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Klimawandel

  Antworten: 24

Name: Veltliner 26-01-2008 19:13 nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo miteinander

Laut einer Greenpeace-Studie, die kürzlich veröffentlicht wurde, zählt die Landwirtschaft zu den Hauptverursachern des Klimawandels. Stimmt das?

Tatsache ist, dass die österr. LW ihren Arbeitsplatz- das ist die Natur- bestens pflegt und die Landwirte als einzige Gruppe den Co2- Ausstoß verringert hat (von 14% auf 8 %), Verkehr, Industrie steigen weiter.

Tatsache ist auch, dass der Stickstoffaufwand je HA in Österr. bei 53 kg RN/ha liegt - Tendenz sinkend.

Wenn weltweit von Humusabbau gesprochen wird, so sind bei uns die Humusgehalte aufgrund aktiver Begrünung leicht steigend --- ÖPUL zeigt Wirkung! Fakten, die belegbar sind!

Bei allem Verständnis für eine Organisation, die die öffentliche Aufmerksamkeit sucht, da sie über Spenden finanziert wird, steht es auch uns Bauern zu, auf österreichische Realität hinzuweisen!

Ein ehemaliger Greenpeace Spender

mfg
Veltliner
Name: Tomi antwortet um 26-01-2008 21:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Servus,

klar hat Ö. eine rel. gute Regenerationsquote, was Emmissionen angeht. Klimaerwärmung mußt Du aber global sehen! Das wird doch auch wirklich so vermittelt...
Name: Veltliner antwortet um 26-01-2008 22:08 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo Tomi

Leider wird die Lw Pauschal verurteilt, ob Waldrodung, Überdüngung, intesive Tiermast etc,.
Liegen die Werte international zwischen 17 und 32 % so sind wir in Österreich auf einen Wert von 8%.

mfg
Veltliner
Name: biolix antwortet um 26-01-2008 23:35 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !

du schreibst es selbst, es ist international gemeint, denn in den ländern des südens z.b. hat die industrie und verkehr sehr geringen anteil aber die LW einen sehr hohen....

Bez. dem Humuswerten, glaubst du das wenn du unsere böden ansiehst und allein mit begrünungen geht gar ncihts.. da brauchst schon hauptfruchtfolgen mit Leguminosen inkl. halbwegs pflugloser bodenbearbeitung...
und 52Kg N pro ha handelsdünger sidn noch immer 100 Liter Erdöl pro ha.....

lg biolix
Name: Sabrina12 antwortet um 27-01-2008 09:15 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Auch Brasilien mit ihren Waldrodungen werden dazu gezählt. Wir Bauern in Österreich sind vorbildlich, nur global gesehen hilft das nicht viel.
Name: Veltliner antwortet um 27-01-2008 12:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo

Wenn wir in Österr. vorbildlich sind so sollte das auch in der Greenpeace Studie ersichtlich sein, und nicht alle über einen Kamm scheren.
Vielleicht wäre es sinnvoller saisonbedingte Obst- und Gemüsesorten zu konsummieren, auf das sollte man hinweisen. Es kann nicht sein das die Spanier und Italiener, Griechen,etc, uns mit allen Sachen zuschütten ohne auf diverse Richtlinien zu achten. Der österr. Bauer wird von A-Z kontrolliert, das ist stellenweise auch angebracht, so sollte es auch in anderen Ländern geschehen, wir sind schließlich alle EU-Bürger.
Lieber biolix, so schlecht schaut es mit unseren Humusgehalt nicht aus, ist schon klar besser kann es immer sein, doch wird in diese Richtung schon sehr viel gemacht, Bioversitätsstreifen gehören sicher auch dazu. Man muß die Landwirtschaft aber auch produzieren lassen, den eines ist ja gewiß, die biologischen Produkte werden sich in Zukunft nicht alle Menschen leisten können.


mfg
Veltliner
Name: biolix antwortet um 27-01-2008 14:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !

also wo sind wir vorbildlich ? Ja am Biobauernanteil.... udn wo ist dann das Humusmonitoring wo man sehen kann das die letzten 20 jahre unsere Böden besser geworden sind und nicht schlechter ? Draussen seh ich was anders....
Warum wird Regenwald gerodet ? Was können wir uns nicht leisten ?
Mercedes, Audi , Flugreisen... aber keien Bioernährung und keien BiobäuerInnen ?

