Österreichische Rindfleischqualität?

Antworten: 21
Name: steira8075 26-02-2012 03:46 nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Habe da mal eine Frage:
Ich komm beruflich viel herum, bin jetzt in Hong Kong, China, welche man bestimmt als Weltmetropole bezeichnen kann. Hier ist mir aufgefallen, das in den Supermärkten das Rindfleisch viel fetter ist als bei uns. Habe dann das Sortiment genauer betrachtet und gesehen es ist meistens Angusbeef aus Neuseeland, Australien aber auch aus Nord- und Südamerika. Die Preise bewegen sich Zwischen 8 und 80 Euro das Kilo. Hab mir ein paar mal eines mitgenommen und in meinem Apartment zubereitet. Man braucht dieses Fleisch nur ein paar Sekunden an beiden Seiten kurz anbraten, ein wenig Salz drauf und fertig. Selbst wenn es innen noch blutig ist, ist es vollkommen zart und schmeckt hervorragend. Habe dasselbe zuhause mit Almo, Lungenbraten und Beiried probiert und es war immer zäh und man musste es immer sehr lange kochen bis es einigermaßen gut war. Auch wenn man in einem Restaurant Rindfleisch bestellt wird es immer nur kurz angebraten serviert. Das ist aber eigentlich international überall so. Man findet auch international kein europäisches, schon gar kein österreichisches Rindfleisch in den Regalen oder Restaurants. Man findet zwar französischen und schweizer Käse, italienischen und spanischen Schinken und Wein und dänische Butter aber nichts aus Österreich! Und ich komme wirklich sehr viel herum!
Woran könnte das liegen?

Zum Thema: Braunvieh Fleckvieh Fuetterungsroboter Holstein Jungzuechter Kaelberhaltung Klauenpflege Melkroboter Milchstreik Milchmarkt Milchvieh Mutterkuhhaltung Rinderfachtag Rinderfuetterung Rindermast Rinderzucht Rinderzucht Tirol

Name: Rocker45 antwortet um 26-02-2012 08:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Ich habe leider keine Internationalen Erfahrungswerte, muss aber sagen, dass ich mein Rindfleisch auch nur kurz, scharf anbrate, und es auch immer zart ist. Der Geschmack ist auch am besten, wenns innen rosa bis blutig ist.

Es liegt natürlich auch an Faktoren wie Rasse, Haltung, Lagerung usw...

Name: zottlzuechter antwortet um 26-02-2012 09:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Hallo steira8075,
ich denke in Neuseeland, Australien etc. werden Mastrinder NICHT
- auf maximale Tageszunahnmen gezüchtet
- mit für Rinder atypischen Futtermittel (Gedreide) gestopft
- ihr Leben lang auf engem Raum gehalten
- mit 17 Monaten geschlachtet
- ...
Ausreichend abgelegen wird Dein Almo wohl gewesen sein...

Übrigens, wir Österreicher können es auch anders! (siehe www.derzottl.at)
HIGHLANDBEEF  

Name: biojoe325 antwortet um 26-02-2012 09:47 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Bei uns in Europa, und ganz Besonders in Österreich wird vor allem auf Hygiene wert gelegt!
Das Schlachtrind wird nach der Schlachtung sofort "Schockgekühlt" und nach kurzer Reifung schon in den Handel abgegeben. Damit sich bloß keine "bösen" Keime bilden!
Alle "Überseeischen" Rinder haben lange Zeit zum Reifen, bis sie im Regal landen. Auch trägt das Fett im Fleisch für seine Saftigkeit und seinen Geschmack bei! Bei uns werden halt halbwüschsige Rinder mit 10-12 Monaten geschlachtet, die noch halbwegs die fehler bei der Schlachtung und Reifung, durch ihre Zahrtheit ausgleichen sollen.
Würde man hierzulande, Rindfleisch richtig( im sinne von , für die Fleischqualität), Schlachten und Reifen hätte man ein großes Proplem mit den Lebensmittelbehörden!


Name: steira8075 antwortet um 26-02-2012 10:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
@biojoe
Denkst du das der Rest der Welt nur schlechtes und vergammeltes Rindfleisch isst?? Und wir die glücklichen und klugen sind?? Dann probier mal ein Steak in den USA und du wüsstest wovon ich rede...

@zottluechter
Ich denk da liegt das Problem. Hab mich in den USA informiert und die Farmer sagen sie lassen erst das Rind bei viel Bewegung einmal mind. 3 Jahre wachsen bis sie nicht mehr grösser werden und danach je nach dem ein wenig gemästet. Nur so könnten sie die Kriterien der internationalen Kunden erfüllen und sie erzielen auch wirklich gute Preise.
Mich wundert es nicht das unsere Rindfleischpreise so niedrig sind! Wir produzieren leider nicht das was der Rest der Welt verlangt. Ist aber nicht nur beim Rindfleisch so..........


