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Film: "Let's make money"

  Antworten: 92

Name: Else 31-10-2008 22:42 nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

Habe heute den Film (Premiere mit anschließender Diskussion auch mit Wagenhofer) gesehen.

Zum Thema Geld, Managergehälter, Ausbeutung der "Entwicklungsländer" und deren Menschen, "Wirtschaftsflüchtlinge" aus Afrika usw. habe ich spätestens seit heute, 21 Uhr, keine Fragen mehr.

Es "lebe" der freie Markt mit seinen Gesetzmäßigkeiten :-((((

Ein Film, den man gesehen haben MUSS ... auch wenn man meint, man weiß das ja eh schon alles.

Name: T188 antwortet um 31-10-2008 23:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Das traurige daran ist: Es wird das beschrieben, was viele schon lange fühlen. Jetzt ist es dokumentiert, - viele haben ein richtiges Gefühl gehabt. Und es wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Vielleicht weil wir auch bei gutem Gspür gar nicht anders können ?
Name: edi_1 antwortet um 01-11-2008 00:11 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
... und auch dieser Film....
...wird monnneeyy einspieeeüülllen...
det it´factum....
nach dem Slogan, der andere muß sich ändern...
wer auch immer damit gemeint ist...
die Welt ist eine Kugel, versuche dich daran festzuhalten, is´ schwierig..
aber anscheinend möglich....
lG
ed
Name: theres antwortet um 01-11-2008 07:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Hallo Else,
hab mir auch vorgenommen, diesen Film anzuschauen. Ich werd ihn mir besorgen, wenn es ihn als DVD gibt- und dann mit einer Gruppe - um danach diskutieren zu können.
Denn eines ist mir aufgefallen- es reicht nicht, betroffen aus einem Kino rauszugehen-
das belastet und bedrückt- sondern mit solchen Themen kann man nur weiterkommen, wenn man nach für sich machbaren Lösungen sucht. In der Gruppe haben wir hier ganz gute Ansätze gefunden.
Die jetzige Finanzkrise war kommen zu sehen- aber wer sich drüber Gedanken gemacht hat- wurde verspottet und verlacht.
Ich klopf mir im Nachhinein noch über einige Entscheidungen auf unserem Betrieb und an unserer Bank auf die Schultern.
Wenn wir da auf den Rat der "Experten" gehört hätten, würden wir dumm aus der Wäsche schauen.
Darf ich dich fragen, was du an Lösungen aus diesem Film herausgefunden hast?
Für mich war "we feed the world" der Anstoss, den Weg der Selbstversorgung sehr aktiv weiter zu machen. Denn schimpfen über die Zustände nützt nichts - und die Welt verändern geht auch nicht, also lieber die Dinge zu tun, die ich machen kann.

Name: Else antwortet um 01-11-2008 12:37 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Hallo Theres,

ja, das ist ohnehin noch besser, solch einen Film mit einer Gruppe anzuschauen. Ich werde auch die DVD kaufen und ev. auch das Buch.

Du hast recht, es reicht nicht, bloß zu schauen und mehr - oder weniger - betroffen aus dem Kino zu gehn.

Ja, die jetzige Krise konnte man kommen sehen, auch wenn man kein Markt/Finanz-usw.-Versteher ist.
Wer darüber sich ernsthaft und hör- und lesbar Gedanken machte, wurde nicht ernst genommen bzw. verlacht und unter "Angsthase" schubladiert - siehe zahlreiche Forumsbeiträge.

Du bist ja eine der spärlichen Ausnahmen im Forum. Ich lese alle Deine Beiträge: Du darfst Dir wirklich auf Deine Schultern klopfen und ich tue es im Geiste auch!

Meine Lösungen aus dem Film?

Lösungen kann ich das nicht nennen. Ich wurde in meiner Einstellung bestätigt.
Im Grunde zeigt der Film sehr detailliert die Ursachen/Entstehung. Es wurde an den Schauplätzen gefilmt, „Geld-Sammel- und Verteilermenschen“ äußerten sich – beschämend –frei. Und die neuen Sklaven, welche für die Ausbeutung eingesetzt werden … :-(

Das war/ist meine Einstellung bzw. mein Verhalten:

• keine Aktien kaufen (ich weiß zwar, es gibt auch „grüne“) und begründen , warum. Das Thema Aktien ist in meinem Bekanntenkreis ein Thema, weil einer (Anwalt) begeisterter Aktienkäufer ist und zB eine Freundin eine entsprechende Tätigkeit bei einer großen Bank ausübt. Da haben wir schon vor Jahren zB über EADS und Nestle geredet und ich war erstaunt …

• Keine Lösung habe ich, wo – außer unterm Kopfkissen - ich mein Erspartes aufbewahren soll. Weil auch via Sparbuch macht eine Bank mit dem Geld, was sie will …

• immer und überall versuchen, die Augen und Ohren offen zu halten, vor allem beim Einkaufen, bewusst zu (hinter)fragen und mich einzumischen;
mein Konsumverhalten habe ich bereits früher beschrieben – regionale Produkte bevorzugen und dabei die Art der Produktion berücksichtigen, keine ausbeutenden Massenerzeugnisse

• und ganz wichtig: Organisationen wie Attac unterstützen, damit die Menschen informiert werden können, denn es ist doch im Interesse der „Großen“, daß das „dumme“ Volk nicht zu viel weiß bzw. nur das, was es wissen soll. Es muß das Gegengewicht ansteigen. Es ist notwendig, die Stimme zu erheben und zu boykottieren.

• Die Anregung, der einzelne könnte/sollte über die Politiker einwirken, nehme ich bereits wahr, indem ich mich Initiativen der erwähnten Organisationen anschließe. In Zukunft werde ich wieder mehr an einschlägigen Veranstaltungen teilnehmen, bei denen auch Politiker vertreten sind.
+++
Auch bei der gestrigen Premiere fühlte ich mich zu einer Wortspende gedrängt in Richtung des ebenfalls anwesenden Schauspielers Harald Krassnitzer. (Er war zwei Plätze von mir entfernt – schade, er hat mir nicht die Hand gereicht ;-):
„Mehr Information zu Themen wie diesen ins Hauptabendprogramm des TV anstelle verdummender Serien. Herr K. setzen Sie sich dafür ein!“

Der "Bergdoktor" blickte ein bissl verzwickt drein und im Saal gab es zustimmende Unruhe …

Name: franky123 antwortet um 01-11-2008 13:06 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Ich schau ihn mir heut an,

Grüsse
Franz
Name: gdo antwortet um 01-11-2008 15:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
... und die Welt verändern geht auch nicht ...