wenn nicht jetzt wann dann ?

g biolix
Name: Else antwortet um 27-01-2008 14:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel

Betr.: Studie Greenpeace -
ein Radiobeitrag zum Nachhören - sehr empfehlenswert!

hier: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/01/16/dlf_20080116_1136_3111d246.mp3

@ Sabrina - betr. Brasilien:

Diesen Artikel habe ich im Standard v. 26./27. gelesen:
„Chronik eines angekündigten Todes“
Im Internet ist er zu finden: http://derstandard.at/?url=/?id=3198391

Es ist eben so, daß Agro-Treibstoff (zB Mais) auch nicht Teil einer Lösung sein kann.
Und Fleischproduktion braucht Flächen in zweifacher Hinsicht - wie Ihr ohnehin besser wisst als ich.

@ Veltliner:
Ich bin immer noch der Meinung, daß sich die Menschen auch Bio-Fleisch leisten werden können, aber dann sollte/muß gelten: WENIGER ist MEHR (= gesünder).

+++++++
Kann mir jemand von Euch sagen, wieviel Soja die EU
(davon Ö, D) aus Brasilien importiert (in Prozentanteilen)?
Mein Gedanke dabei ist: Wenn auch Österreich vorbildlich ist, trägt es durch Importe doch auch indirekt zum kritisierten Klimazustand bei?!?

Name: Veltliner antwortet um 27-01-2008 16:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo

Also biolix du wirst doch jetzt nicht erwarten das sich der Humusgehalt von einem Jahr auf das andere um %e steigert, wir haben ihn zunichte gemacht, nun müßen wir ihn auch wieder aufbauen, das ist mittlerweile vielen klar.
Das der Regenwald gerodet wird, dagegen stemme ich mich auch. Nur den Bauern dort ist der Klimawandel soetwas von egal, die verdienen ihr tägliches Brot damit.

Die Bio-Produkte werden sicher noch teurer, auch die kovent., bedenkt man das es Pensionisten und viele andere Menschen gibt die im Monat von € 700,- leben müßen, so begreife ich schon das diese Leute eher auf Billigprodukte greifen werden.
Wir greifen oft zu solchen Sachen, achten aber darauf das sie zumindest aus Europa kommen, auch Kleidungsstücke, das schon ziemlich schwer ist.
Übrigens: Ich fahre keinen Audi noch Mercedes

mfg
Veltliner
Name: tristan antwortet um 27-01-2008 16:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
@else
2005 führte die EU 22 Mio. Tonnen ein, etwa je zur Hälfte aus Brasilien und Argentinien. in ö sind es ca 700.000 tonnen sojaschrot. je kg schweinefleisch braucht man ca. 0,6kg sojaschrot (zu 60% gentechnisch verändert!).
meiner meinung nach müßte mehr geld in die entwicklung besserer eiweißpflanzen gesteckt werden. denn so lange soja, bohne und erbse bei uns keine konkurrenzfähigen erträge (zu mais, weizen) liefern, werden sie nicht im großen stil angebaut. außerdem sind es leguminosen, welche sicher gut für den boden sind.

wie wird sich der klimawandel auswirken? habe letzte woche 2 vorträge gehört.
einer sagte es wird bei uns so warm wie jetzt in süditalien, der andere meinte durch abschmelzen des nordpols wird der golfstrom zum erliegen kommen. dadurch wird es dann bei uns um ein eck kälter ....??
Name: biolix antwortet um 27-01-2008 17:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !

veltliner was kostet dich sonst dein Auto so im jahr ? meine schwiegermutter hat auch nur 700 und kauft Bio ... Wie nennst du die die den Regenwald abholzen, Bauern ? weißt du wer den regenwald abholzt und wer dann anbaut dort z.b. SOja für den Rest der Welt ?
Humusaufbau, wo, seit wann , hast du dich mal mit dem Humusaufbau beschaäftigt wie der geht ? mit "der guten LW Praxis", "Mais, Weizen, Raps..." Fruchtfolge sehr sehr schlecht ;-)((((

so lange die "gute LW Praxis" das bleibt was es ist, in manchen regionen der elguminosenbau bei 2-5% liegt, die Errosion in den Straßengräben jedes jahr sichtbarer wird, die wasserlacken auf den feldern ebenfalls etc. da sprcihst du vom AUfbau ?

