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Prämienrechte
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Name: praemienrechte 21-01-2005 15:23 |
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Prämienrechte Informationen für Bauern, die von der Entkoppelung der Prämienrechte betroffen sind, können auf der Homepage www.praemienrechte.info.ms abgerufen werden. Telefonischer Kontakt: Mag. Monika Strasser, 0664/1810840, Überparteiliche Initiative für eine gerechte Agrarreform in Österreich |
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Name: stb antwortet um 21-01-2005 16:27 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Ich denke die homepage ist populistisch und einseitig. Im Prinzip geht es dabei weniger um die Rechte der Bauern und Bäuerinnen, sondern eher um die Grundeigentümer. Für mich ist ein Grundeigentümer landwirtschaftlicher Grundstücke KEIN Bauer. Der frühere Pächter hat in der Vergangenheit die Zahlung NICHT für die Fläche erhalten, sondern als Marktordnungszahlung für Stiere etc.. Es ist keineswegs gesagt, dass der frühere Pächter wegen Wegfalls einer Fläche keine Stiere mehr hat, auch kann er über andere Flächen verfügen, wo er die Prämienrechte nützen kann. Die Gefahr bei einer Bindung der Prämienrechte an die Fläche ist meiner Meinung nach völlig klar. Der Grundeigentümer verpachtet Fläche mit Prämienrechten und kassiert dafür mehr, also er schöpft über höhere Pacht den Ertrag aus dem Prämienrecht ab. Im Endeffekt bekommt der Neupächter zwar die Prämie, gibt sie aber im Wege höherer Pacht an den Grundeigentümer. Der Altpächter hat sowieso keinen Zahlungsanspruch mehr, wegen Wegfall der Fläche. Es kann daher aus Sicht der Landwirtschaft nicht sinnvoll sein, höhere Pachterlöse für die Verpächter zu ermöglichen. Der frühere Bewirtschafter erhält die Prämie ohnehin nur dann, wenn er wieder über genügend Flächen verfügt. Wenn er nicht über die Flächen verfügt, kann der Grundeigentümer ihm ja den Zahlungsanspruch abkaufen und dann dem neuen Pächter trotzdem nicht mehr Pacht verlangen, wenn der Grundeigentümer völlig ohne Eigennutz nur dem Pächter die Prämie verschaffen will. Ob evtl. der neue Pächter auf den Grundeigentümer Druck in Richtung Pachtzinsminderung ausüben kann bzw. wenn es ihm gelingt, so kann man dies aus Sicht der aktiven Landwirte nur begrüssen. Aus Sicht des neuen Pächters kann es diesem dann auch egal sein ob er € 100 Prämie erhält oder keine Prämie und dafür € 100,- weniger Pacht. Ich halte daher fest, dass ich den Sinn der Reform nicht darin erblicke, möglichst die Pachtpreis in die Höhe zu treiben. Ich habe auch kein Problem damit, wenn der frühere Pächter, der ja immer noch aktiver Landwirt sein muss, 100 € Prämie erhält und der neue Pächter um € 100,- weniger Pacht bezahlt. Dann haben ZWEI AKTIVE Bauern etwas gewonnen. mfg. PS: Ich verstehe schon, dass der Verpächter möglichst viel Pacht kassieren will. Wollte ich auch, wenn ich Verpächter wäre. Aber JEDER Verpächter sollte erkennen, dass der Sinn einer Agrarreform NICHT im Schutz von Pachtzinsen besteht, sondern zugunsten aktiver Bauern sein soll. |
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Name: hubs antwortet um 21-01-2005 16:29 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hi! Ihr braucht die URL erst gar nicht aufzumachen, denn dahinter verbirgt sich nicht die Wahrheit sondern das Gegenteil. Da versucht eine Grüne Juristin tatsächlich die Bauern zum Prozess gegen eine EU-Verordnung anzustiften (und nicht wie auf der homepage behauptet gegen die nationale Betriebsprämienverordnung, denn die Tatsache, dass die Prämienrechte dem Bewirtschafter gehören,steht in Artikel 33 der (EU) Verordnung1782 aus 2003. |
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Name: biolix antwortet um 21-01-2005 16:40 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > tschuldige freunde die dme war lange zeit bei der ÖVP und dort sogar angestellt.. weiters wie war die Förderung bis jetzt ???? was passiert bei Grundeigentümer die Probleme mit dem Üächter haben und der eben die Prämie nicht weiter gibt.. Ihr seht wirklich alle snur von einer seite von eurer, laßt euch mal herunter und vergeßt das politische.. das ist bereits der beginn vom ende einer ökosozialen Agrarpolitk in Ö die aktiven werden bals nicht mehr nur die bearbeiter sein sondern die die nur mehr Investieren um zu wachsen das andere weichen.. tg. biolix |