Theres - da kann ich Dir leider nicht zustimmen.
Die Stimme zu erheben ist der Anfang vielleicht ... Deine Kinder und Freunde zu unterrichten oder auch nur zu informieren ein weiteres ... manchmal (so wie in diesem ... Forum) ist auch provozieren gut (Hecht im Karpfenteich hält die Karpfen am Mitdenken) ... sich weiterbilden thematisch in dem man an Gruppen oder Initiativen teilnimmt ein weiteres ... und letztendlich änderst Du ja Deinen Hof, säst eine Saat aus, die schon aufgeht und hoffentlich weiter in die Zukunft hineinragt.

Ich glaube viel hängt davon ab, mit welcher Intensität man etwas macht oder angeht.
Und wenn 10 Millionen Lemminge nach Norden gehen - kann ich nach Süden gehen.

Dann gibt es noch jene die sagen, das wir mit unseren Gedanken die Welt von morgen und unsere eigene Realität erzeugen - wo sicher ein wahrer KErn dabei ist.

In diesem Sinne - die Welt wird verändert Theres. Wir ändern sie.
Und nicht zu vergessen - Mutter Natur spielt auch noch mit - sie ist gerade dabei sich zu reinigen.

Das Problem ist, wie tausendmal gesagt, "das wir dermaßen geimpft werden mit dem Profit- und Leistungsdenken - elitär: Wachstum" - von kleinst auf, und dass wird so in dieses System verankert sind, dass du nicht rauskommst (und eben nachwievor ein Sklave dieses Systems bist) - es sein denn Du hast, dank glücklichen Umständen, bereits soviel Geld, dass Du Dir das leisten kannst - Deinen eigenen Weg zu gehen.

Wie schon mehrfach gesagt - man muss selbst die notwendigen Schritte setzen. Man muss sich 1) des Problems bewußt werden und 2) dann alles in der Macht stehende tun um 3) die Gedanken in die Realität umzusetzen.

Mit anderen Worten: ich habe vor über 30 Jahren meine ganze Bibliothek von vielen vielen gscheiten Büchern (z.B. die meisten von Frankl) verschenkt und habe meine damalige Wohnung, Symbol einer Gewohnheit, verlassen -WEIL mir irgendwann der Knopf aufgegangen ist (hat wie ein Blitz eingeschlagen), dass die Lösung für unsere Fragen und Bedürfnisse niemals in Büchern liegt, sondern DRAUSSEN, in dem man TUT. Selbverständlich hab ich in der Zwischenzeit mit den Büchern wieder Frieden geschlossen.
In analogen Worten wird in bhagavadgita Arjuna darüber belehrt - dass er nur TUN soll - und nicht fragen soll, was richtig oder falsch ist.

Theres - wir verändern die Welt - WIR sind in diese Welt und Zeit geboren, weil wahrscheinlich genau das unsere Aufgabe ist. Wenn wir es nicht tun, war unsere (zummindest meine) umsonst. Jeden Tag, der vergeht ohne diesem Ziel zu dienen, war umsonst.

Ich beispielsweise habe schon vor langer Zeit definitiv beschlossen, dass ich mein Vermögen nicht dem System vererben werde, sondern einer Gemeinschaft, die nach neuen Richtlinien liebt, deren zentrales Ziel das Heranwachsen eines selbstständig wachsenden Organismus ist, dessen Ziel das Schaffen eines Lebensraumes ist, wo soziales Gleichgewichtes ist und jeder menschenwürdig leben kann und die entsetzlichen Ungleichgewichte im Laufe der Jahrzehnte oder Jahrhunderte verschwinden werden - weil alle Energie in das Wachsen dieses Organismus investiert wird.
Dafür arbeite und lebe ich.

Oder wie die alten Yogis sagen: sie werden solange wieder kommen, bis jeder auf unserem Planeten die Glückseligkeit gefunden hat. Das hört sich jetzt pathetisch an - ist es aber ÜBERHAUPT NICHT - wenn man dahinter steht. Das macht Arjuna aus - das ist der Unterschied zu den anderen Kriegern - er zieht in die Schlacht, ohne auf Lohn oder irgendeine Bestätigung aus zu sein. Es geht ihm nur darum sein Werk zu erfüllen.
Womit wir beim gelebten Karma-Yoga sind.

Theres - WIR VERÄNDERN die Welt sehr wohl! Du darfst nur nicht auf die Uhr und die Jahre und den "Erfolg/Lohn" schauen - das schaust du ja auch nicht wenn Du die Saat auf Deinem Feld ausbringst - weil du davon ausgehst, dass sie aufgehen wird - im nächsten Frühlung oder im Sommer. Mit dir und ohne Dir. So ist es mit unseren Werken. Ich denke, da könnte man jetzt in die Bergpredigt überleiten.

Und um den Kreis zum Film zu schließen ... der Film (ohne dass ihn schon gesehen habe) sagt vieles, was bereits tausend mal (z.B. in Büchern oder anderen Filmen) gesagt wurde, macht bewußt, inspiriert ... aber ob daraus was wird, hängt an unserem eigenen Glauben, am Ausmaß und der Intensität dieses Glaubens - und ob es genug ist, damit wir unseren Hintern in die andere Richtung bewegen.
Name: beginner antwortet um 01-11-2008 16:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Ich schaue ihn mir Morgen an!

Ich möchte aber noch etwas loswerden, für alle die oft das Wort "Verschwörungstheoretiker" und "Extremist" verwendet haben bei meinen Themen!

Hier habe wir das selbe in Grün...und wenn ich genau das Thema vor einige Zeit zu einem Beitrag gemacht hätte, wären die gleichen Kommentare gekommen....

"Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen."

Jetzt meinen sicher viele, das hat man ja schon immer Vorausgesehen,....

Es gibt noch viele andere Bereiche und Themen die ganz anders sind, als viele meinen, und die man mit Offenheit und Überwindung des "Verschwörungstheorie-Fimmels" erkennen kann!

