EU-Schweinemarkt: Notierungen stabil bis steigend

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Österreichweit knappes Angebot und große Nachfrage kennzeichnen den Schlachtschweinemarkt.
Der Schweinepreis für die Woche vom 13. bis 19. Februar hält sich EU-weit stabil.
Der Schweinepreis für die Woche vom 13. bis 19. Februar hält sich EU-weit stabil.
Den europäischen Schweinemarkt kennzeichnen in der KW 7 stabile bis anziehende Notierungen.
Frankreich und Dänemark legen jeweils deutlich um 3 Cent und Spanien um 5 Cent zu. Die Verhältnisse in Deutschland gegenüber sind nicht so eindeutig: Trotz knappem Schlachtschweineangebot versuchen mehrere große Schlachtunternehmen mittels Hauspreisen, die um 4 Cent unter der offiziellen Notierung liegen, ihre Spannen ins Lot zu bringen. Beklagt wird das schwache Exportgeschäft nach Russland, welches auch unter dem Einfluss von Väterchen Frost nur gedrosselt läuft. Die offizielle Notierung der Vereinigung der deutschen Erzeugergemeinschaften (VEZG) bleibt jedenfalls unverändert.

In Österreich reicht das Schweineangebot kaum aus, den Bedarf der Schlachtbetriebe zu decken. Die tiefen Temperaturen haben Einfluss auf die Abgabebereitschaft der Mäster, manche schlachtreife Schweinepartie leistet jetzt - etwas zweckentfremdet - wertvolle Stallklimadienste. Am Fleischmarkt gelingt es trotz knapper Versorgung angeblich immer noch nicht, für Schinken und Karree angemessene Preise zu erzielen, während bei fetter Verarbeitungsware Preisrekorde purzeln. Die Konsequenz aus dieser Situation ist eine unveränderte Notierung. Der Mastschweinepreis der Schweinebörse bleibt somit diese Woche weiter bei EUR 1,55 (Berechnungsbasis: EUR 1,45 je kg).

"Der bevorstehende Faschingshöhepunkt mit anschließender Katerstimmung und Heringsschmaus ist üblicherweise kein positives Vorzeichen für den heimischen Schweinemarkt. Das Notierungsplus in anderen starken Produktionsländern der EU ist aber ein gutes Fundament für weitere Stabilität ", kommentiert Johann Schlederer von der Schweinebörse die Marktaussichten.


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veröffentlicht: 14.02.2012 17:31


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