Überliefern von Milch dreht Preisspirale nach unten

Antworten: 66
Name: Fendtfan 08-06-2012 10:34 nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Dank an alle die Ihre Milch überliefert haben und somit die Preispirale nach unten losgetreten haben.
Wann werdets ihr ENDLICH kapieren das wir einen freien und somit volatilen Markt haben, wo Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen.

Name: 43613 antwortet um 08-06-2012 11:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Ich selbst bin ebenfalls kein Überlieferer aber die paar Liter die wir in Österreich mehr produziert haben fallen am Weltmarkt auf dem wir produzieren nicht ins Gewicht.
Bedank dich lieber bei Neuseeland die haben ihre Milchproduktion um 10% gesteigert. Auch die USA hat stark auf Wachstum gesetzt. Das hat gröbere Auswirkungen auf den Preis als das was wir in Österreich machen.

Name: Vollmilch antwortet um 08-06-2012 11:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@ Fendtfan: Bittesehr! Wir werden auch weiterhin überliefern - und wir haben das mit Angebot und Nachfrage eh kapiert.

LG Vollmillch

Name: Fallkerbe antwortet um 08-06-2012 12:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@fendtfan,

Mitbewerber und Konkurenzkampf ist schon was lästiges.

Das können dir alle Selbständigen quer durch die branchen bestätigen.

Name: Teuschlhof antwortet um 08-06-2012 12:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Warum überliefert man überhaupt? Ich kann mir nicht vorstellen das es lukrativ ist wenn ich 200000 Kontingent habe auf einmal 400000 zu liefern. Zuerst kämpft man um einen hohen Milchpreis und dann überliefert man und schenckt ihnen billige Milch. Für was setze ich mich dann für einen hohen Preis ein?


Name: iderfdes antwortet um 08-06-2012 16:43 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Es ist natürlich auch so, dass durch die Diskussion über die Abschaffung der Kontigentierung manche den Betrieb vergrößert haben, ohne in Kontigent zu investieren, weil sich das für ein paar Jahre nicht rentieren würde. Und die zahlen jetzt selber drauf durch die Superabgabe und es ist fraglich, wie viel und zu welchem Preis Molkereien nach Auslaufen der Mengensteuerung des Milchmarktes Milch von Betrieben ohne Kontigent übernehmen werden.

Name: mostilein antwortet um 08-06-2012 19:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
habe auch 6500 überliefert bei erlaubten 38000 und habe jezt gejauft das i 54000 jetzt werd i länger net überliefern
is dir damit leichter

Name: Psycho antwortet um 08-06-2012 19:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@Fendtfan: informier dich zuerst über den milchmarkt bevor du darüber diskutieren anfängst

das, zum beispiel, ist eine gute seite dafür: http://www.agrarheute.com/ah-milchproduktion


übrigens, die milchpreise sind auf den auktionen schon seit Jänner gefallen (dazu kommt noch aktuell bei uns die saisonale lieferspitze, wo sie uns sowieso immer gerne etwas abziehen), also waren die aktuellen preissenkungen vorhersehbar

bei der letzten auktion ists aber schon wieder um 13% rauf gegangen - also dürfte sich, soferns bei uns in europa keinen neuen tuscher macht (spanien/italien...), der milchpreis bald wieder stabiliseren bzw. erholen

Name: biolix antwortet um 08-06-2012 20:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
na ja wird eh schon zeit im "wettbewerb, das endlich die nur mehr über bleiben die um 25 Cent Milch produzieren können..;-(( Dann werden endlich mal viel mehr kapieren was "Wettbewerb" so bedeutet, und nur mehr "Tierfrabriken" übrig bleibebn... inkl. das ich diese milch sicher nicht mehr triken werde und viele andere auch, udn somit hat wieder Biomilch ab Hof eine Chance.. ;-)

dazu

http://dlz.agrarheute.com/niederlande-514772

Holland: Bei 500 Kühen soll Schluss sein

g biolix


Name: HAFIBAUER antwortet um 08-06-2012 20:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@Psycho wenn sich in Europa alle nach den vorgaben halten würden,dan würde es dieses auf -ab gar nicht geben.Unsere Superüberlieferer und Vollgassler in ganz Europa sagen ja ganz gross Liefern musst wenn die Milch was Kostet.Das was man sieht zum Nachteil von den Ehrlichen.Aber drei Bauern auf einen nenner zu bringen musst 2 Erschlagen.

Name: may antwortet um 08-06-2012 21:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
an biolix
wenn ich mir in den letzten jahren kontingent gekauft hätte wären keine 25 cent milchpreis nach abzug der kontingentkosten herausgekommen - nach abzug des wertes für das kontingent

wegen der paar liter in österreich kräht kein weltmarkt, sondern wie oben erwähnt NZ und USA
NZ wurde vor kurzem eh als beispiel für effektive landwirtschaft vorgestellt - nicht wie europa und da im speziellen die biobauern, die nicht genug förderung kriegen können und dann noch auf die pecken, die vom produzieren leben.
mfg Hans

Name: tch antwortet um 08-06-2012 22:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hat Biomilch ab Hof derzeit keinen Chance?

Tierfabrik bei Milchkühen- wieviele Kühe sind das mindestens?

60 Milchkühe am Biomilchbetrieb? Tierfabrik ja oder nein?

Überliefern...finde ich gut :-) man setzt den Milchpreis selbst unter Druck und hat somit ständig was zu Jammern....

tch

Name: mosti antwortet um 08-06-2012 23:11 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@fendtfan: bedenke, mit 10 kühen aufhören kann bald einer, bei 50 und mehr sagt die bank, aufhören gibts nicht!!!

Name: cow1 antwortet um 09-06-2012 10:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Ich selbst bin Milchbauer und würde ohne zu überlegen Kontingent kaufen , aber nicht um diese PREISE wie sie jetzt stattfinden : Ich kenne genug Landwirte die aufstocken möchte , aber jeder ist meiner meinung : Kann mir wer sagen wie sich diese Rechnung ausgehen soll wenn ich jetzt um 40cent und mehr Kontingent kaufe wenn wir ab 2015 keine Quote mehr haben ? Mosti: wenn ich mir manchmal so deine Beiträge genauer durchlese dann denk ich mir schon -wenn wir alle so denken würden wie du dann könnt es nicht lange dauern so könnten die regale bald lehr stehen !

Name: mostilein antwortet um 09-06-2012 12:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
also ich hab um 7 cent gekauft was habt ihr bezahlt
ach ja hate 3,9 fett

Name: cow1 antwortet um 09-06-2012 13:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
ja mostilein wenn du mir eins besorgen kannst (jetzt um diese zeit ) dann sag mir bescheid . Vor ca. einem jahr haben wir auch noch eins gekauft um diesen Preis .

Name: helmar antwortet um 09-06-2012 13:44 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
7 ct sind ein fairer Preis....wahrscheinlich ist der Verkäufer in deiner Nähe. Und daran interessiert dass rund um ihm bewirtschaftet wird. Das sind auch meine Überlegungen gewesen als ich meine Quote verkauft habe.
Mfg, Helga

Name: dorni antwortet um 09-06-2012 15:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Die Quote wird doch jährlich um 1% in der EU erhöht, meint ihr nicht das dadurch der Druck künstlich erhöht wurde?

mfg

Name: Shalalachi antwortet um 09-06-2012 17:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Wenn massiv überliefert wird dann macht die Quotenerhöhung eigentlich nichts aus, Bevölkerungswachstum gibts ja auch noch.