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Name: stb antwortet um 21-01-2005 16:58 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hallo lieber Biolix ! Ich tu mich immer wieder schwer Deine Beiträge zu lesen. Es wäre nett wenn Du ein paar Punkte setzen könntest oder Anfangsbuchstaben groß schreiben. Macht aus einem guten Beitrag einen noch besseren. Ein paar Fehler sind natürlich jedem erlaubt. Mach ich ja auch. |
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Name: biolix antwortet um 22-01-2005 11:26 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > tschuldige, zu viele fehler, war im streß hatte gestern abend noch ne DIskussion bez. Gentechfreies W$ zu moderieren.. dikutiere auch in anderen foren,im net gibts nomal keine groß und klein schreibung.. aber eines würde mich schon interessieren: der pächter kommt zum besitzer und sagt: die 300 Euro AZ bekommst du nie wieder erstens hab ich freie flächen, 2. kann ich sie rotieren lassen ich verlier sie nicht, 3. ich kann sie verkaufen .. ich zahl die statt 250 Euro nur mehr 50 !!! Was kann der Grundbesitzer tun ????????????? Gibt es welche die ohne ZA mehr als das zahlen ???? ist doch irgend wie tra tg biolix |
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Name: Flamenco antwortet um 22-01-2005 11:53 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Lieber Biolix, ich habe wahrscheinlich einiges verpasst, aber seit wann kann die AZ (Ausgleichszulage) nicht übertragen werden??? Bitte klär mich auf, da du anscheinend Repräsentationsaufgaben zu erfüllen hast bzgl. gentechnikfreies W$ (???). Es stimmt schon, dass die Groß- und Kleinschreibung nicht mehr cool ist, aber erstens geht es in deinen Beiträgen gar nicht um diese, sondern um die Gliederung und auch um essentielle Tippfehler (Falschinfos mit Tippfehler zu vergleichen ist nicht richtig). Ob die s-Schreibung falsch ist ist jedem egal, glaub mir... |
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Name: Flamenco antwortet um 22-01-2005 12:16 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Ein allgemeines Statement zu Pachtpreisen sei noch angeführt. Wenn ein Verpächter glaubt, dass es wirtschaftlich ist für den Pächter, dass Pachtpreise jenseits der 100 - 150€ Grenze je ha bezahlt werden, dann liegt selbiger im Irrtum. Die Verpächter müssen heutzutage froh sein, überhaupt noch einen Pachtzins bezahlt zu bekommen. Erstens ist es juristisch verankert, dass LN bewirtschaftet werden muss. Wenn ein Verpächter keinen Bezug zur Landwirtschaft mehr hat, bzw. keine Ausstattung dafür besitzt ist es unwirtschaftlich für selbigen die Grundfläche zu bewirtschafte bzw. über Maschinenring bewirtschaften zu lassen und dafür zu zahlen, die Produkte eins zu eins zu verkaufen und die SV zu bezahlen. Zweitens ist es bei den herrschenden Produktpreisen in der Landwirtschaft, wenn sich nicht schleunigst was verbessert, es für den Bewirtschafter unwirtschftlich überhaupt einen Cent zu bezahlen. Die Aussichten auf das ÖPUL 2007 sind auch nicht wirklich rosig. Die Thematik mit der Betriebsprämie ist jene, bzw. die unverständliche Forderung, dass die ZA an die Fläche gekoppelt werden müssen - ein kompletter Unsinn. Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein Besitzer, der jetzt plötzlich wieder die von ihm im Zeitraum 2000-2002 verpachtete Fläche wieder selbst bewirtschaften will. In mind. 80% der Fälle steht dahinter die Absicht, dem Bewirtschafter 2000-2002 Fläche wieder zu entziehen und die vom Pächter erwirtschafteten (!!!) Prämien wegzunehmen. Ich vertrete absolut den Standpunkt des Bewirtschafters und nicht des Besitzers bzw. Verpächters. Viel zu lange sind Pachtpreise bezahlt worden, die mit der Wirtschaftlichkeit nicht korrellieren. Absolut richtig jetzt dem Besitzer der ZA die Möglichkeit einzuräumen die von ihm erworbenen ZA auch in Zukunft für seinen Betrieb nutzen zu können. |
