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Österreich ein Steuerflüchtlingsland

  Antworten: 12

Name: biolix 21-10-2008 20:55 nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Nabend !

wenn man untenstehendes liest, und heute die Frage gehört hat wo man so lächerliche 150 Millionen nehmen soll wenn man die Studiengebühren abgeschafft bleiben sollen, fragt man sich schon, ob das alles noch ernst zu nehmen ist.. auch wenn man Hr. Grasser letzte woche bei annewill in ARD sitzen gesehen hat und sagen gehört hat : " er war nie für weniger transparenz, niedrigere Vermögensteuern, er war nie gegen die einschränkung von Managergehältern etc. etc."... schon komisch...

aber er war immer für die private Vorsorge in Ö Aktien, das wurde sogar gefördert, ja Pyramidenspiele dürfen nicht zusammen brechen und brauchen neues Kapital......;-)

lg biolix


Betreff: OECD-Länder wollen Steuerparadiese austrocknen - Österreich im Visier



APA0399 5 WI 0377 WA/AA Di, 21.Okt 2008



Banken/Finanzen/OECD/Kriminalität



Utl.: Steinbrück zählt Österreich zu den Steueroasen - Frankreichs

Haushaltsminister: Österreich muss sich bewegen - Neue Schwarze

Liste bis Mitte 2009 =



Paris (APA/dpa/AFP) - Deutschland und Frankreich wollen die Weltfinanzkrise nutzen, um Steueroasen auszutrocknen. Sie stoßen bei ihren Plänen aber auf passiven Widerstand von Staaten wie Österreich, Luxemburg und der Schweiz, die einem OECD-Ministertreffen gegen Steuerparadiese in Paris am Dienstag fernblieben. Österreich habe die Teilnahme abgelehnt, weil über dieses Thema ohnehin in der Eurogruppe bzw. bei den EU-Finanzministern diskutiert werde, wie ein Sprecher des Finanzministeriums auf Anfrage der APA sagte.



Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück bedauerte, dass die Schweiz, Österreich und Luxemburg zu den Steueroasen zählen. Die Schweiz liefere nicht die Informationen, um Steuerflucht nachzuweisen, sagte er. Die Schweiz würde es verdienen, auf die schwarze Liste der Steueroasen gesetzt zu werden. Steuerflucht sei aber nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. "Wenn wir nicht aufpassen, verliert unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem Legitimation. Die Menschen verweigern ihre Zustimmung."



"Es ist Zeit, dass Länder wie Belgien, Luxemburg, Österreich oder die Schweiz sich bewegen", sagte der französische Haushaltsminister Eric Woerth nach dem Treffen. OECD-Chef Angel Gurrìa erklärte, der Kampf gegen Steuerparadiese und für Transparenz sei nun absolut wichtig.



"Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche", sagte Steinbrück weiter. Bis zum Sommer 2009 soll die OECD eine neue Schwarze Liste der Steuerparadiese veröffentlichen. In neun Monaten soll es in Berlin eine Konferenz über den Kampf gegen Steuerparadiese geben.



Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat bisher nur drei Staaten auf ihrer "schwarzen Liste" der kooperationsunwilligen Steuerparadiese: Liechtenstein, Monaco und Andorra. Alle anderen wurden gegen Versprechen besserer Zusammenarbeit von der Liste gestrichen.



"Es gibt etwa 50 Steuer- und Justizparadiese weltweit", sagte der Ex-Chef der Großbank BNP, Daniel Lebègue, vor der Konferenz der Zeitung "Le Parisien". "Das sind rechtsfreie Zonen", wo auch Geld gewaschen werde. Nach Angaben der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International, deren Frankreich-Chef Lebègue ist, beherbergen die Steuerparadiese derzeit rund zwei Millionen Briefkastenfirmen, mehr als 400 Banken und 220 Hedgefonds. Diese unkontrollierten Unternehmen verwalteten vor der Finanzkrise zehn Billionen Dollar an Kreditforderungen. Allerdings mussten die Hedgefonds zuletzt massiv Aktien verkaufen, weil Banken und andere Kunden ihnen Kapital entzogen. Dies trug weltweit zum Absturz der Aktienmärkte bei.

(Schluss) tsk



APA0399 2008-10-21/14:24



211424 Okt 08


Name: Christoph38 antwortet um 22-10-2008 08:21 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Aus deutscher Sicht ist Österreich klarerweise eine Steueroase:
Die deutschen Finanzbehörden können jederzeit mal schauen, welche Bankkonten ihre Bürger haben und können sich daher mit dem österreichischen Bankgeheimnis nicht anfreunden, während den deutschen Bürgern unsere System viel besser gefällt.

