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Es sind 13057 Diskussionen online

Hätte Maria abetrieben......

  Antworten: 111

Name: beginner 11-09-2008 12:27 nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Wer von euch hat die Diskussion von Van der Bellen (Grünen) und HC Strache (Blau) gesehen und hoffentlich nicht die Tatsachen über diese Partei und deren Aussagen überhört.

MIr hat es die Hutdecke gehoben und ehrlich, wer da noch Grün wählt, mhhhhhh sollte wohl besser auswandern...

mfg
beginner
Name: Gourmet antwortet um 11-09-2008 12:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
... dann hätten die Schreiber der Evangelien eine andere Symbolfigur gefunden um darauf eine Kirche zur Unterdrückung der Menschheit aufzubauen. Verwirrte Wanderprediger die den baldigen Weltuntergang herbeigeredet haben, gab es zu dieser Zeit ja genug.

Name: beginner antwortet um 11-09-2008 12:45 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
treffende Antwort zum Thema...hut ab Gourmet (wundert mich aber wenig)
Name: Gourmet antwortet um 11-09-2008 12:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@beginner

Warum?

Sag mal, was wirst Du denn jetzt wählen? Bist Du angesichts der vielen Listen bei der Wahl nicht etwas hin- und hergerissen zwischen Österreich-retten und christlichem Fundamentalismus?
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 14:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......

..die Frage ist eher - hätten uns die Mütter von H.C.Strache und A.v.d.Bellen was erspart, wenn Sie damals abgetrieben hätten ?
Name: Christoph38 antwortet um 11-09-2008 15:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Schade, dass es uns die Redaktion nicht mehr erlaubt, die Schreibfehler in den Überschriften richtigzustellen.

Aber wenn Maria abgetrieben hätte, wäre das heute überhaupt kein Thema. Jene Menschen deren Leben so kurz ist, dass sie gar nie lebend geboren werden, pflegen üblicherweise keine grossen Spuren in den Büchern der Geschichtsschreibung zu hinterlassen.

Auch kann man nicht ausschliessen, dass manche andere potenzielle grosse Religionsstifter mit den früher üblichen Methoden abgetrieben wurden und wir nie von ihnen erfahren haben, folglich ihnen auch keine einzige Träne nachweinen.
Name: naturbauernhof antwortet um 11-09-2008 16:17 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
......hätte Gott wahrscheinlich Plan 2 verwirklichen müssen.

Die Grünen glauben nicht an Gott und eine Macht die das Leben steuert.
Sie glauben nicht an den Gott IM MENSCHEN und das der Mensch für das was er tut selber Verantwortlich ist und auch die Konsequenzen selber tragen muss.
Desshalb fühlen sich die Grünen dazu geneigt (wie auch die meisten anderen Parteien) alles gesetzlich regeln zu müssen was der einzelne tun darf und was nicht.
Nicht viel anders als bei den Juden von damals die zu den 10 Geboten die ihnen Mose gab noch X hunderte mal so viele dazu gefügt haben.

Übrigens die röm/Kath. Kirche war NIE eine rechtmäßige Repräsentanz des Großen Herrn Jesus dem Christus.
Warum sonst hätte er damals vor ca. 800 Jahren Franz von Assisi den Auftrag erteilt " Mache meine Kirche neu". Jesus war also nicht zurfrieden mit dem Werke das die Menschen da geschaffen haben.
Und ich denke er ist es heute noch weniger.
Name: beni11 antwortet um 11-09-2008 16:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......

Zur Aufklärung. Die Grünen haben bei Veranstaltungen Transparente mit der Aufschrift "Hätte Maria abgetrieben wäre uns viel erspart geblieben" eingesetzt.

Ich halte nicht viel von Religion(en) aber solche Aktionen sind gelinde gesagt eine Schweinerei.

Abgesehen davon daß dieser Jesus von Nazareth nach allen Schilderungen sehr "linke" und humanistische Ansätze verfolgte und die Grünen mit dieser Ansage einen wenn man so will "frühen Vorkämpfer" ihrer eigenen Ansichten schädigt:

1.) solche bewusste direkte Beschmutzungen religiöser Ideale sind unglaublich primitiv und menschenverachtend.

2.) Gerade die anderen Religionen, für die sich die Grünen ja so stark machen, insbesondere der Islam, würden solche Beleidigungen niemals dulden.

3.) Bei aller Wertschätzung der Meinungsfreiheit: Hier muss es doch gewisse Grenzen geben. Meinungsfreiheit kann doch nicht zugleich Narrenfreiheit bedeuten. Und wenn Äußerungen über einen religiösen Grundstein augenscheinlich nur zur Beleidigung und/oder Provokation getätigt werden dann ist das absolut unzulässig.


Es ist uns gar nicht bewusst wie sukkzessive die Christen ihre eigene Religion verludern lassen. Oder glaubt jemand daß es in islamischen Ländern lächerliche Fernsehwerbung für einen Magermilch-Drink namens "Ramadan" gibt mit Mohammed und Propheten und Koran-Zitaten?

Man darf sich bei dieser fortschreitenden und unkritischen "Mode" des respektlosen Lächerlichmachens der christlichen Religion nicht wundern wenn es heute solche eigenartigen fundamentalistischen Gruppen wie "Die Christen" zu ansehnlichen Wahlerfolgen bringen.

Name: org antwortet um 11-09-2008 17:00 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@naturbauernhof:
Wenn die grünen jede Religion ablehnen, warum hat dann van der Bellen im Fernsehen erklärt, dass er evangelisch/lutheranischen Glaubensbekenntnis angehört?
Wenn ich auch kein grüner bin, aber diese von Dir geschriebene Behauptung der Religionsablehnung von den grünen entbehrt jeder Grundlage!
Name: walterst antwortet um 11-09-2008 17:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Danke benni11!