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Name: biolix antwortet um 22-01-2005 14:08 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Das sehe ich eben nicht so, wie du schon oben schreibst es hindert keiner wem dei AZ bei die bei mir ZA ;-)) weiterzugeben aber wer tuts.. weiters zu den pachtpreisen hat es jetzt schon "wahnsinnige" in unserer gegend gegeben die 500 bis 700 euro gezahlt haben, und nun frage ich dich wenn es nun flächen gibt bzw. betriebe mit Z.A. zwischen 0 weil nciht mitgegeben und 600 intensive Stiermäster wie sich die Preise entwicklen werden bzw. was da eine faire ökosoziale Marktwirtschaft sein soll ??? Nun zum Verpächter: Bewertungen von denen die 500 euro gezahlt haben hab ich abgegen und nun kommst du und sagst sie sind nichts wert, da haben wirs schon das wird noch ärger wenn keine prämie drauf sind, aber einziger wehrmutstropfen den ich sehe und gott sei dank habens ein paar die aufgehört nach 2002 geschnallt und wieder begonnen verpachtete fläöchen einzubehalten und eben auch ZA und weiter zu bewirtschaften und sich mal die ZA zu sichern..sollte eigentlich eine große empfehlung raus gehen das so zu machen und erst dann langfristige verträge mit den pächte zu machen das wäre mehr als fair denn auch der hat sich die rechte verdient.. das wäre alles nichts wenn es dem "aktiven" Bewirtschafter zustehen würde bzw. wie in der BRD die zuteilung mit Stichtag erfolgt wäre bzw. es bis 2013 einheitliche Prämien geben wird.. lg biolix p.s. W4 sollte es heissen und ist das schöne Waldviertel... |
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Name: kst antwortet um 22-01-2005 14:12 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte an Flamenco! ich halte deine Beiträge immer für sehr korrekt und kompetent, aber gerade deshalb kann ich überhaupt nicht verstehen, dass du den Wunsch die ZA an die Fläche zu koppeln als unverständliche Forderung und kompletten Unsinn bezeichnest. Laß bitte den Pachtpreis weg, es ist nicht relevant ob sich der Grundeigentümer die ZA behalten will oder ob es sie weitergibt. Der Grundeigentümer verlangt einen Pachtpreis hoch oder niedrig, ob sich dieser Pachtpreis aus ZA plus eines Summe X zusammensetzt oder ob die Summe X ohne ZA genau soviel ausmacht ist uninteressant. Maßgebend ist ob sich die Pächter gegenseitig ausspielen (lassen) und zu hohen Pacht Pezahlen. Mir geht es darum, wenn ich in den maßgebenden Jahren eine Fläche bewirtschaftete und später, egal aus welch Gründen immer,ich diese Fläche nimmer bewirtschafte, dann sagt mir mein natürliches Empfinden dass ich auf diese ZA keinen Anspruch mehr habe, sondern derjenge, der momentan die Fläche bewirtschaftet. Egal wer der Grundeigentümer ist. Zur Klarstellung, wir haben die Za die wir erworben haben, an den Grundeigentümer der sie aus familiären Gründen wieder selbst bewirtschftet, zurückgegeben, aber ich kenne einige Fälle wo dies nicht geschieht, sondern der ZA Berechtigte zum Nachfolgepächter ganz einfach sagt pech gehabt und kassiert ohne Arbeit zu haben. Flamenco ich verstehe nicht, dass du soetwas unterstützt. mfg. kst |
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Name: Rescha1 antwortet um 22-01-2005 15:14 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Ich würde die Prämienrechte, die ich mir ja schließlich durch meine Art der Bewirtschaftung erworben habe, niemals an den Grundeigentümer oder Folgebewirtschafter weitergeben, nur damit der Pachtpreis in die Höhe geht. Ich würde es auch akzeptieren, daß die ZA's dann eben in die nationale Reserve übergehen und für Härte- oder Sonderfälle zur Verfügung stehen. |
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Name: kst antwortet um 22-01-2005 16:31 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte >an Rescha! Sehr seltsam, weil du zufällig in drei willkürlich ausgewählten Jahren eine Fläche bewirtschaftet hast, leitest du das Recht ab, eine Anzahl von X Jahren (bis sich die Bedingungen vielleicht ändern) ohne Arbeit Geld kassieren. Was hast du in den 3 Jahren besonderes gemacht, den Acker so bewirtschaftet dass er dir, so wie du es für richtig hieltest, Ertrag bringt. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Und das soll deinen Anspruch rechtfertigen, dass du Geld bekommst für die Arbeit die der nächste Bewirtschafter verrichtet? mfg. kst. |