Schaut euch den Ölmarkt an: Da wird die Fördermenge so lange gedrosselt bis der Preis passt. Wir aber exportieren mit Druck und Marktstültzungsförderungen unsere Überschussmilch, und hauen gleichzeitig woanders auch noch die Märkte zusammen.


Name: G007 antwortet um 09-06-2012 17:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Beim Ölmarkt sind nur eine Handvoll Mitspieler, die wissen wie es läuft.
Bei der Milch sind 100.000te Lieferanten in ganz Europa im Spiel, wie willst Du die Bündel.
Wen es schon ünmöglich ist drei Bauern unter einem Hut zu bringen!
Unmöglich!

Name: Steyrcvtfan antwortet um 09-06-2012 22:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
An G007;:

Zuwas gibbt es eine bäuerliche Vertretung.
Zuviel liberalisierung ist vieleicht nicht gut, siehe Spaniens Bankenlandschaft, einige werden sicher ganz gut davon gelebt haben, bezahlen muß es jetzt die Allgemeinheit.
Wo sind da die Verantwortlichen, sicher lauter gescheite Banker, die lobbyismus betrieben haben.

Name: Gewessler antwortet um 10-06-2012 16:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@tch: Tierfabrik? solange der Konsument nicht bereit ist für das Produkt auch einen gerechten Preis zu zahlen, kann man nur mit Effizienz entgegensteuern, also Erhöhung der Leistung, Tierzahl usw.
In den sogenannten Tierfabriken gehts den Tieren sicher besser als früher in den engen muffigen, finsteren Ställen! Tiergerecht wäre die Tiere in ihren natürlichen Lebensraum zu entlassen, nur wie werden wir dann bald 9 Mrd. Menschen ernähren?
Die Tierschützer machen dann immer Veranstaltungen in Schönbrunn - also was hat ein Löwe in Gefangenschaft für einen Nutzen, wenn es so tolle Medien und Sendungen wie Universum gibt - nur dass sie riechen wie ein Tier "stinkt" und über Top moderne "tiergerechte" Ställe herziehen?
Europa hat viel zuwenig Milch, denn wir spielen am Weltmarkt als größter Milchproduzent keine Rolle, eben wegen der Kontigentierung. Der jetzige Preis Absturz wurde von einer einzigen Molkerei ausgelöst,die ausschließlich mit Trinkmilch handelt und der LEH wie Aldi und Konsorten haben sofort gedrückt.
Hätte die Molkerei ordendliche Verarbeitungsmöglichkeiten seit 1984 geschaffen,wäre das nicht der Fall gewesen, aber mit Spotmilch hat sich halt vielGeld verdienen lassen, bei kaum Kosten.
Käse ist knapp und auch den hat es nach unten mitgerissen. Es gibt nur eine Lösung für die Zukunft, in Märkte zu investieren, das Geld das für den Ausbau des Kontingents verbraten wurde und nur die Sofamelker was davon hatten, wäre halt für Exportoffensiven besser angelegt gewesen. Jammern hat nun keinen Sinn, die Politik wird immer Geld für die Ernährung zur Verfügung stellen, dennoch heißts jetzt nochmals Geld in die Hand nehmen und für die Zukunft vorsorgen.
Die Kühe halten es ohne weiteres aus, wenn man ihnen nur die Hälfte der Milch "stiehlt", was werden dann die Erzeuger sagen, wenn ihr das europaweit macht? Da geht dann das geraufe schon nach einigen Tagen los - wett ma! Nur wer organisiert das? Die Giebelkreuzler? Aldi?
meint
franz

Name: tch antwortet um 10-06-2012 16:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Franz

Ev. schaffst Du es die Frage zu beanworten:
Wie hoch ist der gerechte Preis anzusetzen?

Ist es nicht so das sich die Landwirte gegenseitig den Preis in den Keller fahren wenn die Gelegenheit passt?
Denke da mal an die Direktvermarkter....


Tierfabriken..... lese Dir mein Posting nochmal genau durch, fahr die Emotionen runter :-) dann verstehst auch Du wie es gemeint ist...

lg
tch

Name: mostkeks antwortet um 10-06-2012 19:11 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Es währe an der Zeit die guten Zucht und Schlachtviehpreise zu nutzen und Ressourcen zu sparen für das nächste Preishoch...
LG

Name: naturbauer antwortet um 10-06-2012 22:23 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Franz es lässt sich nicht nur am Spoti mit Milch gutes Geld verdienen, sondern allgemein mit Milch.
Aber erst ab dem Zeitpunkt wenn sie beim Bauern abgesaugt wurde. Egal ob jetzt unter oder überliefert wird. Nach so langer Zeit der billigen Milch in den Regalen kommt es nicht mehr anders.
Nun es ist so eingerichtet worden, dass nur mehr die flächenstarken aufgrund der proportionalen Zahlungen am Leben gehalten werden.
Von den Funktionären dieses Systems hat niemand glauben wollen wie zäh solche wie ich sind, aber was lange genug für den Erfolg aufrecht erhalten wird hat dann doch noch seinen Erfolg. Die Zeit der Unumkehrbarkeit läuft schon, muß nicht erst noch kommen. Deine These von Leistungserhöhung incl. der Aufstockung der Tierzahl ist nicht jedermanns Möglichkeit. Nicht nur dass die Fläche gar nicht da ist, sondern auch die geographische Lage, besonders die Höhenlage begrenzen dies. Schwelge weiter in deinen Träumen.

Name: Gewessler antwortet um 10-06-2012 23:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@tch: ich habe nicht gegen dein Statement gepostet - sorry wenn das so rübergekommen ist.
Der gerechte Preis ist immer der, wo so viel Gewinn überbleibt, dass man als Unternehmer handlungsfähig bleibt. Das will die Politik nicht, man macht die Landwirte vom Fördertopf abhängig und somit gefügig.
Immer wenn sich der Milch, Getreide....preis bessert, werden sofort die Betriebsmittelpreise erhöht, geht der Preis runter folgen diese Preise aber nicht so schnell.

@naturbauer: die bayrische Situation kenne ich nicht mehr so gut, aber in Österreich ist es so, dass nun nahezu 75% der Milch in einem sehr eng begrenztem geographischen Gebiet produziert wird und zwar vom Flachgau entlang der Salzach, Inn bis nach Rohrbach, dann geht das runter bis Amstetten und aus. Der Rest, außer kleinen Minienklaven (Ennstal, Klagenfurter Becken, Bucklige Welt, Inntal) hat nur noch landschaftspflegenden Charakter, leider. Gsd haben einige Produkte sehr gut eingeschlagen wie ZZU oder Heumilch, oder Käseerzeugung wie "die Käsemacher" oder wie die Vorarlberger, aber ohne Nebenerwerb geht auch da die Milchproduktion nicht, leider und sehr schade,traurig...
Aber Europa hätte das Potential den Weltmilchmarkt zu beherrschen, doch das depperte Kontingent verhindert das. In 40 Jahren müssen wir um eine Milliarde mehr Menschen ernähren, das ist Fakt und das geht nur über Effizienzsteigerung, denn wie Du ja richtig sagst, der Boden wird nicht mehr - also wie sollte das sonst anders gehen?

