Gebrauchtmaschinen: 19834, Termine: 104, Kleinanzeigen: 2402 / 56, 26476 reg. User, online: 473
 
Home Gebrauchte Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
 

Landwirt Forum

Forumsbeiträge suchen

Es sind 13176 Diskussionen online

Preise für Mutterkuh

  Antworten: 15

Name: HansG 05-07-2005 15:25 nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
Hallo zusammen!

Ich beabsichtige eine Fleckviehkuh, ist trächtig zum 6. Kalb, als Mutterkuh zu verkaufen.

Was sind Eure Erfahrung wieviel ich für diese Kuh verlangen darf?

Danke für Eure Antworten im voraus!

Hans G
Salzburg


Name: breakeven antwortet um 05-07-2005 20:23 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
>

realitisch gesehen .......... die kuh hat 650 kg mit 1/ kg Lebendgewicht ist 650 Euro und wen die Kuh über 5 Monate trächtig ist 200 euro fürs ungeborene Kalb ..... macht 850 euro ..... mehr geb ich für so eine Kuh sicher nicht !!!!!!!


bin mal auf die anderen antworten gespannt !!!!!!!


achja ich suche noch 10 Mutterkühe zur Bestandsergänzung, bei interessen bitte ein e-mail schicken !!!!!!
Name: wauer antwortet um 05-07-2005 21:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
> wenn die kuh biologisch ist - würde ich noch 30 euro drauflegen

suche ebenfalls noch 5 mutterkühe

Name: Fisch antwortet um 05-07-2005 22:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
>
ich hab einmal angerufen wegen einer Mutterkuh bei einem bauern!
Es ging um eine Mutterkuh!
auf die Fragen: wievielte kalb und preis kam folgende antwort!
zum 9. kalb trächtig aber die kuh ist schon verkauft!
dann fragte ich wieviel sie gekostet hat: 1200 euro!
Name: breakeven antwortet um 05-07-2005 22:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
>

das kenne ich auch 2 beispiele ......


ich hab vorige woche im Kärntner Bauer auf 2 inserate hin angerufen ....


1 ........ FV Mutter Kuh 1 mal gekalbt im Jänner ..... Kuh ist leer hat 600 kg ..... 1100 Euro und war schon verkauft !!!!!!


2 ......... 2 FV Weidekalbinnen 19 Monate ...... 3monate trächtig ..... 1300 Euro das Stück ........ und schon verkauft !!!!!!!!!!


ich nahm mir die Zeit und fragte die Verkäufer wie sie auf die Preise gekommen sind .......... die sagten mir sie dachten nie im Leben das sie soviel dafür bekommen würden .... aber die Käufer sagten der Preis sei in ordnung ...... (kein Zuchtverbandsmitglied) !!!!!!!!!!


Entweder kriegen die anderen mehr Förderung / Kuh als ich oder sie können nicht kalkulieren !!!!!!!!!!

oder ich kann nicht kalkulieren ........... kann ja auch sein .......!!!!!
Name: walterst antwortet um 05-07-2005 23:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Preise für Mutterkuh
> 850 € ist der reine aktuelle Schlachtkuhpreis für eine 650kg Biokuh.

Wenn die Kuh noch gut brauchbar ist, ist sie wesentlich mehr wert, der Preis steht ja in Konkurrenz zu den Kalbinnenpreisen auf den Versteigerungen.

Verlang nur genug, die Käufer bremsen dich schon, wenns zuviel ist!

Walter

Name: stb antwortet um 06-07-2005 08:09 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
> Es gibt immer zwei Seiten beim Preis:

Zum einen ist das die aktuelle Marktsituation mit hohen oder niedrigen Preisen,
zum anderen was man realistisch mit der Kuh noch produzieren kann (wieviele Kälber).

Bei der Mutterkuhhaltung ist es so, dass der Erlös im Prinzip aus dem Einsteller besteht. Die Kosten bestehen aus Futter (für Kalb und vor allem Kuh), dem Mutterkuhanteil für das einzelne Kalb, den Kosten damit die Kuh das kalb bekommt.
Daher ist es realistisch dem Kuhverkäufer für die MK neben den reinem Schlachtpreis noch zusätzlich die "Abschreibung" der Kuh zu bezahlen.