Ach ja und ich stimme dem vorigen Beitrag in der Kernaussage völlig überein. Veränderung beginnt immer da, wo man selber anfängt, egal, ob man damit allein, zu zweit oder mehr sind/ist! Viele grosse Veränderer haben als"Spinner" mit ihren "Theorien" begonnen!

best regards
beginner
Name: biolix antwortet um 01-11-2008 16:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Ja ihr 2 ihr sagt es... wenns vor ein paar monaten alle verstanden hätten was ich gemeint habe mit dem DOgma "Keine neuen Schulden mehr" aber wehe... ;.-)))

aber herrlich das es so schnell kommt... hab heute am Friedhof sehr gut bekannte Banker getroffen, ouh denen gehts nicht gut, udn einer meinte "das Geld der Ersten bank kommt nie und nimmer zum staat zurück..."
ja und wenn urschitz schreibt heute in der Presse "ein gutes geschäft für den staat den mit Spekualtionen kann noch mehr zum Staat zurück fließen .. " dann einfach nur brrr, wenn das Geld wieder ohne Auflagen her gibt...

Ja und das nun die Politker sagen.. Pröll : Das geringe Defizit ist kein Dogma.. und Molterer:
Der finatzrahmen für die Banken ist flexibel und kann auch mehr als 15 Milliarden sein...

ja wum, und vorher waren 150 millionen bei den Studiengebühren ein Problem etc. etc ;-)))


lg biolix

p.s. und danke gdo, es liegt nur an uns die System zu verändern, schau theres was du schon ereicht hast in eurer LW zu hause, das geht auch beim Geld... für mich wars heuer kein WEltspartag, aber mehr will ich nicht veraten ;-)))


Name: theres antwortet um 01-11-2008 16:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Hallo gdo,
scheine ein wenig bescheidener zu sein- ich maße mir nicht an, die Welt verändern zu können, sondern nur meine eigene Welt, mein Handeln, meine Entscheidungen.
Als Konsumentin- bewusst einzukaufen, zu handeln, zu überlegen.
als Mutter nur das zu tun, was ich sage,
als Bäuerin zu hinterfragen und quer zu denken,
ich glaub nicht, dass ich damit die Welt verändere, dass ich eine Familie mit dem ernähre, was ich, bzw. wir selbst erzeugen, erarbeiten, aber es gibt mir ein Stück Sicherheit und Bewusstsein über das Essen wieder zurück.
Für mich sind Bücher ein wichtiger Teil meines Lebens- immer in der Kombination oder Verbindung zum Leben und zur Praxis.
Dafür kann ich auf den Fernseher sehr leichten Herzens verzichten.

Name: gdo antwortet um 01-11-2008 18:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Hallo Theres ... "scheine ein wenig bescheidener zu sein - ich maße mir nicht an, die Welt verändern zu können, sondern nur meine eigene Welt, mein Handeln, meine Entscheidungen."
Mit diese Antwort hab ich ehrlich gesagt gerechnet!

Es geht hier nicht um Bescheidenheit oder nicht. Es geht darum für das was man für richtig hält einzustehen und gegebenenfalls auch Schritte zu machen, die manchmal gegen den Strom sind. Wenn es solche Menschen nicht gegeben hätte wäre die Erde heute eine Scheibe und die Medizin in den Anfängen.

So wie es zur Zeit des deutschen Reiches Dinge gegeben hat die falsch waren und es Leute gegeben hat, die sich klar dagegen gestellt haben (wie auch solche die zwar auch der Meinung waren, dass es falsch war - aber sich bedeckt gehalten haben, weil man könnte ja ein Problem bekommen) - so ist es auch heute: Ich kann dazu Stellung beziehen, oder ich kann mich "raushalten".

Auf den Punkt gebracht - wir sind Sklaven des Mamon, wir sind Sklaven der oberen 10.000 - und es ist eine Katastrophe wie sich manche Leute dazustellen. Unsere ganzen Zivilisationskrankheiten haben wir wegen dieses Systems. Unsere Umweltverschmutzung und die sozialen Probleme haben wir deswegen. Die meisten Kriege hatten wir deswegen. Und jetzt haben wir die Finanzkrise deswegen.
Trotzdem - so eben wie im dritten Reich - "sie wußten von alledem nichts". Angeblich. Wozu auch. Geht uns ja eh gut. Brauchen uns nur auf unserem Hof verstecken.
Die da draußen sollen machen was sie wollen.

Ich glaube es geht um Bewußtmachung. Weil viele sind sich gar nicht bewußt, was eigentlich vor sich geht. Beispiel Gourmet - für den ist die Welt vollkommen in Ordnung. Wirklich.
Natürlich können wir uns zurückziehen auf den Hof und es für uns selber besser machen - und haben damit den Seelenfrieden - aber ist es damit genug?

Die Bauern beschweren sich hier ... heut über dies und morgen über das ... und alle sind hoffnungslos. Und wählen doch alle vier JAhren wieder denselben Unsinn. Manche beschweren sich auch, und machen es für sich und auf Ihren Höfen besser - weil das System kann man ja eh nicht ändern.
Und so wird jahraus jahrein weiter gejammert. Und die andern machen ihre autarken Höfe.

Jawohl so ist es -- sooo kann man es nicht ändern. Es kann es zwar der Einzelne für sich einigermassen erträglich und manchmal sogar genüßlich machen - doch das System wird so nicht geändert.

Und wir können es doch ändern! Wenn sich genügend Leute zusammenstellen und sagen "wir WERDEN es ändern".
Ob das nun was mit Bescheidenheit zu tun hat - oder mit "den Kopf in den Sand stecken" und sich aus allem raushalten oder nicht - sei dahingestellt.
Name: Newbie antwortet um 01-11-2008 18:20 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
@ Else bezüglich:

"Keine Lösung habe ich, wo – außer unterm Kopfkissen - ich mein Erspartes aufbewahren soll. Weil auch via Sparbuch macht eine Bank mit dem Geld, was sie will …"

Also als Schluss aus vorhergegangen Beiträgen würd´ ich sagen dir bleiben da 3 Möglichkeiten:

1) Kopfpolster
2) In die eigene Unabhängigkeit investieren
3) In den Staat investieren und dem helfen seine Schulden bei den Banken abzubauen und
stattdessen bei dir Schulden zu haben (www.bundesschatz.at)

Name: gdo antwortet um 01-11-2008 18:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Wie ich das System ändern würde ist ganz einfach und mit ein paar Punkten erklärt:

1) So wie wir heute schon über einen Mindestlohn reden (den ich aber wieder abschaffen würde - weil er unnatürlichist) sollte jeder Erdenbürgen Anspruch auf ein Stück Land haben, das ausreicht ihn zu ernähen. Das kann er nicht verkaufen oder veräußeren, jedoch verpachten oder so. Wenn er stirbt fällt es zurück an das System.
So kann man in der Regel nicht vollkommen verarmen, weil zumindest kann er es verpachten - oder sich das notwendigste selber anbauen.

