 Tagebuch
E-Mail an User
|
"Wir sind so (gentechnik) frei" - wirklich? Nicht zu hören, sehr wohl aber zum Lesen! Auszug aus der HP http://www.zivilcourage.ro/php/gesundheitliche_folgen.php?lg=de Laut einer Norwegischen Untersuchung gab es bis zum Jahr 2003 nur zehn veröffentlichte Studien, die sich mit den gesundheitlichen Aspekten von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln beschäftigen. Besonders interessant: Fünf davon wurden direkt oder indirekt von Gentechnikkonzernen durchgeführt. Natürlich zeigten sich keine negativen Auswirkungen. Die restlichen fünf wurden unter unabhängigen Bedingungen durchgeführt: Alle fünf kamen zu dem Ergebnis, dass es messbare Effekte gibt. In vivo studies on possible health consequences of genetically modified food and feed—with particular regard to ingredients consisting of genetically modified plant materials (2003) (engl.) [mehr] Im Jahr 2009 veröffentlichte der Verband der US-Umweltmediziner einen Aufruf, in dem ein Stopp für Gen-Lebensmittel gefordert wird. [mehr] Eine Studie der Universität Piacenza aus dem Jahr 2005 brachte erstmals den Nachweis, dass Bruchstücke von gentechnisch veränderte Erbinformation (in diesem Fall von Monsantos MON810-Mais) im Blut sowie in Leber, Milz und Nieren von Schweinen nachweisbar sind. Assessing the transfer of genetically modified DNA from feed to animal tissue (2005) (engl.) [mehr] Eine aufgrund ihrer Versuchsanordnung umstrittene Langzeit-Studie der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft mit MON810-Mais konnte diese Ergebnisse bei Milchkühen allerdings nicht bestätigen. Die Studie wurde am 25.03.2009 im Bayerischen Landtag vorgestellt. [mehr] Greenpeace: Studie der TU München auf Unbedenklichkeit von Gen-Mais-Fütterung bei Tieren ist nicht haltbar [mehr] Diese Frage der Nachweisbarkeit transgener DNA ist insofern bedeutsam, als für Fleisch und andere Produkte von Tieren, die mit Gentechnikpflanzen gefüttert wurden keine Kennzeichnungspflicht besteht, da man bislang davon ausging, dass transgene DNA nicht in den Körper übergeht. Eine jüngst in Neuseeland veröffentlichte Studie fasst weitere Untersuchungen zusammen, die darauf hindeuten, dass gentechnische Konstrukte in Fleisch oder tierischen Produkten nachgewiesen werden können. Report on animals exposed to GM ingredients in animal feed (2009) (engl.) [mehr] Damit widerspricht der Bericht einer Untersuchung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA, die keine Hinweise auf das Vorkommen von transgener Fremd-DNA in Tieren sieht. EFSA statement on the fate of recombinant DNA or proteins in meat, milk and eggs from animals fed with GM feed (2007) (engl.) [mehr] Eine Fütterungs-Studie des italienischen Forschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel kommt zu dem Ergebnis, dass der Gen-Mais MON 810 signifikante Veränderungen im Immunsystem bewirken kann. Die Auswirkungen von MON 810 wurden an gerade nicht mehr gesäugten und an älteren Mäusen überprüft. In Darm, Milz und Blut der Versuchstiere wurden Veränderungen gemessen, die auf Entzündungen oder allergische Reaktionen hindeuten. Am stärksten war der Effekt laut Studie bei Jungtieren. Intestinal and Peripheral Immune Response to Mon 810 Maize Ingestion in Weaning and Old Mice (2008) (engl.) [mehr] Eine Langzeitstudie mit Mäusen brachte zutage, dass die Fütterung mit Gentechnik-Soja den Alterungsprozess der Leber beeinflusst. A long-term study on female mice fed on a genetically modified soybean: effects on liver ageing (2008) (engl.) [mehr] Das Forscherteam um Manuela Malatesta hatte bereits in früheren Studien bei Mäusen bei Fütterung mit gv-Soja unregelmäßige Zellkerne in der Leber und eine hohe Stoffwechselrate gefunden und war zu der Schlussfolgerung gekommen, dass die Leber von Mäusen, die RoundupReady-Soja zu fressen bekommen, härter arbeiten muss als die von Mäusen, die mit natürlicher Soja gefüttert