 Tagebuch
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Neue Kühe braucht das Land-Rinderzucht wohin? Hallo Theres.....an der Verdauung, da ist schon was dran. Aber innerhalb von 30 Jahren haben "wir" es geschafft, dass die Kühe um 100 kg, mindestens, schwerer geworden sind, und ein Erstkalbealter von weniger als 30 Monaten war vor 10 Jahren eher selten, sei denn es hat jemand die einmal propagierte Vornutzung betrieben. Was mich an der ganzen Sache immens stört ist, dass es scheinbar vom Neusiedlersee bis zum Bodensee die "Einheitskuh" mit Einheitsleistungen geben soll. Die Vorraussetzungen sind einfach zu verschieden, vom Klima, Topografie, aber auch von der Verwendung des Produktes Milch her. Eine Laufstallkuh im Ackerbaugebiet oder intensivem Grünland muss eine andere sein als jene welche irgendwo im Gelände herumklettert und deren Hauptverpflegung aus Gras und Heu besteht. Und wo nur Heumilch womöglich an den Abnehmer zu bringen ist..... Also braucht man eine standortgerechte Kuh, welche zum Bewirtschaftungssystem passt. Und auf Dauer werden die Zuchtverbände, aber auch deren Funktionäre und Angestellte, die Wünsche jener nicht ignorieren können, welche schliesslich durch ihre Mitgliedsbeiträge das Ding mit am Laufen halten. Besonders wenn es um die Auswahl an Stieren geht. Und nicht zuletzt auch durch EU-Richtlinien muss man nicht mehr Mitglied bei solchen Organisationen sein, wenn man bestimmtes Stiersperma haben möchte. Da ist der Zuschlag auf die Samenportion für Nichtzüchter, besonders jene welche grössere Bestände haben, noch immer billiger als Verbandsmitgliedsgebüren. Mfg, Helga
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