Es brennt – auch in Österreichs Forsten
Die letzte Brandsaison war 2003, und kaum jemand dachte aufgrund der ergiebigen Frühjahrsniederschläge an eine Brandsaison 2006.
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In Österreich ist zB das „Frattenheizen“ eine eher zweischneidige Sache in diesem Zusammenhang. In Kärnten arbeitet man auf manchen Almen mit kontrolliertem Feuer gegen deren Verheidung an, während in der Lüneburger Heide wieder periodisches Überbrennen eine Begleitmaßnahme (neben Schnuckenschafbeweidung und Plaggen) zur Erhaltung und Verjüngung der Heide ist und auch die Verbuschung und Wiederbewaldung zurückzudrängen hilft, als Naturschutzgebiets-Management.
Schlägerungsunternehmen und Waldarbeiter sollten in ihren Verträgen bzw. Kursen auch vermehrt mit der Waldbrandgefahr durch Unachtsamkeit sowie besonderen Unfallgefahren konfrontiert werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen diszipliniert einhalten!
·Auf das Grillen in freier Natur ist - bis auf weiteres – zu verzichten!
·Kein Feuer im Wald und in Waldnähe!
·Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände wegwerfen!
·Keine Flaschen wegwerfen, da diese durch den Brennglaseffekt zum Ausbruch eines Brandes führen können!
·Vorsicht auch beim Abstellen von Kraftfahrzeugen, denn die heiße Auspuffanlage (Katalysator) kann unter Umständen zur Zündquelle werden.
Autoren: Hartmut GOSSOW und Rudolf HAFELLNER, Universität für Bodenkultur Wien
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