European Milk Board tagte in Salzburg
Mitglieder bäuerlicher Milchinteressensgemeinschaften aus ganz Europa tagten in Salzburg, um Strategien gegen den unzufriedenstellenden Erzeugermilchpreis zu beraten.
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Bündelung der Milchviehhalter
Ein besserer Organisationsgrad wäre auch die Voraussetzung für den Erfolg eines sogenannten Milchstreiks, den die Organisationen als letztes Druckmittel stets im Auge haben. Auf einen konkreten Termin für einen Milchstreik konnten sich die Organisationen in Salzburg aber nicht einigen. Einige Verbände stünden in Ihrer Arbeit noch zu weit am Anfang, hieß es. Das Druckmittel Milchstreik soll aber binnen eines Jahres angewandt werden, wenn es bei anderen Verhandlungen keine für die Bauern befriedigenden Ergebnisse, bzw. Fortschritte beim Milchpreis gibt.
Milcherzeugergemeinschaft als Ausweg
Die europäischen Milchbauern denken auch laut darüber nach, sich länderweise zu sogenannten Milcherzeugergemeinschaften zusammenzuschließen, um selbst große Mengen Milch verkaufen zu können. Es sei an der Zeit, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, bevor es ganz zu spät sei, meinten die Milchbauern übereinstimmend.
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