2) Es gibt eine Obergrenze für Einkommen - 1 Mio pro Jahr oder so. Damit kann man leben wie ein Fürst. Mehr braucht man nicht.
Das überschießende Kapitel muss in soziale Projekte oder Forschung oder Infrastruktur oder ... Art gehen. Das Geld wird aber nicht an irgend jemanden gespendet - sondern die erfolgreichen Geschäftsleute "dürfen/sollen" Ihren Erfolg SELBST in die Öffentlichkeit, in die Communiy hinein/hinaustragen. Das was ein Bill Gates oder Warren Buffet heute machen. Solche Leute, die auch schon etwas für das Volk geleistet haben, können/sollten dann auch in die Politik.
Der Herr X,der 2 Mio verdient soll also die 1 überschießende Mio so reinvestieren, wie er es für sinnvoll hält - im Rahmen der vorgegebenen Projekte. Der Herr X wird ein lebhaftes Interesse haben, dass mit seinem Geld auch was sinnvolles gemacht wird.

3) Wir sind durch die Jahrhunderte Bewegungstiere. Stundenlanges Sitzen macht krank.
Daher sollten sitzende Tätigkeiten massiv eingeschränkt werden. Viele Jobs wo man stundenlang sitzen muss sind m.E. sowieso unnatürlich und dienen in der Regel nur der Bereicherung der oberen 10.000.

4) Kinder lernen bereits im Kindergarten ihren Körper können. Das Vehikel mit dem wir uns ein Leben lang bewegen werden, sollten wir auch am besten kennen. Jede winzige Regung sollte interpretiert werden können. Typenunterscheidung nach Bluttgruppen und Elementen und die Erkenntnis, dass die jeweiligen Typen unterschiedliche Eigenschaften und Bedürfnisse haben. Irisdiagnostik, Stuhl, Urin, Handlesekunst, Fußreflexzonen, Akupunktur ... Diagnose der feinsten Regungen und Äußerungen des Körpers. Beschäftigung und Forschung betreffend des Astralkörpers. Selbstverteidigung. Problemlösung udn Konflikte jeglicher Art trainieren. Die Auseinandersetzung mit Schmerz und und was er zu bedeuten hat. Das geht in der Schule weiter - und sollte das ganze Leben weiter gehen.
Erstens sparen wir uns Milliarden für Medikatmente und Spitäler - weil wir ein Volk von Ärzten sind und zweites werden wir lernen, dass keiner von uns Schmerz will - und Kriege etwas absolut absurdes sind, von denen nur die oberen 10.000 etwas haben.

Der Rest erledigt sich von selbst, obwohl diese Liste weiter fortgesetzt werden könnte.
Wie man sieht, ist in diesem Falle nicht die Bereicherung des Einzelnen das Ziel - sondern die Gemeinschaft und letztlich alle Erdenbürger.

Dieses System kann durchaus auch neben dem heutigen System existieren.
Da es nichts gegen das bestehende System unternimmt - kann es m.E. auch nicht so leicht ausgehebelt werden.

Frage - wer wird was dagegen haben?
Wieviele werden das sein?
Was spricht dagegen
Name: Else antwortet um 01-11-2008 18:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Ja, sag amal Newbie (aber so new bist auch nicht mehr):

1) Kopfpolster und Kopfkissen is ja eh lei ans
2) eigene Unabhängigkeit - bitte dringend um Erläuterung!
3) Bundesschatz - hahaha !!!

Grüß Dich Scherzkeks
Name: styrian_cro antwortet um 01-11-2008 19:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
ich habe mal in einem buch über permakultur gelesen,weiß nicht mehr ob es graham bell oder bill mollison war : wenn du die welt verändern willst, dann verändere zu erst dich, deine familie,deine freunde,nachbarschaft usw.
wie willst du die welt verändern wenn du nicht einaml deine familie überzeugen kannst.

ich glaube dass diese aussage ganz schön zutrifft,
als ich meine familie zu umweltbewussterem leben "bekehren" wollte,hatte ich meine schwierigkeiten,die ich aber mittlerweile gemeistert habe.nun ziehe ich weiter zu freunden und .. und .......
so sollte man glaube ich anfangen wenn man di welt verändern will

lg styrian_cro
Name: Else antwortet um 01-11-2008 19:06 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

jaaa !!!!
Name: Newbie antwortet um 01-11-2008 19:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Was in die eigene Unabhängigkeit investieren angeht ...

Also da hat theres ja schon anklingen lassen, dass sie von "we feed the world" zu mehr Selbstversorgung inspiriert worden ist - bis zum Schluss gedacht stünden wir dann beim alten System der Selbstversorgerhofs... ohne jetzt die anthroposophischen Grundlagen Steiners auszupacken ... in der heutigen Zeit nicht ohne Abstriche und große Investitionen umzusetzen ... aber möglich - zumindest zu 95%.

Was Bundesschatz angeht ...

Wenn du deinen Notgroschen im Bett behältst soll´s mir auch recht sein - ich persönlich find´ das zu unbequem und halte eine Veranlagung beim Staat für die beste Alternative.
Name: Else antwortet um 01-11-2008 19:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

Ja, der Staat, der nun das Geld den Banken verspricht bzw. gibt.

Übrigens: Ich bin dagegen, daß nun die Banken (und damit ihre Manager) und die sonstigen Geldkassierer vom Staat (via Steuergelder) aufgefangen werden.
Und die Politiker (egal, welcher Farbe), welche sich dafür einsetzen, die sind mir .... hmmmmmmmm

Betr. Selbstversorgung: I hob kan Bauernhof, besitze auch keine Eigentumswohnung.
I kauf am liabstn beim Bauern direkt.
Das sind aber keine Bauern, welche den größten Traktor haben und Kühe, die über ihr eigenes Euter stolpern, und auch nicht solche, die Schweine in ihren Käfigen halten, die Hühner in ihren Käfigen halten, die Kaninchen in Käfigen halten, usw.

Der Staat .......... der, der die Banken stützt ????
Da werden die auch noch belohnt für ihre "Aktivitäten"?
Jaja, ist mir schon klar, bei diesem Schutz geht es auch um mein Sparbuch. Bin ich ja auch sehr froh darüber.

