen sie es bleiben. Und naja dann gibts die ganz klugen die pachten und nehem sie als mülldeponie wo sie ihre gülle jede woche tonnenweise ablagen . super alternative Hr. FrankFrei Ich würde sagen einfach mal die flächen einige jahre nicht bearbeiten dann werden die hernn schon sehn wie schön es ist . schöne grüsse alexx |
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Name: biolix antwortet um 16-03-2006 18:29 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Hallo ! für wiesen im Waldviertel wird auch fast nichts mehr bezahlt.. aber haltet durch es kommen wieder andere zeiten nur nicht von soo fakefakes noch mehr deprimieren lassen... das bezwecken sie ja, nur ihr müsst hartnäckig bleiben wir werden noch jeden hof dringend brauchen... lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 16-03-2006 18:36 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Bergbauernzukunft Aber wann werden wir gebraucht? 3211? Wir brauchen heute wie 3211 unser Geld. |
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Name: alexx antwortet um 16-03-2006 18:53 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Hallo keine angst wed sie nicht hergeben den gefallen mach ich ihnen nicht aber das wäre halt system. Ich schau das sie ohne viel aufwand bearbeitet werden im sommer machen das meine rinder. Und ich werd mich jetzt auch von denn ganzen förderungen trennen somit bin ich sicher ah bisserl freier. Hab mir nebenbei ein 2 standbein geschaffen dadurch bin ich nicht mehr so abhängig, bin aber auch net so blöd und investiere das geld das ich dort erwirtschafe nicht in traktoren oder ander sinnlose sachen. Ich schau das es mit wenigs möglich aufwand läuft und fördere nicht die ganzen genossenschaften und anderen freunden :-) Und der natur und wiesen bekommt das auch ganz gut wie man sieht. Ich weis auch dann was ich esse und auch das ist mir einiges wert. Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht! Würde der Städter wissen was er frisst, er würde Bauer werden! Der spruch ist leider net von mir aber er sagt vieles schönen abend noch alexx macht einfach das besste daraus |
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Name: biolix antwortet um 16-03-2006 19:34 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft ja naturbauer, aber Revolutionen finden weder, ob sanft oder anders nicht in Ö oder der BRD statt, aber vielleicht bald woanders und alle können lernen daraus... ernst du sagst es, das ist das wichtigste die eigene wertschätzung und seine kindern beibringen das es uns nciht immer so gut gehen wird wie heute aber wir das wenige auch schätzen lernen,besonders das eigene... lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 16-03-2006 19:39 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Bergbauernzukunft Ja biolix, das ist das schwere an der Erziehung unserer Kid´s ihnen beibringen dass sie mit weniger zufrieden sein müssen. |
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Name: isogsglei antwortet um 16-03-2006 20:39 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft @Frank Frei: Auf deine Antwort an "org" fällt mir nur das alte Sprichwort "Hochmut kommt vor dem Fall" ein. Dennoch weiterhin alles Gute bei der Suche. |
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Name: Almoehe antwortet um 16-03-2006 21:17 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft An org und Alexx, ..was bringt die Zukunft fragt sich der Geschäftsführer von „Walmart“ in Eindhoven, ich habe eine Villa die es zu erhalten gibt, meine Frau, meine Kinder sie haben und wollen nur das beste.... ..was kommt morgen fragt sich „Jetset“ Glamour-Girl in Cannes, zähle ich morgen noch zu den schönsten und begehrtesten oder muss ich schon wieder zu Chirurgen... ..wenn sich bloß nichts ändert denkt sich der Sparkassendirektor von Klosterneuburg, hoffentlich bleibt die Geliebte ruhig, in der gemieteten Maisonettenwohnung am Stadtbrunnen und der Sportwagen wird doch wohl noch ein Jahr im Trend bleiben ... .. wenn bloß die Förderungen nicht aufhören denkt sich der Bergbauer und streichelt seiner Lieblingskuh über den Kopf, dann wird’s schon gehen mit dem Hof und uns... keiner weiß was die Zukunft bringt – alle machen sich Sorgen von GROSS bis klein, von arm bis reich, vom Direktor bis zum Lehrling – jeder in seinen Facetten und Lebensform. Die Klugen besinnen sich auf Ihre Stärken. Und der Bergbauer hat sie, sofern man sie Ihm nicht ausgeredet hat. Zähigkeit, Ausdauer, Geduld, Armut, Glaube, Enthaltsamkeit, Verzweiflung ertragen, mit Demütigung umgehen zu können, Zorn beherrschen; all das sind Merkmale die Menschen die nah bei der Natur leben, beherrschen und kennen, und damit umgehen können. Und das sind Eigenschaften zum Überleben früher wie heute, und ich habe es oft erlebt – das fehlt bei vielen, vielen Menschen. Hohe Ansprüche, kaum belastbar, naiv und gemein und irgendwann skrupellos. Jetzt kann man sagen das ist wenig, zuwenig um vernünftig zu leben – ich will wissen ob ich die Bergmechanisierung morgen noch bezahlen kann? Sicher ist, die BB-Förderung wurde nie gegeben weil man Mitleid mit Euch hatte, es war und ist kalte Berechnung: Verödung, Abwanderung, Verkarstung, Wirtschaftsförderung (Maschinen), Wegbereiter und Erhalter des Fremdenverkehrs das sind die Leistungen und die wird es auch weiterhin in irgendeiner Form geben. ...denkt nach über Eure Stärken und nicht über Eure Schwächen... |
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Name: FrankFrei antwortet um 16-03-2006 22:58 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft
Schön dass ein provokanter Eintrag (" Sag mir wenn du aufhören möchtest, ich suche Pachtflächen. :-)" ) gleich mal als Katalysator für die Diskussion wirkt. :-) Eines sollte er jedenfalls bewirken: mal nachzudenken, ab welcher Größe und welcher Ertragskraft ein Betrieb lebensfähig ist und in Zukunft sein wird. Die Höfe sind in der Vergangenheit größer und kleiner geworden, sei es durch Heirat oder Erbteilung oder sonstige Umstände. Der Ertrag der Betriebe schwankte im Wandel der Zeiten, aber das "Bauernsterben" gab es seit Beginn der freien Bauern in Österreich, und das ist im Vergleich noch nicht mal so lange her. Primärer Hauptgrund dass ein Bauer aufhört ist aber sicher nicht das Umfeld, dieses ist ja vom Einzelnen unveränderbar und dann müssten ja konsequenterweise alle gleich großen Bauern auf einmal schluss machen. Grund für eine Betriebsaufgabe ist die individuelle Situation des Betriebes, angefangen von der Ertragskraft, vorhandenen (Bau)Substanz, Maschinenpark, Schulden und Ersparnisse, Nachfolger usw. Am wichtigsten aber ist die persönliche Einstellung und das Engagement, sprich der Fleis und Arbeitseifer. Wer kennt keinen Kleinbauern, der Tagaus-Tagein