Es wird weiter und weiter abgebaut, die Zukunft unserer Kinder zerstört unter dem Motto
"Das können wir uns nciht leisten..."... komisch, nicht ?

aber hab grad wieder einen netten spruch rein bekommen, gibt einige hier die mich "aufbauen" der lautet:

Die Zukunft liegt nicht darin,
dass man an sie glaubt oder nicht an sie glaubt,
sondern darin, dass man sie vorbereitet und beginnt Sie zu Leben.

lg biolix

Name: asterix antwortet um 27-01-2008 17:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel

Guten Tag.

@biolix
Deinen geliebten Humusaufbau hat zum Glück schon mein Vater betrieben.
Da sind wir beide noch in Abrahams Wurstkessel geschwommen.
Humusaufbau ist auch ohne Leguminosen möglich.(Wirst du sicher besser wissen als ich, bin nur ein kleiner konvi. Landwirt im Marchfeld, und nicht bio im Waldviertel.)
klg asterix
Name: Veltliner antwortet um 27-01-2008 18:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
@biolix

Ja, wenn das keine Bauern sind, die den Regenwald abholzen warum wird das dann in der Greenpeace-Studie propangiert. Wer braucht Soja, überall muß es einen Abnehmer geben, wenn es den nicht gäbe würde kein Soja angebaut.
Auf meinem Betrieb wurde noch nie Mais angebaut, biolix mein Hauptzweig ist der Weinbau und da bin ich laut ÖPUL verpflichtet die Fahrgassen von 1.November-30.April begrünt zu haben und das wird kontrolliert, das kannst du glauben.

Ich lebe jeden Tag meine Zukunft

mfg
Veltliner
Name: biolix antwortet um 27-01-2008 18:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !

aslo asterix, her mit deiner fruchtfolge und zeig mir wie dein vater ohne legumniosen humumusaufbau oder du betreibst ? Zu wie viell Humusabbau trägt eigentlich ein kg leicht löslciher handelsdünger bei bzw. zum aufbau ;-)(((
ja die nen ich nicht bauern die das tun das sind großgrundbeitzer oder söhne der reichsten im lande auch politker...
ach jetzt weiß ich warum du Veltliner heisst ;-))) wie viel ha weinbau haben wir in Europa ?
soll ich jetzt von deinen begrünten WEingärten auf die Ackerflächen schließen ?
apropos auch das Grünland wäre sehr interessant, da kommen bald studien die werden euch um hauen...

g biolix

Name: Veltliner antwortet um 27-01-2008 18:45 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
@biolix

Wenn du auf die Großbetriebe anspielst, auch die arbeiten schon sehr sanft, ich kenne viele Betriebe die fast nicht mehr pflügen ist bei mir auch so.
Oft wird schon während des Stoppelsturzes Begrünung eingesät, die dann bis zum nächsten Anbau mit der Direktsähmaschine angebaut wird. Erbsen, Luzerne gehören bei mir genauso in die Fruchtfolge wie Weizen.
Allerdings vom Schreibtisch läßt es sich immer leichter kritisieren, vorallem dann, wenn man nicht von der LW abhängig ist. Ist schon richtig, diese Aufzeiger sind auch sehr wichtig.