Als Österreicher fällt es einem gar nicht so auf, welche Steueroase wir angeblich sind. Ehegattensplitting ein Fremdwort bei uns, ohne dass wir über Deutschland herziehen, dass es eine Steueroase sei.

Müssen die Deutschen halt wieder eine Reichsfluchtsteuer machen.
Name: Kohelet antwortet um 22-10-2008 08:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Hallo Christoph,

Es stimmt aber auch, in Österreich hat sich ein richtiger "Finanztourismus" entwickelt.
Das hier Geld am deutschen Fiskus vorbeigemogelt wird, und im Alpenland veranlagt wird - finde ich auch nicht in Ordnung.
Die Steuereinnahmen der Oasen sind enorm. Die KEST wird zwar anonym erhoben, aber das ist dem "österreichischen Wandergesellen vom Finanzamt " eher egal, Hauptsache es kommt. Und der österreichische Staat profiert dadurch ordentlich.
Illegal wäre das ganze ja nicht, der Anleger müßte seine Zinserträge in seinem Steuerland halt rechtmäßig verbuchen - nur, wer tut das schon. Deutschland´s Banken machen automatisch eine Kaptialmeldung des Anleger Vermögens, auch ins Ausland. Das finde ich transparent.
Hier zeigt sich auch wie uneinheitlich die EU geregelt ist, und nach wie vor, sich Staaten Sonderrechte und Begünstigungen sichern.

Ein Problem haben aber jetzt die Steuerflüchtlinge. Verluste von Anlagevermögen, egal ob Aktien oder Wertpapiere können bei Verschulden der Banken im Ausland nicht eingeklagt werden. Das würde Selbstanzeige voraussetzen. Die Frage ist, haben österreichische Banken an der Spekulation-Blase mitgemacht und verloren?

P.S. Das eigene Land ist nie eine Steueroase, weil der Informationsfluss von Banken und Finanzamt offen ist, bzw. keine int. Steuerfahndung voraussetzt. Im eigenen Land keine ordentlichen Angaben über sein (Geld)Vermögen zu machen, finde ich sehr riskant.
Name: org antwortet um 22-10-2008 15:18 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Dass das österreichische Finanzamt die Kest behält stimmt nicht!
Die Banken müssen die Identität und den Staat des Kunden festhalten und dadurch wird auch die eingehobene Kest an das jeweilige Land abgeführt.
Allerdings gesammelt in einer Summe und daher kann z.B. die deutsche Finanz nicht feststellen von wem direkt.
Das bestärkt mich in meiner Meinung, dass ich eine nach aussen anonyme Veranlagung durchaus hereinnehmen sollte, aber die Kest etwas höher als den Höchststeuersatz des Landes ansetzen. Wenn jemand sein Geld verstecken will, dann soll er zahlen! Ehrliche Gauner werden das Geld offenlegen und sparen dadurch Steuer!
Name: Kohelet antwortet um 22-10-2008 22:47 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Hallo Org,
ganz so ist es auch nicht wie du schreibst. Bei Geldanlagen aus dem Ausland, naschen die Wandergesellen des FA in Österrreich auch mit. Aber es stimmt – es wird ab 2008 weniger...
Gruß Kohelet

...aus Banktip.de kopiert:

Geldanlage in Österreich

Geldanlagen in Österreich werden mitunter als Steuersparmodell angepriesen. Jedoch ist der Alpenstaat in steuerlicher Hinsicht kein Schlaraffenland. Der Grund dafür ist die Europäische Richtlinie zur Zinsbesteuerung. Diese europarechtliche Vorschrift soll dafür sorgen, dass Zinseinnahmen innerhalb der EU gleichmäßig und einheitlich besteuert werden. Diese Richtlinie sieht vor, dass Banken innerhalb der EU die Finanzbehörden des jeweiligen Landes über Kapitaleinkünfte von EU-Ausländern informieren müssen. Somit sind die Anleger gezwungen, ihr im Ausland angelegtes Geld im Inland zu versteuern.

Von der Meldepflicht gibt es allerdings Ausnahmen. So hat sich unter anderem Österreich eine Ausnahmeregelung erstritten. Nach dieser Regelung, dem sogenannten Rückbehaltsmodell, erheben die Banken eine pauschale Steuer (Quellensteuer) auf die Kapitalerträge ausländischer Kunden und führen diese anonym an den eigenen Fiskus ab. Dieser wiederum behält einen Teil davon und leitet den Rest an die Finanzbehörden des Heimatstaates des ausländischen Anlegers weiter.