Der Ackermann hat übrigens lt. Filmproduzenten sich anfangs bereit erklärt für eine Wortspende, dann aber einen Rückzieher gemacht, als er herausfand, wer die Filmemacher sind ... (we feed the world)
Name: gdo antwortet um 01-11-2008 19:43 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
styrian_cro .... so wie du es schreibst ... ebenfalls !!! jaaaa !!!
Zumindest am ersten Blick.

Frage - änderst Du das System so???? Oder änderst du nur, dass ihr jetzt halt ein bißchen umweltbewußter arbeitet und ein bißchen mehr Rücksicht auf die Natur nehmt?

Was hat der kleine Schlucker oder der zum Schreibtischhengst degradierte Sklave oder gar die Ausgebeuteten der dritten Welt davon? Was ändern Deine Tätigkeiten "bei Nachbarn und Freunden "am System?
Wie lange wird es dauern bis die Ausgebeuteten dieser welt die von dir in den Raum gestellten Änderungen zu spüren bekommen?

Abgesehen davon, dass nicht Du, oder Deine Freunde oder Nachbarn das Problem sind.
Sondern es sind die 1%. Die von denen im Film die Rede ist - die auch für unser System verantwortlich zeichnen.

Aber es ist halt wie in Amerika ... der Bush wurde auch ein zweites MAl gewählt, trotzdem all dem was er verbrochen hat. Und so geht der Krug halt zum Brunnen bis er bricht. Auch bei uns. Windmühlen. Nur kan Wind machen.
Lot.
Name: Christoph38 antwortet um 01-11-2008 19:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Eines muss man dem Wagenhofer lassen: Er hat den perfekten Zeitpunkt erwischt für seinen Film.
Weiss jemand, wie lange er daran gearbeitet hat, mit seinen Recherchen, Verfilmung etc. ?
Wann hat er dieses Projekt begonnen ?
Name: Else antwortet um 01-11-2008 19:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Hehe gdo,

Du schreibst "Nur kan Wind machen".

Du machst grad Wind und das ist gut so.
Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
Es ist nicht der Film zur Krise, sondern die Krise zum Film ...

Du kannst ja persönlich anfragen beim Wagenhofer.

Ich bin nicht willens, allzuviel auszuplaudern.
Name: soamist antwortet um 01-11-2008 20:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
man muss diesen film unter dem aspekt sehen dass sich wagenhofer vor einigen monaten als sympathisant der lustigen attac - truppe geoutet hat - also links draussen
Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:03 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

lustige attac gruppe ???

soamist, was Du da sagst .....
Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:04 auf diesen Beitrag nach oben

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Film: "Let's make money"
solange es Menschen gibt wie soamist, geht alles den gewohnten Gang
Name: biolix antwortet um 01-11-2008 20:05 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Ja christoph, schon wie we feed the world raus gekommen ist, vor über 3 jahren hat er damit begonnen....

aber was hat we feed the world gebracht ß heute werden noch immer 300 Tonnen Brit pro tag in Ö weggeschmissen.. ;-)))

also, es muß crashen leider, aber die kleinen EInheiten werden überleben, schauen wir das wir sei erhalten...

lg biolix

p.s. liebe else, du hast sehr wohl ein Bauernhof,wenn dich deine "Biobauern" nicht aufnehmen ;-))
Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 01-11-2008 20:09 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

@Christoph38

Wagenhofer hat den Film 2005 konzipiert. Damals war die Krise noch nicht absehbar, er meint aber, sie hätte sich für ihn bereits abgezeichnet. Im aktuellen Profil steht viel über den Film.

lg, tb.


Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

Aber hallo biolix,

freut mich, daß Du mich persönlich ansprichst, ....
ich hab sehr wohl einen Bauernhof, wenn ... ;-) ??
Was meinst Du mit "meine "Biobauern""?

Ich werde aber gleich nächsten Freitag meinen BIOGetreidebauern ansprechen, ob er für zwei oide Leit und drei Katzn an Platz hat - gegen sehr angemessene Bezahlung und Mitarbeit am Hof.





Name: biolix antwortet um 01-11-2008 20:15 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
ja und soamist, die haben recht behalten, kein Wirtschaftsminister, kein banker etc. etc....

komisch, alles nur kommunisten oder die sich wirklich über eine Zukunft gedanken machen die weder dem Kommunismus noch den Kaprialismus "untergeben" ist...

wiederlege nur eienn Satz im Wagenhofer Film, das hab ich den mjf damals bei der Gentechdoku über Monsanto auch angeboten, gekommen ist nichts, nur das runter machen mit irgend einem GReenpeace geschwätz....

ja so ists, aber immer mehr leute merken "Eine andere Welt ist möglich..."

lg biolix ein Attac Östterreich Gründungsmitglied...
Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

Danke, teilchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:23 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"
biolix ein Attac Östterreich Gründungsmitglied...


+++++++++++++++

ja, liebes Gründungsmitglied biolix, ich habe mich gestern - ganz absichtlich im Kino - als MITGLIED auf die Attac-Liste gesetzt und eine weiteres Frage und Antwort"Spiel" kam in Gang ...

Attac gibt zwar seit ca. zehn Jahren, aber der Bekanntheitsgrad ist - leider - zu gering.

Name: biolix antwortet um 01-11-2008 20:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"

Liebe Else !

In Ö seit 8 jahren, aber es gitb so viele tolle regionalgruppen, und so bekannt braucht man nicht sein, wichtig ist das gute Papiere entstehen für eine wirklich zukunftsfähige gesellschaft...

lg biolix

p.s. bei uns läuft der Film am Freitag an, kino bereits fast ausverkauft... es sind dann in allen Bezirken von Attac organisierten Diskussionen geplant... ich freu mich schon...
Name: soamist antwortet um 01-11-2008 20:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
ja biolix,

sorry aber bei dem satz +++ "Eine andere Welt ist möglich..." +++

muss ich immer an die zugekifften attac -alt - hippies denken

ich hoffe du bist schon in einer anderen welt ..




Name: Else antwortet um 01-11-2008 20:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

biolix, i hab mich eh auch angemeldet für die regionalgruppe - schließlich bin ich mehr als eine Katzen/Tierschützerin ;-))))

und ich glaube/hoffe auch, noch ein paar Jährchen bei klarem Verstand am Leben zu bleiben

Liebe GRüße
Else

Name: biolix antwortet um 01-11-2008 20:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Film: "Let's make money"
Das schöne an attac ist, ich hab noch keine zugekifften getroffen, sondern z.b. viele weltoffene Wirtschafts oder Boku Studenten...


lg biolix
Name: Else antwortet um 01-11-2008 23:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Film: "Let's make money"

JA, genau, das ist es ...