arbeitet und werkelt, und dem es wirtschaftlich verhältnismäßig gut geht. Wer kennt nicht einen großen Bauern, der halt keinen rechten Eifer zeigt und dem es wirtschaftlich nicht gut geht? Wer von beiden wird eher mal aufhören? Wie war das früher? Fragt mal eure Väter, Großväter, Tanten, Großmütter: wie viele Bauern der kleineren (Berg-)Bauernhöfe mussten einem Neben- und Zuerwerb nachgehen? Wie viele waren nebenbei Holzknechte, Kohlenbrenner, Pecher, Fuhrleute, Wagner, Binder, Wegeräumer, Heugabelmacher, Stierschneider, Totengräber, Hochzeitslader, usw.? Das war notwendig, obwohl die "Fixkosten" damals sicher nicht mit den heutigen vergleichbar waren. Heute aber muss jeder noch so kleine Bauernhof eine Familie ernähren, wenn er es nicht tut schreien alle Feuer. Wenn jetzt das Argument kommt, früher ging das ja auch, dann kann ich nur sagen: heute geht es AUCH, aber dann muss derjenige auch so leben wie es früher üblich war und seine Ansprüche betr. Lebensstandard auf dieses Maß zurückschrauben. Dann müsste kein Bauer aufhören. Aber weil wir das nicht wollen und es eben einträglichere Alternativen gibt steigen manche aus. Der Weg des geringsten Widerstandes eben. PS: Schaut raus nach Tirol, da gibts fast keine echten Bergbauern im Vollerwerb, da gibts eine Symbiose von Landschaftspflege und kommunalen bzw. touristischen Dienstleistungen. Und die leben meist nicht schlecht. |
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Name: Bergdoktor1 antwortet um 17-03-2006 05:54 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Dem ist nichts mehr hinzuzufügen- Frank Frei du hast wie fast immer den Nagel wieder auf dem Kopf getroffen. |
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Name: FrankFrei antwortet um 17-03-2006 06:11 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft
Danke Doc, mir war es ein Anliegen zu zeigen, dass es keinen Sinn macht, immer alles auf einen "Schuldigen" (Politik, EU, Globalisierung, Klimawandel, Tierschützer, Agroindustrie, Körndlfresser, Linkshänder, Brillenträger usw. :-) ) zu schieben sondern die Ausgangslage einmal kritisch zu hinterfragen - beginnend bei sich selbst. |
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Name: theres antwortet um 17-03-2006 06:56 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Zuerst meine Hochachtung an alle Bauern, die in schwierigen Gelände ihre Landwirtschaft betreiben. Ich glaube, dass die Gesellschaft und auch wir selbst noch gar nicht recht ermessen können, was von euch geleistet wird. An der Schuldzuschieberei möchte ich mich nicht beteiligen, aber die Frage, wo und welche Landwirtschaft Zukunft hat, die stelle ich mir - weil sie nicht nur uns als Familie, als Betrieb sondern auch als Gesellschaft betrifft. Die Vorstellung, dass einmal ein anderer über unsere Wiesen und Äcker drüberfährt, sie nach seinem Gusto bewirtschaftet, die wird bei uns nicht eintreffen, weil wir einen Hofnachfolger haben, der mit grosser Begeisterung in den Startlöchern steht. Aber was das Schicksal bringt kann keiner Vorrausschauen. Was ich mich immer mehr frage, wie erlernen unsere nach uns kommenden, überhaupt einen Bezug zum Boden aufzubauen. Es wird ihnen jahrelang Wissen in Übermaß eingetrichtert, aber es erreicht nicht das Herz, das Gefühl. Wir haben heute überaus fachlich super gut Ausgebildete, aber mir fehlt in der Ausbildung die Rückbindung an Werte, an Verantwortung. Was mit Gesetzen und einem wahnsinnigen Kontrollaufwand in der Landwirtschaft jedem immer mehr die Luft nimmt- schafft keine Liebe und Bindung an Grund und Boden. Aber wer soll den Jungen beibrigen, das Leben mehr ist, als nur gut zu wirtschaften? Von den Schulen wird nichts kommen, oder sehr wenig, es scheint auch ein Teil der Reife des Menschen zu sein, dass er sich mit etwas tieferen Gedanken beschäftigt. So gesehen können vermutlich nur Eltern und Grosseltern versuchen, an die Nachfolger/innen davon etwas weiterzugeben. Wenn nur noch der Rechenstift alleine entscheidet, was gemacht oder nicht gemacht wird, sehe ich schwarz für eine Zukunft der ganzen Landwirtschaft, Bergbauern haben vermutlich die besseren Karten, weil sie immer schon so wirtschaften mussten, dass es viel schwieriger ist, wo der Talbauer eben mal schnell seine Wiese umackert, wenn sie voller Ampfer und verunkrautet keinen Ertrag mehr bringt, muss der Bergbauer schon zuvor aufpassen, weil er eben nicht umackern kann. Auch wenn Grund und Boden nur noch als Wirtschaftsfaktor bewertet werden, wenn der andere schon auf die Pachtflächen wartet, vielleicht müssen wir Bauern zuerst selbst bei uns anfangen. Was ist uns denn unsere Arbeit wert? Können wir überhaupt noch staunen und uns freuen an dem, was uns der Herrgott anvertraut hat? Die Landwirtschaft hat leider ein grosses Problem, sie wird zu fast 100 % aus der männlichen Sichtweise gesehen- leider haben die Frauen sehr wenig Einfluss auf die Bewirtschaftung. Ich hoffe, dass viele Mütter ihren Sprösslingen etwas mitgeben, das Herz auf dem rechten Fleck zu haben, nicht nur Rechnen und Fachwissen braucht der Mensch. Das Herz, das Gefühl vermisse ich in vielen Diskussionen hier, es wird nur gestritten- scheinbar gehen Männer anders miteinander um. Für eine Zukunft der Landwirtschaft müssen die Frauen mit ins Boot, nicht nur zum Arbeiten, da sind sie bis jetzt schon schwer am Rudern, sondern auch zum Mitreden, Mitgestalten. Das Land braucht mehr weibliche Sichtweise. Damit keine Missverständnisse aufkommen, ich bin keine Männerhasserin, aber selbst vor tausenden Jahren ist man im alten China schon drauf gekommen, dass Mann und Frau ganz verschieden sind, Jing und Jang müssen einigermaßen in Einklag sein, damit das Ganze passt. Heute haben wir nur noch den männlichen Denkansatz und Einfluss- die weiblichen Eigenschaften des Pflegens und Bewahrens werden im Taktmaß der Welt immer mehr ignoriert. |
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Name: biolix antwortet um 17-03-2006 07:14 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft danke regi.. komisch scheint das wenn es recht is soll man ja nicht schwarz/weiß malen, wenns nicht recht ist schimpf ma auf linke, körndlfresser etc. ff mehr "stätigkeit in deinen aussagen"... wer sind zur zeit die größten schawrz/weiß maler ? und wenn rahmenbedingungen nicht beeinflussen was dann ? wenn sich rahmenbedingungen verschlechtern trägt das nicht zur steigerung bzw. stärkung der Betriebe bei, sondern das gegenteil.. Einige werden es durch ihre härte schaffen, viele fallen durch den Rost, das ist wettbewerb, nur gesundes wirtschaften in frieden schaut anders aus... Wo gibts diue Beratung eigentlcih zum WEitermachen oder zum Einstieg in die Landwirtschaft ? Komisch auch jeden tag lassen uns nun auch die herschenden Agrarpolitker hören, der wind wird rauher, die globalisierung holt uns ein, mehr wettbwerb etc. komsich das diese Rahmenbedingungen nicht wirken, da verkehrt wer die wirklcihe welt, einer der immer sagt das ist gott gegeben... Wer gaukelt den leuten die heile Konsumwelt vor, die körndlfresser, die linken.. was führt zu diesen System wo das bäuerliche anscheinend immer weniger wert bzw. wertschätzung hat... das sit so vielfältig, aber klar ist, die Struktur in den Berggebieten wirst nie so verändern/vergrößern können wie in gunstlagen udn das ist gut so und daher sind da große chancen zu kapieren das nciht alles möglcih ist, denn wer sagt heute ist die struktur zu überdenken, der wird morgen die nächsten strukturen überdenken lassen, und irgendwann waren wir uns einig nicht zu Chinesischen Löhnen arbeiten zu wollen... lg biolix |