Endlich jemand, der mit dem zölligen Stock die Moral hütet und die Menschen vor primitiven und Menschenverachtenden Angriffen schützt. Danke!
Wirst Du den mfj auch hauen für seine Abtreibungsüberlegungen?

Walter
Name: ziegenpeter antwortet um 11-09-2008 17:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@naturbauernhof: Zuviel Weihrauch inhaliert oder wie kommst du auf folgende Sätze:

"Sie [die Grünen] glauben nicht [...] das der Mensch für das was er tut selber Verantwortlich ist und auch die Konsequenzen selber tragen muss."

Gerade Atheisten GLAUBEN, dass Menschen für das was sie tun selbst verantwortlich sind (wer sonst?) und auch die Verantwortung dafür tragen müssen.

Name: Faltl antwortet um 11-09-2008 17:58 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Grauslich ist das,
jetzt wird auch schon die Religion in die Wahlwerbungshetze eingebracht.
Vor diesen Moralaposteln kommt mir das kotzen.

Name: beginner antwortet um 11-09-2008 18:44 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Mir gehts in dieser Frage überhaupt nicht um Glaube und Religion....

Hallo Leute...auf Wahlzetteln wirbt man bzw. stellt man Abtreibung als ganz normal hin....

Ob der Van da Bellen evangelisch aufgewachsen ist oder moslemisch...was er jetzt lebt zählt und das ist total zum veruteilen...was diese Sache angeht zumindest....

Da kann er noch so viele Bäume pflanzen und retten...Menschen umbringen, dafür einsetzen tun sich Grünen im Gegenzug....



Name: ziegenpeter antwortet um 11-09-2008 19:23 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
schön langsam habe ich den Verdacht, du hast ein Abtreibungstrauma Beginner.

- Abtreibung muss legal sein und muss auch jedem Menschen als Ausweg möglich sein. Alles andere ist INHUMAN.
Name: helmar antwortet um 11-09-2008 20:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@Benni: obwohl ich keiner Religionsgemeinschaft angehöre und auch an keinen, wie immer von den Menschen, jeweils zu deren Zweck interpretierten Gott glaube, kann ich dir hier fast vorbehaltslos zustimmen.....jede Religion prägt auch das jeweilige Umgehen der Menschen miteinander und deren Kultur, wie immer diese auch aussehen mag. Und ich steh zu unserer Kultur. Aber ich als "Atheist" hab auch schon ein paar sehr die NÖM-Fasten werbung betreffend an die NÖM geschickt. Die Antwort war dass die Werbeagentur ein wenig sich an die Don Camillo Filme, in denen der Don Camillo und der liebe Gott miteinander debattieren. Und ehrlich gesagt, ich habe mir diese Filme auch schon angesehen......
Lieber Beginner, ich habe keine Ahnung wie alt du bist, aber manchmal kommt mir vor, dass jemand der dir autoritär genug kommt, in dir einen willigen Nachläufer hat. Wenn es ein eher radikales Christentum ist, wie es z.T. in manchen gebieten der USA ist( wo in manchen Gegenden angeblich sogar heute noch der Kukluxklan gesellschaftliche Akzeptanz hat), oder
auch sektiererischer Katholizismus, dann soll es mir auch recht sein.......aber dann solltest du dir von mir auch ein paar Fragen gefallen lassen:
Du bringst immer wieder die Abtreibung aufs Tapet..........und bist ein Mann. Und nun frage ich dich, verzichtest du auf Sexualität, welche bei einer Partnerin zu einer Schwangerschaft führen könnte? Verhütest du, oder wenn du hast, deine Partnerin? Wenn du dies bejahen kannst, dann gestehe ich dir auch zu dass du gegen die Abtreibung bist......
Befürwortest du(so wie ich übrigends auch) dass ungewollt schwanger gewordene Frauen bestens betreut ihr Kind bekommen können, und dieses, wenn sie es aus irgend einem Grund selber nicht behalten wollen, ohne Einmischung von egal wem auch immer, aus ihrer Alleinigen Entscheidung heraus, zur Adoption freigeben können?
Und meistens entscheiden nicht die jungen Mädchen, welche abtreiben lassen, sich dafür, sondern deren Eltern entscheiden, weil doch die Tochter ihre Ausbildung fertig machen soll usw. Und ich habe im Vorjahr im selben Krankenzimmer mit einer 18 jährigen gelegen. Dieses Mädel hat mir so leid getan, die war nach dieser Sache von ihren Eltern allein gerlassen in ihrem Bett, weinte, und wurde von uns so gut es ging getröstet. Ich war nicht im Zimmer, als sie am nächsten Tag von ihrer Mutter abgeholt wurde, aber meine Zimmerkolleginnen haben gesagt, dass sie dieses, ihr Kind, wie einen Dienstboten angeschnauzt hat........aber wie ich einige der doch eher resoluten Damen einschätze, haben die wohl was dazu gesagt.
Für mich ist jedes Kind wertvoll, daher sollte es auch die Chance zum Leben haben, und warum nicht als ein zur Adoption freigegebenes Kind? Aber es gibt Situationen, wo auch ich eine Abtreibung für sinnvoll halte, nach einer Vergewaltigung z.b. und bei gesicherten Schäden welche so gross sind, dass dieses Kind niemals auch nur in einfachster Form sich um sich selber kümmern kann. Und ein Verbot, wie von manchen gefordert, würde die ganze Sache wieder in eine gefährliche Illegalität treiben, mit lebensgefährliche Folgen für jene, welche sich die Privatklinik nicht leisten können. Ich glaube dass die Abtreibung selber so alt ist wie die Menschheit. Als es noch ein viel grösseres Wissen über Pflanzen gab, wusste man auch damals, wie man was tun konnte. Und auch die Ärzte wussten wie.......
Recht interessant übrigends die Kandidatin zur Vizepräsidentschaft in den USA, Mrs. Palin: sie leht Sex vor der Ehe ab, wird aber bald Grossmutter, und sie hat ein Baby......wohl fürs Demonstrieren von heiler Welt auch, denn ob die Dame auch dazu kommt sich selber um das Kind zu kümmern? Wird sich aber wohl eine Nanny aus Mexico leisten können.....Für mich Scheinheiligkeit pur......
Mfg, helmar


