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Landwirt Forum
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Es sind 13823 Diskussionen online
Tirolmilch 38 cd brutto
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Name: koasamandl 21-07-2008 22:12 |
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Tirolmilch 38 cd brutto Eine Molkerei kann es mit der Rohstoff- und Sandortsicherung nicht mehr ernst meinen, wenn sie so schlecht zahlt. Mit diesen Beschluß des TM-Vorstandes hat sie wohl auch das letzte bisschen Vertrauen der Mitglieder in die Genossenschaft vernichtet. Ich bin schon neugierig wieviele Bauern sich einen neuen Abnehmer suchen werden. Kündigungstermin ist am 30. Nov. |
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Name: milchproduzent antwortet um 21-07-2008 22:19 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Tirolmilch 38 cd brutto Hallo koasamandl Es dürfte nicht schwer sein, eure Milch zu vermarkten, außer ihr habt auch gestreikt!!!!!!! |
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Name: helmar antwortet um 22-07-2008 09:00 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Liebes Koasamandl! Kündigen kann jeder, einen Abnehmer wird er, oder mehrere, wenn es für den interessant ist, auch finden.........ob dieser aber auf lange Sicht eine sichere Alternative ist, muß jeder für sich entscheiden. Und bei manchen Molkereien kommt mir inzwischen vor dass diese, wenn es nicht allzuviele sind welche weg wollen, diese auch ziehen lassen werden.......überhaupt wenn weiterhin flott überliefert wird. Mfg, helmar |
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Name: luidschi antwortet um 22-07-2008 09:45 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Hallo !!!!!! Wieviel halltet ihr für eure Milch den angemessen . Tirol und Voralberg haben sicher die beste Qualität von Österreich (Almenmilch). |
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Name: Hofjurist antwortet um 22-07-2008 11:40 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Ich wage zu bestreiten, dass gerade in Tirol und Vorarlberg die beste Milch beheimatet ist, aber jeder kann seinen Patriotismus vertreten wie er will. Zum Ausstieg aus der Lieferung an die Molkerei sei angemerkt, dass jeder Bauer, der mit der Führung innerhalb seiner Organisation unzufrieden ist, die Möglichkeit hat, sich in den Vorstand der jeweiligen Organisation hineinwählen zu lassen. Wenn es innovative und findige Landwirte in den jeweiligen Gebieten gibt, so mögen sie vortreten und Verantwortung übernehmen. Einen Aufruf zur Kündigung halte ich für das absolut dümmste was der Primärsektor zu bieten hat. Davonlaufen ist halt für viele das einzige Mittel - sehr traurig. |
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Name: Haggi antwortet um 22-07-2008 11:49 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Davonlaufen hat mangels Alternativen auf kurze Zeit keinen Sinn - Eine ordentliche Mengenregelung die das Überliefern verhindert ist da sicherlich der bessere Weg. Allerdings stellt sich die Frage, wie das in die Köpfe der Politiker hineinzubringen ist. Brot und Spiele haben schon in vergangenen Zeiten das Volk - bzw. den Wähler ruhing gestimmt! Und wem sind die Politiker eher verbunden? Dem Volk oder den Landwirten, die ja nicht nur laut Statistik eh immer weniger werden? Die Antwort erübrigt sich ja sicherlich... |
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Name: Christoph38 antwortet um 22-07-2008 13:16 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Ein Milchbauer hat wenige unternehmerische Optionen, - er kann selber Vorstand oder Aufsichtsrat werden und es wird ihm nichts nützen, - er kann versuchen eine andere Molkerei zu finden, wo es im Prinzip nicht anders ist, - er kann viel Geld investieren um einen Versuch zu starten Produkte selber zu vermarkten - er kann auf Teufel komm raus produzieren und den Preis nehmen der rauskommt - er kann aufhören - er kann ... Naja vielleicht sinds eh nicht sowenige Optionen ! |