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Name: Almoehe antwortet um 17-03-2006 07:22 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft ...beschreib mir das Himmelfirmament fragte die Ameise den Adler, den Lurch und die Fledermaus...aus dem Buch von Carol Hughes. Nun ja, genauso gut könnte man hier fragen „beschreib mir das Leben eines Bergbauern“ – Frank Frei, theres und vielleicht Biolix. Die Beschreibungen werden sich unterscheiden, das Ziel nicht. Nur der eine schreibt in Comic-Art, die andere hintersinnig zwischen den Zeilen, wieder andere in Aktionssprache – Schuss –Peng - aus. Vieles ist richtig, einiges ist falsch, manches übersehen... |
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Name: FrankFrei antwortet um 17-03-2006 07:37 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft
Liebe theres/Regi, zu deinem eingeforderten "Gefühl" für die Landwirtschaft, deinen "Bezug zum Boden": Ich bin mir sicher, dass ein großer Teil der jungen nachrückenden Landwirte EBEN AUS DIESEM GEFÜHL von Tradition, Bodenständigkeit, Pflichtbewusstsein gegenüber den Eltern usw. überhaupt erst die Hofnachfolge antreten. Weißt du wie viele der Jungen ihre Zweifel haben, ob das der richtige Weg ist? Ob sie davon gut leben können? Ob sie damit einen Partner finden? Aber da sind ja die Eltern, die sich nichts mehr wünschen als das jemand "weitermacht", vielleicht noch nach ihren Vorgaben. Vom Schulalter an in diese Rolle hineingedrängt, neidvoll auf die Freunde blickend, die einer 40 Stunden - 10 1/2 Monats-Beschäftigung nachgehen treten viele die Hofnachfolge nur an, weil sie eben mit den von dir geforderten "Werten" bis über beide Ohren vollgefüttert wurden. Du forderst mehr "Werte" in der Landwirtschaft, ich meine dass oft mehr Realismus ganz gut wäre. Denn wie heißts ja so schön: "Zum Essen und zum Beten sollst du keinen Nöten" - und auch nicht zur Hofübernahme. PS: Dieser Beitrag betrifft nicht die vielen jungen Leute, die voll Tatendrang gar nicht erwarten können, Bauer zu werden, ohne wenn und aber. Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht die Zweifler in der Mehrzahl sind. PPS: Anhand mancher Beiträge glaube ich sogar, dass es auch hier im Forum Leute gibt, die ihre Landwirtschaft eher aus Tradition als aus einem eigenen Bedürfnis heraus übernommen haben und betreiben. Wäre das der Redaktion vielleicht eine Umfrage wert?!? |
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Name: org antwortet um 17-03-2006 08:19 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Komisch! Frankfrei hat, obwohl er sicherlich zu den grossen Vollerwerbsbauern in Gunstlage gehört, den Nerv der Bergbauern am besten getroffen. Viel davon halten den Hof nur mehr aus Tradition und vergessen den Rechenstift. Dann wundern sie sich, dass sie keinen Nachfolger mehr finden und wenn, dann nur solche, die aus Pflichtbewusstsein den Eltern gegenüber nicht nein sagen wollen (wie ich damals, als ich 19 war und mein Vater den ersten Tag, als ich ja zum Hof sagte für die Übergabe nutzte). Ich bin dabei den Hof zum Wald zu machen, egal wie der Fremdenverkehrsverband jammert. Ich weiss jedoch keine Antwort auf die Frage: "was dann, wenn das jeder tut?" |
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Name: naturbauer antwortet um 17-03-2006 08:48 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Bergbauernzukunft org, da lass andere sich den Kopf zerbrechen. Ich rede meinen Kindern gar nie nicht ins Gewissen in punkto sie müsen weiter machen. theres, du schreibst immer davon mit Herz usw., solls geschehen. Weißt du eigentlich wie schwer es ist seinen Kindern vieles abzuschlagen was bei anderen selbstverständlich ist? FrankFrei, genauso ist es, Bergbauern haben und werden auch in Zukunft sich das fehlende Geld woanders erarbeiten müssen. |
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Name: theres antwortet um 17-03-2006 09:24 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo biolix, eine Steigerung des Wettbewerbs wäre doch noch machbar: Die feindliche Übernahme. Da schaut die ganze Welt zu, wie Betriebe fast wie im Krieg eingenommen werden. FrankFrei, wir werden in diesem Punkt vermutlich keine gleichen Meinungen haben. Was ich meinen Kindern wünsche, dass sie als freie Bauern noch leben und arbeiten können. Gegen Naturkatastophen, Krankheiten sind wir machtlos, was in wirtschftlicher, gesellschaftlicher und parteipolitischer Basis läuft, ist menschengemacht. Wenn unsere Ur- Ur - Urvorfahren auch der Meinung gewesen wären, dass es passt, dann wären wir heute noch in den Höhlen. Nur die Gradwanderung für eigenes Überleben und Verantwortung für eine hachhaltige Zukunft, die scheint dem Homo Sapiens nicht in die Gene gelegt worden zu sein. Bei den Werten stellt sich die Frage, wer die Messlatte setzt? |
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Name: theres antwortet um 17-03-2006 09:56 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo Naturbauer, da wir uns nicht persönlich kennen, möchte ich nicht mit klugen Sprüchen kommen. Ich bin als Kind sehr sparsam aufgewachsen und erzogen worden, meine Freundinnen hatten so viele Dinge, die ich auch gerne gehabt hätte. Mein Vater hat mich einmal bei der Hand genommen und ist mit mir ganz allleine spazieren gegangen. Diesen Tag habe ich bis heute nicht vergessen. Was er mir damals über das Leben erklärt hat, das hat mich tief geprägt. Für Reichtümer hat es in meinem Elternhaus nicht gereicht, aber was wir mitbekommen haben- war Wärme, Güte, ein Gefühl für die Dinge, die wichtig sind im Leben, ein Vater, der mit die Natur nahegebracht hat. Als Kind habe ich vieles noch nicht verstanden, aber mit jedem Lebensjahr mehr ist mir vieles aufgegangen. Diese Mitgift wollte ich unseren Kindern auch mit auf den Lebensweg geben. Nicht als Mangel, was wir alles nicht haben können, sondern als Freude über das was möglich ist. Viel Platz zum