Name: DJ111 antwortet um 26-02-2012 10:52 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Beim Rindfleisch kommt es sehr, sehr viel auf die Reifung an.
Warum haben gute Steakhäuser entsprechende Reiferäume wo das Fleisch bis zu einigen Monaten reifen kann?
Allerdings kostet Reifezeit Geld in Form von Lagerhaltung und allem was dazugehört!
Wenn ich als Schlachthof meine Rinder nicht nur eine Woche sondern 3 - 4 Wochen im Reiferaum hängen lasse, brauch ich natürlich auch die 3-fache Lagerkapazität und meines Wissens, gibt es nicht viele bei uns, die das entprechend machen, was ja eigentlich schade um das Fleisch ist!
Ausserdem halte ich es für ein Gerücht, dass amerikanische Rinder 3 Jahre alt werden.
Ich bin selbst Rindermäster und ärger mich auch desöfteren, wenn man im Gasthaus ein Steak bestellt und zu einem sehr guten Preis ein mittelmäßiges und zähes Stück Fleisch bekommt!

Da haben Die Neuseeländer den Vorteil, dass das Fleisch vom Schlachthof bis in unsere Küchen doch einige Wochen unterwegs ist und somit auch entsprechend reifen kann!

Name: little antwortet um 26-02-2012 10:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Hallo steira!

Also das mit 3 Jahren alt werden bei viel Bewegung ist Schwachsinn. Die Kälber sind großteils aus der Mutterkuhhaltung, wo sie ein dreiviertel Jahr auf der Weide sind und dann gehts ab ins Feedlot. Feedlot kannst du mit Tieflaufstall bei uns vergleichen, bloß unter freien Himmel mit intensiver Mast und Hormongabe.
Das ist die eine Seite, aber sie setzen stark auf Genetik (sprich Angus) wo auch bei den Zuchtbullen die Zartheit vom Fleisch untersucht wird (marbling).
Weiters wird dort dem Fleisch wirklich Zeit zum Reifen gegeben. Wir werden uns jetzt wieder mal Kuhfleisch von einer 12 Jahre alten Kuh selbst herrichten. Das Fleisch wird aber 4 Wochen bei 4° C gelagert und Vakumiert, die Kuh soll auch Fett sein damit sie dann Zartes Fleisch hat. Erst dann landet es auf dem Teller. Dieses Fleisch hat natürlich sehr viel Eigengeschmack und geht manchmal schon ein wenig in Richtung Wildfleisch.

Little

Name: Gratzi antwortet um 26-02-2012 11:01 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
@steira8075

..muss ich dir leider Recht geben.
in ganz Irkutsk habe ich kein einziges österreichisches Produkt entdeckt. Wein aus Südafrika, Fleisch aus Agentinia, Wurst aus Frankreich...aber nichts aus Österreich...Sorry die Raika war dort!...als Österreichausgabe, habe ich Euro in Rubel gewechselt...sehr nett, freundlich hab sofort einen Caffe bekommen, (aber das Personal waren auch nur russische Frauen).....als sie die Kreditkarte von Raika Österreich sahen....aber angeblich schreiben sie in Osten nur rote Zahlen??? ...gilt die Unschuldvermutung !!!!



 

Name: remus antwortet um 26-02-2012 11:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
international wird die trockenreifung angewendet ,das fleisch hängt bis 3wochen im reiferaum und wird dann natürlich großzugig zugeputzt
bei uns wird alles meistens vakuumverpackt und schmeckt dann oft auch dadurch daß es im blut liegt nicht besonders gut
auch vom almo fleisch bin ich nicht begeistert


Name: biojoe325 antwortet um 26-02-2012 16:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
@steira 8075 Die Glücklichen und Klugen, das sind wir auf keinen Fall, eher die die Dummen und Naiven. Wir haben einen Hygienewahn. Da ist kein Platz für gute Fleischreifung über 3-4Wochen, wennmöglich auch noch am Knochen! Mein Fleischer hat schon Angst wenn ich ein Rind bei ihm länger als 10 Tage hängen lasse! Die Restliche Reifezeit muß halt ihm Vaccuum stattfinden!! Optimal ist das nicht!!
Selbstverständlich hat auch die Fütterung, Haltung und Rasse seinen Anteil an der Fleischgüte!
Ebenso aber auch Wirtschaftliche Beweggründe und Gesetzliche Rahmenbedingungen!
Glaube nicht das mann in China oder sonstwo Gammelfleisch isst, nur in der EU hatten wir glaub ich schon mehrere "Fleischskandale"

Name: mostkeks antwortet um 26-02-2012 20:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Sehr viele Produktionsmethoden die die Schmackhaftigkeit und Zartheit eines Fleisches sehr unterstützen sind bei uns leider(vielleicht auch Gottseidank) verboten oder nicht möglich.

Ich möchte jetzt nicht alles in einen Topf werfen, aber das was ich kenne sieht so aus:

