 Tagebuch
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Werte Redaktion ... Guten Morgen Gourmet! Keine voreiligen Urteile Gourmet! Lies dir den kurzen Gedankenaustausch zwischen tiroler007 und mir durch dann sage mir, wo ich Else als eine verhinderte neidische Bauernhof-Erbin bezeichnet habe?! Tiroler007 schreibt von so manchen Verwandten aus der Landwirtschaft und das diese oft die schlimmsten seien die über die Bauern herziehen! Das habe ich bestätigt, da ich solche Erfahrungen mit meinem Onkel erlebte! MfG Sturmi Name: tiroler007 08-12-2007 14:24 Tagebuch Beiträge [ 205 ] Einladung an Else Hallo Meine Frau und ich haben einen BIO Bergbauernhof im Tirolerland und so ein Verlängertes Wochenende mit Else könnte auch ich mir vorstellen, Wäre vieleicht für beide Seiten Interesant. Denn nur ab und zu auf einem Bauerhof zu kommen um etwas zu kaufen und dann wider nach Hause zufahren ist einfach zu wenig um über das Bauer sein zu reden. Auch wenn Else sagt das sie früher vom Land kam so hat sich vieles veränder und wenn ich die Einstellung von so manchen Verwandten der auch von der Landwirtschaft kommt aber seit Jahren nichts mehr damit zu dun hat mitbekomme so mache ich mir schon meine Gedanken. Denn dise Leute sind die schlimsten was über die Bauer herziehen. Name: sturmi 08-12-2007 14:56 Tagebuch Beiträge [ 601 ] Einladung an Else Ja die lieben Verwandten! *ggg* Ich habe einen Onkel, der hätte die Chance gehabt Bauer zu werden! ;-)) Geworden ist er dann ein Arbeitnehmer inkl. Bauernneid und seinen Nachwuchs hat er auch mit Vorurteilen "geimpft". So kam es wie es kommen mußte, der große Streit mit gipfelndem Haus- und Hofverbot! MfG Sturmi Name: Else 26-12-2007 12:13 Tagebuch Beiträge [ 660 ] Einladung an Else @ sturmi, den „Gerechtigkeitsfanatiker“: Schade daß Du Dich von Deiner Vorstellung nicht lösen kannst, ich sei eine neidische verhinderte Bauernhof-Erbin (sinngemäß zitiert). Ich habe ja über meine Herkunft geschrieben. Trotzdem setzt Du sie gleich mit Deiner bzw. der Deines Onkels. Also noch einmal: Es gab und gibt keinen Bauernhof in unserer Familie, sondern nur ein Stein-Häusl, Bauzeit unbekannt, damals desolater Zustand, Grundgröße .?. Joch (soviel, daß davon zwei Kühe ernährt werden konnten), zwei Schweine, 10 Hühner; * kein Traktor, kein Motormäher * kein Grund übrig für einen Verkauf (dann hätte das Gras/Heu nicht mehr gereicht für die Tiere) * kein Geld da, weil die „Kunden“ meines Vaters (Wagnerei) teils nicht zahlten und teils weniger Aufträge kamen Eine Familie mit fünf Kindern (Jahrgänge ab 1947, jüngster Jg. 1959); Das Häusl war im Jahr 1972 beim Tod meines Vaters (Jg. 1901) immer noch eine von jedermann genannte Bruchbude. Keines von uns Geschwistern hat sich darum gerissen, es zu erben, nicht einmal der Wiesen wegen. Keiner hätte davon Leben können. Oder wie stellst du Dir das vor, als Nebenerwerbslandwirt - ohne Geräte wie Traktor, Motormäher - eine, wenn auch noch so kleine LW zu betreiben? Als junger Mensch einen Kredit für derartige Geräte aufnehmen? Der Wert des Ganzen war soviel, daß derjenige, der das Häusl mitsamt Verantwortung übernahm, die vier Geschwister mit je 12.000 Schilling (in Raten) auszuzahlen hatte. Auch heute möchte nicht nur ich wegen der Beschaffenheit nicht darin wohnen ... Und ICH habe (und musste) zwar gern überall mitgeholfen, weil sich die Eltern so abrackern mussten. Aber: ich wollte NIE Bäuerin werden. Das steht aber meinem Interesse an der Landwirtschaft überhaupt nicht entgegen. Mitgewachsen mit einer Klein-LW im Haupterwerb (5 ha) bin ich durch die Beziehung zu meiner Schulfreundin. Die Hintergründe betr. meine negativen Erfahrungen bzw. die meiner Familie mit der Bauernschaft lasse hier bewusst aus. +++++++++ Es geht doch um "das Gute im Menschen" oder nicht, sturmi? LG Else
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