Spielen, Eltern die da sind, wenn Freude oder Kummer einen Ansprechpartner braucht, das Aufwachsen mit Tieren, in der Not zusammen helfen zu können, eine Nachbarschaft, auf die wir uns verlassen können. Das was auf den Tisch kommt, selbst miterlebt zu haben, die Möbel aus dem eigenen Wald, ein Arbeitsplatz in der Nähe zum Lebensumfeld. Raum für Träume, selbst handwerklich was schaffen zu können, Baumhäuser, die gemeinsam mit dem Papa gebaut werden konnten, viele Freiheiten, die Kinder aus der Nichtlandwirtschaft nicht haben. Für die grossen Fernreisen, die die anderen Kinder machen konnten- haben wir halt anderes geboten. Zelten und Lagerfeuer mit schönen Geschichten, Würstel und Stockbrot, die Sterne und den Himmel ein bisschen näher kennen zu lernen. Fahrradtouren in die nähere und weiter Umgebung, Baumhausbau in den Ferien, Tiere von Katze, Hund oder andere halten zu können. Viele andere Kinder wollten gerne in den Ferien bei uns bleiben- wir hatten nie das Gefühl, dass es schlimm war, dass Malediven oder Italien nicht im Ferienprogramm waren. Wir haben unsere Kinder auch nicht beeinflusst, die Entscheidung für diesen Beruf muss aus den Kindern selbst kommen. Aber manchmal regt mich die Diskussion hier schon auf, wenn es so schlimm ist, Bauer zu sein, vielleicht ist ein Perspektivenwechsel angesagt. Ich habe einen anderen Beruf erlernt, war vieles schön und manches eben nicht so schön. Aber eines fällt mir auf, nur für die Dinge die mir was wert sind, setze ich mich ein und das erwarte ich auch von unseren Kindern. Wo sie das machen, das ist ihre Sache. Wenn unsere Vorfahren das Handtuch geworfen hätten, hätte ich gar keine Möglichkeit mehr gehabt, das Leben als Bauernkind zu erleben und auch diese schönen Erfahrungen nicht mehr an unsere Kinder weitergeben können. Erinnerung verklärt, das ist mir schon klar- aber wenn unsere Kinder nur einen Bruchteil der schönen Erinnerungen mitgenommen haben, dann freue ich mich darüber als Bäuerin. Werte merkt man oft erst, wenn sie verloren sind- hoffentlich begreifen wir Bauern und Bäuerinnen, das mit jedem Hof, der aufhört, ein Stück Kultur verschwindet. |
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Name: Almoehe antwortet um 17-03-2006 10:14 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft die Meßlatte "liebe theres" setzt jeder selber, nur viele ahmen sie Ihren Vorbilder nach, und zerschellen dann an den Felsen der Brandung. Ich bin anderer Meinung wie Ihr. Meine Lernjahre in Großbetrieben haben mich eines besseren belehrt. Bergbauer zu sein ist Berufung im wahrsten Sinne... darum mach ich mir keine Sorge darum, aber das muß man erfahren, geboren und erlebt haben. Daher ist Tradition immer verbunden mit Erfahrung oder daraus gewachsen, und die braucht ein Bauer genauso notwendig wie seine Buchführung. Bauer sein, Frank Frei, mit Rechenstift in der Tasche ist o.k .... es macht es aber nicht einfacher. Noch nie wurde so viel gerechnet wie heute, und noch nie hat man sich so oft verrechnet... |
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Name: naturbauer antwortet um 17-03-2006 11:13 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Bergbauernzukunft Liebe theres,da muss ich nochmal nachfragen. Meinst du das so, dass die Dinge die dir von Wert sind auch die selbigen von deinen Kindern verlangst? Entlässt du sie nicht in ihre Freiheit das zu tun was sie wollen? Ausgenommen natürlich jene Sachen wie irgendwo unkontrolliert herumzulungern mit der Zigarette im Maul usw. Nach dem Motto null Bock auf nichts. Das geht nicht ist schon klar. Aber unser Sohn zB. der ist ein geborener und begandeter Handwerker, der soll machen wie ER will. Er verdient sich jetzt mit 14 schon am Wochenende sein Geld in einer Firma. Der hat´s sozusagen das Geld gerochen, hat kein Interesse mehr wenn er umsonst zu Haus was machen soll, ausser es ist was handwerkliches. Dann bin ich eben wie früher auch alleine im Wald, aufhalten tu ich ihn nicht. Und meine Töchter halt ich genausowenig auf. War früher Maurer, dann Hochbaukranfahrer kenne beide Seiten. Kenne viele die überzeugt waren, dass alles angeschafft werden kann, ging aber in heutiger Zeit daneben, die Kinder kommen überhaupt nicht mehr heim. Jeder Mensch hat seinen Willen und wenns zufällig um einen Bauerhof geht ist mir das komplett egal. Anstand, Rechtschaffenheit und Fleiss von mir aus ohne Bergsacherl, nur bloß nicht kriminell, mehr nicht. Es kommt wie es kommen wird, wenns einem wurschd is, dann hört keiner auf, dann kratz ich womöglich noch im hohen Alter im Stall herum. |
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Name: theres antwortet um 17-03-2006 16:35 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo Naturbauer, wegen deiner Frage, unsere Ableger sind ziemlich freiheitsliebend - aber Werte sind für mich: sie hatten die Möglichkeit für höheren Schulabschluss, für Studium, Musikinstrumente zu lernen, aber wenn dann wird das auch durchgehalten. Als Wert wollte ich solche Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Ausdauer, Einsatz beschreiben. Egal was sie tun, aber dann bitte mit Verantwortung und Hingabe. Das braucht es in der Landwirtschaft und in jedem anderen Beruf genauso. Jeder Arbeitgeber schaut genau, mit welcher Begeisterung seine Mannschaft arbeitet. Wer noch zu Hause wohnt, hat mitzuhelfen, Hotel Mama gilt nur für Gäste, die sich nicht nur bedienen lassen. Für Baby und Schulkind gelten andere Regeln, aber wenn sie noch klein sind, dann wollen sie helfen und später erntet man als Eltern nicht gerade Begeisterungsstürme, wenn Mithilfe angesagt ist. Genauso müssen sie lernen, auch mit wenig Geld auszukommen, erst wenn sie das gelernt haben, können sie auch mit mehr Geld auskommen. Den ganzen Markenklamottenwahnsinn haben wir nicht finanziert, wenn sie solche Fummel haben wollen, dann müssen sich sich das selbst verdienen, genauso beim Handy. Wie schnell dann die SMS weniger werden. Wir haben nur einen uralten Flimmerkasten, Schüssel oder Kabelfernsehen haben wir nicht, was gab es da schon an Geschimpfe und Gemaule, inzwischen hat sich das auch erledigt, weil sie gar keine Zeit mehr für die Glotze haben. Fürs Auto gab es einen Zuschuss für jeden, welches Auto sie dann haben wollen ist ihre Sache und wie schnell die Träume von Traumautos weg waren. Wenn keines den Hof weiterführen würde, dann ist das eine Entscheidung, die ich auch akzeptieren würde, aber den Hof so zu bewirtschaften, dass es uns Freude und Spass macht, das ist für uns wichtig. Genauso wie ich hier im Forum bestimmt von vielen als rückständig und hinterholzig angeschaut werde, auch unsere Kinder waren mit meiner Einstellung auch nicht immer einverstanden. Akzeptiere ich, ich war mit meinen Eltern auch nicht immer der gleichen Meinung. Aber mit der Zeit habe ich kapiert, dass die Dinge, die ich bei mir zu Hause gelernt habe, gar keine so schlechte Mitgift fürs Leben waren. Wie unsere Kinder ihre Kinder erziehen, das ist nicht meine Aufgabe. Wenn dein Sohn mit 14 seine Vorstellungen vom Leben hat- er hat vielleicht andere als du, aber du hast doch auch noch ein schönes Stückchen Leben vor dir- warum dann nicht die Arbeit so machen, dass sie dir Spass und Freude macht? Soll aber nicht klug dahergeredet sein, in diesem Alter sind Kinder nicht immer eine wahre Freude, da frägt frau sich manchmal, ob die ganze Mühe mit der Erziehung vollkommen umsonst war? Aber irgendwann sind sie dann ganz brauchbar :-))) Herzliche Grüsse regi |