Fresser kommen aus der Mutterkuhhaltung meist Kreuzungen mit Fleichrassen oft sogar 3fach Kreuzungen, was ich ja auch sehr toll finde. Die Absetzer werden gkauft, wenn sie günstig bzw verfügbar sind und auf stocks (stocker) "zwischengelagert" Das sind schlechte Weiden oder oft abgeerntete Geteidefelder. Die Tiere nehmen dort natürlich nichts zu, werden aber älter Wenn dann Platz im Feedlot ist bekommen die Tiere einen Hormonchip (weibliche Hormone- bewirken ruhige Tiere ähnlich dem Ochsen und gute Fetteinlagerung + Somatotropin- bewirkt enorme Leistungssteigerung und bessere Futterverwertung + was halt sonst noch alles toll ist) und kommen in den Feedlot. Dort werden sie auf inteensivste Art und Weise gemästet bei Tageszunahmen um die 2000g+/Tag. Dabei wird (auch auf Grund des Alters) ausreichend Fett eingelagert.
Danach wird das Tier geschlachtet und das Fleisch gereift. Unterstützt wird dies durch Chemische (Mürbesalze,....) und mechanische Zerkleinerung der Fleischfaser für besonders zartes Fleich. Zusätzlich wird das Fleich mit Kochsalzlösung und Stoffen die den "Saft" im Fleich halten vollgepumpt was für ein besonders saftiges Steak verantwortlich ist.
Ich kann bestätigen: Geschmack und Mundgefühl dieses Fleiches ist hervorragend!



Name: mostkeks antwortet um 26-02-2012 20:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Warum machen die österreichischen Mäster nicht das gleiche?

-Die jungen Tiere haben ein enormes Muskelzuwachspotential, und man muss dieses in der Mast nutzen, da mit ein kg Futter wesentlich mehr Muskelmasse als Fettmaße aufgebaut werden kann. Werden die Tiere älter sinkt die Futterverwertung und die Tiere werden verkauft, denn Futter ist der Hauptkostenfaktor. Mit Hormonen kann man das auch bei älteren Tieren erreichen, aber das ist bei uns verboten. Deshalb werden die Tiere geschlachtet, bevor sie eine Optimale Fetteinlagerung bzw abdeckung erreichen "blauer Stier"

- Außerdem haben die Mastbetriebe keine unproduktive Fläche zur verfügung, um die Einsteller zwischenzulagern.

-Wenn das Fleich trocken reift verliert es an Gewicht. Bei uns ist es nur bedingt erlaubt das Fleich wieder mit Flüssigkeit (Gewicht!) anzureichern

Mein Geheimtipp: Das Fleich von gut ausgemästeten Jungkühen! und ordentlich gereift.

Name: siw5 antwortet um 26-02-2012 21:43 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
hallo!

eure produktionswege in amerika sind völlig richtig wiedergegeben. habe letzten sommer auf einer beef farm mit 600 mutterkühen gearbeitet. ganz jahres weidehaltung, die weiden sind extensiver als extensiv die kälber werden nach einem dreivierteljahr in das sogenannte feedlot getrieben und dort vollgepumpt!

den genaueren produktionsablauf wie mostkeks ihn mit hormonen etc beschrieben hat, kenn ich nicht. jedoch graust es mich da schon! ich persönlich bevorzuge da ein etwas trockeneres, natürlich gewachsenes fleisch mit ausreichender reifezeit - was bei uns allerdings nur private, mit ordentlich knaster für die kühldauer, sich leisten können!

Name: siw5 antwortet um 26-02-2012 21:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
hallo!

eure produktionswege in amerika sind völlig richtig wiedergegeben. habe letzten sommer auf einer beef farm mit 600 mutterkühen gearbeitet. ganz jahres weidehaltung, die weiden sind extensiver als extensiv die kälber werden nach einem dreivierteljahr in das sogenannte feedlot getrieben und dort vollgepumpt!

den genaueren produktionsablauf wie mostkeks ihn mit hormonen etc beschrieben hat, kenn ich nicht. jedoch graust es mich da schon! ich persönlich bevorzuge da ein etwas trockeneres, natürlich gewachsenes fleisch mit ausreichender reifezeit - was bei uns allerdings nur private, mit ordentlich knaster für die kühldauer, sich leisten können!

Name: siw5 antwortet um 26-02-2012 21:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
hallo!

eure produktionswege in amerika sind völlig richtig wiedergegeben. habe letzten sommer auf einer beef farm mit 600 mutterkühen gearbeitet. ganz jahres weidehaltung, die weiden sind extensiver als extensiv die kälber werden nach einem dreivierteljahr in das sogenannte feedlot getrieben und dort vollgepumpt!

den genaueren produktionsablauf wie mostkeks ihn mit hormonen etc beschrieben hat, kenn ich nicht. jedoch graust es mich da schon! ich persönlich bevorzuge da ein etwas trockeneres, natürlich gewachsenes fleisch mit ausreichender reifezeit - was bei uns allerdings nur private, mit ordentlich knaster für die kühldauer, sich leisten können!

Name: bialo antwortet um 26-02-2012 22:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Für all jene die glauben höchste Rindfleischqualität ist nur mit Kraftfutterintensivmast zu erreichen, gibts den Gegenbeweis: http://www.meilibeef.ch/
Der Mann produziert mit einer 3 Rassenkreuzung auf Grünland (mit Alpung) komplett ohne Kraftfutter/Silomais und einer ausgeklügelter Reifung eine Rindfleischqualität die Ihresgleichen sucht. Und das Fleisch ist sogar günstiger als im Supermarkt! (in der Schweiz).

Ich denke in Zukunft wird auch bei uns die effiziente Verwertung von Grünland über die Wiederkäuer eine Rolle spielen (Feed no Food). Maststiere mit wertvollen Ackerfrüchten zu füttern ist über kurz oder lang wenig sinnvoll und auch nicht effizient!