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Name: JFE antwortet um 22-01-2005 17:00 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hallo liebe Forumsteilnehmer !! Manchmal muss man sich schon an den Kopf greifen um die Argumente die hier vorgebracht werden zu begreifen.Pachtpreise sind immer ein Teil von Angebot und Nachfrage und es sind immer die gleichen Rituale. Alle wollen die Schlauesten,Tüchtigsten auf Gottes schöner Erde sein u. vergessen darüber das auch sie nur Pächter sind.Jeder möchte den anderen ,in seiner Gier ,noch mehr zu besitzen , übertöpeln und hofft das dieser in eine Situation kommt wo er ihm seinen Besitz möglichst billig abnehmen kann.Im Prinzip sind doch alle diese Prämien oder Ausgleichszahlungen ,nur dazu da ,das die Bauern ihr Maul halten und jede Regelung die wieder erfunden wird ,obwohl viele einer Enteignung gleichkommen hinnehmen und auch noch DANKE sagen sollen. mfG JFE |
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Name: biolix antwortet um 22-01-2005 18:50 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Danke ! ich sehe das genau so, man will uns weiter und weiter auseunander dividieren, das erinnert mcih stark an das Gentechnik Gesetz.. Ne die EU verordent nichts ordentliches..schiebt es auf die Länder aber.. Der Bund Ö auf die einzelnen Bundesländer bezüglich Koexistenz.. und was kommt raus ein Ö Gentechgesetz wo sich die Bauern alles untereinander ausmachen sollen.. das heißt Streit und Klagen !!! das selbe wie oben... das ist System und auseinander dividieren obwohl immer das gegenteil behauptet wird.. aber es ist system die kleinen sollen sich gegeneinander ausspielen und die herschenden lachen sich eines.. und die kleine haben daher keine zeit so bündnisse zu bilden wie die IG milch..daher danke nochmals der IG..und danke frau strasser für die überparteiliche Plattform.. mfg. biolix |
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Name: Flamenco antwortet um 23-01-2005 04:34 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Es ist nicht mein Recht zu werten, ob ein Pachtpreis angemessen ist oder nicht. Ich bitte Euch das zu berücksichtigen. Aber ich weiss, ob ein Pachtschilling, in welcher Höhe auch immer, wirtschaftlich ist oder nicht, für den jeweils handelnden Betrieb. Der Pachtpreis ist nunmal ein Wert, der sich aus Angebot und Nachfrage richtig - völlig klar - aber in den meisten und überwiegenden Fällen ist er unwirtschaftlich und kann nicht mit einer dementsprechenden Produktion bzw. Produktionserlös gegenargumentiert werden. Sei`s wie es sei ist es ein Geschenk in den meisten Fällen an den Verpächter... Zur Betriebsprämie sei noch angemerkt, dass sie die Leistung oder auch in einigen Fällen Missleistung eines Betriebsführers, Pächters oder Bewirtschafters im Durchrechnungszeitraum 2000-2002 widerspiegelt. Und nur dieser Bewirtschafter soll das Recht, auch juristisch, haben über dieses zugeteilte oder erwirtschaftete Geld, das er auf der von ihm bewirtschafteten Fläche erworben hat, zu verfügen. Ich verwehre mich nochmals zutiefst, dass es Ansichten gibt, wonach wiederum nur der Besitzer, Verpächter oder auch genannt Nichtbewirtschafter in den Genuss der Prämien kommen soll, die eigentlich ein ganz anderer Landwirt ausgelöst hat, und nicht derjenige selbst. Wenn es aber Landwirte gibt, die die ZA`s an die Folgebewirtschafter weitergeben, dann ist das o.k., denn dies ist deren freier Wille und spiegelt ein gutes Verhältnis zwischen Verpächter und Pächter wider. Dagegen ist wirklich nichts einzuwenden. Fazit: Die Regelung mit der Übertragung, die Regelung mit den Sonder- bzw. Härtefällen ist meines Erachtens für Österreich gut gelungen. Beispiele von mir kann man mittlerweile im Forum schon genug lesen. Wenn aber jemand das Bedürfnis hat ein Beispiel zum Besten zu geben, wo es umgerecht und unfair über die Bühne gegangen ist, dann möge selbiger dieses auch posten. Gegen Windmühlen anzukämpfen ist manchmal sehr sehr schwer! |