Name: naturbauer antwortet um 11-06-2012 12:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Franz wenn nicht heute darauf ( speziell auf uns jetzt) geachtet wird, dann wird es ein um so größeres Problem eine Milliarde Menschen mehr zu ernähren. Genau aber das geschieht in der Zeit wie sie gerade läuft nicht. Schaun wir uns doch nur die Tierschutzvorschriften an, Gewinner sind die Großbetriebe.
Viele meiner Kollegen hier haben die gleichte Situation: Die Jugend lernt einen anderen Beruf. Sie müssen diesem oder einer anderen Tätigkeit nachgehen, lebenslänglich sich ihr Geld von ausserhalb der LW beschaffen. Das Nebenbei gibt es bald nicht mehr. (Generationwechsel) Es dreht sich fast nur noch um´s hinten raus kommen bis zur Rente. Das kümmert keinen Politiker: Denn so wie es jetzt läuft, läuft es doch gut, mehr braucht man zur Zeit nicht. Heute denkt keiner an morgen, es wird sich schon ausgehen. Es ist modern im Jetzt zu leben, dass die Zukunft im Jetzt gestaltet wird, ja das ist heute out.
Geht´s mir heute gut, warum soll´s mir dann später schlecht gehen? So hör ich die Leute immer. Die Zukunft kostet Geld, Geld das eben heute nicht ausgegeben wird. Viele werden in der Zukunft dieses System welches wir heute haben verfluchen, weil die Kleinen verachtet wurden wegen unrentabel.


Name: soamist2 antwortet um 11-06-2012 14:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
die in österreich erzeugte milchmenge sind ca 0,4% der jährlichen weltmarktmenge.

den märkten wird man die angst dass der weltmarktpreis von österreich aus diktiert wird nicht auf den ersten blick ansehen.


Name: freidenker antwortet um 11-06-2012 14:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@Gwessler

Hallo, gibt schon einige Argumente wo ich bei dir bin , allerdings
du schreibst hier was von +1 Mrd Menschen die wir zu ernähren haben und anscheinend soll das nur über Effizenzsteigerung gehen.
Wo siehst du diese +1Mrd Menschen?
Europa soll dann dorthin quasi billiges Milchpulver,.... exportieren, die Wirtschaft dort abhängig und die Menschen gefügig ähm... satt machen?
Die Region muß sich doch selbst erhalten können, wenn man das Ernährungsproblem lösen will..meine meinung.

mit besten G
f



Name: Hedu antwortet um 11-06-2012 15:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo COW1
Mir hats einer so erklärt, heuer soll die Abgabe 27cent/Liter überlieferte Milch betragen.Wenn in den nächsten 3 Milchwirtschaftsjahren bis 2015 diese Abgabe gleichbleibt und der Milchpreis auch,dann sind 40cent und mehr für Kontingentkauf noch rentabel. Seine Rechnung 27mal 3 = 81 ?????


Name: melanchthon antwortet um 11-06-2012 16:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Wie geht das? Wenn man 1 Mrd.. Menschen mehr gar nicht ernähren kann, wie soll es dann diese Mrd. überhaupt geben?

Name: tiroler antwortet um 11-06-2012 18:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
in zukunft werden die lebensmittel im labor erzeugt.

Name: Gewessler antwortet um 11-06-2012 23:50 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@ melanchton: es geht ja jetzt schon nicht mehr, sonst würde es ja keinen Hunger geben! Wenn alle menschen auf der Erde unsere europ. Essensgewohnheiten hätten, dann bräuchten wir heute schon mehr als zwei Erden. Aber eines ist unbestritten, die Weltbevölkerung wächst und wächst.
Lösung?

Name: naturbauer antwortet um 12-06-2012 18:27 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Das ist ja das paradoxe, Menschen hungern, wir bekommen nix für unsere Milch, trotz Hunger wächst die Weltbevölkerung! Getreide wird für noch mehr Milch an Kühe verfüttert weil die Produktion effizienter werden muss um den niedrigsten Milchreis zu kompensieren..... alles bla bla Franz.

Name: Schaf_1608 antwortet um 12-06-2012 19:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
@naturbauer und franz
wie produziert man am effizientesten milch?
ich glaube kaum indem man den tieren höhere leitungen abverlangt und dafür kraftfutter in sie hineinpumpt!!
Am günstigsten kann man milch mit tieren produzieren die kleinrahmig sind und eine hohe lebensleistung haben, keine kurzeitigem höchstleistungen... Leider kapieren das bei uns die wenigsten und so schaufeln sie sich ihr eigenes grab....
Die Neuseeländer wurden ja schon erwähnt, doch wie konnten sie sie die produktion derart steigern? und das bei einem viel niedrigeren milchpreis als den unserem?
ganz einfach die tiere müssen möglichst billig produzieren, dafür sind einige haltungsmaßnahmen hilfreich, die neuseeländer haben dabei uns gegenüber einige vorteile... sie können die tiere auf der weide halten und so möglichst viel milch aus dem grundfutter ermelken ohne großartige kosten....
Bei uns gibt es leider die probleme mit den stallplatzkosten sowie die fördertechnischen regelungen bezogen auf die tieranzahl...
Aber ich bin zuversichtlich, dass ein umdencken stattfinden wird...

und zum ernähren von einer weiteren milliarde menschen:
dies ist sicherlich möglich, wir haben auch jetzt genug lebensmittel für alle, es scheitert nur an der verteilung und der verschwendung in den reichen länder, eben weil in unseren maßstäben lebensmittel nichts kosten und in entwicklungsländer nicht leistbar sind...
wie bereits erwähnt nützt es nichts wenn wir produzieren um in diese länder exportieren zu wollen, den die leute können es sich einfach nicht leisten und als draufgabe ruinieren wir auch die dorztigen bauern, weil unsere milch gerade noch billiger(durch subvenitonen) ist wie deren... Die Lösung kann nur Hilfe zur sebsthilfe sein, indem man in diesen ländern techniken etabliert um ihre selbstversorgung zu sichern und den lebensstandart zu heben, dadurch wird sogar noch das bevölkerungswachstum gehemmt... sieht am ersten blick merkwürdig aus, doch wird wohl der einzige weg aus dem Dilemma sein....

glg

Name: helmar antwortet um 12-06-2012 19:52 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Die Menschen werden dort mehr wo die Resourcen nicht mehr für diese "Vermehrung" einfach nicht mehr da sind. Siehe z.B. Pakistan, aber auch Ägypten. Der Hunger in diesen Gebieten ist hausgemacht, hausgemacht u.a. aus Tradition, Religion, Wissensferne, Bildungsunwillen....
Mfg, Helga

Name: naturbauer antwortet um 12-06-2012 20:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
patrick ich denke du hast mich falsch verstanden. Meine Kühe bekommen ausser Gras im Sommer und Heu mit Grummet mit etwas Silo im Winter nix. Null komma nix Kraftfutter also. Ich gehöre weder zu den Überlieferern noch sonstwas. Das mit Effizienz effizienter werden i kann des nimma hören.