schönen Abend
Veltliner
Name: schellniesel antwortet um 27-01-2008 21:08 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo an alle!
Zuruck zum thema Klimawandel und Co2! Hier sieht man wieder wie viele den medienberichten auf den Leim gegangen sind und nicht ihren Hausverstand einsetzten! Co2 das ja sooo schädlich ist, ist nur ein produkt aus erdölverbrennung! Co2 das sich Millionen von jahren in der erde eingelagert hat wird in 100 Jahren freigestetzt! Also kein wunder warum wir hier soviel überschuß dieses Gases haben! Die lebensmittelproduktion kann niemals eine Co2 belastung darstellen weil jede pflanze co2 zum wachsen braucht und wenn sie nicht tausende kilometer zum verbraucher transportiert werden! Auch die erwärmung wird sich nicht ewig fortsetzten wenn wir auf alternativ energie setzten! Dann baut sich das co2 schon wieder ab! Nur die Politik handelt noch immer nicht aus Umweltgedanken sondern noch immer aus wirtschaftklichen was ein jeder von uns zu spüren bekommt.Nur die wirklichen verursacher werden nie gezwungen wirklich etwas zu unternehmen! Wieso zB müssen lebensmittel uber die ganze welt gekart werden wen sie regional auch ausreichend vorhanden sind und,und,und!
Mfg schellniesel
Name: biolix antwortet um 27-01-2008 21:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !
also weil grad ein freund nen tollen brief an einen anderen geschrieben hat siehe unten...

aber bitte wie nachhaltig wir sind, wie viel Anbaufläche bräuchten wir eigetnlich wenn wir in Ö die 700.000 tonnen soja aus Übersee ???

g biolix


Hallo ,



deine Milchmädchen Rechnungen sind wirklich bezaubernd, leider entsprechen sie überhaupt nicht der Realität, da sie völlig ohne den Gedanken der Nachhaltigkeit und breitesten Denkansatz sind und sich nur auf Energie beziehen, das Umfeld wird dabei völlig unbeachtet gelassen .



x tatsächlich verbrauchen wir Industrieländer 3-8 mal mehr an Ressourcen als uns überhaupt weltweit für alle Bürger zur Verfügung steht ,



x Der Klimawandel in deinem Energiebetrachtungen nicht beachtet wird, durch diesen haben wir heute bereits massive Nahrungsmittelverknappung, ZB Australien mehrere Missernten hintereinander, bei uns in Europa in Bulgarien die größten Ernteausfälle seit Menschengedenken, Mitteluropa kann bis 2030 bereits Wüste sein, wie bei einen Vortrag von Klimaexperten zu hören war, die heutige Waldstruktur , großteils Nadelwald Monokulturen, keinesfalls die Klimaerwärmung überleben wird - auch durch den Klimawandel.

Bei uns massiver Mangel an Futtergetreide, Braugerste, Ölsaaten, Presskuchen,...besteht , die Tierhalter, Brauereien, Vogelfuttererzeuger, Ölpresser,... sind verzweifelt über die fehlenden Menge und hohen Prerisen, Pischelsdorf konnte den Regulär-Betrieb noch immer nicht aufnehmen, Biodieselhersteller beziehen die Ölsaaten vom Weltmarkt, da bei uns die Flächen fehlen. 10% Beimischung bedeuten bereits das 50% unserer Agrarflächen nur für Biokraftstoffe benötigt werden.

Russland hebt Exportzölle für Weizen ein und möchte die Exportmengen keinesfalls erhöhen.



x Bei der Nutzung der Biomasse nur 1,5 Promille der Sonnenenergie genutzt wird , Biomasse als Kraftstoff = organisierte Verschwendung



x keine Diskussion zum Ersatz von fossilen Rohstoffen mit einbezogen wird



x die weltweit verknappenden Wasservorräte die Biomasseproduktion zur globalen Nagelprobe machen wird und einer der entscheidensten Faktor ist um die weltweite Nahrungsmittelversorgung zu ermöglichen.

Wasser ist das brisanteste Thema überhaupt, dessen Verknappung lange vor der von fossilen Energien dramatische und weitreichende Folgen hat. Millionen Menschen sind aus Wassermangel bereits auf der Flucht, woher dann die Biomasse, wenn das dazu benötigte Wasser fehlt?



xVerbrennungsmotore im Solarzeitalter keine Berechtigung haben = Energieschläudern- fahrbare Heizkessel, auch bei einem Wirkungsgrad von 40% werden 60% der eingesetzten Energie verschwenden .



xWasserstof, auch Solar produziert, eine der ineffizientesten und gefährlichsten (keine dichte Speicherung möglich , Klimakiller) Energiespeicherformen darstellt



x selbst Schweröl arg klimaschädigend ist, du willst jedoch uneingeschränkt so weitermachen. völlig illusiorisch



x massive Eindämmung des Flächenverbrauches - nachhaltige Städteplanung entgegen der heutigen Zersiedelung mit gänzlicher regionalen Versorgung

Uns fehlen bereits heute die Agrarflächen, täglich weden in Ö. über 20 Hektat bestes Ackerland verbaut!!!



x Biolandbau , anstatt industrieller Agroproduktion, bei der der enormer Humusabbau wesentlich zum CO² Anstieg beiträgt, der hohe CO² Gehalt ist alleine aus der fossilen Verbrennung alleine nicht zu erklären.

x .....

x ......



