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Landwirt Forum
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Es sind 13823 Diskussionen online
Großinquisitor
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Name: Christoph38 22-07-2008 18:33 |
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 Tagebuch
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Großinquisitor Leider kommt es immer öfter vor, dass Bauern sich gegen bewährte Institutionen und gewählte Vertreter stellen oder gar das Genossenschaftswesen in Frage stellen. Da erscheint es doch schade, dass es das Amt des Inquisitors nicht mehr gibt, um verlorene Seelen zu retten ? Vielleicht sollte man einen eigenen Großinquisitor für bäuerliche Belange schaffen ? |
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Name: Gourmet antwortet um 22-07-2008 18:52 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Großinquisitor @Christoph38 Wirklich schade. Dabei bräuchte man gar nichts neu erfinden, ein ausreichendes Geschichte-Studium würde genügen. Aber mir ist es so wie es jetzt ist, trotzdem lieber. Wahrscheinlich wäre ich wegen meiner Äußerungen hier schon längst von „Forumwächtern“ aus dem Verkehr gezogen worden. Und wer weiß, was die sonst noch mit mir angestellt hätten. |
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Name: helmar antwortet um 22-07-2008 19:24 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Großinquisitor Wahrscheinlich nicht nur du, lieber Gourmet..........bei mir käme wohl verschärfend "Hexe" dazu.......bin froh dass es zumindest bei uns derzeit nicht so ist. Aber wer sagt denn dass es so bleibt? Wenn so manche, zum Glück eine sehr kleine Minderheit, so könnten wie sie gern würden, na dann "Gute Nacht"..... Mfg, helmar |
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Name: naturbauernhof antwortet um 22-07-2008 19:33 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Warum zurück schauen und immer wieder die Vergangenheit hervor holen und sich ewig im Kreise drehen. So findet Zukunft nicht statt und wird es keine geben. Warum nicht im Glauben und Vertrauen hervor treten und Neues wagen. Keiner von den Leuten die großartige Sachen hervor gebracht haben wussten im vorhinein das es erfolgreich sein wird. Sie hatten nur den Glauben und das nötige Vertrauen daran und machten es. Glaube ohne Werke ist tot, wie einst Jakobus schon sagte. Ganz egal wie weit man im Leben kommt, es wird immer etwas Unbekanntes vor uns geben. Nur wenn man vorwärts den Weg ins Unbekannte wagt lernt man es kennen. Anders geht es nicht, das macht die Sache spannend. Nur so können wir Zukunft haben!! |
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Name: Kathi antwortet um 22-07-2008 19:42 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Großinquisitor Hallo ja was wäre wenn ... dazu ein Blick in die Geschichte was hat sich wirklich geändert - früher den Landadel ausgeliefert - heute der EU war die Ernte schlecht wurde der Zehent erhöht, damit die Kirchen größer und höher werden - heute wird der Milchpreis gesenkt, damit die Molkerei mehr Gewinn macht und der Hr Direktor eine schöne Kutsche hat .. Wer es wagt eine andere Meinung zu haben musste früher um sein Leben würfeln, jetzt wird er von der Freunderl-Wirtschaft an allen Ecken und Enden gepiesakt und muss so unnötig um seine betriebliche Zukunft bangen LG Kathi Wird sich in der Geschichte je was wirklich ändern? |
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Name: helmar antwortet um 22-07-2008 19:47 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Aber sicher, liebe Kathi, zumindest bei der Milch..........denn ich bin überzeugt davon, dass es in Zukunft einige Liefergemeinschaften mehr geben wird, und da wird der Direktor sicher mit einem Solarsegelrad zum Verhandeln flattern..... Liebe Grüsse, helmar |
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Name: Gourmet antwortet um 22-07-2008 19:55 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @naturbauernhof Schöne Worte. Genau so ist es. Deshalb werde ich auch immer ganz böse, wenn jemand mit der Behauptung, die Zukunft zu kennen, Menschen in falscher Sicherheit verharren lassen will. @Kathi Mir scheint, irgendwie hast Du den Unterschied zwischen den alten Herrschern und unserem heutigen demokratischen System mit ziemlich freier Marktwirtschaft nicht ganz verstanden. Für seine Meinung wird heute niemand „gepiesackt“ wenn er es sich nicht gefallen lässt. Jeder kann tun und sagen, was er will. Aber früher wie heute scheint es viele Leute zu geben, die mit der persönlichen Freiheit nicht zurecht kommen und jemanden brauchen, der für sie sorgt und ihnen Befehle gibt. Und auch jemanden, auf den sie die Schuld schieben können, wenn etwas nicht gleicht richtig funktioniert hat. An dieser Sehnsucht nach starken Menschen die klare Vorgaben machen und den Eindruck vermitteln, sie wüssten wohin der Weg Geht, scheint sich wirklich nicht viel geändert zu haben. Das gibt mir wirklich auch zu Denken. |
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Name: Christoph38 antwortet um 22-07-2008 20:39 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Die katholischen Majestäten berufen Tomas de Torquemada 1483 zum ersten Großinquisitor ihrer Königreiche. 1492 entdeckt Christoph Kolumbus "Indien". Bevorzugte Foltermethoden waren: garrucha: hochziehen an den Armen toca: Tuch in den Mund und Wasser drauf schütten potro: Streckbank |