Name: veti antwortet um 12-06-2012 23:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@ helmar: ägypten und pakistan? warum gerade die beiden- oder versteh ich da was falsch. sind weder klassische hungerländer... aus ägypten ist auch regelmäßig obst und gemüse in unseren supermärkten und auch nicht überdimensional bildungsfeindlich, laut UNO sind dort weniger Menschen von Unterernährung betroffen, als z.B. in Albanien.
keine frage, tauschen möcht ich mit beiden net...

wenn eine vermehrte produktion in den industrieländern den hunger der welt bekämpfen würde, gäbe es schon jetzt keine 1 Mrd. unterernährte Menschen. Die Rechnung kann nicht aufgehen, wenn in den armen Regionen Afrikas mehr als 60% der Bevölkerung von der dortigen Landwirtschaft leben müssen- die können sich Gesundheitsvorsorge, bildung etc. nur leisten, wenn sie ihre eigenen Sachen dort vor Ort verkaufen können. Und wenn bei uns noch mehr produziert wird, wird halt noch mehr weg geworfen. Und selbst wenn die Lebensmittel bis nach unten kommen, kommt dann so was raus, wie bei den "Kleiderspenden"- was nicht gebraucht wird, kommt nach Afrika. Die ansässigen Fabriken haben zusperren müssen, ein paar Exangestellte nähen jetzt die Kleider der fetten Europäer enger. Die werden dann billiger als die heimischen verkauft. Fazit: Mehr Arbeitslose Afrikaner inkl. aller Folgen und Europäer, die mit ihrer Kleiderspende meinen was gutes zu tun...


Name: helmar antwortet um 13-06-2012 06:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Veti....Ägypten habe ich als Beispiel für die Bevölkerungsexplosion genommen......und sollte dort die Moslembrüderschaft zu noch mehr Einfluss kommen, wirds mit der Bildung, zumindest für Frauen aus der breiten Masse, sehr eng werden. Die Unruhen welche mit dem Sturz Mubaraks geendet haben, hatten u.a. auch den Grund darin, dass die Lebensmittelpreise stark gestiegen sind. Wenn in unseren Supermärkten aus Ägypten Obst und Gemüse erhältlich ist heisst es noch lange nicht dass man dort soviel davon hat dass man es exportieren "muss".
Die verheerenden Überschwemmungen in Pakistan haben u.a. auch deshalb schwere Schäden angerichtet weil man, um Ackerland zu bekommen, viele Wälder gerodet hat. Und auch in diesem Land hat sich die Bevölkerung in nur 2 Generationen verdoppelt.
Mfg, Helga

Name: melanchthon antwortet um 13-06-2012 09:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
So einfach ist das nicht, wie du das darstellst. Klar gehen die Arbeitsplätze in der Textilindustrie in Afrika verloren. Sie werden aber an anderer Stelle wieder geschaffen, nämlich dort wo die Afrikaner das beim Kleiderkauf ersparte Geld ausgeben. Man nimmt an, dass es vorwiegend in die Nahrungsmittel geht, und die stammen überwiegend aus der Region. Die ausschnittweise Betrachtung wirtschaftlicher Zusammenhänge ist eine Leidenschaft, die gerne von Interessensverbänden praktiziert wird. Im übrigen befinden sich in Schwarz-Afrika mittlerweile stark wachsende Volkswirtschaften wie Nigeria, Sambia, Mozambique, S-Afrika, Uganda.

Name: veti antwortet um 13-06-2012 11:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@ helmar: ah ok jetzt komm ich mit. ja, die wirtschaftskrise hat die unruhen sicher angefacht. aber irgendwie auch klar, dass die totalitären regime dort nicht ewig halten- im Iran hat's ja schon früher gekracht.

Und ja, vielleicht geht's in ein paar s-afrika ländern ein bissl bergauf. ich wage aber zu bezweifeln,dass die bevölkerung viel davon sieht. in nigeria profitieren wohl eher die ölkonzerne.
dem argument mit dem mehr essen dafür dass die kleidung billiger ist, kann ich nicht ganz nach. aber die diskussion um die richtige art der entwicklungshilfe ist auch einfach zu endlos.


Name: haapee antwortet um 13-06-2012 13:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
thema zu diesem thread schon lange verfehlt.

hier gehts ums überliefern und nicht um entwicklungsländer wie afrika .....usw weil die saufen unsere milch auch nicht....

die bauern sind halt ein fleissiges volk wenn das jahr noch 7 tage mehr hätte würden 99 prozent der landwirte diese mit arbeit verbringen!

fakt ist und bleibt milch ist ein massenprodukt bei dem geschaut wird dass die eigentlichen milcherzeuger möglichst wenig am produkt verdienen.....

ungefähr dasselbe schicksal wie die bananenbauern,die orangenbauern,die kaffeebauern,die teebauern,die zitronenbauern,die palmölbauern,die kautschukbauern,die schlafmohnbauern,die hanfbauern,die hopfenbauern,die apfelbauern,die zwetschkenbauern,die spargelbauern,die salatbauern,die kirschenbauern,die schweinebauern,die geflügelbauern,die karpfenbauern,die rinderbauern.............

fazit alle oben genannten bauern werden "ausgepowert".........so war das im mittelalter und so ists heute.....

Name: Christoph38 antwortet um 13-06-2012 14:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Richtig haapee.
Es scheint dass sich die Bauern ihrer historischen Rolle wieder bewusst werden.

Name: edde antwortet um 13-06-2012 16:11 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
dieser tread taugt jedenfalls ideal zum ausleben von neid und missgunst gegenüber erfolgreichen tüchtigen milcherzeugern, welche nun mal im freien europa angekommen sind und nicht den zeiten von einzugs und versorgungsgebieten der molkereien nachtrauern.

die schuld an der momentanen preisschlappe den überlieferern anzulasten ist einfach nur dümmlich ,aber bezeichnend für typische verlierer im freien markt.

die ausgangsmilchquote ist eine höhe aus den jahren 1976 und 1977 !--also vor 35 jahren.




mfg




Name: haapee antwortet um 13-06-2012 17:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
edde dein tread taugt auch im besten fall zum ausleben von den "faustrechts"phantasien vom freien markt bei dem der stärkere gewinnt..... (egal ob 5 kuh betrieb oder 5000 kuh betrieb ) die stärkeren (nestle,danone,rewe,aldi und konsorten) sitzen am anderen ende des astes!

das wunder vom freien markt ist eine mär wie das ewige wachstum.......

fakt ist es gibt keinen freien markt und es gibt auch kein exponentielles wachstum der wirtschaft und auch nicht der "milchbusen masseure"!

willkommen in der realität........

Name: helmar antwortet um 13-06-2012 17:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Vielleicht erklärt uns der Threaderöffner wohin er selber liefert und ob er sich selber an seine Quote gehalten hat. Tatsache ist dass die Quote ihren Zweck niemals wirklich erfüllt hat. Naja, manchmal schon......wenn sie, besonders in den Anfangszeiten der Handelbarkeit, verkauft wurde.
Mfg, Helga

Name: edde antwortet um 13-06-2012 20:05 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@happee

wer heute noch die menge liefert, welche seiner ursprünglichen quote entsprcht--bei uns warens damals so um die 20, 30, wenns hoch kommt 40000 kg, der ist bereits in der realität angekommen.

ob diese entwicklung, also der zwang zum wachstum , um am freien markt mithalten zu können positiv i
st, das ist eine völlig andere diskussion.

mfg

Name: melanchthon antwortet um 14-06-2012 09:28 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Liebe Milchbauern, was werdet ihr machen, wenn ihr euch nicht mehr mit der Moralkeule erschlagen könnt? Was sagt denn schon ein Kontingent darüber aus, ob jemand vernünftig wirtschaftet? Und darum gehts doch. Freilich würde es dem Preis gut tun, wenn weniger erzeugt wird. Dabei will aber keiner der erste sein. Erst wenn der Preis wirklich weh tut, fließt weniger Milch. Erfolgreiche Beweise vorausschauender Produktionsbegrenzung liegen bislang nicht vor. Bitte hört auf aufeinander loszugehen. Die Quote taugt dazu um euch gegeneinander aufzubringen. Ihr werdet froh sein, wenn ihr die Moralkeulen einpacken könnt, weil es ohne Quote auch keine Überlieferung, Quotendisziplin, Unterlieferung mehr geben wird. Es wird euch nichts fehlen!