Damit ist dieser allerdings noch nicht aus dem Schneider. Die Pauschalsteuer entbindet ihn nicht von der Pflicht, die Einnahmen in der Steuererklärung anzugeben. Die darauf bereits gezahlten Steuern werden dann bei der Berechnung der (deutschen) Einkommensteuer berücksichtigt. Der ehrliche Steuerzahler hat also nicht viel von einer Anlage in Österreich, selbst wenn sein persönlicher Steuersatz über dem pauschalen der EU-Zinssteuer liegt.

Bislang betrug der EU-Zinssteuersatz 15 Prozent. Seit diesem Jahr führen die Banken pauschal 20 Prozent der Erträge von ausländischen Kunden ab. Ab dem Jahr 2011 sind es dann 35 Prozent.


Wertpapieranlagen

Aktienanleger werden ab 2009 mit der Abgeltungssteuer zur Kasse gebeten. Auf Kursgewinne fallen dann 25 Prozent Steuern an, egal wie lange das Wertpapier gehalten wurde. In Österreich gibt es die Spekulationsfrist von 12 Monaten dagegen auch weiterhin. Wer also bei einem österreichischen Broker ein Depot unterhält, bekommt Kursgewinne auch nach dem 1. Januar 2009 ohne Abzüge ausbezahlt.

Der deutsche Fiskus bekommt davon auch erst einmal nichts mit, denn ein genereller Informationsaustausch zwischen österreichischen Banken und deutschen Finanzbehörden besteht nicht. Allerdings ist der Anleger verpflichtet, seine Kursgewinne in der heimischen Steuererklärung anzugeben. Dem gesetzeskonformen Börsianer nutzt es also nichts, dass die Spekulationsfrist über den 1. Januar 2009 hinaus in Österreich erhalten bleibt.

Name: seifenstein antwortet um 23-10-2008 08:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland


für unsere kommunen gilt das nicht. sale and lease back ist das zauberwort. verkaufe und lease das objekt zurück. die gemeinde wien hat ihr kanalsystem die stassenbahn usw. die bgld. bewag ihr stromnetz ...........um nur einige beispiele zu nennen verkauft und zurück geleast. und alles nur um in österreich steuern zu sparen.
für mich hat das einen schalen geschmack wenn selbst bund und land bei der steuer tricksen.


Name: Christoph38 antwortet um 23-10-2008 09:37 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
@ seifenstein
Ich glaube du verdächtigst unsere öffentlichen Stellen zu unrecht dieser "Spartricks". Dies deshalb weil nicht nur keine Ersparnis eintritt, sondern wie bei der ÖBB Millionenverluste (etwa 600 Mio).
Meist sind die Transaktionen cross border leasing Geschäfte mit US Institutionen.

Sowas ist gelebte Doppelzüngigkeit, wenn man von privaten Unternehmen und Arbeitnehmern erwartet brav in der Heimat für die Steuer zu bluten, während man selber mit dem Ausland trickst und noch dazu das Geld vergeigt.

Aber vielleicht ist es gar kein Widerspruch, sondern geradezu umso mehr notwendig, dass der Bürger blecht, was öffentliche Stellen im Ausland in den Sand setzen ?
Name: seifenstein antwortet um 23-10-2008 13:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland


die vöest hat schon in den frühen 80ziger jahren unsummen an volksvermögen an der böre verspekuliert. wie man sieht hat sich am anforderungsprofil für manager im verstaatlichten bereich nichts geändert. beobachte das kasperlteather um den aua verkauf.
Name: Kohelet antwortet um 23-10-2008 13:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
kopiert aus der humanistischen-aktion: Mensch warum errötest Du nicht?

Mit Vollgas ins Ausland,
oder wie man in Österreich die Kurve kratzt.