Ich bin der Meinung wenn dabei ein Aufschlag von mehr als € 200,- rauskommt, wird der Mutterkuhhalter beim Einstellerverkauf nicht mehr auf seine Kosten kommen, sprich er ist ohne Mutterkuh besser dran.

Viele Käufer und Verkäufer machen meines Erachtens den Fehler, vor allem die Förderungsseite zu betrachten, die aber wie in anderen Bereichen der Landwirtschaft auch, stets nur ein Teil der ganzen Kalkulation ist. Ein typisches Beispiel dafür ist für mich auch der Kontingentkauf zu überhöhtem Preis, damit man sich noch die Milchprämie sichert. Letztlich bezahlt man sie sich selber, ohne sich das einzugestehen !


Name: helmar antwortet um 06-07-2005 08:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Preise für Mutterkuh
Ich habe vor 2 jahren eine Kuh zum 9. Kalb wegen zu hoher Zellzahlen um 700.--(bestätigte Trächtigkeit im 8.Monat) verkauft, aber auf dem Lieferschein hingewiesen dass die Milch dieser Kuh eben wegen nicht an Molkereien zu liefern ist. habe über die AMA geschaut ob es Kuh und lebensnummer gibt, gibt beide noch(2003 hatten wir aber ein trockenes jahr, da waren wegen Futterknappheit bessere Preise nicht drinnen).
Mfg, helmar>

Name: breakeven antwortet um 06-07-2005 12:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
>


will noch was ins thema einwerfen ........ meine Eltern betreiben im Vollerwerb eine Landwirtschaft und haben unter anderem 30 Mutterkühe ..... da meine Eltern von der Landwirtschaft Leben kalkulieren wir wieviel eine Mutterkuh kosten darf ..... Fleischpreis plus ca 200 Euro fürs ungeborene Kalb wen sie über 5 Monate trächtig ist .... ich finde das ist ein fairer preis ......... !

Ich habe 2 Arbeitskollegen die jeweils ihre Landwirtschaft im Nebenerwerb führen .... beide haben ca 8 Mutterkühe und die sagen das sie bereit sind für eine Mutterkuh auch 1200 euro auszugeben ......... wen ich sie darauf anspreche wie sich das wirtschaftlich ausgeht weichen sie mir aus ....... und dan bohre ich weiter und frage wie es sich rechnet sich einen neuen traktor um 35.000 euro für 6 ha Grünland zu kaufen werden sie schon nervös ......bis sie mir zustimmen wen ich ihnen sage .....das das HOBBY was kosten darf ........... ..... !!!!! aber genau diese Nebenerwerbsbauern treiben bei uns in der Umgebung die Preise für Mutterkühe in die höhe !!!!!! Ich verstehe sie schon den die kriegen ja zwei Förderungen erstens von der AMA und zweitens wird der ganze Lohn in die Wirtschaft gepumpt damit diese Leben kann !!!!!!


ich wünsche auch das jeder soviel als möglich für seine Tiere bekommen sollte die er verkauft ........ aber man soll immer soviel realitisch sein und nicht mehr verlangen als man selber bereit ist dafür zu bezahlen ....... den dan ist es bald mal vorbei mit diesen Hollywood preisen !!!!!!!!!!!
Name: Liwoe antwortet um 10-07-2005 12:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
> Hallo HansG!

Meine Frage wäre: Ist deine zu verkaufende Kuh früher eine Milchkuh gewesen?

Meine Meinung dazu: Viele Milchbauern glauben wenn eine Milchkuh ausgedient hat, verkauf ich sie einfach als Mutterkuh, denn für das tut sie es noch locker! Vielleicht trotz all den Euterproblemen; Fruchtbarkeit; Fußpr......usw.) und schließlich will man mehr als nur den Schlachtpreis!

PS.:Kann mich auf jedenfall kräftig aufregen wenn ich Zeitungsanzeigen lese: Verkaufe..........als Mutterkuh geeignet!?