Name: naturbauer antwortet um 15-06-2012 15:16 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
edde, wennst in Gunstlage bist tust dich leicht und andere wie der Gewessler haben ebenfalls leicht mit dir, weil du ihnen nach dem Mund redest, nicht mehr und nicht weniger. Dass einer wie du uns wenn auch durch die Blume als zu blöd für´s wirtschaften hinstellst weil wir im benachteiligter geografischer Lage sind haben wir seit eh und je.
Zum Glück bin nicht ich es der mit seiner Gscheidheit schon nen Selbstmord hier verursacht hat. Wie heißt denn da "euer" Spruch dann? Wer zu bled is zum Leben der soll es auch selber beenden.

Name: edde antwortet um 15-06-2012 16:32 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
@naturbauer

sag mal-spinnst du jetzt vollkommen ?
meinen eintrag durch die blume als möglichen verursacher für selbstmord darzustetten ?

ich wehre mich bloss gegen diese immer wieder in den raum gestellte behauptung, die österreichischen viellieferer seine schuld an der jetzigen milchpreismisere.

in österreich sind die durchschnittlichen strukturen weit kleiner als bei unseren unmittelbaren mitbewerbern am markt, vor allem deutschland, frankreich, holland.

jeder kann seinen betrieb ausrichten wie er will, manche tun sich geogafisch natürlich leichter zu wachsen, andere schwerer, andere wollen nicht wachsen und suchen einen nebenverdienst,
anderen ist dies alles wurscht und leben bescheidener und haben dafür mehr freizeit und lebensqualität.

was ich verdammt mies finde ist einfach dieses losgehen (siehe eingangstext)auf jene bauern, welche nur das betriebswirtschaftlich notwendige machen, denn von sonntagsreden und patriotischem geschwafel konnte noch nie jemand steigende kosten abdecken.

mgh














Name: helmar antwortet um 15-06-2012 17:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Edde......wost recht hast, hast recht! Österreich mit seiner im internationalen Vergleich fast nicht zu findenden Milcherzeugung, will anderen vorschreiben wie es zu laufen hat......oder zumindest einige in diesem Land welche da laut schreien, in der Hoffnung noch ein paar Mitschreier zu finden.
Je schwieriger es von der Topografie, Flächenausstattung, persönlichen Resourcen ist, umso weniger scheint man bereit zu sein sein eigenes Tun zu hinterfragen...........und da bleibt in Endeffekt nur eine Option....entweder gehts oder es geht nicht........
Ein Riesenversäumnis ist aber der (Partei) Politik vorzuwerfen.........vor lauter Klienteldenken versäumt man einen klaren Blick auf die Realität. Der berühmte Satz "wer Bauer bleiben will muss das auch können" hat lange dafür gesorgt dass auch in der Landwirtschaft der kritische Blick abhanden gekommen ist oder nie wirklich da gewesen ist. Es hindert ja niemand jemanden, mit 3 Milchkühen auch Bauer zu sein. Aber man sollte so ehrlich sein dass dies für ein ein/Auskommen nicht allein reichen wird und kann.
Aber dieses Thema greift niemand wirklich auf und will sich auch nicht die Finger daran verbrennen.

Und wenn der Naturbauer von Selbstmord schreibt......dieses traurige Phänomen ist nicht "nur" bei Bauern anzutreffen. In Österreich sterben mehr Menschen durch Selbsttötung als durch Unfälle, und über 2/3 davon sind Männer. Die Gründe für einen solchen Schritt mögen so verschieden sein wie es wir Menschen sind, auch aus wirtschaftlichen Gründen wird es hin und wieder geschehen. Dafür aber die Überlieferung von Milch als Ursache hinstellen, ist schon etwas..ja was denn?

Der Threaderöffner ist mir noch eine Antwort schuldig....mir kommt vor wie wenn er ein Hölzl geworfen hat, in welches wir uns hier im Forum verbeissen und nun zuschaut und sich über die Menge der Antworten freut........"a bissl stänkern wird ma ja no derfn, oder so ähnlich!"...
Mfg, Helga

Name: naturbauer antwortet um 15-06-2012 21:05 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Helga wenn sich wegen eines zu niedrigen Milchpreises jemand selbst umbringt sehe ich durchaus die Überlieferung als Ursache. Wenn dann auch noch im Internet losgepoltert wird, dass es keinen zu niedrigen Milchpreis gibt, sondern nur derjenige zu dumm zum wirtschaften ist, braucht man sich nicht wundern, dass sich dann Leute umbringen. Ob so oder so, hier in diesem Forum wird seit ehe und je immer und sehr beständig auf Fragen ausgewichen. Es tauchen eher neue Fragen auf die dann vermischt werden und ewig so weiter.

eddi reg dich nicht umsonst auf, am Ende ist alles nicht so wichtig wie es am Anfang aussieht. Verstehst was ich meine?
Kleine Hilfe gefällig? Das A und das O
viel Spaß beim Rätseln

Name: helmar antwortet um 15-06-2012 21:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hmm...meinst weil zum Schluss dann 2 m2 reichen? Oder auch nur ein Kistl oder Rundgefäß....
Ist zwar schon rund etwas mehr als 20 Jahre her, da hat es innerhalb kurzer Zeit zwei Selbstmorde in meiner Katastralgemeinde durch Erhängen gegeben........dem einen wurde der Führerschein zwecks Alk gezwickt, der hätte damals locker in der Pensi verschwinden können, und der andere hat einen Unfall verursacht, aber es ist niemand zu Schaden gekommen.....Vorige Woche gab es ein sogenanntes Planquadrat, da gab es Führerscheinabnahmen. Und wahrscheinlich als Folge wieder eine Selbsttötung( Führerschein wurde dem abgenommen). Ist jetzt die Polizei an sowas schuld? Weil sie die Einhaltung von Gesetzen überwacht oder schaffen es manche Menschen nicht die Konsequenzen für ihr Handeln zu tragen?
Mfg, Helga

Name: edde antwortet um 15-06-2012 22:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
also, um beim rätsel anzufangen :

ich deute A und O als alpha und omega.....womit die ganze diskussion ja direkt wieder versöhnlich wird,zumindest für mich.

zu deinen 2 quadratmeter,@helga,ich hab das buch von Lew Tolstoi--wieviel erde braucht der mensch-wirklich lesenswert , insbesonders für landwirte.
es steht im übrigen neben dem buch von Tolstoi --wo die liebe ist da ist auch gott--also ich fürchte, dieses buch würdest verschmähen.




Name: helmar antwortet um 16-06-2012 06:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Edde..........................Liebe reicht, und wenn jemand meint noch jemanden dazu zu brauchen, dann soll er den auch haben....;-). Nur was alles in dessen Namen Menschen machen, das ist halt gar nicht "lieb". Aber manchmal nicht nur vom realen Wert her, "teuer".
Mfg, Helga

Name: naturbauer antwortet um 16-06-2012 20:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Bravo edde!! Hast begriffen was ich meine.