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Name: Senta antwortet um 23-01-2005 07:39 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hallo Biolix, kannst Du mich aufklären, wie faire ökosoziale Landwirtschaft funktionieren könnte? Habe zwar schon in Büchern mehr drüber gelesen- aber wie wäre die Theorie in die Praxis umzusetzen. Ich fürchte, dass jetzt mit den Prämienrechten ein Flächenbrand an Streitigkeiten, Missgunst, Neid und Misstrauen fertig wird - noch viel schlimmer als bei der Milchquotenregelung. Hab mich schon oft gefragt- werden eigentlich die Praktiker gefragt, wenn irgendwo in Brüssel oder in den Fachgremien der Länderregierungen Beschlüsse und Reformen beschlossen werden???? Es scheint in allen Menschen ein bestimmtes Grundmuster an Verhaltensmöglichkeiten vorhanden zu sein. Wer das kennt - kann eigentlich wie ein Dirigent lenken, herrschen und teilen. senta |
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Name: kst antwortet um 23-01-2005 12:40 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte >Flamenco! ich kanns halt einfach nicht verstehen, es widerspricht jedem Rechtsempfinden, dass Einer ohne es zu wissen, rein zufällig, ohne eine Mehrleistung erbracht zu haben, durch eine willkürliche, durch nichts zu begründende Maßnahme (zumindest für mich) einen Zahlungsnspruch ausgelöst hat, der ihn möglicherweise, für alle Zeiten berechtigt, bares Geld ohne jede Gegenleistung zu kassieren. Was würdest du sagen, wenn du einen neuen Arbeitsplatz bekämst, auf dem der Vorgänger durch verschiedene Umstände, durch Accordarbeit z.B., Prämienansprüche erworben hat. Aus Gesundheitsgründen bekommt er einen Arbeitsplatz ohne Accord, da er aber die Ansprüche begründet hat, nimmt er die Prämien mit. Du machst jetzt seine Accordarbeit aber Prämienansprüche gibt es nicht, weil du sie nicht begründet hast. Ich geb` zu, der Vergleich hinkt sehr, und es würde jeder sagen, das könnte es nicht geben. Sehr richtig, nur vor zwei Jahren hätt`ich auch gesagt, das gibt es nicht, dass ein Bauer kassiert ohne Gegenleistung .......... mfg.Kst |
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Name: biolix antwortet um 23-01-2005 13:25 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Ja Senta ! schau genau das was flamenco schriebt ist gegen ökosozial " Die durch mißwirtschaft sich eben keine Prämienrechte 2000-2002 erwirtschaftet haben " .. sorry flamenco du hast wirklcih keine ahnung von Landwirtschaft !!! Tausende Biobauern z.b., oder konv. Alternative die sich alternativen gesucht haben unterstellst du mißwirtschaft..die nicht wachsen und weichen den vorzug gegeben haben sondern mit der natur und mit dem markt zu gehen.. die haben prämien eingebüßt und dieses wird nun bis 2013 fortgeschrieben.. das ist bei dem neoliberalen agrarieren wie z.b. dem flamenco der auch die umsetzuung mit härtefällen als gut empfindet mit den untergrenzen von 500 und 1000 euro was bei vielen einen bis zwei monatsgehältern entsprich ganz normal.. so jetzt hab ich leider andere verpflcihtungen am abend können wir hier weiter diskutieren.. traurig wenns nciht war wäre.. biolix |
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Name: kst antwortet um 23-01-2005 19:30 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hallo Biolix! Wir sind anscheinend über die ZA (Prämienrechte) einmal einer Meinung. Es tut mir aber leid, dass ich dir trotzdem widersprechen muß, wenn du glaubst, dass Flamenco von der Landwirtschaft keine Ahnung hat. Ich glaube, er hat viel Ahnung von der Landwirtschaft, sitzt, so glaube ich, auch in Gremien die sich mit den ganzen Förderungen beschäftigen. Nur er hat das Gefühl für Recht und Unrecht (was Prämien betrifft) vollkommen verloren. Er hat auch noch nie logisch begründet, warum einer eine Prämie ohne Leistung bekommt. Er versteckt sich hinter juristischen Formulierungen wie: nur derjenige der den ZA begründet hat, hat Anspruch darauf. Er kann nicht erklären warum einer der zufällig in willkürlich gewählten Jahren etwas bewirtschaftet hat nun für alle Zeiten daraus Ansprüche ableiten kann. Er begründet es auch damit, dass der Grundeigentümer nimmer der Nutznießer von Prämien sein kann, was um ein Wort von Flamenco zu gebrauchen völliger "Unsinn" ist. mfg. kst |