Name: bialo antwortet um 26-02-2012 22:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Sorry, hier der link
 

Name: steira8075 antwortet um 26-02-2012 23:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
was ist dann mit dem Kobe- Rind? Hab mal gelesen das ein Japanischer Bauer seine Familie mit den Erlös eines Rindes 1 Jahr lang ernähren kann! Und Japan ist nicht billig! Ich betreibe im Nebenerwerb Mutterkuhhaltung und es ist wohl ein Witz was man für die weiblichen Kälber die so 10 Monate alt sind bekommt! Wollte es schon öfter aufgeben, möchte aber weitermachen da ich an der Landwirtschaft hänge.

Name: Peter06 antwortet um 27-02-2012 12:08 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Bis auf ein paar Markenprogramme und die Arbeit einiger engagierter Produzenten, ist die Rindfleischqualität in Österreich leider sehr bescheiden. Das Rindfleisch stammt fast ausschliesslich aus der intensiven Stier- oder Bullenmast, mit enormen Tageszunahmen, grobfasrigen Fleischstrukturen ohne Fetteinlagerung, das ohne ordentliche Reifezeit im Verkauf landet.
Besser wäre es so:
Rassenauswahl: keine dieser üblichen "Bodybuilder"
Kastration aller männlichen Tiere
Aufzucht aus Mutterkuhhaltung (garantiert gute Jugendentwicklung, fliessender Übergang zum Fresser) Weidehaltung bzw. Heu-Grassilagefütterung
die letzten Monate zusätzliche Energieversorgung (Fetteinlagerung)
Schlachtung ohne Stress
Schlachtkörper mit guter Fettabdeckung und -einlagerung im Muskelgewebe
Fleischreifung im Kühllager (mit kontrolliertem Temperaturverlauf) über 3 Wochen

Die Konsumenten sind jedenfalls bereit für Qualität auch etwas mehr zu bezahlen, vielleicht kommen wir ja auch eines Tages in dieses Preissegment :



 

Name: steira8075 antwortet um 27-02-2012 14:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
für gute Qualität ist der internationale Kunde durchaus bereit 30- 50 Euro pro Kilo Rindfleisch zu zahlen, da würde für den Landwirt noch immer ca. 10 Euro pro Kilo Schlachtgewicht übrigbleiben. Aber anstatt nachzudenken schimpft man über die bösen Amis die unfaire Mittel einsetzten. Und das ein Land was aus Glykol Wein macht, aus Chinesischen Kürbiskernen " echtes Kernöl" macht, unzählige Fleischskandale hatte, Eier aus Asien importiert, Biobergbauernmilch verkauft, welche zu einem großen Teil aus Kühe gemolken wird die mit Kuhkorn vom Lagerhaus vollgestopft werden, wo ich nicht wissen möchte wo die Bestandteile herkommen, sie Molkereien Kunstkäse herstellen, der überhaupt nie Milch sah, andere Molkereien Käse so verändern das Menschen starben......... Aber viele denken wir haben das beste Rindfleisch der Welt! Nachdenken, liebe Leute!

Name: little antwortet um 27-02-2012 19:23 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
Hallo bialo,

der Meili war im Jänner bei uns in der Gegend als Vortragender. Hab ihn nicht selber gehört aber mit 6 oder 8 Kühen als Meinungbildner durch die Welt reisen find ich nicht korrekt.
Wär das selbe wenn ein Milchkuhbauer mit 8 Kühen den Grossen erklärt das seine Milch die Beste ist weil seine Kühe jeden Tag 5 mal Streicheleinheiten bekommen.
Da fehlt mir absolut der Praxisbezug.
Die Franzosen machen es doch vor, indem sie großteils fette Kühe essen die aber zuerst 4 Wochen Zeit haben zum Reifen.

Little

Name: bialo antwortet um 29-02-2012 08:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreichische Rindfleischqualität?
@little