Name: Fendtfan antwortet um 18-06-2012 08:18 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
An Helmar

Zu deiner Frage.
Liefere meine Milch an einen bayrischen Abnehmer und habe meine Quote um 2000 kg unterliefert.( Übrigens habe meine Quote nie überliefert,wenn sie zuwenig war habe ich eine zugekauft )
Einige dieser Einträge beweisen das wir unter den Milchbauern viele haben die sich nicht scheren wieviel Milch sie liefern und dann auch noch eine Ausrede um die andere haben und sich auch noch bestätigt fühlen das sie richtig handeln, und so den Milchpreis nach unten treiben.
Argumente wie, die viele Milch aus Übersee ist schuld und ausserdem spielt der Markt in Ö´sterreich nur eine untergeordnete Rolle weil wir ja so klein und unbedeutend sind.
Zeugt von Unfähigkeit des freien Denkens. (Mentalität , ist mir wurscht wies die andern geht )
Dabei hat mir einmal der Obmann von der Mgn Gruber Doberer bei einer Veranstaltung auf meine Frage gesagt, mit der inländischen Milch verdienen wir Geld, nicht mit den Exporten.
Ich habe es aufgegeben und werde auch nichts mehr wesentlich in die Milchwirtschaft investieren, nur was sein muss, grösser werden auf gar keinen Fall werde mir doch nicht mein eigenes Grab schaufeln.
Diese Besserwisser sollen arbeiten TAG UND NACHT vielleicht können sie dann besser schlafen auf Ihren Schulden und der Arbeit weil es keinen Milchbauern in Österreich gibt, die bei diesen Milchpreisen kostendeckend arbeiten können.
Alles andere sind LÜGEN.


Name: naturbauer antwortet um 18-06-2012 08:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Tja Fendtfan genauso sehe ich das auch. Ich tu auch nix mehr in die Milchwirtschaft investieren.
Aber leider sind die Hörigen der Milchlobbyisten zu dämlich um selbst zu denken.


Name: Muuh antwortet um 18-06-2012 09:29 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
EU: Drosselung der Milchproduktion belohnen?
Milcherzeuger, die im Falle einer Krise ihre Produktion freiwillig drosseln, sollen von der EU eine Ausgleichszahlung erhalten. Das fordert Michel Dantin, ...
 

Name: helmar antwortet um 18-06-2012 16:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Fendtfan.......erst mal danke für deine ehrliche Antwort. Nämlich dafür dass du an einen bayerischen Abnehmer lieferst. Und wenn du nicht überliefert hast, dann finde ich, handelst du vernünftig. Und mit deinem Abnehmer hast du ja, wie ich hoffe, einen der im eher besseren Preissegment bezahlt. Und du bist nicht von der FMA Misere betroffen........leider sind es andere Bauern schon. Und was Gruber -Doberer betrifft........da sollest du dich schon ein bisserl besser informieren. Obmann der MGn ist er nicht, er ist Geschäftsführer derselben.........und des Öfteren schon mit der Tatsache konfrontiert, dass von der MGN übernommene Milch halt auch in und wieder in den Export muss.........
Ich bin zwar noch Mitglied der MGN( bis Jahresende), habe aber mit Ende des Milchwirtschaftsjahres meine Grünlandflächen an meine Nachbarn verkauft, und auch zu einem sehr fairen Preis meine Quote zur Fläche abgegeben. Und überliefet habe ich in den letzen Jahren auch nicht.
Mfg, Helga


Name: helmar antwortet um 18-06-2012 16:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Muuh.......fordern kann man maches......;-). Aber wenn es dann ums Bezahlen geht, kann ich mir vorstellen dass dann eh alles net so gemeint gewesen ist.
Mfg, Helga

Name: helmar antwortet um 18-06-2012 17:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Die Flächen habe ich verpachtet, und die Quote verkauft........schussel, schussel....
Mfg, Helga

Name: biolix antwortet um 18-06-2012 20:08 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Guten Abend !

ich hoffe jetzt beschwert sich niemand mehr übers Wetter... also silieren und heuen geht toll zur Zeit.. ;-)

Und nun gibts auch bei der Superabgabe Gewissheit, siehe unten..

Eine Frage: Hats eigentlich Empfehlungen von irgendwo her gegeben, die gesamte Milchquote zu verkaufen und mit diesem Geld Stall zu bauen, Kühe zu verdoppeln oder verdreifachen und Melkroboter zu kaufen, wie es ja einige getan haben ( auch im Biobereich ) ?

lg biolix

Die Agrarmarkt Austria hat nunmehr zum Milchquotenjahr 2011/2012 mitgeteilt, dass geringe Überlieferungen der A-Quote mit einer Basisabgabe von 7,968 Cent je kg belastet werden, für höhere Überschreitungen gilt eine Abgabe von 19,921 Cent.

Name: helmar antwortet um 18-06-2012 20:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Hallo Lixl......durchforsten auch......auf 1000 m Seehöhe. Vor etwa 15 Jahren war im FL ein Bericht über einen Betrieb in Kärnten. Ich kann mich noch erinnern dass da der Betriebsführer Geld in dänische HF Gentik investiert hat, weil seiner Ansicht nach, die Quoten spätestens 2008 fallen sollten und er deshalb nimmer Sofamelker sponsern wollte. Der Stall wurde als Beispiel für Billigbau präsentiert, ich kann mich noch erinnern dass viel aus Italien gekommen ist.....und die Fenster gebraucht aus einem Krankenhausneubau........Frage an die Kärntner User....gibts den noch?
Allen ein gutes Ernten, Helga

Name: Fallkerbe antwortet um 18-06-2012 23:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Zitat
EU: Drosselung der Milchproduktion belohnen?
Milcherzeuger, die im Falle einer Krise ihre Produktion freiwillig drosseln, sollen von der EU eine Ausgleichszahlung erhalten
Zitat ende

jetzt liefern die durchschnittlichen Ömilchbauern eh schon lächerlich wenig im verhältniss zun internationalen vergleich- und jetzt soll es staatlich subvensioniert noch weniger werden? wohhin soll das führen? zur nullproduktion bei 100% einkommen aus steuergeldern?


Name: melanchthon antwortet um 19-06-2012 11:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Überlieferer von Milch
Ein Silberstreif am Milchtankhorizont: Der monatliche Kieler Rohstoffwert aus Magermilchpulver- und Fettpreis ist schon wieder gestiegen.

Pro Österreicher wird im Land 350 liter Quotenmilch erzeugt, in Holland sind das 720 Liter, in Ungarn 220. Ist schon schön für die Oranjes, dass ihnen die Quotenregelung den Exportmarkt Ungarn so schön freihält. Und dann wird noch über die Ungarn, Griechen, Slowaken etc. geschimpft, dass sie so eine miese Wirtschaft hätten. Das ist unfair!


Name: Muuh antwortet um 23-06-2012 08:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Überlieferer von Milch
Mehr als 19600 Milchviehbetriebe in Österreich haben ihre Milchquote im letzten Milchwirtschaftsjahr 2011/2012 überliefert.