Name: Kohelet antwortet um 02-11-2008 08:01 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Eines muss man allerdings schon bemerken. Konnte sich der Zuschauer bei der Erfolgsdoku „We feed the World“ noch an die eigene Nase fassen, und versprach sich fortan seine Einkaufsgewohnheiten zu ändern, in regional, öko und fair, so bleibt ihm bei dieser Doku sein Handlungs- und Verantwortungsbewusstsein auf dem Kinositz kleben, und das Popcorn mit Cola mit wird Genuss verzehrt.
Schuld sind die anderen, die oberen – und er als kleine Frau und kleiner Mann in seinem „bescheidenen Aktienportfolie“ bleibt jede Verantwortung erspart.
So verfestigt sich der Film auf „Stammtisch-Niveau“ – die da oben – seien entweder korrupt, dumm oder gutgläubig, oder gar einfältig.
Der Film ist bestimmt zutreffend, die Erkenntnis aber nicht sonderlich originell, weil die Entscheidende Frage ausgeblendet wird: Welche Rolle spielt unsere Wohlstandsgesellschaft im Ganzen ?
Diese Frage habe ich auch im Thread gestellt.
Antwort: Ich sei abstrakt ;-)

...sich selbst entlarven, auch als Filmemacher wäre kompitabel !

Name: beginner antwortet um 02-11-2008 08:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Film: "Let's make money"
Guten Morgen!

Hier noch eine gute Erläuterung über das Bankensystem: http://video.google.com/videoplay?docid=-2537804408218048195

Darum wird es mit Schuldenabbau nichts....

Und es gibt viele mehr, die diese Krise schon viel länger als 2005 absehen konnten, ist ja dann immer nur eine Frage der Zeit,...bis der Krug bricht, der zum Brunnen geht, oder?

beginner
Name: soamist antwortet um 02-11-2008 08:44 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
hallo beginner,

bevor du hier links reinstellst schau dir diese selbst ein bissl genauer an.

secret.tv ist ein internet tv sender der nazis und rechtextremen burschenschaftlern eine plattform bietet ihre holocaustlügen zu veröffentlichen.

einer der autoren - michael vogt würde von der uni leipzig aufgrund seiner nähe zu rechtsextrmen gruppen entlassen.


Name: cowkeeper antwortet um 02-11-2008 09:17 auf diesen Beitrag nach oben

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Film: "Let's make money"
Ich will jetzt hier nicht eure hochbeflügelte Stimmung verderben, aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass es NUR EIN FILM IST, auch wenn er unter dem Titel "Dokumentation" läuft. Jeder weiss, wenn man ein bissl nachdenkt welche Möglichkeiten man in einem Film hat, weil man halt filmt und schneidet,... was man herzeigen und erreichen will.

Ein guter Bekannter von mir sagt immer, wenn er sich irgendeinen Film anschaut "Des schau i mir lieber an wie Nachrichtn, oder so, des is wenigstens net wahr!"

Es gibt eben bei diesem Film sicher für vieles wahre Hintergründe, aber wie bei "We feed the world" kommt es auf den Blickwinkel an, und wenn man von etwas nur die extreme zeigt und alles was anders läuft verschweigt, erhält man ein Bild von der Welt, das eher einem Science Fiction Film entspricht.

Probierts selber: macht von irgend etwas 2 Fotos, eines bei dem ihr es gut präsentieren wollt, und eines bei dem ihr es möglichst schlecht aussehen lasst. Und dann bedenkt, dass beim Film Profis mit weit umfangreicheren Mitteln arbeiten.

lg cowkeeper
Name: biolix antwortet um 02-11-2008 10:07 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Morgen !

ja cowceeper hast recht, der Nestelechef Brabek war schon extrem.. ,-)) nestle überhaupt ist nicht "normal" sondern irgend eine kleine Bude ;-)))
und überhaupt Nachrichten sind heute schon gelogen... ;-)))


ja da passt das von heute gleich dazu... ja man frage sich wo das genze Geld hin kommt und wer das dann "Arbeiten" lässt und wer dafür Zins und Zinseszins zahlt...

denkt mal drüber nach wenn ihr untenstehendes lest...

lg und schönen Tag wünscht biolix

p.s. Dogma Zinseszins von Gott gegeben fällt mir dazu nun wieder ein ;-))



Finanzkrise: Brown fordert weitere"Hunderte Milliarde" aus orf.on


zurückIm Kampf gegen die weltweite Finanzkrise benötigt der Internationale Währungsfonds (IWF) nach Einschätzung des britischen Premierministers Gordon Brown weitere "Hunderte Milliarden Dollar".

"Wenn wir eine Ausbreitung der Finanzkrise verhindern wollen, brauchen wir eine bessere weltweite Absicherung, um in Not geratenen Volkswirschaften zu helfen", sagte Brown gestern im saudiarabischen Riad zum Auftakt seiner Reise durch die Golf-Region.

Deshalb habe er mehr Ressourcen für den Währungsfonds gefordert, "Hunderte von Milliarden Dollar zusätzlich zu den 250 Milliarden, dies sie dort schon haben, um diese jenen Ländern zu leihen, die vor dem finanziellen Kollaps stehen".

Konflikt mit OPEC
Mit Blick auf seine Gastgeber fügte Brown hinzu, die ölproduzierenden Staaten könnten ihren Teil zu dieser Hilfe beisteuern, denn sie hätten in den vergangenen Jahren großen Profit aus den gestiegenen Ölpreisen erwirtschaftet. Es wurde erwartet, dass Brown auch auf einen stabileren Ölpreis dringen würde.

Jüngst war er mit dem Öl-Kartell OPEC in Konflikt geraten. Die OPEC hat ihre Fördermenge gedrosselt, um so die Preise wieder hochzutreiben. Seine viertägige Reise führt Brown auch nach Abu Dhabi und Katar.