Wir brauchen nicht das Kind mit dem Bad Ausschütten, wir müssen nur in die Natur hinein sehen, was sich bereits heute abspielt, solange wir das nicht sehen wollen, haben wir nichts verstanden.

Wir haben in Ö. mit Wetterextremen zu kämpfen, ungewöhnlich lange und intensive Trockenprerioden und heftigsten Niederschlägen mit enormen Wassermengen innerhalb kürzester Zeit, orkanartigen Stürmen, abschmelzen der Gletscher, Erwärmung der See, Veränderung des Fischbestandes, Austrocknung von Weideflächen mit Futtermangel , größten Murenabgängen und Hochwasser die wir in dieser Form und Intensität noch nie hatten.



Da brauchen wir auch keine Schwarzmaler sein, die Realität wird uns ohnehin einholen, und wir werden dann einfach vor Tatsachen stehen, sorry, es ist eben so.



Was wir brauchen ist regionale Versorgung mit Nahrungsmittel, Energie und Rohstoffen, sowie regionale Selbstversorgung mit Handwerk, Gewerbe, Sozialen und Finanzen. - Regionale, nachhaltige Kreisläufe in allen Bereichen.



dazu gehören bei mir Effizienzsteigerung und gleichzeitiger Einsatz Erneuerbarer Energien, wie

Plusenergiegebäude,

Strom und Wärme aus dem Heizkessel, BHKW,

Elektroauto, Pflanzenöl (vorübergehend) nur für die Landwirtschaft zur Nahrungsmittelversorgungssicherheit , weitere Entfernungen mit öffentlichen Verkehrsmittel

Energieautarke Gemeinden und Regionen, aus regionalem Angebot mit Wind, Photovoltaik, Wasser, Biomasse, Solarthermie und Geothermie

sowie auch Biolandwirtschaft



Biomasse: Es sind immer wieder diese dummen Diskussionen zur Biomasse. haben wir Überschuss oder nicht.



Wir in Österreich haben überhaupt keinen Getreide- Nahrungsmittelüberschuss, wie gegenteilig oft behauptet wird.



Wir importieren jählich 600- 800 tausend Tonnen Soja, würden wir diesen selbst auf unseren Ackerflächen produziern, reichen nicht einmal die Flächen dazu.

Wir berauben die Länder wie Südamerika, um ihre Anbaugebiete, damit wir genügend Eiweispflanzen für unsere Schweine,... und Rinder haben.

Markant dazu, das die EU bereits weit über 17% des Rindfleisches aus Südamerika importiert,einfach weil unsere Agrarflächen nicht mehr ausreichen.

der Gemüseimport immer mehr aus China an Bedeutung gewinnt, wo zB. bereits mehr Spargel von dort importiert wird, als wir in Europa selber produzieren.

Die Waldnutzung bei uns maximal noch um 20 - 30% erhöht werden kann, mehr Biomasse ich auch dort auf Dauer nicht zu holen und noch dazu wesentlich teurer.

Anderer seits die Regenwälder weltweit massiv abgeholzt werden, um den ungeheuren vermehrten Bedarf an Palmenöl, Zuckerrohr, Soja,... und Rinderproduktion zu decken, den Völkern dort ihre Existenz zur eigenen Landwirtschaft rauben, damit wir unsere Illusionen weiterhin ausleben können.



Zeigt man diese Fakten auf, bzw. veröffentlich man derartige reale Artikel, wird man als Kontraproduktiv hingestellt das sagt dann eigentlich ohnehin schon alles.