Die Details:
 


 

Forum SUCHE

Privatanzeigen - Milchkontingent

  • Milchkontingent
    Suche Milchkontingent mit über 4% Fett, zahle 5 cent/kg, lieferbar 2013/14.
  • Milchkontingent
    ca. 63.000 kg Milchkontingent 4,23 Fett. Nähere Infos unter 07265-5857
  • Verkaufe Milchkontingent
    Verkaufe Milchkontingent mit 3,9% Fett, lieferbar 2013
  • Suche Milchkontingent
    30.000 kg, bezahle 12 cent.
  • A Quote
    Verkaufe 50.000 kg Milchkontingent mit 3,98 Fett um 18 cent, auch kleinere Mengen möglich.
  • Milchkontingent zu verkaufen
    53.819 kg Milchkontingent A-Quote zzgl. 2.000 kg D-Quote zu verkaufen - sofort lieferbar. Preis nach Vereinbarung. Erreichbar abends ab ca. 20.00 Uhr.

Neues vom Milchmarkt

Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/13 veröffentlicht

Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/13 veröffentlicht

Die AMA hat die Zusatzabgabensätze für das Milchjahr 2012/2013 veröffentlicht. Die geringen Überlieferungen der A-Quote wird mit einer Basisabgabe in der Höhe von 7,776 Cent je kg belastet werden, für höhere Überschreitungen gilt ein Satz von 19,440 Cent.
Molkereien in Österreich:  Stabiler Umsatz und geringes Ergebnis

Molkereien in Österreich: Stabiler Umsatz und geringes Ergebnis

Die Umsätze der österreichischen Molkereien und Käsereien sind im Jahr 2012 mit zirka 2,2 Mrd. Euro gleich geblieben. Dies resultierte aus höheren Mengen und niedrigeren Abgabepreisen bei Milchprodukten.
Weniger Milch in Neuseeland

Weniger Milch in Neuseeland

Die Genossenschaftsmolkerei Fonterra muss mit einem deutlichen Rückgang des Rohstoffangebotes in Neuseeland zurechtkommen. Die Weidequalität litt in den vergangenen Monaten unter der Trockenheit, wodurch die Milchproduktion stark zurückging.
IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

In einer Stellungnahme an die Medien distanzieren sich Erna Feldhofer und der Großteil des nach ihren Angaben offiziellen IG-Milch-Vorstandes von den Aussendungen von Ewald Grünzweil und seinen Mitstreitern.
Molkereien bereiten sich auf Quotenende vor

Molkereien bereiten sich auf Quotenende vor

Europas Molkereien bereiten sich auf das Quotenende vor. Molkereien mit viel Exporterfahrung geben an, das gesamte Milchaufkommen anzunehmen und andere Molkereien wollen die Milchanlieferung regulieren.
Weitere Artikel

Bergader bezahlt rückwirkend ab 1. April 41,6 Cent brutto

Die österreichischen Bergader-Lieferanten erhalten rückwirkend ab 1. April 37 Cent netto für ihre Milch. Der Auszahlungspreis beträgt damit mehr als 41 Cent. Dies teilt der Verein der Milchproduzenten (VdMP) mit.

Deutschland: Milchquote nur noch 1 Cent wert

Zwei Jahre vor dem sich nun endgültig abzeichnenden Ende der europäischen Garantiemengenregelung hat die Milchquote in Deutschland kräftig an Wert verloren. Um durchschnittlich 1 Cent pro kg wechselte Milchquote bei der 39. Milchquotenbörse den Besitzer.

Thünen-Institut rät von einer Milchquote durch die Hintertür ab

Die EU-Milchquoten durch ein Bonus-Malus-System für den Krisenfall zu ersetzen, ist aus Sicht des deutschen Thünen-Instituts keine gute Idee. Dies sei für die Milcherzeuger eine komplizierte und wenig hilfreiche Reglementierung.

Emmi bringt Fruchtjoghurt ohne Zusatzstoffe auf den Markt

Die Schweizer Molkerei Emmi bringt ein Joghurt auf den Markt, das aus nur drei Zutaten besteht: Jogurt, Früchte und Zucker. Möglich macht dies ein neues Herstellverfahren. Abstriche beim Aroma gebe es keine.

Arla führt 24-Stunden-Garantie für Frischmilch ein

Aufbauend auf sein bisheriges Weidemilchprogramm hat der dänische Molkereikonzern Arla Foods jetzt für seine Marke Lærkevang eine Frischegarantie eingeführt. Für einen Mehrpreis soll der Kunde Frischmilch erhalten, die maximal 24 Stunden nachdem sie ermolken wurde, im Regal steht.

Milchwirtschaft hat weltweit steigende wirtschaftliche Bedeutung

Die Milchwirtschaft spielt laut einer Erhebung der International Dairy Federation (IDF) global eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Sie ist ein bedeutender Faktor im Außenhandel und besitzt ein hohes Beschäftigungspotenzial in den ländlichen Regionen.

Schweizer Milchproduzenten: Gfeller und Rösti treten zurück

Paukenschlag beim Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP): Direktor Albert Rösti und Präsident Peter Gfeller treten zurück. Rösti und Gfeller wollen mit ihrem Abgang Platz für einen Neuanfang machen und fordern eine Reform der SMP-Führung.

Strafe für Berglandmilch wegen Preisabsprachen

Die Berglandmilch muss mehr als 1 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht entschieden. Jahrelang sollen Preise abgesprochen worden sein.

Erzeugermilchpreis lag in Österreich 2012 um 4% unter Vorjahresniveau

Der österreichische Erzeugermilchpreis lag im Kalenderjahr 2012 im Schnitt bei 33,95 Cent netto beziehungsweise 38,02 Cent brutto (ab Hof, bezogen auf 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß). Im Vergleich zu 2011 bedeutet dies ein Minus von 4% oder 1,5 Cent netto.

ZAR: Bauern müssen in Branchenverband Milch stark vertreten sein

Der Obmann der Rinderzucht Austria, Anton Wagner spricht sich dafür aus, dass in einem neu zu gründenden Branchenverband Milch die Bauern entsprechend stark vertreten sein müssten.

Emmi übernimmt Handelsunternehmen für Ziegen- und Schafmilch

Der Schweizer Molkereikonzern Emmi übernimmt 70% der niederländischen AVH Dairy Trade BV und will so die internationale Marktposition für Ziegen- und Schafmilchprodukte stärken.

Weltweite Milchproduktion verliert 2013 an Schwung

Das Wachstum der globalen Milchproduktion wird sich im nächsten Jahr voraussichtlich abschwächen. Davon geht zumindest das amerikanische Landwirtschaftsministerium aus.

Milchquote in Deutschland unterliefert

Die deutschen Milcherzeuger haben in den ersten acht Monaten des laufenden Quotenjahres laut einer Hochrechnung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) und der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) die anteilige Garantiemenge unterliefert.

China benötigt mehr Milchpulver

Das US-Landwirtschaftsministerium rechnet für 2013 erneut mit deutlich mehr Milchpulverimporten durch China.

Milchbauern demonstrieren in Brüssel

Weil es auf dem Milchmarkt brennt, haben Milchbauern und -bäuerinnen aus ganz Europa in Brüssel lautstark auf die unhaltbare Situation aufmerksam gemacht und das Feuer auf den Milchmärkten symbolisch gelöscht. Die Kosten der Produktion übersteigen schon seit langem die Preise für die Milch und von der Politik werden wirksame Marktregeln eingefordert.

Jahreshauptversammlung der IG-Milch

Rund 350 Bäuerinnen und Bauern nahmen an der Jahreshauptversammlung 2012 der IG-Milch teil. Obfrau Erna Feldhofer hatte dazu zahlreiche Referenten aus dem In- und Ausland nach Leonding geholt.

