Ferkelschutzkörbe: Bauern stärken VÖS den Rücken
Aufgrund des neuen Verordnungsentwurfs zur Tierhaltungsverordnung hielt der Verband Österreichischer Schweinebauern am 23. März eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab. Ziel war es, die Mitglieder umfassend zu informieren und die zukünftige Vorgangsweise zu beschließen.
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Kommt eine neue Verordnung
Wie bereits berichtet wurde, hat die Volksanwaltschaft am 27. September 2010 einen Missstandsfeststellung an das für Tierschutzangelegenheiten zuständige Gesundheitsministerium eingereicht, die aussagt, dass die 1. Tierhaltungsverordnung nicht rechtskonform zum Bundestierschutzgesetz sei. Der Vorwurf: Die Kastenstandhaltung verursacht systematisch Schmerzen, Leiden sowie Schäden und die Tiere werden in schwere Angst versetzt. Außerdem, so der Vorwurf, werde die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Genau das verbietet aber das Bundestierschutzgesetz. Das Gesundheitsministerium hat nun am 3. März einen geänderten Verordnungsentwurf zur 1. Tierhaltungsverordnung in Begutachtung gegeben. Dieser wurde mit der Landwirtschaft in keinster Weise abgesprochen, wie die Verantwortlichen von VÖS und Landwirtschaftskammer im Zuge der Mitgliederversammlung betonten. Den Inhalt des Verordnungsentwurfs erfahren Sie hier.
VÖS ist gesprächsbereit
Der VÖS erneuerte in der Mitgliederversammlung sein Gesprächsangebot mit dem Gesundheitsministerium und forderte sachliche Gespräche. „Leider wurden von Seiten des Gesundheitsministers bisher Gespräche mit der Interessenvertretung der Schweinebauern abgelehnt“, stellte LK-Präsident Gerhard Wlodkowski klar.
Was kommt nun?
Dr. Blaas von der Abteilung Tierhaltung und Tierschutz des Landwirtschaftsministeriums stellte klar, dass – so sich inhaltlich an diesem Verordnungsentwurf nichts ändert – von keiner Zustimmung des Landwirtschaftsministers auszugehen sei.
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Weiteres Vorgehen
Der VÖS erneuerte seine Gesprächsbereitschaft, lehnt den Inhalt des VO-Entwurfs strikt ab und steht notfalls zu einer Klärung durch den VfGH. Weiters verlangt der VÖS, dass Weiterentwicklungen im Tierschutz aus Gründen der Wettbewerbsgleichheit auf EU-Ebene passieren und nicht durch nationale Alleingänge. Es bleibt abzuwarten, ob es nach Ende der Begutachtung des Entwurfs am 4. April zu Gesprächen zwischen VÖS und Gesundheitsministerium kommen wird. Sollte es in den kommenden Monaten zu keiner Lösung kommen, so behält sich die Volksanwaltschaft, die Einschaltung des Verfassungsgerichtshofs vor.
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Klauengesundheit beim Schwein
Klauen- und Fundamentprobleme sind die Hauptursachen für frühzeitige Sauenabgänge. Das Landwirt-Sonderheft sowie sechs Lehr-Videos sollen helfen, die Klauengesundheit im Sauenbestand zu verbessern.
Die Schweineklaue
Um die richtigen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Schweineklauen setzen zu können, muss man um die Eigenheit der Schweineklaue Bescheid wissen.
Richtige Haltungstechnik für gesunde Schweineklauen
Mängel in der Haltungstechnik sind hauptverantwortlich für Klauenverletzungen von Sauen in der Gruppenhaltung. Risikofaktoren in der betrieblichen Haltungstechnik müssen daher identifiziert und ausgeschaltet werden.
Wirtschaftliche Aspekte der Klauenpflege beim Schwein
Klauenschäden werden oft unter dem Sammelbegriff Fundamentschäden erfasst und dabei nicht als häufige Abgangsursache erkannt. Auch fundamentbedingte Minderleistungen bei der Fruchtbarkeit werden oft nicht richtig analysiert. Die ökonomischen Verluste können jedoch enorm sein, wie ein Beispiel aus der Praxis zeigt.
Schweinebauern: Ferkel müssen geschützt werden
Anlässlich des gestrigen Welttierschutztages haben Österreichs Schweinebauern neuerlich darauf hingewiesen, wie notwendig der Ferkelschutzkorb aus Sicht des Tierschutzes ist: Ohne diese Schutzeinrichtung würden in Österreich 500.000 Ferkel pro Jahr von den Muttersauen erdrückt werden.
Rapsextraktionsschrot in der Nutztierfütterung - Experteninterview
Rapsextraktionsschrot wird sowohl in der Schweine- als auch Rinderfütterung als heimisches Proteinfuttermittel eingesetzt. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass Rapsschrot eine homogene Qualität aufweist.