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Name: naturbauer antwortet um 17-03-2006 18:32 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Liebe theres, bin mit deiner Antwort zufrieden. Da sind wir ja gleich fast komplett zusammen gekommen. Ausgred ist Ausgred. Schöne Grüsse aus Oberbayern |
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Name: leoleo antwortet um 17-03-2006 20:58 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo zusammen In der Zeit die ihr hier abweint obs spas macht oder nicht Bergbauer zusein und mit der selbst auferlegten Belastung man hat halt einfach zu" bugeln auszuharren"damit es weiterläuft!! Genau in der Zeit frist sich unser Herr Pröll seine Fettwambe noch voller und ich hoffe bis zum platzen!! Die Wahlen sind vorbei und alle sind schön hingelaufen ums Kreuzerl zu machen und als Dank kommt halt mal das was man verdient!! Wir sind alle schon so Förderungsgeschädigt und unselbständig geworden mit der Menschenfresserpolitik die mit uns betrieben wird und die wie noch sehr Tatkärftig unterstützen! Wie Pachten geilen um jeden Preis nur um nicht hinten zu bleiben den Nachbarn eines auszuwischen ist ja unser liebstes Steckenpferd oder? Zumindest bei so gehirnabputierten Monsterpächtern um jeden Preis!! Bei uns zahlens € 300/ ha Dauerwiese und mehr ohne Förderung die Bauern von der Wand beim Ökoflachlandgrundvermittlerbauer (der die Bioförderungen einstreift und den rest auch plus 300/ ha noch vom Bergbauern) nur um dan noch sauteure Siloballen mit den Hubschrauber in die Wand hochzufliegen! Ich frag mich nur wan werds alle mal munter i farg zuminest die die noch schlafen können. Wo sind da alle Politiker aus unseren Reihen ?????? Alle abgefüttern und am Trog vollgefressen!!!! Bin selber Grünlandbauer mit früher 60 Milchkühen in der Dauergrünlandregion Salzkammergut und derzeit Mutterkuhbauer mit Gästepension und kann die Entwicklung einfach nimmer gutheisen was wir da so selber alles ablassen angefangen von Pachtpreisen zahlen von Kampf um jeden Preis ?? Ich habe die Entwicklung schon hinter mir von klein auf gross und mache jetzt eigetlich eine Frischzellenkur wieder auf klein den übrig bleiben tut nur der Mensch den das was du glaubst aufzubauen zu könne das es halten wird für wenigstens 20 Jahre und nicht ein Lebenlang wird die spätestens wieder von einen abgefressenen Bürokratenbauer egal wie sie alle heisen mögen,mit vollen genuss Zerstört geschmälert und so weiter. Öpul änderungen kürzungen und so weiter jedes jahr was anders ,Ihr wist schon was ich meine. Der Kampf im Flachland wird auch immer härter den wenst bedekst in Bayern wird gar nimmer recht unter 80 Kühe neu gebaut und es get weiter und weiter und weiter bis sie 300 kühe haben und dann machen 5 cent milchpreisverfahl so viel aus das der Betrieb Bankrot läuft weil Förderungen gekürzt werden weil Preise verfallen die Pächter die flächen sicher nicht umsonst abgeben werden sondern sie mulchen lassen und kasieren oder vieleicht gar wieder an die Schell verpachten für Bioenergielflächen ???? . Lasts den FrankFrei doch ruhig wachsen,er wird spätestens dan merken wen er so gross geworden ist vom Betrieb her das er nicht mehr weis wen gehört das ganze eigentlioch noch "mir oder den 20 Verpächtern oder der Bank oder den Maschienen Leasingfirmen und zu guter letzt weil man ja so ein schlaues Kerlchen ist den Finanzamt dan wird er merken was für ein armes Schwein er doch eigentlich ist wen er draufkommt was für Massen er bewegen mus um sich den Lebenstandart zu erhalten den er glaubt zu haben? Und das wollens die Bauernschlächter aus Wien und Brüssel uns so gros zu machen das wir so abhängig geworden sind das wir irgentwan nur noch für die neuen Grundherren die Puppen sind im Theater mit sehr fahlen Nachtgeschmack. Wo is den der"" Andreas Hofer"" geblieben in der Sele von euch???????? Wo ist der Widerstand? Egal ob Intensiver oder Extensiver ob klein ob gross Berg oder Flach! Merkt ihr nicht wie wir unsere Persöhnlichkeiten und Unabhängikeit billig verkauft haben für ein paar Förder Euros Die wir uns noch selber bezahlt haben? Wie wir unser zusammengehörigkeitsgefühl verloren haben weil immer mehr und mehr losgehetzt werden uns sebst zu zerfleischen und wir unseren dicken schutzpanzer abgelegt haben mit den Förderungssystem und so verwundbar sind wie ein kleiner Babyarsch der von Harter Metzgerhand geschlagen wird. Wacht auf der Traum ist bald vorbei und der WTO Wind wird uns schön langsam aber immer härter ins gesicht blasen. Ich fordere den ausstieg aus den ganzen Wahnsinn auch wens nur ein Traum bleibt. Gerusamen schlaf wünscht eich ERLO PS:Rechtschreibfehler sicher in Massen aber der Sinn " bringst" "Grins" |
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Name: FrankFrei antwortet um 18-03-2006 01:56 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft
@ leoleo Eine schöne Sachverhalts-Darstellung. Dafür gibts eine glatte "Eins". Die Problembeschreibung ist etwas mangelhafter, dafür gibt es "2 +" Für die simple These, dass aufgrund des Sachverhaltes und der Probleme Handlungsbedarf bestehe gibts aufgrund der knappen und verallgemeinernden Formulierung (" Ich fordere den ausstieg aus den ganzen Wahnsinn...") nur ein "Genügend". Es ist nämlich nicht erkennbar ob zB. der Austieg aus der Landwirtschaft gefordert wird oder der Ausstieg aus dem Öpul-Fördersystem oder der Austieg aus der EU oder der WTO oder der UNO oder überhaupt der Ausstieg aus dem diesseitigen Leben an sich. Ein "Nicht Genügend" gibts aber für die Ausarbeitung konkreter Lösungsansätze. Obwohl die Fragestellung des Forumsthreads auf eben diese abzielt. Schon die Nennung eines einzigen Landes, in dem die Landwirte zufrieden sind wäre ausreichend für eine positive Beurteilung gewesen. :-) Einfach nur "Widerstand" zu schreien und blöde Sprüche zu klopfen hilft vielleicht dir persönlich (manchmal tuts auch ein ausgiebiger Stuhlgang :-) ), der Landwirtschaft als ganzes aber herzlich wenig. Vorschläge, Herr Andreas Hofer, Beispiele und Lösungen, einfach hier reinschreiben. Und auch vieleicht gleich überlegen wer es bezahlt :-) PS: Irgendwie erinnert mich dein Zorn auf alle Welt an jenen, den damals in den 50er-jahren die Huf- und Wagenschmiede auf die neu aufkommenden Traktoren gehabt haben müssen. Bloß gabs damals kein Öpul für die armen Teufeln. :-) 2. PS: Wer Fehler findet darf sie behalten, schauts auf die Uhr, um diese Zeit nach einer "fröhlichen" Feier kannst nix mehr Gscheiteres erwarten :-))))))))))))) |
