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Welthunger

  Antworten: 5

Name: chili 14-10-2008 21:10 nach oben
Tagebuch
Welthunger
Hier eine interressante Studie, ob die bis nach Brüssel durchdringt hab so meine zweifel!!

Offene Märkte steigern laut Oxfam den Hunger in der WeltBerlin - Aus einer Studie von Oxfam geht hervor, dass vor allem internationale Lebensmittelkonzerne und Supermarktketten von den gestiegenen Lebensmittelpreisen profitiert haben. Die Landwirtschaft ging meist leer aus.


(Foto: Holger Mette/fotolia)
Innerhalb von 14 Monaten ist nach Angaben von Oxfam der Preis für Reis in Bangladesch um 66 Prozent gestiegen. Im Senegal schnellte der Weizenpreis um 100 Prozent in die Höhe, in Somalia sogar um 300 Prozent. „Man sollte meinen, dass auch die Millionen Kleinbauern in den armen Ländern vom jüngsten Anstieg der Nahrungsmittelpreise profitieren“, sagt Marita Wiggerthale, Handelsexpertin von Oxfam Deutschland. „Doch das trifft nicht zu.“ Der rasante Anstieg der Lebensmittelpreise nützte vielmehr lediglich wenigen internationalen Lebensmittelkonzernen und Supermarktketten. Dies geht aus der Oxfam-Studie Double Edged Prices hervor, die am 16. Oktober veröffentlicht wird.

„Ähnlich wie in der Vergangenheit im Finanzsektor, gibt es auch in der Landwirtschaft einen Trend zu Deregulierung und Zurückhaltung seitens des Staates“, erklärt Wiggerthale. Die Nahrungsmittelkrise habe gezeigt, dass dies verheerende Folgen hat. „In vielen Entwicklungsländern sind die Kleinbauern den Preisschwankungen des Marktes schutzlos ausgeliefert“, so Wiggerthale. Entwicklungsländer, die ihre Landwirtschaft vernachlässigt, den Schutz ihrer Märkte abgebaut und auch keine Sozialsicherungssysteme haben, seien von den Folgen der Krise besonders schlimm betroffen. „Im Gegensatz dazu profitierten einige internationale Lebensmittelkonzerne und Supermarktketten kräftig vom Anstieg der Lebensmittelpreise “, sagt Wiggerthale. So habe Nestlé im ersten Halbjahr 2008 den weltweiten Umsatz um neun Prozent gesteigert und die englische Supermarktkette Tesco meldet Gewinnsteigerungen von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der weltweit größte Saatgut-Hersteller Monsanto konnte sich im ersten Quartal 2008 über einen Rekorderlös von 3,6 Milliarden US-Dollar und eine Gewinnsteigerung um 26 Prozent freuen. (pd)

chili
Name: biolix antwortet um 14-10-2008 22:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Welthunger
Na ja chilli, und wan kommen die Bauern drauf ?
Name: Johannfranz antwortet um 14-10-2008 23:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Welthunger
@biolix

Gute Frage.Verfolgt man verschiedene Beiträge hier im Forum :
Dürfte so um den St. Nimmerleinstag sein .
Name: chili antwortet um 15-10-2008 10:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Welthunger
Da ihr beide ja schon draufgekommen seids wie sieht eure Antwort aus?

mfg. chili

Ps. lixl Stehst scheinbar auch gut beim Onkel Hans weil er Dir letzte Woche eine ganze Seite in seiner Krone gegönnt hat!! ;-)))
Name: theres antwortet um 15-10-2008 14:20 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Welthunger
Also hilft nur die grösstmögliche Selbstversorgung :-)),
wenigstens hat hier der Hof und die Familie den grössten Nutzen.
Name: diewahrheitist antwortet um 15-10-2008 16:58 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Welthunger
Gerade heute wurden in den Nachrichten immer wieder die gestiegenen Lebensmittelpreise als Hauptgrund für die weiterhin hohe Inflation angeführt. Neben den Treibstoffpreisen, die trotz weit zurückgegangenem Rohölpreises immer noch relativ hoch sind.

Gleichzeitig sind Maispreise unterhalb jeder Wirtschaftlichkeitsgrenze Realität und die Getreidepreise ziehen da normalerweise mit. Da kann als einzig logische Konsequenz die "Differenz" doch nur mehr beim Handel liegen (sonst hätten wir ja nicht immer noch Preissteigerungen im Jahresvergleich) oder irre ich mich da?

mfg diewahrheitist
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