EU-Schweinepreis: Erhoffter Preisanstieg bleibt aus

Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der aktuellen Schlachtwoche uneinheitlich. Angesichts schlechter Marge bei den Fleischverkäufen und lautstarker Klagen der Schlachtunternehmen ließ sich keine Verbesserung durchsetzen.
Tendenz zur Schwäche zeigten die Notierungen in Frankreich, Dänemark, Großbritannien und Schweden. Daraus resultierend liegen die korrigierten Notierungen in Deutschland, Niederlande und Frankreich auf etwa einem Niveau. Das bedeutet, dass Frankreich den Preisabstand aus der Vorwoche nicht halten konnte. Auch Spanien bekam den Druck der nordeuropäischen Schlachtunternehmen zu spüren und spanische Schlachthäuser reduzierten ihre Aktivität.

Tendenz für die kommende Schlachtwoche

Aufgrund der weiter knappen Stückzahlen an lebenden Schweinen ist von mindestens stabilen Preisen auszugehen. Wenn die angekündigte Wetterverbesserung tatsächlich eintritt, könnte das Fleischgeschäft den nötigen Impuls erhalten und den Preis anziehen lassen. Darüber hinaus kehren bereits erste Urlauber zurück und kurbeln den inländischen Fleischkonsum an. (Quelle: ISN)

veröffentlicht: 14.07.2009 11:31

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