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Name: biolix antwortet um 23-01-2005 19:57 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Ja kst endlich ... ;-))) ne egal, nur der hausverstand aollte viel viel öfter entscheiden und den Blick aufs ganze... Warum sind immer die die DUmmen die das System lt. Flamenco er sagt dazu sogar "Mißwirtschaft" ausnützt.. wenn aber dann das System so geändert wird und dieses auf 8 Jahre niedergeschrieben wird und z.b. ein Enkoppelter Stiermäster auf Bioumsteigt und nun 300 Euro pro ha jeden anderen Biobauern überlegen ist dann frage auch ich dich Kst wie hier jemand und ich glaub ich kann mich bei der GAP Reform Diskusssion daran erinnern, wie einige sagen das sei freie Marktwirtschaft. Was ist das ? Hier gehts wirklich nicht das ich jemanden dies nciht vergönne ( aber dazu fällt mir grad ein das viele die ÖPUL Zahlungen den Biobauern nicht gönnen ) nein, vielelciht eher wegen der Diskussion der Förderwürdigkeit von extensivierungen, nur so kann und darf es nicht sein..denn das hat überhaupt nichts mehr mit irgend einer WEttbewerbsgleichheit daszu, noch dazu in weiser Voraussicht auf das neue ÖPUL.. mir wird wieder mal übel.. tg biolix |
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Name: Flamenco antwortet um 23-01-2005 21:58 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Noch immer ist kein einziges praktisches Beispiel im Forum gepostet worden. Nur Beispiele wie es sein könnte oder wie es vielleicht passieren könnte. Kein Beispiel zum Angreifen. Gut, Biolix, dass du mich als nicht kompetent erachtest ist mir schon seit längerem aufgefallen, aber dennoch werde ich dich nicht persönlich angreifen und im Gegenzug dazu dich vielleicht als inkomtpetent bezeichnen. Inwieweit ich eine Ahnung von LAndwirtschaft habe kann ich nur durch fachliche Statements unter Beweis stellen. Es obliegt dann jedem Teilnehmer dies selbst zu bewerten. Dass ich mich hinter juristischen Grundlagen verstecke ist meines Erachtens ein kompletter Blödsinn. Ich verstecke mich nicht dahinter, ich argumentiere damit. Erstens ist es nicht sehr intelligent, die juristische Sicht bzw. Tatsache wegzudiskutieren und zweitens habe ich halt Zugang zu diesem Wissen. Dass ich dann immer wieder einen juristischen Querverweis zu meiner Argumenation verwende, kann doch nicht falsch sein. Für meinen Kommentar bzgl. "Misswirtschaft" möchte ich mich dennoch entschuldigen, da die BP nichts über einen guten oder schlechten Betrieb bzw. Betriebsführer aussagt. Das war von mir voreilig und zugegebenermaßen ein völliger Unsinn - tut mir leid! |
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Name: tirolmilch antwortet um 23-01-2005 22:51 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Es ist immer die gleiche Diskussion: Zufällig Begünstigte aus den Jahren 2000-2002 verteidigen das System, Benachteiligte finden natürlich Argumente, warum alles ungerecht ist. Solche Situationen wird es immer wieder geben und hat es auch immer gegeben. Ich erinnere nur an die letzte Milchquotenvergabe aus der nationalen Reserve. Auch hier ein willkürlich festgesetzter Zeitraum, dafür die zufällig Begünstigten, lautes Geschrei bei denen die nichts bekommen haben. Aber zu den Prämienrechten, ich hätte eine konkrete Frage: Stimmt es, das man zumindest fünfzig Prozent an Stieren auch in Zukunft halten muß um die Stierprämie innerhalb der Betriebsprämie zu erhalten. Bei uns gibt es nämlich vereinzelt Spezialisten, die durch Investitionen zum Sonderfall wurden und jetzt im Nachhinein nur heuer zum Stiermästen anfingen, da bei ihnen ja das Jahr 2004 zur Basis wurde. |
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Name: biolix antwortet um 24-01-2005 08:02 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Flamneco das teigt von menschlicher Größe ! ich nehem dann natürlich ( ist ja auch hauptsächlich durch diesen satz entstanden ) das Unwissen zurück ... UNd was die Vorschläge zu einer ökosozialen umsetzung betrifft habe ich hier schon ein dutzend augzeählt und falls ich heute zeit habe kann ich sie gerne nochmals zusammen fassen.. lg biolix p.s. juristische Zugänge sind durchaus positiv zu betrachten, toll das es sowas unter BäuerINNen gibt nur sollte man dann die gleichheit vor dem Staat als oberstes Ziel haben und bei der Umsetzung ist vieles davon verletzt worden, meinst du nicht ? Tirolmilch da gehts nicht um denen das genutzt hat sondern wer bewertet wer "aufhören soll" nämlich keine Quotenzuteilung bzw. Untergrenzen bei der GAP Reform bzw. Härtefälle z.b. 2003 ist ein bewirtschafter verstorben, die mutter hat verpachtet und der sohn möchte aber nächstes jahr weil er mit der schule fertig ist wieder ins system einsteigen, und wer gibt ihm dann die ZA ???? |