Gruss Liwoe


Name: walterst antwortet um 10-07-2005 18:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Preise für Mutterkuh
> Warum soll der Kalbinnenpreis auf den Versteigerungen kein Orientierungspreis sein?

Ich habe Verständnis, wenn ein Mutterkuhhalter rechnet, was eine Kuh oder Kalbin kosten DARF, das halte ich für eine kaufmännische Pflicht.

Ebenso ist es die Pflicht des Milch- oder Aufzuchtbetriebes, auszurechnen, was das Tier kosten MUSS, bekanntlich kostet die Aufzucht Geld.
Warum ziehen die Mutterkuhhalter nicht selbst die Nachzucht zu Schlachtviehkosten?

Name: HansG antwortet um 11-07-2005 07:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
Hallo Liwoe!

Die Kuh bzw. Kühe war/sind Milchkühe und ich verkaufe sie weil ich die Milchprodukiton einstelle. Nachdem meine Kühe keine Hochleistungskühe sind die 7.000 - 8.000 kg und mehr Milch geben (sie geben so ca. 4.500 - 5.000 kg, also österreichischer Durchschnitt) sind diese Kühe als Milchkühe bedingt auch durch das Alter als Milchkuh nicht mehr sehr gefragt.
Die Euter der Kühe sind tadellos in Ordnung und Fruchtbarkeitsprobleme hatte ich relativ wenig in der Vergangenheit, jedoch ob eine Kuh wieder trächtig wird kann niemand garantieren. Als Beispiel, ich habe eine Kuh beim RZV Maishofen gesteigert, war trächtig zum 3. Kalb und nebenbei hab ich damals ca. 25.000 S bezahlt und war dann unfruchtbar. Seit damals habe ich alle meine Kühe selbst aufgezogen und bin ganz gut gefahren damit.

Ich möchte mich bei allen Diskussionsteilnehmern bedanken, es waren einige sehr hilfreiche Antworten dabei.

Danke
HansG




Name: Liwoe antwortet um 11-07-2005 08:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
>
Hallo Hans!
Für deinen Fall möchte ich mich für meine eher rauhe Formolierung entschuldigen.
PS.:Es sind jedoch auch nur Kühe mit hochsitzenden Eutern, sowie normale Strichenlängen als Mutterkühe geeignet.
Name: vroni antwortet um 30-01-2006 15:09 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Preise für Mutterkuh
Hallo, wenn du gerade in der Nähe hier wohnen würdest,...
Wir suchen für unseren Kleinbetrieb eine Fleckviehkuh, trächtig natürlich
!!!

Egal, so es kommt darauf an , ob sie eine " orginale " Fleckviehkuh ist, ansinsten sind bei uns in Vorarlberg die Preise so zwischen 900 - 1300 Euro angesetzt, wenn sie " Papiere" hat, würde ich sie eher teurer verkaufen, aber 1200 Euro wäre sicher ein guter Preis.
Leider ist aber auch bei der 6 Abkalbung ein bhischen Risiko dabei, ob sich diese Kuh auch als Mutterkuh anbietet, und dass sie das Kalb nicht abstosst!! Ansonsten eignen sich diese Fleckviehkühe als Mutterkühe!!!
MFG Vroni
 [ Zurück zur Forumsübersicht ] 
 
 
Passwort vergessen
Neu registrieren

Agrarlinks

Agrarwetter 02.12.2008
Wetter in Österreich
 
Max: 4 °C
Min: -1°C

[ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ] [ Geschäftsbedingungen ] [ Sitemap ] [ Index ] [ Diashow Sitemap ] [ Traktor ] [ Gebrauchtmaschinenmarkt ]
Gebrauchtmaschinen [ Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge ]
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews

Der fortschrittliche Landwirt, Hofgasse 5, A-8011 Graz, Tel: 0 316/82 16 36, Fax: 0 316/83 56 12

Alle Angaben ohne Gewähr - Druck und Satzfehler vorbehalten

redaktion@landwirt.com