Tagebuch
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Ich liebe Biber? Ihr auch? Biber für Fischfangrechte. In Mitteleuropa gab es jetzt beinahe 200 Jahre keine Biber mehr. In Kärnten haben wir seit 2005 eine Neubesiedelung und heute (2012) kommen wir schon auf 100 Biber in ganz Kärnten. Von den Wildtieren die zurückgekehrt ist, scheint der Biber okay zu sein. Als Verwandter von Maus und Ratte ist er ein gewitzter Genosse. So ein Biber ist uns ziemlich ähnlich. Der sucht sich ein Weibchen/Männchen und lebt sein ganz Leben mit ihr. Er baut seiner Familie immer eine Wohnhöhle. Und wenn es notwendig ein Biberdamm oder eine Biberburg (Insel). So ein Biberdamm hat den Sinn das Wasser zu stauen und Wasserpflanzen gedeihen zu lassen. Er ist ein reiner Pflanzenfresser. Wie unsere Rinder eben. Sein Stauwasser lieben die Angler. Da gibt es dann den Pflanzen/Laub-Zersetzung-Kleintiere-Fische Kreislauf. Je mehr, desto mehr Fisch. Und mit diesen Fisch bezahlt er dann seine Schäden ab. Am Flussufer fällt er Bäume und nascht in den nahen Äckern. Einen 50 cm dicken Baum fällt er in einer Nacht. Wir Landwirte müssten also die Fischfangrechte an den angrenzenden Biber-Gewässer bekommen. Das wäre der Ausgleich. Manchmal baut der Biber zu fleissig seine Dämme und Wohnhöhlen. Dann können Straßen, Unterführungen und Hochwasserdämme unterspült werden. Da ist dann die Stunde der Jäger. Wir brauchen natürlich auch ein Bibermanagement, wo Tierökologen und Jäger zusammenarbeiten. Wo es also notwendig ist, wird es zu genehmigten Einzelabschüssen kommen. Dann bekommen wir gebratenen oder gedämpften Biber als Fastenspeise und sein Fell wird zu einen tollen Hut. (23000 Haare je cm²). Auch das gehört zu einem ökologischen Kreislauf. Wir Menschen auch Teil der Natur sind.
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