werden. Ultrastructural morphometrical and immunocytochemical analyses of hepatocyte nuclei from mice fed on genetically modified soybean (2002) (engl.) [mehr] Ultrastructural analysis of pancreatic acinar cells from mice fed on genetically modified soybean(2002) (engl.) [mehr] Eine Untersuchung der Genmais-Linien NK 603, MON 810 und MON 863 durch französische Wissenschaftler erbrachte Hinweise auf toxische Wirkungen, möglicherweise durch den Einsatz des Pestizids Roundup. Doch auch Veränderungen, die durch den gentechnischen Eingriff im Stoffwechsel der Pflanzen ausgelöst wurden könnten nach Angaben der Forscher die Ursache sein. A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health (2009) (engl.) [mehr] Deutschsprachige Zusammenfassung der Studie [mehr] Monsantos Gentechnik-Mais MON863 ist bereits seit Jahren Gegenstand hitziger Debatten. In Monsantos im Rahmen des Zulassungsverfahrens durchgeführten Fütterungsversuch an Ratten zeigten sich selbst nach statistischer Trickserei deutliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken. Die Tiere zeigten sowohl Anzeichen für eine Schädigung von Leber und Niere als auch, im Vergleich zu mit konventionellem Mais gefütterten Ratten, deutliche Unterschiede in der Gewichtszunahme. Ans Licht der Öffentlichkeit gelangten die Unterlagen allerdings nur, weil die Umweltorganisation Greenpeace die Herausgabe von Monsantos Fütterungsstudie auf dem Klageweg erzwungen hatte. New analysis of a rat feeding study with a genetically modified maize reveals signs of hepatorenal toxicity (2007) (engl.) [mehr] Deutsche Zusammenfassung der Studie: [hier] Die spannende Geschichte des MON863 können Sie [hier] nachlesen. Ein besonders interessanter Versuch wurde im Jahr 2008 veröffentlich (allerdings noch nicht in einer wissenschaftlichen Zeitschrift). Wiener Forscher wollten herausfinden, ob sich Auswirkungen einer Verfütterung von Gentechnik-Mais auf die Fruchtbarkeit von Versuchsmäusen erst nach mehreren Generationen zeigen. Als Versuchspflanze wurde eine Kreuzung zweier Monsanto-Maissorten verwendet, die Linie NK603xMON810. Unter anderem zeigten sich dabei „signifikant negative Effekte der GV Diät im 3. und 4. Wurf“. Biological effects of transgenic maize NK603 x MON810 fed in long term reproduction studies in mice [mehr] Agrarheute, 11.12.2008 [mehr] Australische Wissenschaftler versuchten vor wenigen Jahren, ein Bohnen-Gen in die Felderbse einzubauen. Dieses sollte einen an sich harmlosen Stoff produzieren und Fraßschädlinge abhalten. Durch minimale Veränderungen an dem Bohnen-Gen wurde der Stoff jedoch offenbar zu einem starken Allergen. Transgenic Expression of Bean α-Amylase Inhibitor in Peas Results in Altered Structure and Immunogenicity (2005) (engl.) [mehr] Harmlos in Bohnen, giftig in Erbsen (Süddeutsche Zeitung, 21.11.2005) [mehr] Risiken von Pflanzen mit mehreren Bt-Giften Nahrungsmitteln sind zunehmend mit Giftstoffen belastet, die in gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sind. Besondere Sorge gilt dabei den Rückständen von Roundup und Insektengiften. Obwohl möglicherweise auch die Gesundheit der Menschen gefährdet ist, gibt es kaum Kontrollen und keine ausreichende Risikoprüfung. Bei Bt-Pflanzen sind insbesondere die Risiken von neuen Pflanzen mit mehreren Bt-Toxinen nur unzureichend untersucht. Testbiotech: Vorsicht „Giftmischer“: Gentechnisch veränderte Pflanzen in Futter- und Lebensmitteln (April 2011) [mehr] Studien zeigen Organ-Schäden durch Gentechnik-Fütterung Das Team des französischen Wissenschaftlers Eric Seralini hat 19 Studien von Gentechnikunternehmen mit neuen statistischen Methoden untersucht: die Auswertung zeigt, dass Schäden an Leber und Niere von Säugetieren auftreten, wenn diese mit transgener Soja oder transgenem Mais gefüttert wurden. Genetically modified crops safety assessments: present limits and possible improvements (2011) (engl.) [ Frohe Weihnachten carver
|