Brown, dessen Regierung seine Landsleute bislang nur wenig Respekt zollten, hat durch sein entschlossenes Auftreten in der Finanzkrise Boden gutmachen können. Großbritannien ist von der weltweiten Krise besonders hart getroffen.

ja und aus Ö hört man schon:

Experten warnen vor Schuldenfalle

"Verschulden geht leicht"
Eines scheint bereits vor der Einigung auf eine neue Regierung klar: Die künftige Koalition wird angesichts der laufenden Finanzkrise den Gürtel deutlich enger schnallen müssen. Experten warnen in der Budgetdebatte aber vor einer zu freizügigen Schuldenpolitik. Schulden machen sei leicht - von diesen runterzukommen allerdings weit schwieriger, so IHS-Chef Felderer. Im Gegensatz zu Felderer hält WIFO-Expertin Schratzenstaller indes eine Überschreitung der Maastricht-Grenze - wenn auch nur als letztes Mittel - für denkbar....



Name: biolix antwortet um 02-11-2008 10:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Asropos, eines vergessen zum Satz anzumerken : " die Ö Regierung wird den Gürtel deutlich enger schnallen müssen..."

eh klar bei den Arbetislosen, bei den sonstigen Souialleistungen, bei den Gsundheitsleistungen siehe Rotes Kreuz etc. etc. herrlich nicht ?

lg biolix
Name: theres antwortet um 02-11-2008 11:16 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Hallo gdo,
deine Weltveränderung kann gelingen oder in eine absolute Diktatur führen
und zur Enteignung, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass alle ganz begeistert ihr Stückchen Land bewirtschaften.
Lassen ja jetzt schon viele Häuslebesitzer ihre Gärten in die Richtung möglichst wenig Aufwand umgestalten, Gemüse, Obst macht Arbeit, wir haben selbst genüg Obst und könnten ganze Siedlungen abklappern, weil dort die Äpfel als Last gesehen werden und höchstens verfaulen.
Vom grossen Aufbruch für die hochwertigen Lebensmittel hab ich noch wenig mitbekommen, mir ist es wichtig, aber für viele scheint es keine Bedeutung zu haben.
Bei der Kleidung sehe ich es genauso, für wieviele ist es von Belang, unter welchen Bedingungen sie hergestellt worden ist,
beim Geld ein ähnliches Szenario-
so gesehen muss jeder wirklich bei sich selbst beginnen.
Reden macht nur Sinn, wenn eine Handlung dahintersteht.
Hab mir lange genug bei meiner Familie, bei Freunden usw. den Mund fusslig geredet-
das hilft nicht viel, einzig das Vorleben, das Handeln sehe ich als möglichen Weg an.
Wer die Welt verändern will- kann nur seine Welt verändern.


Name: beginner antwortet um 02-11-2008 12:13 auf diesen Beitrag nach oben

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Film: "Let's make money"
@soamist

Danke, dann habe wir die wirklich bösen Buben der Welt wohl gefunden.

Ich bin froh, dass unsere anderen Plattformen über News nicht gesponsert sind und schon gar nicht von Gruppen, die nicht ganz sauber sind!

beginner
Name: gdo antwortet um 02-11-2008 14:00 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Theres - warum Diktatur?

Die Basis ist ein Manifest oder eine Verfassung - wie je heute tausende Vereine haben, oder der Staat hat oder diverse öffentliche Organisationen?
Regeln zu denen man sich bekennen kann oder nicht.
Warum also Diktatur?
Mich würde interessieren was Dich zu diesem Gedanken bringt / verleitet?
Klingt es kommunistisch? Trichter.
Was würdest Du zu einer Diktatur von Ghandi, Zilk, AL Gore, Mutter Theresa, Johannes XXIII, usw. sagen ... es liegt am System; wann reden wir von einer schlechten Diktatur - wann redenwir von einer "guten", denn ohne Zweifel steht, dass es immer wieder Monarchien gegeben hat, unter denen ein Volk sich weiter entwickelt hat und die Menschen glücklich waren. Also in welche Ecke willst Du mich drängen?
Trichter sag ich nur.

Oder stört Dich, weil man dann vielleicht nicht mehr mehr als 1Mio pro Jahr verdienen kann - für die jenigen, die mehr verdienen vielleicht ein Problem - aber die brauchen ja auch nicht mitmachen.

Dann zum anderen von Dir erwähnten:
Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich ich ein Reformhaus/Bioladen hatte. Und z.B. laufend auch immer wieder mal im Biomarkt Maran bin ... kann dir daher leider schon wieder nicht zustimmen. Es gibt diese Menschen, die sich so verhalten wie du es oben beschrieben hast, die hinterfragen und versuchen einen anderen verantwortlicheren Weg zu gehen.
Biolix wird dir das sicher hunderfach vin Attac bestätigen können.

Worin ich Dir aber rechtgebe - diese Leute findest Du nicht leicht - und schon gar nicht am Land - Ausnahmen bestätigen die Regel. Das Ganz hat sehr viel mit Bildung zu tun - nicht umsonst bestehen die Demokraten in der US aus der gebildeteren Schicht die eher in den Städten anzufinden ist und die Republikaner aus eher der weniger gut gebildeten Landbevölkerung. Kanns nicht ändern ist aber so. Auch bei uns. Es kommt nicht von ungefähr dass je weiter links umso gebildeter und aufgeklärt - und umso weiter nach rechts umso weniger Bildung der Massen, aber dafür der elitären Schicht. Zuviel aufgeklärte gefährenden die 1%. Dazu kommt, je ärmer Du bist umso mehr mußt Du arbeiten um überleben zu können - und umso weniger Chance hast du Dich weiter zu bilden und aus dem System auszubrechen.

Langer Rede kurzer sinn:
1) Diktatur ist vollkommen absurd weil keiner zu irgendetwas gezwungen wird.

2) ES LÄSST SICH MACHEN, davon weich ich keinen Millimeter ab - nicht aus Prinzip - sondern, weil ich WEISS, dass es machbar ist. Ich weiß, dass es die Leute gibt - und ich weiß dass es tausende MEnschen da draußen gibt, die eine Änderung wollen und die das Gute wollen und ganz genau wissen was gut ist und was nicht. Es ist nur keine Möglichkeit /Alternative da. Oder kannst Du mir eine Partei oder einen Verein oder eine Organisation nennen, die in diese Richtung aktiv ist. Unicef für Kinder, tausende soziale Organisationen, die den Einzelnen Menschen oder regionen zu helfen versuchen, Biobauern für alternative nachhaltigere Bewirtschaft usw. usw. - aber es gibt (meines aktuellen Wissens nach) keine Plattform, abgesehen von den Kommunisten und Klöstern vielleicht, die eine Alternative zum bestehenden System (ich rede von System!) darstellen.
Ich gehe noch einen Schritt weiter - so ein System würde m.E. sofort als Feind des Systems eliminiert.