hab mir einen seiner Vorträge angehört und war auch zuerst ziemlich skeptisch. Die fehlende Praxis kann man ihm nicht nachsagen - hat über 27 Jahre internationale Beratungserfahrung, der Großteil davon in der Rindfleischproduktion (das ist ist diesem Forum natürlich noch zuwenig) und hat sich dann einen kleinen Hof gepachtet wo er jetzt 9 Mutterkühe mit Ausmast der Fresser hält.
In seiner Gegend wird er extrem kritisch gesehen - ein Akademiker als Bauer ("Mapplibura" - ein der mit seinen Mappen am Hof herumläuft) ist halt vielen suspekt. Hat den Stall also kostengünstig umgebaut (die Investition muss bis zur Pension wieder erwirtschaftet werden) und verkauft sein Rindfleisch direkt - dabei erzielt er einen weit höherern Studenlohn als seine schweizerischen Bauerskollegen, insofern liegt er mit seinen Weg nicht so falsch.
Sein Konzept: die Mutterrasse ist eine Kreuzung aus einer Milchviehrasse (Holstein, Braun Swiss, Jersey, Simmental - wobei die Jersey Kreuzungen am besten abschneiden) und Aberdeen Angus als Vater. Die Milchviehrasse bringt genügend Milch für das Kalb, der Aberdeen die intramuskuläre Fetteinagerung und Hornlosikeit.
Diese F1 Mutterasse wird noch mit Limo besamt (für die Fleischfülle) und heraus kommt eine Kreuzung die komplett ohne Kraftfutter, ohne Silomais wunderbare Klassifizierungen und eine optimale Fettabdeckung erreicht.
Die Schlachtung erfolgt ohne Stress am Ende des Schlachtages im benachbarten Schlachthof, der Schlachtkörper wird bis zum Abend im Gang hängengelassen und danach in Tücher gewickelt und langsam ohne Umluft auf 4°C gekühlt - es gibt keine Kälteverkürzung der Fleischfasern durch Schockkühlung. Danach 10 Tage Reifung am Stück, die wertvollen Teilstücke (Pistole) werden nochmals 20 Tage am Knochen gereift und dann verkauft.
Das Endprodukt? ist irrsinnig saftig und extrem zart - und kostet weniger als ähnliche Produkte im Supermarkt!!! Diese Qualität kann es auf jeden Fall mit Argetinischen Steaks oder ähnlichem aufnehmen - mit weit besseren Argumenten: Weidehaltung, aus der Region, kein genmanipuliertes Soja gefressen, keine Nahrungskonkurrenz zum Menschen - da überzeugt man wahrscheinlich sogar Vegetatier zum Fleischessen.
Und um genau das geht es - wir müssen uns internationaler Qualität vergleichen, die Rindfleischimporte werden immer mehr. Stierfleisch ist zwar ok. für Faschiertes und Kochen - aber als Steak kann es mit Ochs oder Kalbin nicht mithalten.

@steira - schimpfen wie ein rohrspatz was die österreichiche landwirtschaft nicht heuchlerisch ist und wieviel die internationale Kundschaft bereit wäre für gutes Rindfleisch zu zahlen. Hast eh einen Mukuhbetrieb? zuhause, was hindert dich daran deine Vorstellungen daheim umzusetzen?

Das Rindfleischqulität ein Thema ist, dass viele (wie jetzt nicht sagen Bobos) beschäftigt, zeigen auch die Anzahlt der Kommentare unter diesem Artikel:

 


 

Forum SUCHE

Privatmarkt - Rinder

  • FL Jungkuh
    Fl Jungkuh in Milch zu verkaufen, auch schon wieder trächtig.
  • Fleckvieh Kuh in Milch
    3. Laktation, gekalbt am 10.4, 33kg Tagesgemelk (Leistungskontrolle am 13.5.), Durchschnittsleistung 6.033 kg, Fett 4,51, Eiweiss 3,67, MBK 2,1.
  • Wunderschöne Herde!
    Wegen der Auflösung des Bestandes haben wir einige Tiere verschiedenen Alters abzugeben.
  • FV-Kuh mit Kalb
    Verkaufe FV-Kuh mit weibl. Kalb; sehr jung! Fixpreis: € 1.300,--
  • Stierkälber
    Verkaufe 2 Braunviehstierkälber!
  • Bio Limousinstier
    Habe einen sehr schönen großrahmigen, fleischigen, gekörten 4 jährigen Bio Limousin Zuchtstier zu vergeben. Er macht sehr schöne Kälber. Ideal für Mutterkuhbetrieb mit größerer Herde. Ist auch Weidehaltung gewohnt.
  • Charolais
    Verkaufe reinrassige Charolais Stiere und Kalbinnen (Unterkärnten). Anruf bitte unter 0664-1241585
  • Interessante Holsteins
    Bei der Versteigerung des Nö. Genetik Rinderzuchtverbandes in Bergland (Wieselburg) am 22.05.2013 werden wieder interessante Holsteintiere in Milch sowie trächtig angeboten. HF-Zuchtkälber mit Leistungen von über 10.000 kg Milch sind auch gemeldet. Es werden bei jeder Versteigerung Holsteins angeboten. In Sachen Milch die Nummer 1 - Holsteins aus NÖ!
  • FL Milchkuh BIO
    Verkaufe Bio FL Kuh enthornt, geboren am 13. 12. 2009, hat am 2.Mai das 2. mal gekalbt - vollständiger Abstammung - Tagesgemelk 26 kg. Brave Kuh, almgewohnt, Heumilchbetrieb, ZZU, Milchprobe am 10. Mai: Fett 4,09 - Eiweiß 3,73 - ZZ 56.000.
  • Suche BIO Fleckvieh Kälber weiblich
    Suche BIO Fleckvieh Kälber weiblich. Im Bereich oberes Ennstal und Pongau

Gebrauchte Hof- Stall- und Weidetechnik

Aktuelles zum Thema Rinderhaltung

Rinder sicher fixieren

Rinder sicher fixieren

Damit bei Behandlungen von Tieren keine Unfälle passieren können, ist es notwendig, die Rinder zu fixieren. Ein sorgsamer Umgang ist natürlich oberstes Gebot. Dieser Artikel soll aufzeigen, wie Sie Tiere sicher und schmerzfrei fixieren können.
Wiesenrispe macht Grasnarbe dicht

Wiesenrispe macht Grasnarbe dicht

Eine dichte Grasnarbe ist das Ziel. Je dichter sie ist, desto besser ist der Schutz vor ungewollter Verkrautung oder Verfilzung. Die Wiesenrispe als Untergras schließt Lücken dauerhaft und liefert mit hohem Blattanteil gute Erträge.
Weniger Milch in Neuseeland