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Name: stb antwortet um 24-01-2005 09:22 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Hallo kst ! Vom Grundprinzip hast du recht, wenn du schreibst es ist schwer einzusehen, warum jemand für eine Leistung 2000-2002 auch in Zukunft Geld beziehen will, obwohl er diese Flächen nicht mehr bewirtschaftet. 1. Ich bin der Meinung, dass dies aber keine Frage der nicht mehr bewirtschafteten Pachtflächen ist, sondern eine grundsätzliche Frage der GAP-Reform. Dies deshalb, weil auch jemand zB. entkoppelte Stierprämien beziehen kann, obwohl er gar keine Stiere mehr hat. Es muss sich bei diesem Landwirt bei den Flächen gar nichts geändert haben. 2. Die bezogenen Prämien wurden in der Vergangenheit NICHT für die Fläche gewährt, sondern für Stiere, Schafe etc.. Die jetzige Umlegung dieser Prämien auf die Flächen erfolgt relativ willkürlich durch Durchschnittsbildung. Es ist nicht gesagt, dass auf der Pachtfläche überhaupt Tiere gehalten wurden, für die eine Prämie bezahlt wurde. Bei mir ist es zB so, dass ich meinen Tierbestand zu ca 3/4 auf Basis der Heimfutterfläche ernähre und zu 1/4 auf der fremden Alm. Durch die Durchschnittsbildung führt dies dazu, dass ich mehr als die Hälfe der ZA auf Almflächen erhalte, was mit der tatsächlichen Futtergrundlage keineswegs zusammenstimmt. 3. Es ist zu bedenken, dass es ja gerade der Sinn der Reform ist, dass Landwirte Prämien erhalten für vergangene Produktion die NICHT mehr aufrechterhalten wird. Der Landwirt soll das Einkommen erhalten und die Produktion am Markt ausrichten, nicht Prämienmaximierung anstreben. Zb früher wurden Stiere gehalten, die Prämie läuft weiter, auch nach Umstellung auf zB Pferde, weil die Pferdehaltung marktkonform ist. 4. In unserer Gegend ist die Verpachtung eher ein Verpächtermarkt. Einige Verpächter haben noch jede Gelegenheit genutzt mit Prämienargumenten die Pachtpreise anzuziehen und leider gab es immer Bauern, die die Prämien als Geschenk betrachtet haben, welches man leicht weiterschenken kann (an den Verpächter). 5. Ich habe selber eine Pachtfläche 2000-2002 gehabt und jetzt dafür eine andere Fläche. Ich würde fiktiv mit dem jetzigen Tierbestand auf etwa die gleiche Tierprämie kommen. Ich sehe überhaupt nicht ein weshalb der Verpächter die Rechte bekommen soll und dafür dem nächsten Pächter noch mehr Pacht abknüpft. 6. Verpächter sind für mich keine Landwirte. Wenn sie keine Prämienrechte für ihre Flächen erhalten, halte ich dies für gut. Der Nachfolgepächter kann vor mir aus gerne den Preis drücken. Wenn der Verpächter weniger erhält, habe ich gar nichts dagegen. |
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Name: biolix antwortet um 24-01-2005 11:23 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte > Wer hat jemals gesagt das der Grundeigentümer irgend eine Förderung bekommen soll ??? In diesem Forum niemand, nur der aktive Bewirtschafter ! WEiters zu BIo, die Brache Förderung war gleich hoch wie die Bioförderung also war da niemal ein Unterschied.. Weiters hat der Biobauer auf Futtermais und Rapsprämie in 99% der Fälle verzichtet udn den mehrertrag übers ÖPUL hat sich damit fast aufgehoben, nur dazu das die Biobauern Förderoptimierer sind.. auf die o.a. pkte könnte man noch schöner eingehen wenn man beim antworten endlich mal die alten einträge angezeigt bekäme aber das mal in kürze.. aber was sagt ihr zum Markt, oder zum Sterbefall oder zum Wiedereinstieg in die LW der bis nun schon schwiergig war und nun unmöglich wird und das bei unseren "Nachwuchssorgen" das wären ökosoziale Themen..nicht wo sich wo wer was holen will sondern was ist gerecht ? mfg. biolix |