Name: beginner antwortet um 11-09-2008 20:26 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Ich bin auch dafür das Sex in die Ehe gehört. Jede Abtreibung ist Mord und ob es nun deswegen ist, weil man ungewollt schwanger geworden ist oder einfach nur überfordert ist....Mord kann man wohl kaum rechtfertigen.

Adoption ist eine Lösung...

Abtreibung ist meiner Meinung die Antwort auf die Trendentwicklung von freien Sex.

Ich würde einfach vorschlagen man bringe mir autoritäre Personen...dann werde ich nachfolgen...wenn ihr jemand findet, der Gentechnik befürwortet,...werde ich das auch tun und für Abtreibung ist, dann werde ich auch dafür sein....;-)

Nur wenige Menschen erheben sich in ihrem Denken über das alltägliche Denken; noch weniger Menschen wagen, das auszuführen und zu sagen, was sie denken.
Claude Adrien Helvétius, französischer Philosoph
Name: helmar antwortet um 11-09-2008 20:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Lieber Beginner......ich habe 2 Fragen an dich gestellt.......diese hast du nicht beantwortet....Wenn du keine sexuelle Beziehung hast, dann ist es einfach grosse Töne zu schreiben und zu theoretisieren. Wenn du eine hast, dann sind entweder Kinder gewollt, ist Verhütung ein Thema oder du überlässt die Verantwortung der Partnerin.......und wenn du, was ich nicht so recht annehme, ein katholischer Priester bist, dann darf das ganze Thema für dich nur Theorie sein, oder?
Mfg, helmar




Mfg, helmar
Name: ziegenpeter antwortet um 11-09-2008 20:40 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Beginner: Die "reine" katholische Lehre hat dir scheinbar schon den Geist verwirrt...

Mord bedeutet, wenn ein PERSON eine andere PERSON vorsätzlich tötet. Ein Embryo ist nach KEINER Definition eine Person sondern TEIL seiner Mutter. Du wirst keine Lehre finden in der man einen Embryo als Individuum bezeichnet.

Daher kann es kein MORD sein. Du bist schon echt Hardcore mit deinen Einstellungen....


Name: rossz antwortet um 11-09-2008 20:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@mfj

Du hast Recht,besser der Vater derer beiden hätte in die Büsche gespr....
dann hätte er einen Stock zum Gehen.

Meinung

Rossz
Name: rossz antwortet um 11-09-2008 20:56 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@benni11
<<<>>>
Der Islam würde solche Sachen nicht dulden,da mußt du sogar froh
sein,daß dich keiner schächtet.

Rossz
Name: beginner antwortet um 11-09-2008 20:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Ich brauche hier über mein Privat (sex) - leben keine Angaben machen um dieses Thema zu rechtfertigen. Muss ich Soldat sein, um gegen Krieg zu sein?

Das mit dem Indiviuum ist aber ein tolles Argument.
Es geht hier um Leben und ab der 6ten Woche schlägt das Herz des Kindes....

Aber ich verstehe, dass man sich diese Freiheit nicht nehmen lassen, selbst zu entscheiden, ob es leben soll oder nicht bzw. ob man die Verantwortung übernimmt oder nicht.

Jedes Jahr werden so viele Kinder abgetrieben wie Menschen im 2ten Weltkrieg gestorben sind....zum Glück sinds keine Indiviuums!
Name: helmar antwortet um 11-09-2008 21:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Die Zahlen des 2.Weltkrieges sind Tatsache, jene der Abtreibungen Vermutungen......worauf willst du hinaus, lieber Beginner? Dass die meisten hier die Abtreibung zumindest fragwürdig halten, wirst ja wohl mitbekommen haben.........aber es sollen sogar schon Abtreibungen für Kinder bezahlt worden sein, deren Väter Priester waren. Und um kaum ein Thema wird mit soviel Scheinheiligkeit diskutiert. Und wenn du schon so sehr meinst, dagegen schreiben zu müssen, dann solltest du nicht so wehleidig sein, wenn man dich dann dazu fragt.......oder hockst doch in einem Glashaus?
Mfg, helmar




Name: helmar antwortet um 11-09-2008 21:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Individien, lieber Beginner, Individien......
Mfg, helmar
Name: styrian_cro antwortet um 11-09-2008 21:13 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@beni

diesmal sind deine worte zu vergolden
schön dass man solche stimmen noch hört die in österreich leider Gottes sehr selten geworden sind.
versteh ned warum so viele menschen einzelne vertreter der heilgen römisch katholischen kirche als ebenbild des Erschaffers und Erlösers sehen.manche mögen sich vll so darstellen aber es gefehlter priester ist ja kein grund zum austritt aus der heilgen kirche christi,ich bitt euch.so ana der aus was gott welchen gründen(karriere,druck d.eltern...)geworden ist,wird in den meisten fällen verfehlen.
ich bin selbst religiös und praktizierender katholik aber ich kritisiere die vertreter der kirche durchaus wenn es kritikpunkte gibt
Name: edi_1 antwortet um 11-09-2008 22:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
...der Mensch, will sich´s " immer "...." richten "....
und wird ... "gerichtet "....
wie auch immer...
abtreiben, sollte nur ein Boot, dessen Steuermann, nach Sizillien, Spanien....
...oder wo auch immer ....ohne ... Paddel...hinpaddelt....
...es gibt ja kaum noch gute Ruderboote...ausser bei Vorwahlzeiten...
und...über Stürme auf der See, kann man reden...
dieses Thema ist glaube ich so heiss, das manche es nur mit der Zange anfassen...
ein etwas nachdenklicher...
ed

Name: Gourmet antwortet um 11-09-2008 22:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@naturbauernhof
Du schreibst: ....... Warum sonst hätte er damals vor ca. 800 Jahren Franz von Assisi den Auftrag erteilt " Mache meine Kirche neu".....