Peak Oil kann dramatische Auswirkungen haben, wir werden es ohnehin sehen, wie es kommt, jedenfalls sollten wir uns vorbereiten auf die Zeit nach dem Erdölfördermaximum, alleine die Klimakatastrophe fordert raschesten Handlungsbedarf.



MsG


Name: schellniesel antwortet um 27-01-2008 21:42 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
@biolix
Ja das sind Tatsachen die wir nicht leugnen können wieviel wir davon noch erleben werden oder nicht werden wir sehen! Der mensch muss noch lernen das die Natur nie stirbt, aber der Mensch irgendwann schon!!
Mfg schellniesel
Name: mandy antwortet um 27-01-2008 21:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Hallo schnellriesel:
Bist ein bisserl einseitig informiert bezüglich CO² und wo es herkommt. Zusätzlich zu den zweifellos schon zuviel freigesetzten CO² aus fossilen Brennstoffen werden von:
Jedem Rinder - und Schweinemagen über die anfallende Gülle Unmengen an CO² freigesetzt
Unzählige Mülldeponien weltweit produzieren bei der Rotte CO² - nebst anderen giftigen Gasen.
Jede Brandrodung setzt Unmengen an CO² frei.
Und was glaubst, was beim Hausbrand oben rauskommt - wobei bei Holzbrand wenigsten CO² aus dem kurzfristigen Kreislauf kommt und nicht von vor millionen Jahren gebundenes.
Wenn wir es nicht bald schaffen, auf wirklich erneuerbare, CO² neutrale Wasser-, Wind-, Solar- und Geothermieengiegewinnung großflächig und damit effizient umzusteigen, werden spätestens unsere Enkelkinder einen gewaltigen Preis-nämlich Einbuße an Umwelt- und damit Lebensqualität zu zahlen haben.
Frage:Wessen Interessen vertreten unsere sogenannten Volksvertreter eigentlich in Wirklichkeit - die des Volkes (sprich des Konsumenten) oder der Energie- und Industrielobby?????????



Name: biolix antwortet um 27-01-2008 22:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo !

ja ich glaub schon alle leugnen, und wer tut was ? zeit wirds für uns alle, jeden einzelnen, fragt morgen 10 leute was sie tun.. ich werds tun .. wir haben keien zeit mehr auf die Politk zu warten... wenn ich nur den Bartenstein grad höre muß ich abdrehen.,. "wir sind im Kyotoziel, ja o.k. wir müssen uns halt frei kaufen, macht ja ncihts..." kotz......

Freikuafen, wie lange noch ??? wo mit kaufen wir unsere Kinder frei ?????????????????

biolix
Name: theres antwortet um 28-01-2008 08:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
Hallo biolix,
ja man kann sich freikaufen, ich sehe es als den modernen Ablasshandel des 21. Jahrhunderts.
Wer Geld hat, kann sich alles leisten und dann auch noch sein Gewissen beruhigen.
Hab neulich eine Sendung gesehen, leider nur einen Teil,
es gibt jetzt eine tolle Form von Klimaschutz,
die abgeholzten Regenwälder werden mit Soja und Baumwolle bepflanzt, nach einigen Jahren ist der Boden kaputt, dann wird Gras eingesäät und von Rindern abgefressen,
diese Flächen werden billig aufgekauft, mit sehr schnell wachsenden Höl´zern bepflanzt,
und diese Co2 Schlucker oder Senker an der Börse verkauft.
Bei uns käme doch niemand auf die Idee, seinen Wald als CO 2 Speicher wertmässig zu sehen, oder die CO2 Bindung im Humus-
auch noch sehr wenig interesse.
Lieber werden wir dazu angehalten, noch intensiver zu produzieren-
und ducken uns dann, wenn wir bei der Klimageschichte als Verursacher dastehen.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass wir in der Landwirtschaft doch leicht die Esel sind, die ihr Gestell mit Karotte vor der Nase haben- und sich von allen anderen treiben lassen.
Ich sehe die Energieverteuerung und Verknappung noch als grössere Herausforderung, weil wir in der Kombination von weniger Wasser, schwindenen Humusvorräten, steigendem Verbrauch von Biomasse und Nahrungsmitteln-
und den steigenden Energiekosten grosse Teile unseres Einkommens nur noch durchreichen.
Energie- und ressourcenschonende Landwirtschaft - damit werden wir uns sehr intensiv auseinander setzen müssen.
Aber leider wird versucht werden, uns mit irgendwelchen genvermurksten Pflanzen und vielen anderen Faktoren noch tiefer in die Abhängigkeit zu treiben.
Um CO2 zu Binden bräuchten wir viele Pflanzen, dazu die Meere, denn sie sind die einzigen CO2 Schlucker.