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Name: BBB antwortet um 22-07-2008 13:26 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Servus Koasamandl Was wollt ihr in Tirol machen wenn ihr den Liefervertrag Kündigts. Ihr habt ja wenig Alternativen zur Tirolmilch. Es gibt wohl etliche kleine Sennereien aber recht viele Lieferanten können diese auch nicht auffangen. Wirklich viel zu befürchten hat die Tirolmilch nicht. Es sei denn ihr baut euch eine neue Genossenschaft auf die das Ziel hat einen besseren Milchpreis für die Lieferanten zu bezahlen. MfG. |
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Name: Hofjurist antwortet um 22-07-2008 13:52 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Ein Milchbauer hat wenige unternehmerische Optionen??? Was ist denn das für eine Argumentation! Gerade ein Landwirt hat genug unternehmerische Optionen. Der Landwirt selbst bestimmt die Ausgaben um ein Produkt zu erzeugen und hat es in der Hand sparsam oder weniger sparsam zu wirtschaften. Es ist höchst an der Zeit für viele Betriebe die Fixkosten zu senken wie zum Beispiel Maschineninvestitionen kontra überbetrieblicher Maschineneinsatz, gemeinsamer Betriebsmitteleinkauf (sind zwar variable Kosten aber deutlich verringerbar), Stromanbieterwechsel, Verringerung der Häufigkeit von Schnitten am Grünland (zum Beispiel vier statt fünf), Standplätze im Stallgebäude ausnützen, Bewirtschaftung auf Betriebsgröße optimieren, Leistungssteigerung nach einer Break-even-point Analyse, u.s.w. Die Politik hat jedenfalls und das muss einem bewusst werden keine Möglichkeit in den freien Markt einzugreifen. Wenn doch, dann müßten wir eine Grundsatzdiskussion führen, und zwar zwischen Demokratie und damit freier Marktwirtschaft kontra Kommunismus. Wehret den Anfängen!!! |
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Name: walterst antwortet um 22-07-2008 14:26 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto @Hofjurist Warst Du mal bei der Millionenshow? (hab jemand in Erinnerung, der dort eine gute Leistung abgeliefert hat und das Landwirt-Image gut aufpoliert hat) Aber das nur so nebenbei. Deinen Argumenten kann ich nur eingeschränkt zustimmen. Vielleicht bist Du auch schon länger von der Milch weg (wie war die Entscheidungsfindung zwischen den unternehmerischen Optionen bei Dir?) Maschinenkosten sparen ist super. Um die Erntekosten kommst Du trotzdem nicht herum und Milchwirtschaft ganz ohne Ausgaben geht es heute auch nicht mehr. Wenn ich davon ausgehe, dass die Teilnehmer der Milcharbeitskreise ihre Unternehmerischen Spielräume bereits sehr effizient ausnützen und trotzdem gut 45 Cent Produktionskosten haben, bzw. bei Spitzenmilchpreisen nur einen Hilfsarbeiterlohn erwirtschaften können, dann läuft für mich etwas falsch. Deine Aufforderung, sich bei Unzufriedenheit in die Vorstände der Organisationen wählen zu lassen, greift ein wenig kurz, das weisst Du als Hofjurist ja selber. Die Verursacher von Unzufriedenheit in der Kath. Kirche Bischof Krenn und Groer wurden ja auch nicht dadurch verdrängt, weil es mehr Papstkandidaten gab, sondern weil die Leute davongelaufen sind. (und nach Bereinigung wieder zurückgekommen) Walter |
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Name: tiroler007 antwortet um 22-07-2008 15:43 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Das jetzt einige über die Tirolmilch schimpfen ist schon klar. Aber das sie vor der Landtagswahl nicht den Milchpreis gesenkt haben was Wirtschaftlich wichtig gewesen wäre mus denen schon klar sein. Und es sind ja eh immer die selben was sich aufregen oder von anderen hetzen lassen diejenigen was immer gewaltig überliefern halten sich schon ruhig oder sind eh schon weg. Aber dafür den Abnehmer zu kündigen find ich auch nicht richtig und ist sehr kurzsichtig denn die können auch nicht mehr bezahlen und was dann wenn die Tirolmilch mal mehr bezahlt wieder zurückkommen??? Oder zum nächsten laufen!! Die Abnehmer werden mit der Zeit auch nicht jeden nehmen der jedes Jahr einen Neuen sucht. Nur das Argoment das man sich Wählen lassen sollte hat bei den meisten Genossenschaften auch einen Haken. Es werden schon im Vorfeld die" richtigen " Personen ausgesucht die dann bei den Abstimmungen nicht gegen den Geschäftsführer und Vorstand stimmen. Mfg |