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Name: faxe antwortet um 18-03-2006 06:38 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft hallo also wenn ich mir den überlangen beitrag über fettwampige minister eines wohl extrem mit negativen energien geladenen berufskollegen ansehen muß, so verstehe ich nicht, daß im rahmen der künftigen investitionsförderungen nicht auch psychologische behandlungen für ausgleichzahlungsgeschädigte landwirte bezahlt werden |
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Name: theres antwortet um 18-03-2006 06:41 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Hallo Erlo, also auf die Politker möchte ich nicht mehr hoffen. Da sind wir alle verloren. Und auf die Einsicht der Bauern hoffe ich auch nicht mehr- einzige Möglichkeit, bei sich, am Hof, in der Familie seine kleine Welt so hinzubekommen, dass ein eigermaßen zufriedenes Leben herauskommt. Bei der Poltik kommt immer der geringste gemeinsame Nenner heraus und der wird dann mit grossem Gekröse als Superlösung verkauft. Oftmals kommt mir dabei ein Spruch in den Sinn: Der Berg kreist- und gebar ein Mäuslein. MIr hilft der afrikanische Spruch: Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern. Ob andere auch ihre kleinen Dinge tun, kann ich nicht verlangen oder beurteilen, aber meine- klar und einfach. frdl. Gr. regi |
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Name: Almoehe antwortet um 18-03-2006 07:18 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft sehr gut Faxe, sehr gut. Das Niveau ist schlecht, bis gar nicht diskussionswürdig... |
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Name: biolix antwortet um 18-03-2006 07:18 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft also vom oberlehrer ff mals eine 1 und eine 2 plus zu bekommen... nur bei der 5 hat er sich kräftig vergriffen, denn wenn nur 20% umsteuern kann sich in vielen bereichen sich einiges bewegen... und das der ausstieg aus der WTO ein "märchen" sein muß das ist das größte märchen... ganze ienfach ist doch, ohne einheitliche standards dürfte es gar keinen gemeinsamen markt geben, und weiters, ohne gleiche Arbeits und Steuerrecht inkl. Löhne gilt das selbe.. sagt es den Politkern und Kammerangestellten, wollt ihr zu den Weltmarktlöhnen arbeiten.. das braucht auch nur 20-30% die das fordern und ein zeichen zusätzlich geben, dann würde sich ordentlcih was rühren.. egal es ist immer das selbe system, siehe auch neues öpul inkl. der invest. strategie, die kleinste und schwächste gruppe im ÖPUL bzw. in der Gesellschaft der wird genommen, einer gruppe nach der anderen, gott sei dank geht das nciht mehr lange... und dann werden noch viele mehr aufwachen.. apropos gestern aht mir ein kammerobmann geantwortet wohin die invest fürht, ein gesunder 40 ha betriebe baute einen neune stall um 500.000 euro Viehbesatz verdreifacht, und jetzt kämpft ein damls gesunder betrieb mit den rückzahlungen weil der Produktpreis nciht passt... und das alles war seione antwort auf meine Frage: was bringt die erhöhte investförderung bei steigendem WEttbewerb und sinkenden Preisen und unter den Zollsenkungsdrohungen wo Fischleer z.b. in Hollabrunn vor 2 wochen meinte minmus 50% beim Rindfleisch... apropos, gescheite bauern meinten auch, ohne Prämie z.b. jetzt die Stiermast erweitern bei den aussichten, wie soll das gehen ? also freundeInnen, nehmt euch regi als vorbild, wenn wir alle drehen und uns noch vernetzen können wir gegen diesen Schwachsinn sehr wohl was ausrichten... lg biolix |
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Name: FrankFrei antwortet um 18-03-2006 08:31 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Biolix schafft es, wie immer, wieder, sein Lieblingsthema "Neues ÖPUL" in einem Thread unterzubringen. Das erinnert an den Biologie-Studenten, der zum Semester nix anderes kann als den Laubfrosch. Als er bei der Prüfung vom Professor was über das Kamel erzählen soll sagt er nur:" Das Kamel frisst keine Laubfrösche" - und ratscht alles was er über den Laubfrosch weiß herunter. :-) Wer etwas Konstruktives über das ÖPUL-neu erfahren will klicke hier Gießkanne oder gezielte Bewässerung Auch an Biolix die Frage: Wo in der Welt leben die zufriedenen Bauern? In Kuba? In Nord-Vietnam? Dort wird ja dein "Gesellschaftsmodell" gelebt, dort gibts keine Globalisierung, keine WTO, keine EU, dort müssten ja Milch und Honig fließen. Oder? |
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Name: biolix antwortet um 18-03-2006 08:49 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft sooooo nervös wann du das wort ÖPUL hörst ??? da ist doch was im Busch und ihr werdet noch hören und erst gestern bin ich wieder drauf gekommen das bestimmte gruppen toll draus kommen inkl. die Intensivierer der letzten Jahre und andere wie eben das Grünland wo vorgegaukelt wird die AZ ist gerettet doch am kräftigsten verlieren... aber so ANgst zu haben die Wahrheit zu sagen, ist schon bezeichnend wenn so ein biolix aus 30 sätzen in einem parallelen herstellt dann gleich diese nervosität, das ist mehr als bezeichnend ff.... Ja die WTO bringt uns aber die Landwirtschaft von Kuba, Vietnam auf unsere Tische, oder hast schon gehört das die WTO wenns was noch billiger gitb zum eigenen nutzen keine Geschäfte macht mit Kommunisten siehe China... |
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Name: winfreund antwortet um 18-03-2006 10:23 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft
die bergbauern halten mehr aus als die flachländer eh klar die waren schon immer mehr gewöhnt aber wo führt das noch hin? |