Gibt es da genauere Angaben, wie diese Auftragserteilung stattgefunden hat? Ich vermute nicht und deshalb nehme ich an, dieser Franz von Assisi war entweder eine etwas verwirrte Person die Wahnvorstellungen hatte oder ein religiöser Eiferer, hat die Geschichte erfunden und genug Blöde gefunden, die ihm das abgekauft haben. Und schon war eine neue Geschichte erfunden die sich wunderbar dazu eignet, leichtgläubige Leute abzuzocken. Viele Generationen lang, in unserer Zeit auch noch.

Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 11-09-2008 22:44 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......

@beni11

Hab gegoogelt, der unselige Spruch wurde angeblich schon 2004, vielleicht schon früher, von Jugendorganisationen von Grünen, SPÖ und KPÖ verwendet. Nichtsdestotrotz schärfstens zu verurteilen.

Zu Deinem "Ramadan"-Joghurt-Vergleich kann ich nur sagen, dass "Fasten" keine Erfindung des Christentums war, sondern dass es in praktisch allen Kulturen Fastentraditionen gab und gibt. Dein Vergleich würde stimmen, wenn das NÖM-Joghurt "Ostern" oder "Pfingsten" hieße...
Und gibt es darin Zitate aus dem Christentum?

Mit dem Antreten der "Christen" hast Du allerdings vollkommen recht, dass sie eine Reaktion auf die fortschreitende Achtlosigkeit gegenüber religiösen Traditionen und Riten sind.


@ziegenpeter

Mord ist Leben zu nehmen.
Ein Embryo ist Leben, nach jeder Definition (siehe Stammzellenforschung)
Ich wage niemanden zu verurteilen, der glaubt es tun zu müssen, aber sie - und auch er, der Vater - sollen sich der Konsequenzen bewusst sein.

Es ist eine tiefgehende Entscheidung, einem Menschen die Chance auf ein Leben zu verwehren, weil man dazu nicht bereit ist oder weil man "nicht aufgepasst hat". Das ist verantwortungslos.
Aber ich gebe zu, dass ich mir kein Urteil erlauben darf, da ich mich in so eine Situation nicht annähernd hineinfühlen kann.

Allerdings habe ich erlebt, dass Paare, die abgetrieben haben, keine oder nur unter schwierigen Bedingungen noch Kinder bekommen können, wenn sie welche wollten. Und das hatte keine körperlichen Gründe.
Dieser Konsequenzen sind sich die meisten Menschen bestimmt nicht bewusst.


@Helmar
Individuen, mit Verlaub ;-)


@Gourmet

Wir glaubens Dir jetzt langsam wirklich, dass Du nicht an Gott glaubst...


Name: luidschi antwortet um 11-09-2008 23:05 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
wie soll der Gourmet an Gott glauben der glaubt doch nur an sich selbst und an uneingeschränktes Wachstum.
Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 11-09-2008 23:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......

@helmar

ups, offensichtlich gibts auch "individien" - wenn auch sehr viel weniger als "Individuen".
Habe ich noch nie zuvor gehört - man lernt nie aus.
Sorry für die Korrektur.


Name: ANDERSgesehn antwortet um 12-09-2008 00:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......

@helmar
wissen über pflanzen usw. - mutterkorn ist bekannt dafür, als homop. produkt der schweinezucht.

lg
ANDERSgesehn.


Name: org antwortet um 12-09-2008 08:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Dass die Abtreibung straffrei möglich ist befürworte ich. Bevor sich eine Frau zur Abtreibung entschließt geht sie seelisch sowieso durch alle Höllen! Da braucht sie nicht auch noch den Richter im Nacken!
Doch warum muss eine Abtreibung überhaupt sein? Für unsere Gesellschaft wäre es ein leichtes diesen verzweifelten Müttern die Angst und Sorge zu nehmen!! Sei es durch Adoption oder Hilfe zur Selbsthilfe! Aber auch da werden diese Frauen noch gesellschaftlich geächtet!
Denkt mal darüber nach!
Name: helmar antwortet um 12-09-2008 08:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Hallo Org....du hast hier genau den Punkt getroffen....zu allen Zeiten war die Frau "schuld" wenn sie ein, oder im anderen Fall, kein Kind bekommen hat, und auch für die Verhütung wird noch immer die Frau verantwortlich gemacht, höchstens Mann will nicht krank werden oder meint, dass die Kinderzahl ausreichend ist........und eine Abtreibung bekommen Aussenstehende in der Regel nicht mit, aber einen wachsenden Bauch schon. Und wenn der dann weg ist, beginnt das Spiessrutenlaufen erst so recht, wenn kein Kind vorhanden ist. Ich kenne eine Frau, welche ihre beiden jüngsten Kinder zur Adoption freigegeben hat, und am allermeisten haben sich die "Frommen" das Maul drüber zerrissen.Einige männliche Spezies dieser Art hat dies aber nicht gehindert daran zu versuchen bei ihr zu landen....Doppelmoral und Scheinheiligkeit gibt es überalll, aber in dieser Frage ist sie sowas von schäbig......
Mfg, helmar
Name: org antwortet um 12-09-2008 08:45 auf diesen Beitrag nach oben
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Hätte Maria abetrieben......
Noch etwas habe ich vergessen zu fordern: Sollte es je eine Volksabstimmung über ja oder nein zur Abtreibungserlaubnis kommen fordere ich, dass nur Frauen im gebährfähigen Alter abstimmungsberechtigt sind (am einfachsten Frauen zwischen 14 und 60, sonst fordert jemand noch ein Attest...) Männer und alte Frauen sollten sich an dieser Abstimmung nicht beteiligen dürfen! Die kann es ja nicht betreffen, daher ist auch der Gleichheitsgrundsatz gewahrt.
Name: naturbauernhof antwortet um 12-09-2008 09:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Hätte Maria abetrieben......
@Gourmet,

was soll ich dazu sagen?