3) Es ist eine Frage des Konzeptes. Es mus von jedem verstanden werden, darf nur aus ein paar wenige zentralen Punkten bestehen, und es muss einfach umsetzbar sein.

a) Geburtsrecht auf Grundbesitz; wenn man abtritt fällt dieser Grund wieder an Mutter Erde bzw. die Gemeinschaft zurück.

b) 1 Mio Obergrenze für Einkommen, Überschuss für soziale, humanitäre Zwecke
Ditto eine Vermögensobergrenze (z.B. 1Mio für jedes Kind), zum Zeitpunkt des Abtretens.
In Wirklichkeit ist das Erbrecht (die Erbsünde???) die Wurzel allen Übels. Denn welche Fairniss dem Leben gegenüber ist es, wenn neugeboren Quandts mit Milliarden auf die Welt kommen während Milliarden andere mit Nichts auf die Welt kommen. Nicht? Tja hier aber müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen - und das tut weh. Hier beginnt aber die Wahrheit.

c) Nicht mehr Wachstum und Profitstreben sind die goldene Kuh, sondern (bildlich ausgedrückt) dass wir ein Planet der glückseligen Millionäre werden.
Gewinne von Aktienfirmen u.ä. werden zu 90% versteuert und soziale Projekte und Forschung werden mit Steuerfreibeträgen und Preisen gefördert. In der Schule lernen wir wieder mehr uns mit dem Rest der Welt auseinander zusetzen statt mit Wirtschaftsmathematik.

c) Die Ausbildung beginnend im Kindergarten bis ins hohe Alter, wird dahin gehend geändert, dass wir uns zu einem Volk von Ärzten entwickeln.
Der Tatsache, dass wir durch die Jahrtausende eigentlich Bewegungstiere sind (andernfalls wir die klassichen Zivilisationskrankheiten bekommen), wird wieder Rechnung getragen. Z.B. mehr als 4 Stunden Sitzende Tätigkeiten sind gesundheitsschädigend und entsprechend zu vermeiden. Im Ideafall hat man mehrere Berufe, einer davon sollte mit Bewegung zu tun haben. In der Welt der Ärzte sollte das aber eh selbstverständlich sein.

4) Natürlich liegt es dann am Einzelnen. Da bin ich ganz mit Dir.
Es beginnt mit 1, dann kommt ein weiterer dazu, dann ein dritter usw. Es wird wachsen. Ich frage nicht danach, ob es heute oder morgen oder in 10 Jahren oder in 100 oder 400 realisiert ist. Der Impuls ist entscheidend. Der Rest interessiert mich dann nicht mehr.
Dann hör ich zu reden auf.

Absurdes Beispiel aus der heutigen Zeit:
Der Bauer muss sich mit Kredit bei den Banken sündteure Maschinen kaufen um lebensfähig zu bleiben und muss sich dann die PReise diktieren lassen, und die Leute die früher auf dem Hof mitgeholfen haben und dabei Bewegung gemacht haben sind jetzt in der Stadt, wo sie sitzend krank werden und arbeiten müssen, damit sich sich die Wohnungen und Heizkosten und Ernährung bei irgendwelchen Multis kaufen zu können.
Der Unterschied von damals zu heute ist, "dass angeblich alles besser geworden ist" und in Wirklichkeit, dass mitterweile alle Sklaven des Systems, der 1% geworden sind und ein versteckter Dritter sowohl am Bauern wie an den Leuten in der Stadt mitverdienen. Super System.
Mit der Einstellung "das kann man ja eh nicht ändern" wird man es auch nicht ändern.

Würde mich nicht wundern, wenn ich bald die Stasi am Hals hab.
Name: ANDERSgesehn antwortet um 02-11-2008 14:21 auf diesen Beitrag nach oben

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Film: "Let's make money"

ein film kommt ins kino um damit geld zu machen!!!!

sollte nicht vergessen werden
ANDERSgesehn.


Name: Tyrolens antwortet um 02-11-2008 14:24 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Also bitte. Wenn das die neue Weltordnung sein soll, können wir gleich bei der alten bleiben.
Ich hätt mir jetzt schon erwartet, dass unsere Globalisierungsgegner hier innovativer sind. Stattdessen kommt wieder die alte Leier.
Name: gdo antwortet um 02-11-2008 15:49 auf diesen Beitrag nach oben
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Film: "Let's make money"
Allen die hier in Panik verfallen vonwegen Landenteignung nur folgende Fragen:

1) 1 Mio Jahreseinkommen sind 13.700.000 ATS
das sind über eine Mio (1.000.000) ATS pro MONAT.
Analog - Erben pro Person bis zu 13.700.000 ATS.
Hallo - reden wir hier davon, dass jemand verarmen muss?
Mir kommen wirklich die Tränen.

2) Hab ich nicht von Enteignung gesprochen, sondern dass der überschiessende Teil in Infrastruktur, Forschung, sozialle Projekte etc. investiert werden muss. Und derjenige, der das beiträgt ist involviert und kann damit den Erfolg des ganzen mitverfolgen, miterleben etc.
Ist das was negatives und mit Enteignung gleichzusetzendes - oder kommt es letztlich der Allgemeinheit und damit allen Zugute?

Auf das südamerikanische Land geh ich nicht weiter ein, weil das dermaßen an der Haaren herbeigezogen ist. Abgesehen davon aber ist es sicher so, dass so eine Umstellung nicht mit der Brechstange passieren kann, sondern das muss ein fließender natürlicher Vorgang sein, der sich vermutlich auch über ein paar Generationen hinzieht. Kultur und Bildungsstand der Bevölkerung bestimmen natürlich mit, ob so etwas umgesetzt werden kann oder nicht. Abgesehen davon, dass ich gesagt hab, dass beide Systeme nebeneinander existieren können. Dem roten Kreuz oder der Feuerwehr oder der Kirche tritt man auch nuir bei, wenn man will - und sonst nicht.
Also wozu die Verteufelei? Weil es halt nicht in das bestehende System macht und das System uns gelehrt vor sooo linken Ideen Angst zu haben?
Trichter.

Nach meiner Vorstellung muss sich gar nix ändern, ausser dass alles was über 10.000.000 ATS ist ... FREIWILLIG ... FREIWILLIG ... FREIWILLIG ... nicht