EU-Schweinepreise: Grillwetter unterstützt Preisanstieg
Nach den deutlichen Preisrücknahmen im Mai prägen jetzt wieder stabile und spürbar ansteigende Notierungen den EU-Schweinemarkt.
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Schweinepreis in Österreich um 4 Cent gestiegen
Die Handelsketten geizten mit Aktionen, das Frischfleischgeschäft plätscherte vor sich hin. Dies sollte sich jetzt ändern. Angekündigte Aktionen, verbunden mit einem passenden Wetterbericht, sorgen auch in der Alpenrepublik für einen Stimmungsruck im Fleischsektor. Das Plus von 4 Cent wurde nach zweiwöchiger Unstimmigkeit wieder von allen Abnehmern einvernehmlich akzeptiert.
Rückläufiger Schweinebestand
Nach jüngsten Prognosen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) droht die Erzeugung von Schweinen in Deutschland erstmals seit Langem zu schrumpfen. Grund dafür sind die gestiegenen Produktionskosten bei gleichzeitig unzureichenden Erlösen. In anderen EU-Ländern wurde der Schweinebestand laut AMI bereits kräftig abgestockt. So reduzierte er sich in Polen von November 2010 bis März 2011 um insgesamt 14%. Auch Tschechien und Dänemark verzeichnen kleinere Bestände (Quelle: AIZ Info).
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