Wer suchtet, der findet!

Du schreibst:
Und schon war eine neue Geschichte erfunden die sich wunderbar dazu eignet, leichtgläubige Leute abzuzocken.

Ich frage: Wer hat in dieser Zeit die Leute abgezockt?

Genau aus diesem Grunde hat er sein weltliches Erbe eines reichen Abzockers hinter sich gelassen.
Nur durch seinen Mut und seine Zivilcurage und seine Aktion die er damals geliefert hat, hat er es geschafft die Spirale zu durchbrechen um etwas zu verändern.
Das hat natürlich Wellen geschlagen, die bis nach Rom gereicht haben.
Auf dass Rom seine Legionen nach Assisi geschickt hat um das Übel im Keim zu ersticken.

Darauf hin hat Franz sich mit seinen Brüdern auf den Weg nach Rom gemacht und wäre damals nicht dem amtierenden Papst, Francesco im Traum erschienen wie er seine Kirche stützt, wären sie wahrscheinlich nicht lebend nach Hause gekommen.

400 Jahre später war es nicht viel anders:

Bauernaufstände, und gerade im Alpen Adria Bereich wurden Abtrünnige wie die Hutterer z.B. grausam und Blutig verfolgt.
Da diese gezwungen waren nach Osten auszuwandern und dort sehr schnell mit Ihren Bruderhöfen erfolg hatten, wurden sie wieder verfolgt und vertrieben.

Alles nur Erfindung Lieber Gourmet??

Die Wölfe bleiben immer die gleichen, nur die Pelze gehen mit der Mode.


Name: Gourmet antwortet um 12-09-2008 09:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@naturbauernhof

Du schreibst: „Wer suchet, der findet!“

Völlig richtig. Das ist es. Wer sich lange genug in Wahnvorstellungen hineintreibt der sieht dann auch, was er sehen will. Ein Beispiel, bezüglich Deinem Argument – alles nur Erfindung:

Ich habe die Geschichte der Therese von Konnersreuth gelesen (http://www.josef-hanauer.de/schwi.html). Einer Frau, die ihr Leben lang behauptet hat, sie trage die Wundmerkmale Jesu und würde zu bestimmten Zeiten daraus bluten. Und sie hat behauptet, jahrelang keine Nahrung zu sich genommen zu haben.
Therese Neumann war eine Schwindlerin, wie alle „Stigmatisierten“. Niemand hat jemals frisches Blut gesehen sondern immer nur schon getrocknetes, was darauf schließen lässt, dass sie sich die Verletzungen selber gemacht hat. Die vorgegebene Scham vor zu enger Überwachung bezüglich der Nahrungsaufnahme ließ ihr genug Freiraum, heimlich was zu essen.
Kurzum: eine Überwachung und Prüfung war nicht möglich, weil Therese und ihre Familie immer Gründe fanden, eine lückenlose Untersuchung zu verhindern.

Wenn dann noch genug Leute beteiligt sind, inklusive dem örtlichen Pfarrer der jeden Zweifel deckt und vielen Menschen, die unbedingt ein Wunder haben wollen, dann bekommt das Ganze eine Eigendynamik die gar nicht mehr zu stoppen ist. Was wirklich war, ist dann nicht mehr so wichtig. Hauptsache wir haben ein Wunder und die Leute kommen zum Beten und Spenden.
Dabei ist diese Geschichte noch nicht mal 100 Jahre her und man könnte annehmen, damals hätte man schon effizient kontrollieren können. Ich möchte gar nicht daran denken, wie das vor 800 Jahren, im tiefsten Mittelalter ausgesehen hat, wo der kleinste Zweifel an Gott schon fast ein Todesurteil war und die normalen Menschen gar nicht schreiben und lesen konnten. Und einige Jahrhunderte Zeit, um die alte Geschichte etwas umzuschreiben um sie an aktuelle Entwicklungen anzupassen, sollte man auch nicht unterschätzen.

Name: naturbauernhof antwortet um 12-09-2008 10:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@Gourmet:
hast ja nicht unrecht mit deiner Geschichte.
In Jedem Menschen der sein Tagwerk mit Liebe und Hingabe macht ist mehr Göttlichkeit und haben mehr Gott in sich als Personen wie du sie beschrieben hast.

Die Menscheit wurde halt so getrimmt sich auf das Aussergewöhliche zu konzentrieren.

Mir geht es darum mit dem Gewöhnlichen Freude zu haben.

Die Grauslichkeiten der Heutigen Welt werden uns so lange um die Ohren gehauen bis wir glauben das es Nichts Anderes mehr gibt.

Dabei ist das Gegenteil der Fall, es kommt halt immer darauf an wie man das Leben betrachtet.

Ich halte nichts davon GEGEN etwas zu kämpfen, denn dadurch stärkt man es, sonder FÜR etwas.