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Name: biolix antwortet um 24-01-2005 15:24 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte,.SVB , Pachtpreise, GAP Reform > Hallo ! da noch keine antwort eingetroffen von den Agrarexperten und juristen noch ein Zusatzaspekt: PAchtpreise !!!!! Früher also bis zu diesem Jhar konnten wir noch halbwegs normal rechnen: die Bios hatten ein wenig mehr, gar nciht so viel wie man nun bei der GAP alle gemerkt haben, aber was ist nun passiert ?? Habe nun bereits mit vielen Betrieben gesprochen so liegen einige Bios sogar nur auf 150 Euro pro ZA und einige Stiermäster bei 450 -500.. Rechne nun den Durchschnittlichen SVB Betrag dazu der so ca 100 bis 200 Euro pro ha beträgt, je nach bonität und einheitswert Stufe.. Und nun haltet euch an, ein betrieb mit 400 Euro ZAs und in der Höchstbemessung also 0 Ausgaben für SVB möchte dazu pachten wie viel Vorsprung im Pachtpreis hat der zu einem mit 150 euro pro ZA... WEr sagt uns da nicht das Pachtpreise sogar noch steigen werden ???? da sind ja bis zu 1000 Euro drinnen..so wie wir jetzt schon verrückte hatten, wird das nun auch kommen udn jetzt frage ich euch waren die Unterschiede je so groß ?????? alles gut ich seil mich mal für drei tage ab vielleciht sehen wir uns ja auf den Biobauerntagen in Wels..schreit nur laut biolix ich gebe antwort..;-)) lg biolix |
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Name: biolix antwortet um 27-01-2005 20:30 auf diesen Beitrag |
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Prämienrechte,.SVB , Pachtpreise, GAP Reform > Hallöchen.. ! nach schönen tagen wieder hier bin ich sehr erstaunt, das die bäuerinnen und nit landwirte viel zu diskutieren hatten, aber über ihre zukünftigen Rahmenbedingung eher nicht so sehr..das zeigt einen wieder mal das man sich nicht so viel kopfzerbrechen machen sollte.. aber so ists halt in der LW.. draufkommen tuns erst wans zugsperrt haben und dann tuts ihnen schon leid..dem nachbarn eher weniger.. warte noch immer auf antworten, flamenco.. mfg. biolix |
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Name: Eurofarmer2005 antwortet um 21-03-2005 04:06 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Prämienrechte Es tut mir leid, aber was in diesem Forum zum Teil geschrieben wird, stimmt so einfach nicht! Ich bin Betroffener dieser Agrarreform und in meinem Falle handelt es sich fast ausschließlich um reine Ackerflächen. Ich mußte aus gesundheitlichen Gründen diese im Jahre 2000 an mehrere Pächter verpachten. Ich tat dies -im Hinblick auf eine vorausschauende Bewirtschaftung- zu einem wirklich günstigen Pachtpreis im Einvernehmen aller Pächter. Die Bezirksbauernkammer riet mir damals auch zu einem unbefristeten Pachtvertrag, für dessen Beratung sie sich heute allerdings nicht mehr zuständig fühlt. Mittlerweile sieht die Sache ja ganz anders aus. Als das mit den Prämienvorabübertragungen anfing teilten mir meine Pächter zu allerst einmal mit, dass sie nie und nimmer mir auch nur einen Bruchteil der Prämien zurückgeben würden, im Gegenteil ich könnte ihnen diese ja ohnedies abkaufen. Obwohl es sich bei einigen Pächtern um solche handelt, welche eine Weiterbewirtschaftung ihrer Betriebe erst gar nicht anstreben, da deren Nachfolger ohnedies andere Berufe ausüben. Einer sagte mir auf herablassende Art, das sei mein Problem und er würde seine Ansprüche zum ehest möglichen Termin verkaufen. Somit heißt dass, das ich als Eigentümer bei Zürücknahme der Grundstücke einerseits im vollen Umfang für die Abgaben aufzukommen habe und andererseits der Steuerzahler überdies, gegen seinen Willen, diese Sauerei zu subventionieren hat. Unter diesen Umständen unterstütze ich mit vollem Nachdruck die Forderung, dass -obwohl ich selber Landwirt bin und war- jegliche Unterstützungen im Bereich Landwirtschaft zu streichen ist. Auf diese Art und Weise bleiben wenigstens einige wenige, lebensfähige Betriebe übrig und zwar ohne die hohen Aufwendungen des Steuerzahlers. Dies würde in Folge endlich einmal zu einer bereinigende Wirkung auf den diversen Kammerebenen führen. Die Versorgerposten -wie sie ja tatsächlich von vielen gesehen werden- würden unter derlei Maßnahmen allerdings rapide abnehmen. Noch eine kurze Anmerkung zu den immer wieder erwähnten Regelungen bzw. Gesetzen: In modernen Demokratien -wie wir sie verstehen- werden Gesetzte ausschließlich von gewählten Vertretern des Volkes (die Macht geht ja bekanntlich vom Volke aus) verabschiedet und können somit jederzeit überarbeitet und geändert werden. Das gilt nicht nur für Österreich sondern natürlich auch für die "gwählten Herrn" in Brüssel. |
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