Weniger Milch in Neuseeland

Die Genossenschaftsmolkerei Fonterra muss mit einem deutlichen Rückgang des Rohstoffangebotes in Neuseeland zurechtkommen. Die Weidequalität litt in den vergangenen Monaten unter der Trockenheit, wodurch die Milchproduktion stark zurückging.
Mitgliedertreffen der FIH Fleischrinderzüchter

Mitgliedertreffen der FIH Fleischrinderzüchter

Am 4. Mai fand das diesjährige Züchtertreffen aller FIH-Fleischrinderzüchter an der OÖ Besamungsstation in Hohenzell statt. Obmann Johann Harsch konnte über 40 Züchter sowie Geschäftsführer Dr. Josef Miesenberger und den tierärztlichen Leiter, Mag. Franz Viehböck begrüßen.
Galactor Melktaxi von Siliconform weltweit erstmals eingebaut

Galactor Melktaxi von Siliconform weltweit erstmals eingebaut

In Türkheim im Unterallgäu geht weltweit das erste Melktaxi Galactor mit MultiLactor von der Fa. Siliconform in Betrieb. Am 26. Mai findet bei Familie Scharpf in Türkheim / Wertach ein Tag der offenen Stalltür statt und der Galactor kann im Praxiseinsatz bewundert werden.
IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

IG-Milch: Erna Feldhofer meldet sich zu Wort

In einer Stellungnahme an die Medien distanzieren sich Erna Feldhofer und der Großteil des nach ihren Angaben offiziellen IG-Milch-Vorstandes von den Aussendungen von Ewald Grünzweil und seinen Mitstreitern.
Mehr Berichte

Molkereien bereiten sich auf Quotenende vor

Europas Molkereien bereiten sich auf das Quotenende vor. Molkereien mit viel Exporterfahrung geben an, das gesamte Milchaufkommen anzunehmen und andere Molkereien wollen die Milchanlieferung regulieren.

Top-Grassilage ergibt Top-Milchleistung

Die Grassilage soll eine hohe Energiekonzentration und beste Gärqualität aufweisen. Fehler bei der Futterernte können gravierende Folgen haben, bei der Futterqualität, der Milchleistung und auf dem Konto.

IG Milch startet mit Obmann Grünzweil neu durch

Die heftigen Turbulenzen der letzten Tage und Wochen dürften ein Ende haben. Bei der außerordentlichen Generalversammlung wurde Ewald Grünzweil als neuer Obmann gewählt. Der Gründungsobmann soll es wieder richten.

Bautagung in Raumberg-Gumpenstein

Am 15. und 16. Mai findet die Bautagung im LFZ Raumberg-Gumpenstein statt. Schweine- und Rinderhalter erwartet ein interessantes Programm mit in- und ausländischen Experten.

Internationaler Grünlandtag 2013 in Kirchberg am Walde

Am 4. Mai 2013 findet der große Internationale Grünlandtag an der LFS Kirchberg am Walde, Gemeinde Grafendorf in der Oststeiermark, statt. Neben dem Praxiseinsatz neuester Grünlandtechnik gibt es einen weiteren Schwerpunkt. Um Erosion am Hang zu vermeiden, werden Techniken zur Verbesserung des Maisanbaues vorgestellt.

Bergader bezahlt rückwirkend ab 1. April 41,6 Cent brutto

Die österreichischen Bergader-Lieferanten erhalten rückwirkend ab 1. April 37 Cent netto für ihre Milch. Der Auszahlungspreis beträgt damit mehr als 41 Cent. Dies teilt der Verein der Milchproduzenten (VdMP) mit.

Vollautomatischer Milchviehstall der Firma Hetwin

Ende April 2013 lud die Firma Hetwin zum Tag der offenen Tür in ihren neuen vollautomatischen Rinderstall ein. Wir haben uns die technischen Lösungen im Detail angesehen.

Zukünftige Milchproduktion: Wie finde ich meine Strategie?

In der Milchproduktion zeichnen sich für die kommenden Jahre durch die GAP-Reform, das Ende der Milchquotenregelung oder die neue Pauschalierungsverordnung erhebliche Veränderungen ab. Überlegungen über die künftige Betriebsorganisation sollen helfen, auch unter geändertem Rahmen erfolgreich Milch zu produzieren.

Zitzengummi auf die Zitzen abstimmen

Welcher Zitzengummi passt zu meinen Kühen? Mit einer Messschablone lässt sich das ganz leicht feststellen. Die gezielte Auswahl bei Durchmesser und Material des Zitzengummis erspart dem Landwirt Kummer und den Tieren Leid.

Fachtag für Futtervorlage beim Rind in Pyhra

Am 10. April 2013 fand an der landwirtschaftlichen Fachschule in Pyhra ein Fach- und Praxistag für Futtervorlagetechnik bei Rindern statt. In- und ausländische Firmen stellten von der Siloentnahme bis zur Futtervorlage verschiedene Techniken vor.

Bundesfleckviehschau 2013 in Rotholz

"Von Eis bis Heiß - Fleckvieh in aller Welt" lautete das Motto der Bundesfleckviehschau 2013 in Rotholz. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Jungzüchter. Hier konnten Tirol und Niederösterreich einen Sieg nach Hause holen.