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Name: leoleo antwortet um 18-03-2006 10:28 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Guten Morgen auch wen er schon eine weile vorrüber ist! Den Frank danke ich für die eins!!!! Also wen ich alles genauest beschreiben hätte was ich mir so denke und es auch so meine hätte ich überall eine eins und wär Minister geworden!!! Und hätte auch so eine Fettwampe wie der Fischler und seine Nachfolger und dabei bleibe ich auch wens manchen nicht ihn den Wortlaut passt. Wenigstens sehen einige von euch es etwas mit Realen Augen. Und das mit der Psychologischen Betreung von der Kammer aus??? Sowas kann doch nur einen Förderprofi einfallen oder etwa doch noch einen frei denkenden Bauern? Und das mit der WTO sehen der Biolix ganz richtig oder bilden sich etwa manche von euch ein "ihr könnt mit den Weltmarkt mithalten" Bei unseren Umweltauflagen Kleinräumigkeit kleinstrukturiertheit den was sind da scho 50 Hektare!!!! da ist das vorgewendes eines Amerikanischen und Brasilianischen Ackerl schon weit grösser! Teuren Baukosten und den Kontingentpreisen fahren wir ja jetzt scho weit unter Weltmarktniveau!!!! in der Milchproduktion. Und ich meine Milchproduktion und nit Melken bis zum umfallen ohne Lohnanspruch!! Und noch was : Ich habe keine negativ energie die ich hier Versprühen will ,sondern habe einfach den Wahnsinn seit 95 satt wo ich machen mus was mir so ein Fördermann aus Brüssel oder aus den eigenen Reihen vorschlägt was ich zu tun habe!!!!!!!!!!!!! Meist Bauernsöhne die schnelle Politik und Arbeit in Brüssel machen um schnell dann in irgent einen Konzern unterschlüpfen und mit geld gestopft werden um ihre so überzeugende innere einstellung zu vergessen falls jemals eine vorhanden war., 95 ist 11 Jahre aus und wir reden da von damals?????? bis 95 kontest mit 100 . 000 liter mit 17 Kühen mit wenig Kraftfuter ohne Förderungen mit kleinsten Pachtpreisen und wenig Kraftfutter einfach Top leben!!!!!!!!!! und zwar nicht nur ich sondern viele von uns die es leider schon lange nicht mehr gibt,weil eben zu tote gefördet worden sind. Zusätzlich noch ausmast der 17 anfallenden Kälber mit zwei kleine Traktore weilst nit viel mähen mustest und wenig mist oder Gülle hattest. Wir hatten Milchpreise bei damals mit Kürzungen die man sich selber auferlegen konnte von € 0,56.-pro liter!! mit minimalen Aufwand. Zusätzlich gabs dan dafür noch eine Vollmilchmastprämie von 1500 ATS pro kalb dafür und der Fleischer hatte günstiges und echtes Vollmilchkalb am Hacken. Für die Stiere gabs so um die € 1400-€ 1500.- und das ohne Ausgleichzahlungen. Der Riegler wär schon den richtigen weg gefahren nur haben sie ihn absichtlich politsch fertig gemacht und auf den schleuderstuhl gesetzt und abgeschossen damit er nicht gefährlich wird weil eben fürs Grünland es gut gelaufen wär!!! und das wollte doch keiner. Körndlbauer Hörndlbauer war doch immer wie Herr und Knecht noch gar nicht zu sprechen von der Zucker lobby und schweine lobby und ich weis wovon ich spreche. Ich will da nicht absülzen sondern will nur auflisten wie weit wir schon gekommen sind!!!!!! Uns wie erfolgreich diese System ist!! das wir noch mit verstummtheit gutheisen? Und wenst nicht kritisierst und nicht selber was veränderst bleibst auf der strecke nur wieviele sind da in der lage? vom Betrieb her und von den Persöhlichen vorrausetzunen. Werfen wir sie den Wölfen zum frass vor? Um eine Landwirtschaft in den Alpen zu betreiben und zwar mit Almen Hutweiden Bergwiesen brauchts halt viele leute die auf vielen höfen leben könne und zwar davon leben können den sonst könne sich die Gastronomie fachmänner bald sich selber die Motorsense umhängen wie sie mal bei uns in der Gemeinde glaubten sie mähen dan halt alles selber!!!!!!! Un die glaubten das ernsthaft da schaust gell. Ich für meinen Teil bin aus den Melken ausgestiegen weil ich in ein Arbeitsproblem gekommen bin und keine Fremdarbeitskräfte mehr fand auf Dauer die was taugen! Ist auch ein problem wen die Grösse beginnt so ab 50 - 60 Kühen aufwärts und habe auf Mutterkühe umgestellt mit absoluter Förderabhängigkeit und davon sind wir schon 50 % in der Gemiende von 5 Mutterkühen aufwärts bis zu 70 Mutterkühen!! Wen das gekürzt wird na dan gute nacht für die zukunft bei Fleischpreisen von minus 50% Stellen wir uns jetzt schon ein das im Flachen dan alles blau wird vor lauter Nitratüberschus und die Berglagen und nassen Wiesen schon langsam Braun werden weil eben zu uninteressant für irgent eine bewirtschaftung. Ich denke in ein paar Jahren werden bei uns so max 20 % Melken und der rest hat aufgehört wen es so seit 95 bis jetzt 50 % sind dan wirds im Tempo nit langsamer werden. So jetzt aber vorrerst mal schluss und schönes Wochenede endlich mal sonne um unsere 1,5 meter Schnee in den Tallagen etwas zu mindern. |
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Name: Almoehe antwortet um 18-03-2006 10:44 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft ziemlich naiv und kurzsichtig, leoleo. Mit dem Marterpfahl-denken vieler Bauern und Dir - wir sind die einzigen die "vielarbeiten" und alle anderen sind bequeme lasche Säcke wo das Geld nur einsammeln müssen, punktest Du nicht. Wenn Du Zugang zur freien Wirtschaft hast - wirst Du dort ganz schnell etwas besseren belehrt. Heute heißt es kämpfen (nicht nur moben) in jeder Rangordnung von der Spitze bis zum Lageristen. Und glaub ja nicht das Märchen, das ein Manager eine 5 1/2 Tage Woche hat. Bankdirektoren-falls Sie es pychisch durchhalten bringen auch 80 Stunden die Woche. Wir Landwirte sind nicht die fleißigsten und besten, unser Lohn entspricht oft nicht der Arbeit - das ist ein Problem |
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Name: winfreund antwortet um 18-03-2006 10:52 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft
eines könnte auch noch gesagt werden bescheidenheit wär vielleicht angesichts der armut rund um uns wieder mehr angesagt. auf dauer lassen es sich die menschen der dritten welt nicht gefallen das europa - amerika alles verbrauchen da werden wir noch schlimmes erleben wenn keine einsicht auf mehr teilen kommt. das die gemeinde mäht na gut wie lange aber? 1 jahr vielleicht besten ein zweites dann brauchst wieder wenn anderen |
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Name: FrankFrei antwortet um 18-03-2006 11:11 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft @ Leoleo: Nochmals, schimpfen und Jammern eine glatte "EINS" (Und danke für die absichtlich eingeschleusten Rechtschreibfehler. Gut getarnt.) Aber Lösungen und Vorschläge: Nicht genügend. Von deinem Betragen will ich gar nicht reden, solche persönlichen Beleidigungen zeigen nur einen schlechten Charakter. Jaja, die gute alte Zeit, damals vor 1995. Da hat kein einziger Bauer aufgehört, gell? Da hats das Wort "Bauernsterben noch gar nicht gegeben, gell? Da waren die Bauern sowas von zufrieden, gell? Und dann kam die böse EU. Aus wars mit dem Bauernparadies, gell? Aber du kannst ja Lösungsvorschläge machen. Sag mir EIN Land auf der Welt wo die Bauern zufrieden sind. Sag mir Länder wo es den Bauern besser geht. Mir fallen nicht viele ein. (Wenn du die Schweiz meinst: lies mal in deren Bauernseiten nach!) Sag mir Länder wo es den Bauern schlechter geht. Da könnte ich jede Menge aufzählen. Es kommt meiner Meinung nach in einem weltweit unter Druck stehendem Wirtschaftszweig wie der Landwirtschaft auf den Vergleich an. Und da muss sich Österreich nicht verstecken. @ Winfreund: Ja, es kann wie man sieht leicht sein, dass sich die "armen Länder" nichts mehr "gefallen lassen", hat sich ja bei dem "wichtigen" Mohammed-Karikaturen schön gezeigt. Wird Zeit dass endlich die neuen Abfangjäger kommen, meinst du nicht? :-) |