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Name: Johannfranz antwortet um 22-07-2008 21:12 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor jaja Christoph38 und darum laufen auf dieser Welt sehhhhhhhhhhr mächtige Leute in der Welt herum,denen solche Methoden helfen würden,ein wenig über ihr Wirken nachzudenken. |
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Name: Kathi antwortet um 22-07-2008 21:23 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Lieber Gourmet wenn ich mir das lächerliche Trara rund um die Abstimmung von Irland rund um die EU anschaue, dann frag ich mich wie demokratisch die EU ist? Wie schaut die Demokratie zum unterschied der damaligen Monarchie aus? - ich meine jetzt für den einzelnen Landwirt? LG Kathi |
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Name: Else antwortet um 22-07-2008 22:00 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor
Inquisition ? Die heilige, die unheilige ? Um die heilige Inquisition geht es heute in kreuz & quer (II. Teil) Wer den ersten Teil von voriger Woche versäumt hat, hat wirklich was versäumt. |
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Name: naturbauernhof antwortet um 23-07-2008 02:20 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Je mehr das System versagt desto mehr halten die Leute daran fest. klingt komisch, ist aber so. Wenn ein Politiker die Wahrheit sagen würde, dann würde das so lauten: Fragt nicht was das Land für Euch tun kann, sondern fragt was ihr für das Land tun könnt. Das ist natürlich äusserst unpopulär und kein Politiker würde es wagen so etwas noch einmal zu sagen, darum lügen sie lieber und versprechen Dinge die sie nicht halten können, selbst wenn sie wollten. Das Spiel wird halt so lange weiter gespielt bis der letzte Depp in Hintermoslmosl kapiert hat, das jeder selber sein Schicksal in die Hand nehmen muß um es zu verändern. Aus nix wird nix. |
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Name: ALADIN antwortet um 23-07-2008 07:01 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor Hallo Gourmet! Heute wird niemand mehr für seine Meinungsäußerung gepiesackt? Wo lebst du? Was ist wenn ein "Parteifreund" die Meinung eines anderen Parteifreundes aus sachlichen Gründen vertreten möchte? Oder wenn er (Bediensteter einer landeseigenen Gesellschaft) gar, wie bei uns passiert, an einer überparteilichen Gemeineliste mitmachen will. |
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Name: beginner antwortet um 23-07-2008 07:30 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @Gourmet Sprich dich mal öffentlich gegen Homosexualität aus, gegen Sex vor der Ehe ......mal schauen, wie lange du hier durchhältst...hehe! mfg beginner |
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Name: Gourmet antwortet um 23-07-2008 08:27 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @ALADIN Bei Parteifreunden ist das natürlich was anderes. Da hast Du recht. Gemeinschaften von Menschen verfolgen ja auch bestimmte Ziele und wer da irgendwo Mitglied ist, von der hat auch bestimmte Pflichten, wozu auch die Unterstützung des Vereinszieles gehört. Wenn ich, der überhaupt kein politsches Amt hat und auch sonst bei keinen Vereinen mit moralischen Ansprüchen mitarbeitet, meine Meinung sage, dann interessiert das wirklich niemanden und ich werde deshalb auch nicht verfolgt. Und das Kopfschütteln derer, die über meine Meinung lachen, sagt mir mehr über diese Person als es mich persönlich verletzen würde. Das habe ich gemeint. @beginner Die von Dir angesprochenen Themen halte ich persönlich für Privatangelegenheiten. Was aber nicht bedeutet, dass ich dazu meine Meinung sage. Wenn ich jemandem die Hand geben muss, von dem ich annehme, dass er schwul ist, gehe ich nachher immer Händewaschen. Das ist meine Reaktion auf diese für mich abstoßende Lebensweise. |
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Name: Christoph38 antwortet um 23-07-2008 08:58 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @ gourmet: Deine Aussage scheint mir politisch nicht korrekt. In dem Bereich würdest Du besser in die Inquisitionszeit passen, da hat man auch homosexuelle Abweichler auf den rechten Weg zurückgeführt bzw. zumindest die Seele gerettet. |
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Name: Gourmet antwortet um 23-07-2008 09:30 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @Christoph38 Richtig. Es ist mir aber wurscht, ob meine Aussage politisch korrekt ist. Aber: Ich will niemanden auf „den rechten Weg“ zurückführen. Das ist eine Unterstellung von Dir. Es ist mir doch völlig egal, ob jemand schwul ist und es bleiben will. Ich gehe meinen eigenen Weg und welche Wege andere Leute nehmen, ist deren Sache. |
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Name: Christoph38 antwortet um 23-07-2008 11:32 auf diesen Beitrag |
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Großinquisitor @ gourmet Ich betrachte es als Tatsache, dass die Inquisition sich nicht nur falsch Glaubenden angenommen hat, sondern auch anderen "Abweichlern". Ich meinte nur, dass Deine heute politisch unkorrekte Einstellung besser in die frühere Zeit gepasst hätte, war die Einstellung doch damals politisch korrekt. Ich wollte damit keineswegs unterstellen, dass Du ein Sympathisant damaliger Methoden bist. |
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