Ferkel von Jungsauen erreichen geringere Mastleistungen
Mastschweine aus einem ersten Wurf erreichen in der Mast signifikant geringere Zunahmen als Tiere aus späteren Würfen. Dieses Ergebnis liefert eine Auswertung von über 40.000 Mastschweinen.
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Mastschweine von Jungsauen hatten signifikant geringere Tageszunahmen
Jedes Masttier konnte exakt identifiziert und der genauen Wurfnummer seiner Mutter zugeordnet werden. Dabei stammten 16% der Schweine aus einem ersten Wurf. Aus dem zweiten und dritten Wurf wurden etwas mehr Schweine ausgewertet, der Anteil aus vierten und fünften Würfen lag geringfügig darunter. Immerhin stammte noch knapp ein Fünftel der geprüften Mastschweine aus höheren Wurfnummern.
Statistisch abgesichert werden konnten die Unterschiede nur zwischen Mastschweinen aus Jungsauen- und Altsauenwürfen. Die täglichen Zunahmen der Nachkommen einer Jungsau lagen im Durchschnitt bei 748 g, Mastschweine aus einem zweiten Wurf brachten bereits 781 g Tageszunahmen im Verlauf der Mast. Danach verändern sich Tageszunahmen sowie Netttolebendzunahme (im ersten Wurf 475 g, im zweiten 488 g) nur geringfügig.
Auch bei den Schlachtleistungen ist ein Einfluss der Wurfnummer zu beobachten: Tiere aus einem ersten und zweiten Wurf werden nach AutoFOM leicht schlechter klassifiziert als Folgewürfe. Beim Muskelfleischanteil nach FOM konnte kein Unterschied zwischen den Würfen festgestellt werden (Quelle: GFS Ascheberg).
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