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Name: walterst antwortet um 18-03-2006 11:40 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Sehr interessant, von leoleo alias W.E. aus den Bergen mitten im Ort M. wieder mal etwas zu lesen. Ich glaube, dass leoleo ein super Beispiel ist, wie in der Milchwirtschaft die totale (fachlich und betriebswirtschaftlich und züchterisch voll fundierte) Vorwärtsstrategie sehr rasch an ihre Grenzen stösst. Super Betrieb, aber ohne perfektes familiäres Umfeld ohne Chance. Frankfreis Totschlägerfrage nach den zufriedenen Bauern geht mir auf die nerven. Ich kann doch ein zufriedener Bauer sein und trotzdem meinen Unmut und eine Unzufriedenheit z.B. bei einer innerlandwirtschaftlichen Verteilungsdiskussion, sprich ÖPUL neu, äußern? Würde gerne mal FF, Biolix und Leoleo an einem Tisch sehen. Walter |
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Name: leoleo antwortet um 18-03-2006 11:46 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft HE Almöhe Ich bin am freien Markt!!! Haber eine Gästepension(gewerblich) neu umgebaut die stillgelegt war und neu gestartet mit Fremdpersonal und da must kämpfen wie ein wilder sonst bist weg ohne förderungen. I weis was der freie Markt beteutet und der ist ok wen du für gute Leistung mehr verlangen kannst!! und das auch honoriert wird!! weil die Gäste zufrieden sind und im Jahr einige 4 mal kommen schon nach 1 Jahr öffungszeit!. Ich weis auch was melken beteutet den ich habe auch mal 560.000liter verkaufte milch an die Molkerei gehabt bei 60 Kühen und keine 10.000 liter Staldurchschnitt wie heute schon fast jeder. Ich weis auch dieses Gebiet gut genug Und mache auch derzeit Mutterkuhaltung mit 40 Mutterkühen samt ausmast und weis auch da was so läuft und da bist auch nur Systemerhalter wen du dich nicht mit den Produkten die du selber machst auf den freien Markt wirfst. Ich jammer auch nicht ab hier sondern zeige nur auf!!!! Wen es hier nicht mehr zu verdeinen gibt wander ich weiter Schiehütte ist fertig gebaut und steht vor der eröffnung und Bierbrauerei ist in Planuingsphase und werd denk ich auf Bio umstellen mit Ackerbau GPS und Kleegras Bierbrauen in Ramen der land und Forstwirtschaft mit Ausschank usw. Nur wieviele haben die möglichkeit und auch den Datendrang? und die Farbenpracht eines Camelion sich so schnell wadeln zu könne den Standort? Das will ich sagen und ich versteh jeden den das ankotzt was derzeit läuft weis von der lage und den vorrausetzungen einfach nicht geht? Zusperren und abwandern super gell!! Für mich gibts eigentlich nach meinen erfahruzngen die ich hinter mir habe nix einfacheres als 50 kühe zu melken 500..000 liter milch zu erzeugen die förderungen auszureitzen und wissen wieviel ein liter kontingent kostet und was ich in der molkerei bekomme. Ist absolut ausrechenbar aber was ist wen dan auf einmal alles anders wird förderungen kürzen preisverfall freier markt? Dan klatscht es unsere neuen superhöfe auf wie die Fleigen gell! Un dich weis sehr wohl das man in anderne Sparten sehr viel arbeiten mus um was zu verdienen aber ein Bankdirektorl tut mir erhrlich nie leid der hat 16 Monatslöhne und was für Verantwortung? Übrigens ich habe mit 27.000 litern damals übernomen mit 10 Kühen und in meiner laufzeit an die knapp 500.000 liter zugekauf und auch wieder verkauft weil preis stimmte und Arbeitskräfte einfach knapp sind im Stall. Zimmermädchen gibts genug und hübsche auch noch dazu. "grins" Schöne Zeit noch PS und Frank danke für die zweite 1 |
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Name: winfreund antwortet um 18-03-2006 11:48 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft
bei einer wirtshausrunde am stammtisch würde wohl der "t.tschl.ger" recht behalten und müsste mit der cobra ageholt werden weit habens wir es gebracht eine vernünftige diskussionskultur gibt es nicht hier. weil ff hat ja immer recht auch wenn unrecht |
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Name: Fadinger antwortet um 18-03-2006 11:55 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Bergbauernzukunft Hallo! Also das mit dem "Land der zufriedenen Bauern" wird schwer werden, da es immer wieder welche a la ff geben wird, so nach dem Motto "viel Grund und keinen Boden" ..... Und genau jene sind es auch, die sich am meisten vor einer gerechteren Förderungspolitik fürchten, und das jetztige System so verteidigen. Die predigen dann immer: "Auf der ganzen Welt wird Mist gebaut, also darf bei uns auf keinen Fall etwas besser gemacht werden". Es gäbe aber sehr wohl Lösungsansätzte, bzw. hat es die auch schon gegeben, aber wenn es nicht ins politische Konzept einer Partei paßt, oder schlimmer noch, wenn es von einer anderen Partei stammt, dann wird es gnadenlos schlechtgemacht. Da fällt mir zum Beispiel die freiwillige Milchlieferrücknahme ein, hat bestens funktioniert, war halt nicht nach den Geschmack einer gewissen Lobby, die wollten halt lieber, das zuerst mit großen Aufwand produziert, und dan mit selbigen Aufwand an Stützungen exportiert wird. So werden auch jetzt wieder die Quoten aufgestockt, und das tolle daran, das geht nur mit Antrag über die Kammer, die Dummies dort mussen ja irgendwie beschäftigt werden. Oder der Agrardiesel, welcher eigenlich ja nur eine Gunstlagen-Ackerbauernförderung ist. Da fühlt man sich schon verarscht, wenn es für schwirige Verhältnisse dann nur 7l/ha gibt. Die Treibstoffverbilligung der 80ziger Jahre hat da schon mehr gebracht. Aber was soll es, das Wort "ökosozial" ist für manche im warsten Sinne des Wortes ein "rotes Tuch" und blockiert in ihren Gehirnen jeglichen logischen Denkvorgang. Ich frage mich immer, ob die es überhaupt schaffen, den vollen Namen der deutschen Schwesterpartei "CSU" richtig auszusprechen .... Gruß F |
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Name: Icebreaker antwortet um 18-03-2006 12:13 auf diesen Beitrag |
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Bergbauernzukunft Ich danke so einigen da aufrichtigst für ihre Einträge. Erspart Löwinger Bühne, Simpl &Co *herzlichst lach* Frank Frei, mittlerweile versteh und liebe ich deinen trockenen Humor darüber hinaus konnte ich eine gwisse "Geradlinikeit" erkennen und denke nun nicht, ich wäre immer deiner Meinung, doch mir persönlich gefällt es, wenn jemand sich selbst "treu" bleibt und weiß, wovon er spricht. Biolix gefällt mir auch besonders, | | |