Spiel das Spiel


Name: mfj antwortet um 12-09-2008 12:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Aber Gourmet, da muss ich Dir aber mal grundsätzlich widersprechen.
Die Religion trägt nicht die Forderung der Kritiklosigkeit in sich.
Nach meinem Verständnis hat Gott den Menschen erschaffen mit dem Verstand, damit er ihn auch gebrauche. Denkfaulheit, Kritiklosigkeit ist in allen Institutionen und Gruppen verbreitet.
Gottvertrauen, auch grenzenloses Gottvertrauen, steht nicht im Widerspruch zur gedanklichen Freiheit.

Wenn ich einem Menschen vertraue, heißt das nicht, dass ich den Verstand aufgebe. Im Gegenteil: eine vertrauensvolle Beziehung erweist sich erst dann als tragfähig, wenn sie Streit, Kritik und Auseinandersetzung aushält. Dies sehe ich auch auf die Beziehung zu Gott übertragbar.

Wie ich mit der Stigmation ala´Johanna umgehe schreibe ich Dir ein andermal...

Name: Gourmet antwortet um 12-09-2008 12:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@mfj

Ja bitte, bin schon neugierig, wie Du solche Leute siehst.

Zur Kritiklosigkeit: Tatsache ist, Kritik findet in Religionen nicht statt. Das würde ja das ganze System zum Einsturz bringen, wenn plötzlich jeder was sagen dürfte, anstatt erfurchtsvoll den Worten Gottes aus dem Munde des Priesters zu lauschen. Gäbe es richtige Kritik, wäre man längst drauf gekommen, dass Gott und die ganzen Heiligen zu denen die Leute beten, nicht helfen. Und wenn dann doch jemand enttäuscht ist, dann gibt es bewährte Ausreden. Die heißen dann: „besondere Prüfung“, „Gottes Wille ist unergründlich“, und so weiter. Naja, wem es nichts ausmacht, eine Beziehung zu jemandem zu haben, den es gar nichts gibt, der kann damit ja sein Glück finden. Allerdings kann ich nicht erkennen, dass es gläubigen Menschen besser gehen würde. Sie halten sich nur meistens für was Besseres. Aber das ist ja auch schon ein gutes Mittel, um Leute ruhigzustellen.

Name: mfj antwortet um 12-09-2008 13:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
@Gourmet
Das sehe ich ganz anders. Wirtschaftswissenschaftler haben die Struktur der kath. Kirche untersucht. Vielleicht fragt sich jetzt jemand warum.
Der Grund: Was unterscheidet die Kirche von den Groß-Konzerne der postmodernen Zeit.
Nichts !
Außer das sie eine Beständigkeit von mehren tausend Jahren hat.
So was gibt’s sonst nicht und ist eigentlich unnatürlich.
Die Wissenschaft will natürlich Antworten, und hat geforscht.
Das Ergebnis wurde in der UNI Innsbruck kürzlich präsentiert.

Die Kirche hat darum überlebt, weil sie sich selber in Frage stellt. Sie hat Ihre Führungsperson „Jesus“ sogar schmachvoll zu damaliger Zeit gekreuzigt mit dem ganzen drum und dran.
Keine Geschäftsführung würde sich absetzen, erniedrigen und beschimpfen lassen,. Sobald Kritik erscheint, werden alle Hebel der Entlassung gezogen...

Zur Stigmatisierung:
Entbindung ist bekanntlich das Auseinanderschneiden der Nabelschnur.
Glauben eine Datenleitung zum Unfassbaren.
Die Dogmalehre ist allen Menschen gewidmet, die ein Stück guter Freiheit brauchen, um wieder durchatmen zu können. Allen, die gebunden sind in psychische Abhängigkeiten, in Drogen, in quälende Neurosen; allen, die knietief in Beziehungs-Schlamasseln und in schlechten Bindungen stecken.
Das Aufschauen zu Gott aber löst die Enge. Die Begegnung mit einem Größeren bringt ein Stück Freiheit. Ich denke es gibt Menschen die das ganz bewusst ausleben (und auch können).

Niemand, der sich zu Christus bekennt, muß gebunden sein bis zum Ersticken. Denn das Land Gottes ist groß und weit. Ich würde Johanna, Johanna sein lassen. Ihr Lebenswerk hatte keine böse Absicht...

Name: naturbauernhof antwortet um 12-09-2008 17:53 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
Ein paar Zeilen für Gourmet,


Gibt es ein Leben nach der Geburt?
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird." antwortet der andere Zwilling.

"Ich glaube, das ist Blödsinn!" sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

"Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."

nach Henry Nouwen,
eingesandt von einer Zeit zu leben-Leserin,
leicht geändert

Name: ziegenpeter antwortet um 12-09-2008 19:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
suuuper Gottesbeweis - Das hat mich überzeugt. :-)
Name: tristan antwortet um 12-09-2008 20:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Hätte Maria abetrieben......
.............dann hätte gott seinen ledigen sohn nicht ans kreuz nageln lassen können.
und dort schäbig verrecken lassen.

nur um zu beweisen welch großer macher er ist ?

hde tristan
Name: Bergdoktor1 antwortet um 12-09-2008 20:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Hätte Maria abetrieben......