Bundesfleckviehschau 2013: Preisrichten Kühe

So haben Sie Rotholz noch nie erlebt: Mehrere Tausend Besucher pilgerten nach Tirol um bei der Bundesfleckviehschau dabei zu sein. Spannende Entscheidungen, Freudentränen, der Wetteifer zwischen den Bundesländern und eine Eliteauktion der Extraklasse standen am Programm.

Das bringt eine kürzere Zwischenkalbezeit bei der Milchkuh

Eine fruchtbare Milchviehherde ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der Milcherzeugung. Jeder zusätzliche Tag Zwischenkalbezeit führt zu einem Mindererlös von 2,50 Euro!

Deutschland: Milchquote nur noch 1 Cent wert

Zwei Jahre vor dem sich nun endgültig abzeichnenden Ende der europäischen Garantiemengenregelung hat die Milchquote in Deutschland kräftig an Wert verloren. Um durchschnittlich 1 Cent pro kg wechselte Milchquote bei der 39. Milchquotenbörse den Besitzer.

ARCHE Austria Generalversammlung

Ende März fand in Scheffau am Tennengebirge in Salzburg die Generalversammlung der 1200 Mitglieder starken ARCHE Austria, dem Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen statt.

Mischwagen zur Rinderfütterung leistungsgerecht einsetzen

Ein zur Fütterung der Rinder ist in vielen Betrieben mit größeren Herden, die ein hohes Leistungsniveau haben und wo zudem viele Futterkomponenten zur Verfügung stehen, im Einsatz. Gute Auflöseleistung, schonende Mischung, hohe Mischgenauigkeit sind die Ansprüche an einen effizienten Mischwagen.

ZAR-Seminar 2013: Die beste Kuh fürs Gras

Beim ZAR-Seminar 2013 am Heffterhof in Salzburg gingen die Verantwortlichen der Rinderzucht in Österreich der Frage nach: Welche ist die beste Kuh fürs Gras? Ob wir in der österreichischen Rinderzucht Zuchtprogramme für unterschiedliche Betriebsintensitäten brauchen, wird sich erst weisen.

Grünlandpflege im Frühjahr

Nach dem schnee- und niederschlagreichen Winter muss wieder jeder Bauer im Frühjahr auf die Wiese um sein Grünland zu beurteilen. Aufgrund der letzten Herbstwitterung findet man vielerorts Aufwüchse vor, die verpilzt sind. Sie sind unbedingt zu entfernen, um eine hohe Qualität für den 1. Aufwuchs zu erreichen.

Thünen-Institut rät von einer Milchquote durch die Hintertür ab

Die EU-Milchquoten durch ein Bonus-Malus-System für den Krisenfall zu ersetzen, ist aus Sicht des deutschen Thünen-Instituts keine gute Idee. Dies sei für die Milcherzeuger eine komplizierte und wenig hilfreiche Reglementierung.

Fleischerzeugung Schwedens 2012 deutlich gesunken

Sowohl die Rindfleisch- als auch die Schweinefleischproduktion Schwedens ging im Jahr 2012 deutlich zurück. Gründe dafür sind laut Fachleuten unter anderem die Agrarpolitik der Stockholmer Regierung.

Holstein Europaschau 2013

Die Europaschau der Holsteinzüchter ging Anfang März in Freiburg in der Schweiz über die Bühne. 8.500 Besucher verfolgten am Samstag die spannenden Entscheidungen im Forum Freiburg. Holstein Austria war mit 8 Kühen vertreten.

Emmi bringt Fruchtjoghurt ohne Zusatzstoffe auf den Markt

Die Schweizer Molkerei Emmi bringt ein Joghurt auf den Markt, das aus nur drei Zutaten besteht: Jogurt, Früchte und Zucker. Möglich macht dies ein neues Herstellverfahren. Abstriche beim Aroma gebe es keine.

Spurenelemente und ihre Wechselwirkungen in der Rinderfütterung

Spurenelemente haben eine große Bedeutung für verschiedenste Aufgaben im Körper der Kuh. Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Nährstoffen können aber Probleme verursachen obwohl die Kuh mengenmäßig ausreichend versorgt wird.

Weidestart im Frühjahr nicht verschlafen

Ob sich ein leistungsfähiger Weidepflanzenbestand entwickeln kann, entscheidet sich in erster Linie im Frühjahr, wenn das Graswachstum beginnt. Grundlage dafür sind die Eigenschaften des Bodens, die Weidepflanzen und eine ausreichende und standortangepasste Düngung.

Jungzüchter aus Österreich ist Europameister bei Tierbeurteilung

Der Oberösterreicher Raphael Deutinger bewies beim Tierbeurteilungswettbewerb in Paris sein Können und holte den Gesamtsieg nach Österreich. Er setzte sich gegenüber Teilnehmern aus 18 Nationen durch.

Arla führt 24-Stunden-Garantie für Frischmilch ein

Aufbauend auf sein bisheriges Weidemilchprogramm hat der dänische Molkereikonzern Arla Foods jetzt für seine Marke Lærkevang eine Frischegarantie eingeführt. Für einen Mehrpreis soll der Kunde Frischmilch erhalten, die maximal 24 Stunden nachdem sie ermolken wurde, im Regal steht.