Kastenstand-Demo: Bauern konfrontieren Minister Stöger
Nach der Großkundgebung in der vergangenen Woche gingen die Schweinebauern erneut auf die Straße. Dabei wurde eine Petition an Gesundheitsminister Alois Stöger übergeben.
Rückhalt für Schweinebauern aus der Bevölkerung
Auf dem Erntedankfest präsentierten sich neben den Wein- und Gemüsebauern auch die Schweinebauern: Auf dem Wiener Heldenplatz wurde am Schweinelehrpfad zum Thema Ferkelschutzkorb informiert.
Sojaschrot hält nicht immer was er verspricht
Sojaextraktionsschrot ist das klassische Eiweißfuttermittel in der Schweinefütterung. Die Kenntnis des Rohproteingehaltes im Sojaschrot ist wichtig für die bedarfsgerechte Aminosäureversorgung. Eine einfache Methode zur Einschätzung des Eiweißgehaltes für die Praxis wird im folgenden Artikel vorgestellt.
Verhandlungen um den Ferkelschutzkorb wieder aufgenommen
Gesundheitsminister Alois Stöger kehrt wieder zurück an den Verhandlungstisch. Diese Botschaft richtete Landwirtschaftsminister Berlakovich an die besorgten Schweinebauern bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Rieder Messe.
Schweinebauern und Konsumenten brauchen Sicherheit
Gesundheitsminister Stöger will die Haltungsbedingungen für Zuchtsauen verschärfen und die derzeit eingesetzten Kastenstände verbieten. Rund 40 Millionen Euro Investitionsbedarf, Verlust der Konkurrenzfähigkeit, Gefährdung der Selbstversorgung mit Schweinefleisch und 500.000 tote Ferkel pro Jahr wären die Folge.
Tierschutz ist wichtig für die Lebensmittelsicherheit
Landesrat Johann Seitinger präsentierte mit dem Tierärztekammerpräsident Dr. Walter Obritzhauser neue Wege und Strategien zur Lebensmittelsicherheit. Schwerpunkte des Programms sind Lebensmittelsicherheit, Tierschutz und Seuchenprävention.
Schweinefütterung: Verfütterungsverbot von tierischem Eiweiß ist purer Luxus
Der Ausschuss für Umweltangelegenheiten des Europaparlaments hat sich für die Lockerung des Verfütterungsverbotes verarbeiteter tierischer Eiweißquellen an Schweine und Geflügel ausgesprochen.
Ferkelproduktion: Zuchtwert berücksichtigt Anteil untergewichtiger Ferkel
In der Ferkelproduktion gilt es die Ferkelverluste gering zu halten und möglichst viele Ferkel pro Sau abzusetzen. Diese Ziele können nur dann erreicht werden, wenn die Geburtsgewichte in den Würfen möglichst ausgeglichen sind. In der Schweiz wurde dazu ein Zuchtwert eingeführt, der den Anteil untergewichtiger Ferkel erfasst.
Zuchtsauen: Ungenutzte Zitzen sind reaktivierbar
In einem wissenschaftlichen Versuch wurde der Frage nachgegangen, ob die Funktionalität und die Milchleistung einer Zitze beeinflusst wird, wenn diese in der vorherigen Laktation nicht von einem Ferkel benutzt wurde.
Kastenstand: Kostelka droht mit Verfassungsgerichtshof
Die Diskussion rund um den Ferkelschutzkorb und den Kastenstand erreicht einen neuen Höhepunkt. In der Sendung „Report“ kündigt Volksanwalt Peter Kostelka den Schritt vor den Verfassungsgerichtshof an.
Tierschutzplan Niedersachen nimmt Form an
Zu ersten konkreten Ergebnissen ist man beim Tierschutzplan Niedersachsen gekommen, nachdem die Mitglieder des Lenkungsausschusses „Tierschutzstrategie“ Ende Juni zum dritten Mal im Landwirtschaftsministerium in Hannover zusammenkamen.
Tierschutz: Kriterien für Tierwohl-Label präsentiert
Die Initiativgruppe Tierwohl-Label präsentierte Ende Juni Kriterien für Mastschweinehaltung unter einem freiwilligen Tierschutzlabel. Dabei ist ein mehrstufiges Gütesiegel geplant.
Tierschutz: Wenn nationale Alleingänge einen Berufszweig zerstören …
Nach einer Missstandsfeststellung der Volksanwaltschaft steht eine Änderung der Österreichischen Tierhaltungsverordnung im Raum. Welche Auswirkungen nationale Alleingänge von EU-Staaten auf den jeweiligen Heimmarkt haben, zeigen einige Beispiele.