Hallo zusammen,


Schöne Geschichte von naturbauernhof,

Was sagt ihr zu dieser:


Ein Fellachenkind lebte als Vollwaise bei seinen Pflegeltern in einem kleinen Dorf am Nil. Seine Mutter war im Kindbett gestorben und seinen Vater hatte es nie kennen gelernt. Eines Tages wurde es von einem heiligen Einsiedler aus der Wüste angesprochen, der behauptete, dass er seinen Vater gefunden hätte. Das Kind bat ihn: „Führe mich zu meinem Vater“. Der Einsiedler entgegnete ihm: „Dein Vater hat mir aufgetragen, dass ich dich erst zu ihm führen darf, wenn du MIR glaubst, dass er dein leiblicher Vater ist und dass du ihn aus vollem Herzen liebst“. Das Kind fragte verwundert: „Wie kann ich einen Menschen als meinen Vater anerkennen und ihn aus vollem Herzen lieben, ohne ihn jemals gesehen und ohne mit ihm gesprochen zu haben?“. Der Einsiedler sagte: „Du musst mir schon vertrauen. Wenn du mir nicht glaubst, dann führe ich dich nicht zu ihm.“ „Dann bitte ihn doch, dass er zu mir kommt, wenn ihm daran gelegen ist“, sagte das Kind, und der Einsiedler antwortete erzürnt: „Du bist hochmütig und ungläubig. Dein Vater wird dich dafür bestrafen !“ Nun verstand das Waisenkind die Welt nicht mehr: „Entweder der Einsiedler belügt mich, oder mein Vater interessiert sich nicht für mich !“
Später traf das Kind einen Handelsreisenden, der ihm erzählte, dass es viele Einsiedler gibt, die von sich behaupten seinen Vater zu kennen. „Und warum führt mich keiner zu ihm?“ fragte das Kind. „Weil keiner von ihnen jemals deinen Vater gesehen hat. Ja, alle Einsiedler bezichtigen sich gegenseitig der Lüge, und aus diesem Grunde schlagen sie sich gegenseitig die Köpfe ein.“ „Und was sagt mein Vater dazu?“ fragte das Kind, und der Reisende antwortete: „Ein Vater, der nur in der Phantasie der Einsiedler existiert, kann nicht antworten. Ich gebe dir den guten Rat : Sei klug und folge nicht denen, der dir etwas versprechen, das sie nicht halten können. Beobachte die Natur, sie ist die Einzige, die nicht lügt. Von ihr kannst du alles lernen, was du für dein Leben brauchst.“ Und fortan beobachtete das Waisenkind alles genau, was so alltäglich um es herum geschah. Und allmählich lernte es, die Natur mit ihren Menschen, Tieren und Pflanzen zu verstehen. Und es erkannte recht bald, dass es genauso wie alle anderen Lebewesen dieser Erde nur ein Teil dieser (unvollkommenen) Natur war, und alle Pflanzen, Tiere und Menschen aufeinander angewiesen waren. Keiner hatte Sonderrechte, alle gehörten zu ein und derselben Familie in ein und derselben NATUR.

Autor unbekannt



Name: helmar antwortet um 12-09-2008 21:26 auf diesen Beitrag nach oben

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Hätte Maria abetrieben......
Lieber Doc, ich kenne diese......schön dass man merkst dass du zumindest fallweise hier dabei bist........aber mir kommt hier vor wie wenn ich die einzige Frau bin welche bei diesem Thema mitdiskutiert. Ich habe ein Kind, und es ist ein Wunschkind, und ich bin dankbar dass dieses gesund ist. Ich weiss nicht wie das jetzt mit der pränatalen Vorsorge ist, aber es wurde zu jener Zeit, als ich schwanger war, bei ich glaube bei den sogenannten älteren Erstgebärenden eine Fruchtwasserpunktion zwecks Früherkennung des Downsydroms z.b. vorgeschlagen. Ich habe diese nicht machen lassen, denn im meinem Bekanntenkreis hat es damals 4 Menschen verschiedenen Alters mit dieser erblichen Veränderung gegeben, und der Umgang dieser Familien damit hat mir gezeigt, dass diese Menschen, welche ein Chromosom zuviel haben, ungeheuer herzlich und liebevoll sind. Und sie stellen bei jenen für sie zu bewältigenden Aufgaben ihren Mann/ihre Frau. Und wenn wir bei einem Fest sind, dann tanzen der R.....und ich gern ein paar Boarische. Anders wäre für mich die Situation aber, wenn eine Kind so quasi dahinvegetieren müsste, vielleicht gar nicht wissend, ob es "lebt". Da hätte ich wohl vielleicht die Ausschöpfung aller ärztlichen Möglichkeiten abgelehnt.....
Mfg, helmar
Name: Gourmet antwortet um 12-09-2008 21:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Hätte Maria abetrieben......
@mfj

Die Kirche hat ihre Führungsfigur gekreuzigt? Soweit ich die Geschichte kenne, war dieser Jesus damals ein Wanderpediger der ständig vom bevorstehenden Weltuntergang geredet hat. Heute würde man sagen, ein Verrückter. 2000 Jahre später ist die Welt noch immer da. Da lag er ja ziemlich daneben mit seinen Zukunftsvisionen. Sohn Gottes hat er sich selber genannt. Muss ein ziemlicher Hochstapler gewesen sein.
Die Kirche wurde erst später gegründet. Warum ein vernünftiger Mensch sich zu einer solchen Figur bekennen soll, ist mir ein Rätsel, spricht aber wahrscheinlich für die ausgezeichnete Manipulationsarbeit der Kirchenväter.


@ziegenpeter

Naja, für einen gläubigen Menschen reicht so eine einfache Geschichte vollkommen aus. Hauptsache, es klingt irgendwie gut. Nach Beweisen fragt ein gläubiger Mensch nicht, er würde nicht mal auf die Idee kommen, zu fragen. Kein Wunder, dass religiöse Führer auf der ganzen Welt so viel Unheil anrichten können, bei solchen leichtgläubigen Anhängern.


@Bergdoktor

Schöne Geschichte. Freut mich, dass Du wieder mal mitschreibst.