Milchwirtschaft hat weltweit steigende wirtschaftliche Bedeutung

Die Milchwirtschaft spielt laut einer Erhebung der International Dairy Federation (IDF) global eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Sie ist ein bedeutender Faktor im Außenhandel und besitzt ein hohes Beschäftigungspotenzial in den ländlichen Regionen.

Kranke Kälber werden schlechte Kühe

Kranke Kälber werden Kühe mit Leistungsverlusten und scheiden früh aus dem Bestand. Richtige Kälberhaltung sowie Vermeidung von Neugeborenendurchfall und Rindergrippe sind wichtige Erfolgsfaktoren, um Leistungsverlusten vorzubeugen.

Für Schweizer zählt Preis beim Fleischeinkauf

Der Konsum von Fleisch ist in der Schweiz in den vergangenen sechs Jahren um knapp 5 % gestiegen. Doch die Konsumenten sind anspruchsvoller und vorsichtiger geworden. Sie achten immer mehr auf die Herkunft des Produktes. Für 70 % der Konsumenten ist der Preis beim Kauf von Frischfleisch ein wichtiges Kriterium.

AMA: Viehverkehrsschein ab sofort online abrufbar

Die Agrarmarkt Austria (AMA) erweitert das Portal www.eama.at um eine zusätzliche Funktion für Rinderhalter. Ab sofort kann der bei Rinderab- und -zugängen verpflichtend mitzuführende Lieferschein online erstellt und anschließend ausgedruckt werden.

Zuchtrinderexporte 2012 auf Rekordniveau

Nach den guten Zuchtrinderexportjahren 2010 und 2011 konnten Österreichs Rinderzüchter mit ihren 18 Verbänden auch 2012 Erfolge auf den Auslandsmärkten verbuchen. Türkei ist für den Zuchtrinderexport nach wie vor wichtigster Absatzmarkt.

Siloking SelfLine 2015 auf AgroFarm ausgezeichnet

Auf der AgroFarm 2013 in Moskau erhielt Siloking für den SelfLine Premium 2015 mit 18 m3 die Auszeichnung „Best Product AgroFarm“.

Für mehr Licht im Melkstand sorgen

Ein heller Melkstand und gut beleuchtete Treibwege ermöglichen ein zügiges Melken und einen hohen Kuhkomfort. Untersuchungen zeigen allerdings, dass hier in vielen Melkständen ein enormes Verbesserungspotenzial besteht.

Schweizer Milchproduzenten: Gfeller und Rösti treten zurück

Paukenschlag beim Verband der Schweizer Milchproduzenten (SMP): Direktor Albert Rösti und Präsident Peter Gfeller treten zurück. Rösti und Gfeller wollen mit ihrem Abgang Platz für einen Neuanfang machen und fordern eine Reform der SMP-Führung.

Kompostställe für Milchvieh: Neue Broschüre

Auf der Suche nach Alternativen, die das Wohlbefinden der Tiere noch weiter verbessern, findet man vereinzelt in der Welt sogenannte Kompostställe. In einer neuen Broschüre werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Meinungen von Milchviehhaltern mit Kompostställen beschrieben und mit aussagekräftigen Fotos untermauert.

Holsteinzuchtbetrieb Kappel: Tage der offenen Stalltür sehr gut besucht

Rund 2.500 Besucher kamen zu den Tagen der offenen Stalltür auf den Holsteinzuchtbetrieb Kappel nach Oberschützen. Herzstück des Betriebes ist der neue Laufstall, ausgelegt für 100 Kühe. Der Baustoff Holz ist im neuen Stall ein wichtiges Element.

Heumilchbauern bei der Heugala 2013 ausgezeichnet

Eine Expertenjury kürte die besten Heuqualitäten Österreichs in den Kategorien Energieheu, Heu, Grummet, Bodenheu, Ballenheu und händische Werbung. Die Sieger wurden bei der Heugala in Kitzbühel prämiert.

Strafe für Berglandmilch wegen Preisabsprachen

Die Berglandmilch muss mehr als 1 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht entschieden. Jahrelang sollen Preise abgesprochen worden sein.

Erzeugermilchpreis lag in Österreich 2012 um 4% unter Vorjahresniveau

Der österreichische Erzeugermilchpreis lag im Kalenderjahr 2012 im Schnitt bei 33,95 Cent netto beziehungsweise 38,02 Cent brutto (ab Hof, bezogen auf 4,2% Fett und 3,4% Eiweiß). Im Vergleich zu 2011 bedeutet dies ein Minus von 4% oder 1,5 Cent netto.

ZAR: Bauern müssen in Branchenverband Milch stark vertreten sein

Der Obmann der Rinderzucht Austria, Anton Wagner spricht sich dafür aus, dass in einem neu zu gründenden Branchenverband Milch die Bauern entsprechend stark vertreten sein müssten.

Europaparlament will Krisenmaßnahmen für Agrarmärkte

Die Agrarexperten des Europaparlaments haben sich für mehr Marktregulierung ausgesprochen. Eine Mehrheit unterstützt Krisenmaßnahmen wie beispielsweise die öffentliche Lagerhaltung.