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Name: beni11 antwortet um 22-07-2008 15:54 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Das gleiche Problem hatte die Gewerkschafts-Genossenschaft namens KONSUM damals wohl auch: Die Mitarbeiter haben immer höhere Löhne gefordert und auch bekommen, bis alles in Konkurs war. Eine Genossenschaft kann auch nicht jeden Preis zahlen nur weil sich ein paar Mitglieder das einbilden. Das werden die IG-Milch-Rebellen in den Vorständen auch bald sehen: entweder marktüblicher Preis oder Genossenschaft kaputt. Aber sowas stört manche nicht, gibt ja noch die Privaten Molkereien und die Ausländischen. |
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Name: milchproduzent antwortet um 22-07-2008 16:07 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto guten Tag! Man muß sich in den Vorstand wählen lassen, wenn man das Vertrauen bekommt! Leider können damit viele nicht umgehen, wenn Sie das Vertrauen nicht bekommen! |
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Name: Fadinger antwortet um 22-07-2008 16:12 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Hallo! Leider können damit auch viele nicht umgehen, wenn Sie das Vertrauen bekommen, bzw. sie mißbrauchen dieses Vertrauen .... Gruß F |
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Name: edi_1 antwortet um 22-07-2008 21:30 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Hallo, also da würde man der Tirolmilch, unrecht tun, die investieren ja eh genug, und sichern dadurch den Standort, und dadurch die Milchlieferanten, was natürlich wichtig und richtig ist... in schwierigen Situationen, wießs jetzt auch am Milchmarkt ist, heist es jetzt Ruhe bewahren ( vielleicht heist es ja deswegen, die Ruhe vor dem Sturm ! ) oder ähnlich... da hilft auch kein hin und herhüpfen, zu dem Milchabnehmer, oder gar besser ins Ausland zu liefern.... man sollte sich das ganze als Pokerspiel vorstellen, da gibt es Spieler mit guten, und welche mit schlechten Karten,,, mal gibt es mehr verlierer als Gewinner,,, solange das irgendwie ausgeglichen abläuft/ausgeht,,,, sind die meisten zufrieden,,, und freuen sich auf das nächste Treffen.... so einfach ist aber der Milchmarkt nicht, da sind Spieler dabei, die man gar nicht zu Gesicht bekommt, geschweige deren Karten jemals auf den Tisch kommen...einer der "über" den " Vorständen" wäre, würde dann vielleicht meinen, was wäre wenn ganz Österreich " Bio " produzieren würde,,, na dann würde die Chemiemolkerei ander´s ausschaun.... wichtig zusammenhalten nicht ausgrenzen, und über die Grenzen liefern... liebe Grüße e |
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Name: koasamandl antwortet um 23-07-2008 10:14 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto @ hallo Hofjurist Da du juristisch begabt bist, kannst du uns sicher den Begriff "Austauschgerechtigkeit" erklären. |
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Name: Hofjurist antwortet um 24-07-2008 09:13 auf diesen Beitrag |
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Tirolmilch 38 cd brutto Tut mir leid koasamandl, bin leider beruflich verhindert gewesen und melde mich erst jetzt wieder. Ich weiß nicht, warum jetzt dieses Thema, welches durchaus in die richtige Richtung zu gehen scheint in die theoretische Fachausdrucksheimserei abdriftet. Nur soviel - ich weiß nicht was du in Zusammenhang mit diesem Thema und dem Begriff Austauschgerechtigkeit sagen willst. Ist es etwa deine Meinung, dass Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen an einem Austausch von Wirtschaftsgütern nicht teilnehmen können, keinen Anspruch auf Güter haben? Was hat das mit der Einsparung von Fixkosten zu tun? Die Ergebnisse der Arbeitskreise sind durchaus mit meinen Vorschlägen kombinierbar, ob man glaubt oder nicht. Meine durchaus unvollständige Aufzählung ist nicht immer kombinierbar, das ist mir bewusst und habe ich vorausgesetzt. Nur ein Beispiel: Wenn ich die Leistung steigern möchte (und das ist meine eigene Entscheidung) muss ich dafür sorgen, dass ich bestes Grundfutter bereitstelle, damit habe ich einen größeren monetären Input und erhoffe mir auch einen dementsprechenden Output. Jedoch ist es aus meiner Sicht ineffizient, wenn ich eine durchschnittliche Leistung von 5000-6000kg je Kuh und Jahr habe und fünfmal das Grünland mähe. |
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