Name: beginner antwortet um 28-01-2008 08:28 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
@all

Was wenn die ganze CO2 Sache und Klimawandel nur benutzt wird, um uns zu "melken"? (Auspressen, ausquetschen)

Gedankenanstoss zur Selbstinformation
beginner
Name: mandy antwortet um 28-01-2008 08:58 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Guten Morgen allerseits.
@beginner: Mensch , wach auf Junge. Sie dir mal Satelitenbilder von unseren Gletschern in den siebziger Jahren an und die traurigen Überreste von heute.
Die fast schon amerikaähnlichen Sturme häufen sich und kehren in immer kürzeren Abständen mit immer furchteinflößender Gewalt wieder.
In den großen Ballungszentren ist Smokealarm an der Tagesordnung - chronische Bronchitis bereits so selbstverständlich wie bei uns ein Schnupfen - vom Feinstaub und den Rußpartikeln ganz zu schweigen!
Wir fahren mit vollgas gegen die Wand und der Crash wird furchtbar sein und weh tun, wenn wir nicht gegensteuern.
Nachhaltigkeit ist in unserer schnelllebigen Konsumgesellschaft halt ein Fremdwort - unser Verhalten ist egoistisch und rein materiell geprägt - wegwerfen und Resourcenvergeudung ist IN und nach uns die Sintflut :-(.
Das Floriani-prinzip wird uns da kaum weiterbringen -so wie bei den Autofahrern, es sind ja immer die "Anderen", die sich rücksichtslos verhalten und da kann man halt nix machen. Jeder einzelne von uns muß Zeichen setzen und auch Druck ausüben auf die Politiker, damit diese endlich nicht nur die Interessen der einschlägigen Lobbies vertreten sondern endlich zu effizienten Maßnahmen in Richtung erneuerbare Energie entschließen und nicht nur Lippenbekenntnisse abgeben :-(.
Wenn wir energieunabhängiger wären, würde sich das erstens auf unsere Handelsbilanz sehr positiv auswirken und unsere Wirtschaft insgesamt wäre krisensicherer - alternative Energieformen schaffen unzählige Arbeitsplätze, es ist ein Hohn, das wir bei der Entwicklung und Erzeugung dieser Technologien im Spitzenfeld mitmischen und bei der praktischen Umsetzung in verschwindenden Prozentsätzen herumgrundeln :-(
M.f.G mandy
Name: zimme24 antwortet um 28-01-2008 20:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Klimawandel
@beginner
der klimawandel wird sicher benutzt um geschäfte zu machen, man braucht ja nur zu sehen welche industrie schon davon lebt und mit der angst der leute kann man so ziemlich alles verkaufen ob`s was nutzt oder nicht.
der klimawandel wird fortschreiten mit unserem zutun und ohne, dass wird akzeptiert werden müssen.

günter
Name: schellniesel antwortet um 29-01-2008 18:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Klimawandel
Wenns mich fragts ist das in erster Linie geschäftemacherei! Die leute schön das weltuntergangszenario glaubhaft machen und dann schön das geld aus dem säckel ziehen! C02 als so schädliches gas hinstellen ist lachhaft! Das ist so ziemlich das unschädlichste das bei einem Auspuff rauskommt! Dann auch noch die tierhaltung als Klimasünder hinstellen und die transporte quer durch europa sind alle Co2 neutral oder was? Warum kostet einen jeden Österreicher der Klimaschutz 3€ die woche wo wir doch alle auf auto,.. verzichten sollen! Dadurch würd ich mir aber was sparen und nicht 3€ mehr zahlen!!
Das mit der erderwärmung war schon sehr oft zu beobachten in der Weltgeschichte nur ist es die erste mit zivilation!
Mfg schellniesel
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