Wir brauchen Helden. Daran hat sich nichts geändert seit der Zeit der Sagen und Märchen. Nun ist Drachentöten heute etwas aus der Mode gekommen, und auch Politiker bieten sich für diesen Job nicht gerade an. Wer also ein Held sein will, sollte es am besten als Profisportler versuchen. An zwei schnellen Deutschen lässt sich sogar beweisen, dass Heldentum manchmal in der Familie liegt. Nach Meinung vieler sind die Schumacher-Brüder sogar "unsere besten, beliebtesten und anerkanntesten Botschafter im Ausland". Aber Helden kämpfen nie für sich selbst.
Auch Ralf Schumacher musste in die Fremde gehen, um Steuern zu sparen. Möglich ist das in Österreich. Mit Freundin Cora ist er in die Nähe von Salzburg gezogen, freudig empfangen mit einem Ehrenplatz im Gästebuch. Das neue Domizil: eine gerade renovierte Villa mit 800 Quadratmetern Wohnfläche.
Die Freude ist begründet, denn auch der österreichische Staat ist bei prominenten Zuzüglern sehr spendabel. Für Sportler wie auch Ralf Schumacher wurde zum Jahreswechsel das Einkommenssteuergesetz geändert. Jetzt ist für Ralf der Finanzminister zuständig, und zwar persönlich.
Prof. Michael Lang von der Wirtschaftsuniversität Wien erklärt das Procedere: "Formal ist das die alleinige Entscheidung des Finanzministers, aber in der Praxis werden natürlich sinnvollerweise vorher Gespräche stattfinden, ob der Sportler dann unter den Bedingungen, unter denen der Finanzminister seinen Bescheid erlassen will, überhaupt bereit ist, nach Österreich zuzuziehen. De facto wird es natürlich Gespräche - Sie können das auch Verhandlungen nennen - vorher geben. Rechtlich ist es aber ein Bescheid, ein einseitiger hoheitlicher Akt des österreichischen Finanzministers."
Dr. Karl Heinz Däke vom Bund der Steuerzahler meint dazu: "Das wünscht sich sicherlich mancher Steuerzahler auch in Deutschland, mit dem Finanzminister persönlich über seine Steuerbelastung zu verhandeln. Aber es zeigt, dass es hier doch eine Reihe von Leuten gibt, unter anderem auch Ralf Schumacher, der erhebliche Privilegien genießt. Denn wer kann schon mit dem Finanzminister über seine Steuerbelastung verhandeln."
Natürlich wollten wir von der zuständigen Finanzbehörde in Österreich wissen, wie das funktioniert, dieses praktische Steuersparmodell für Prominente. Aber dazu wollte uns keiner ein Interview geben. Helden sind eben unantastbar, oder einfach schneller.

Name: Christoph38 antwortet um 23-10-2008 19:18 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
@ koholet
Schade dass wir Normalösterreicher so wenig von der Möglichkeit Gebrauch machen können, mit dem Finanzminister unsere Steuerlast zu verhandeln.
Deine Schilderung vom Fall Schuhmacher erweckt ja den Anschein paradiesischer Zustände.


Name: biolix antwortet um 23-10-2008 22:11 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
j a und chrsitoph, wie kann man da noch das system verteidigen ?
auch die EU geschichte wenn nicht mal das EU intern geloest werden kann...

lg biolix
Name: beni11 antwortet um 23-10-2008 23:01 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland

Es gibt zwei Wahrheiten:

Die österreichische Wahrheit sieht es naturgemäß gerne daß unsere Steuergesetze und unser Bankgeheimnis Kapital aus dem Ausland anlockt.

Die "andere" Wahrheit findet das natürlich gar nicht gut wenn daraus Nachteile für die betroffenen Länder entstehen.

Zurecht. Denn wir sehen es auch nicht gerne wenn z.B. anderswo mittels schlechteren Sozialstandards billiger produziert wird.

Unterm Strich ist es positiv wenn die EU hier weitere Vereinheitlichungen verlangt. Allerdings nicht als Einbahnstraße.

Name: Kohelet antwortet um 24-10-2008 08:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Österreich ein Steuerflüchtlingsland
Hallo Beni11,

es gibt mindestens drei Wahrheiten:
Würde ein heutiger EU-Beamter in das Wien der Jahrhundertwende reisen, so wäre er wohl überrascht, wie sehr das Kaiserreich von damals, dem heutigen Europa ähnelte.
Für die weit verstreuten Gruppen, die das habsburgische Gebiet bevölkerten, übte Österrreich eine Doppelfunktion als Schiedsrichter und Türsteher aus.
Letztendlich zerbrach das Reich, als der Grundstein für eine Teilung des Reiches in eine österreichische und ungarische Hälfte gab, oder einfacher gesagt: in „slawische Habenichtse“ und „wohlhabende Deutsche“. So endete die erste Europäische Union.

Überspitzt könnte man den Wohlstand Österreichs als „Bürgschaft mit jeweiligen Sonderrechten“ akzeptieren.
Solange es diese Aufgaben ausübt, wird Österreich als „europäische Notwendigkeit“ angesehen.

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