Globaler Milchmarkt entwickelt sich gut

Die internationale Milchmarktszene freute sich bei ihrem Jahrestreffen Anfang November 2012 in Südafrika über gute Branchenzahlen.

Milchquote in der EU um fast 5 Prozent unterliefert

Die Milcherzeuger in Österreich und Deutschland müssen für das Wirtschaftsjahr 2011/12 Zusatzabgaben leisten. Viele osteuropäische Länder unterlieferten hingegen die Quoten, die ihnen zugeteilt worden waren.

AMA sieht Anzeichen für Erholung des heimischen Milchmarktes

Meldungen der AMA bestätigen, dass sich sowohl die Situation auf dem nationalen, als auch auf den internationalen Milchmärkten verbessert.

Kieler Rohstoffwert Milch steigt auf Jahreshöchststand

Der monatlich vom Kieler Informations- und Forschungszentrums für Ernährungswirtschaft (ife) veröffentlichte Rohstoffwert Milch erreichte im September mit 34,1 Cent pro kg Milch (4% Fett) ab Hof seinen Jahreshöchststand.

Österreichische Molkereien rüsten sich für das Ende der Milchquote

Im Rahmen der Bundestagung für Molkereiwirtschaft in Salzburg sprach der Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter Helmut Petschar über die aktuellen Entwicklungen in der Milchwirtschaft.

Private Lagerhaltung von Butter auf Niveau von 2009

Die europäischen Molkereien haben die Beihilfe für die private Lagerhaltung von Butter in den vergangenen sechs Monaten genutzt wie zuletzt 2009. Die größten Bestände lagern in den Niederlanden, Irland und Deutschland.

Fonterra übernimmt New Zealand Dairies

Die neuseeländischen Kartellbehörden haben der Übernahme der New Zealand Dairies Ltd (NZDL) durch die Fonterra Co-Operative Group Ltd zugestimmt.

Fonterra steigert Export

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra exportierte im zweiten Quartal 2012 so viele Milcherzeugnisse wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Export um 36 % gesteigert werden.

Deutscher Milchkontor setzt auf Milchexport

Der Sprecher der Geschäftsführung vom Deutschen Milchkontor (DMK), Dr. Josef Schwaiger betont die enorme Bedeutung des Exports für die weitere Entwicklung der deutschen Milchwirtschaft.

EMB will Milch bündeln

Die MEG Milch Board, das Französische Milkboard und die Milcherzeuger Interessengemeinschaft Belgien haben sich zum Aktionsbündnis „Internationale Bündelungskommission der Milcherzeuger zusammengeschlossen.

FrieslandCampina: Garantiepreis bleibt auf Vormonatsniveau

Der Molkereikonzern FrieslandCampina hat seinen monatlichen Garantiepreis zum zweiten Mal in Folge konstant gehalten. Er beläuft sich auch im August 2012 auf 32 Euro/100 kg Milch.

Schweizer Käseexporte können 2012 wieder zulegen

Nach einem schwachen Exportjahr 2011 können die Lieferungen von Schweizer Käse ins Ausland heuer wieder zulegen. Insgesamt ergab sich bei den Ausfuhren bis Ende Juni eine Steigerung um 8,9% auf 31.050 t.

Österreichische Molkereien gegen Preisdumping

Die Absenkung der Verbraucherpreise bei der Weißen Palette durch den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) bringt die heimische Milchwirtschaft unter Druck. Molkereien verwehren sich gegen das Preisdumping bei hochwertigen österreichischen Molkereiprodukten.

Internationale EU-Handelspolitik positiv für europäischen Milchmarkt

Der Deutsche Bauernverband (DBV) geht davon aus, dass sich der Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) positiv auf die Marktaussichten der europäischen Milchwirtschaft auswirkt.

EMB demonstriert in Brüssel

In Brüssel demonstrierten Milchproduzenten aus verschiedenen europäischen Ländern, indem sie vor dem EU-Parlament einen Milchsee errichteten.

Quotenende: Sanfte Landung angestrebt

Ende März 2015 läuft das Europäische Quotensystem für die Milch aus. Wer seine Quote spekulativ im Vorfeld verkauft hat und volle Kanne produziert, muss für das letzte Milchwirtschaftsjahr eine saftige Strafe zahlen.

Broschüre über die Milchwirtschaft auf Österreichs Almen präsentiert

Im Rahmen der Internationalen Almwirtschaftstagung in Bruneck in Südtirol stellte das Lebensministerium die neue Broschüre "Milchwirtschaft auf Österreichs Almen" vor.

Vertreterversammlungen stimmen für Molkerei-Fusion von Muh und Arla

In Deutschland entsteht demnächst ein weiterer Molkerei-Riese: Die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) und die skandinavische Arla Foods amba schließen sich zusammen.

Neuseeland: Fonterra steht auch externen Investoren offen

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra steht jetzt auch in- und ausländischen Investoren offen. Die Genossenschaft soll aber weiter in der Hand der Landwirte bleiben.

Zusatzabgabe 2012: Überlieferer müssen 19,92 Cent zahlen

Die AMA hat den Zuweisungsprozentsatz für das Quotenjahr 2011/12 bekannt gegeben. Geringe Überlieferungen sind mit 7,97 Cent belastet - höhere mit 19,92 Cent je kg.

Österreichischer Käse auf Messe in den USA

Österreich punktet in den USA bei der Lebensmittelmesse Fancy Food besonders mit "The Taste of Nature". Rund 40.000 Besucher werden erwartet.

Deutschland: Rohstoffwert für Milch stabilisiert sich laut Experten

Der Rohstoffwert für Milch ist im Mai gefallen, Experten erwarten aber für Juni keinen weiteren Rückgang. Der "Rohstoffwert Milch" gibt keinen Auszahlungspreis einer bestimmten Molkerei an, da er nur die Erlöse aus Butter und Magermilchpulver widerspiegelt.

Preise an neuseeländischer Milchpulverbörse steigen

Die Weltmarktpreise für Milchprodukte haben die Talsohle möglicherweise durchschritten. Die Preise an der neuseeländischen Auktionsplattform Global Dairy Trade steigen wieder.

Milchprodukte als wichtiger Teil der globalen Ernährung

Die Weltmilchproduktion stieg in den vergangenen 10 Jahren um 110 Millionen Tonnen. Vor allem in China, Südamerika und Südostasien steigt der Milchbedarf, da mit der Zunahme des Einkommens der Anteil von Molkereiprodukten in der täglichen Ernährung steigt.

Molkereien senken die Erzeugerpreise

Die größten Molkereien Österreichs senken die Auszahlungspreise um bis zu 2,9 Cent netto. Die NÖM hatte den Milchpreis bereits im Mai gesenkt. Berglandmilch und die Gmundner Milch ziehen nun nach.

Weltmilchtag: Milchbauern haben Sorge

Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni drehte sich bei den Bauernvertretern und bei den verarbeitenden Molkereien wieder mal alles um den wertvollen Rohstoff Milch. Sie fordern den Handel auf, Milch- und Molkereiprodukte nicht auf Kosten der Bauern zu verschleudern.

ARGE Heumilch startet neue Aktion: Essen ist fertig

Überdimensionales Besteck und das Heumilchlogo. Mit dieser Aktion pünktlich zum Start der Weidesaison macht die ARGE Heumilch auf die Bedeutung der Heumilchwirtschaft aufmerksam.