Tagebuch
E-Mail an User
|
Bio- Ernteaussichten Heuer gibt es auch bei uns im Innviertel sehr unterschiedliche Bestände zu sehen. Und die Felder mit "Saustall" sind nicht typisch für Biobetriebe, sondern auch bei Konventionellen zu sehen, wo etwas schiefgegangen ist. Ich hab e z.B. bei einem konventionellen Betrieb in der Nachbarschaft Gerstenstroh gepresst, da sind 25 Ballen mit 1,7 m Durchmesser zusammengekommen von 5 ha. Da kann man abschätzen, was da an Körnerertrag herausgekommen sein wird. Bei uns selbst (Biobetrieb) waren heuer Wintergerste und WW sehr schlecht(nur 2200 kg vom ha), während es bei Triticale 5600 kg und bei Hafer gleich 6800 kg vom ha waren. Der Mais sieht zum Großteil auch sehr gut aus und das Feldfutter wächst bei der momentanen Witterung sowieso bestens. Und was mir zum angesprochenen Thema "Saustall" noch aufgefallen ist: Wir hatten nur in 1 ha Wintergerste und bei 1,5 ha Weizen ernsthafte Probleme mit Kamille. Ansonsten auf den ganzen Getreide, Mais und Luzerneflächen keine Arbeit mit Ampferausziehen oder Distelabschneiden usw. weil da nichts davon war. Im übrigen bin ich auch der Meinung, dass man Bauern die irgendwie dahinwursteln und ihre Felder verkommen lassen, schon die Rute ins Fenster stellen soll, dass sie dafür kein Geld kriegen. Das gilt für die Prämienoptimierer im Biobereich bis zu den ganz Gierigen, die in jeder Hanglage Mais im Überfluß anbauen, nur weil es mehr Geld bringt. Gottfried
|