Name: naturbauernhof antwortet um 12-09-2008 23:34 auf diesen Beitrag nach oben

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Hätte Maria abetrieben......
tristan

zum besseren verstehen warum das geschehen ist ein Leserbrief zum Thema:

Leserbrief:: Christen und Juden

Oft und gerne werden Christen- und Judentum als „Zwillingsreligionen“ bezeichnet. Dem ist zu widersprechen. Zwillinge werden üblicherweise annähernd zur selben Zeit geboren. Was das betrifft, hat das Judentum einen Vorsprung von etwa 2000 Jahren und war buchstäblich der alte Schlauch, in den Jesus seinen wunderbaren jungen Wein nicht gießen wollte. Zwillinge sollten auch den gleichen Vater haben. Jesus weigerte sich allerdings den Gott der Juden als seinen Vater anzuerkennen: „Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; so tut ihr, was ihr von eurem Vater gesehen habt.“ Und er nennt den jüdischen Gott beim Namen: „Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten des Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn. Er steht nicht in der Wahrheit, weil in ihm nicht Wahrheit ist.“ Deswegen musste der unbequeme „Zwillingssohn“ auch getötet werden: „Nun aber sucht ihr mich zu töten, der ich euch die Wahrheit gesagt habe. (...) Ihr tut eures Vaters Werke.“ Johannes 8:37-58) Was verlangt der jüdische Gott des Alten Testaments sonst noch von seinen Kindern? Völkermord (1Samuel 15:3), Brudermord (Exodus 32:27-28), Kannibalismus (Leviticus 26:29), Raub und Diebstahl (Exodus 3:22), Sklavenhaltung (Leviticus 25:44-46), Diskriminierung von Frauen, Verachtung von Kindern (Leviticus 27:2-8), Geld- und Raffgier (Exodus 25:3, 33:5) sowie Tierquälerei (Exodus 29:36)!

Name: Bergdoktor1 antwortet um 13-09-2008 08:26 auf diesen Beitrag nach oben
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Hätte Maria abetrieben......

Hallo Naturbauernhof,

So leicht lassen sich AT und NT aber nicht voneinander trennen. So verweist das NT an 900 !! Stellen auf Texte des AT. Mit dem einbringen von diesen Texten in die Jesusgeschichte ließen die Evangelisten alte Prophezeihungen in Erfüllung gehen.
Ich stelle immer wieder die Frage warum sich die Kirche nicht längst von diesem wie du richtig erkannt hast grausamen Gott der Juden, der von seinen "Kindern" Völkermord, Brudermord, Kanibalismus, Sklavenhaltung, Unterdrückung von Frauen, Verachtung von Kindern, Raub, Diebstahl usw. fordert, distanziert. Kannst du es mir vielleicht erklären?
Soweit mir bekannt ist zählt das AT nach wie vor zur offiziellen Kirchenlehre.
Papst Johannes Paul II veröffentlichte 1994 folgenden Text: "Der Heilsplan des Alten Testaments ist im wesentlichen darauf ausgerichtet, das Kommen Christi, des Erlösers des Alls, und seines messianischen Reiches vorzubereiten und anzukündigen."
Außerdem - wie Gourmet schon schrieb, Jesus war wirklich nichts besonderes zu seiner Zeit - ein Wanderprediger unter vielen. Wenn wir schon bei hätte, wenn usw. sind - hast du dir mal überlegt welches Symbol die Christen heute anbeten würden, wäre Jesus nicht gekreuzigt sondern gehängt worden? Wir hätten uns wahrscheinlich an den Galgen mit dem Erhängten genauso gewöhnt wie an den Gekreuzigten. Was ist wohl humaner - kreuzigen oder hängen? Wenn man durch Jenbach in Tirol geht, kommt man an einem Wegkreuz vorbei, wo der Gekreuzigte lebensecht und lebensgroß geschnitzt wurde. Besonders bei Nacht ist das in meinen Augen ein grausiger Anblick. Ist es wirklich noch zeitgemäß einen gefolterten geschundenen Menschen an öffentlichen Plätzen wo sich auch Kinder aufhalten, realistisch darzustellen? Wenn schon unbedingt ein Symbol notwendig ist, müßte es doch genügen das Kreuz alleine hinzustellen

meint ganz bescheiden der Doc.

Freut mich dass sich einige freuen wenn ich hier mitschreibe;-) Leider hab ich im Sommer nur wenig Zeit für dieses Hobby.

Einen schönen Tag noch allen.


Name: Almoehe antwortet um 13-09-2008 08:42 auf diesen Beitrag nach oben
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Hätte Maria abetrieben......
Da hast Du recht, Bergdoktor.
Gewalt ist ein großes Thema in der Bibel; es ist deshalb ein großes Thema, weil Menschen gewalttätig sind und die Bibel die Geschichte der Menschen untereinander und mit Gott aufnimmt.

Die Bibel nennt als Ursünde des Menschen in der Versuchungsgeschichte von Adam und Eva : so sein zu wollen wie Gott. Sich an die Stelle Gottes treten zu wollen, ist die Ursprungssünde.
Und wie viel Elend und Tod und Gewalt ist von Menschen ausgegangen, die sich in der Geschichte an die Stelle Gottes gesetzt. Das hier im Namen der Kirche viel Übles und Grausames geschehen ist, ist ebenfalls unbestritten. Im Sinne Gottes war es aber nie.

Der Name des Erzengels Michael (hebr.) heißt übersetzt "Wer ist wie Gott?" und meint dagegen die Unvergleichbarkeit des Vergebungswillens Gottes.

Gott ist eben nicht der gewaltsame, der nach Blut dürstet.
Wo sich kein Mensch mehr erbarmt, erbarmt sich Gott. Das ist die Lehre der Bibel.

Name: helmar antwortet um 13-09-2008 09:07 auf diesen Beitrag nach oben

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Hätte Maria abetrieben......
Danke, lieber Beginner, dafür, dass du weider Diskutanten mit Niveau und Klasse, harausgelockt hast.....
Mfg, helmar
Name: naturbauernhof antwortet um 13-09-2008 10:24 auf diesen Beitrag