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Charolaiszüchter Niederösterreich luden zum Züchtertag

Kategorien zum Thema: Mutterkuhhaltung Top Rinder
Rassesprecher Christian Krehan konnte eine Rekordbesucherzahl zum informativen Charolaiszüchtertag begrüßen. Neben interessierten Züchtern aus Niederösterreich und Gästen aus Oberösterreich und der Steiermark hieß er auch den Geschäftsführer des LKV Niederösterreich DI Karl Zottl willkommen.
Die Teilnehmer des Züchtertages am Betrieb Heiß
Die Teilnehmer des Züchtertages am Betrieb Heiß
Am Beginn führte Zuchtberater Martin Rauchenberger die Teilnehmer durch die neue imposante Berglandhalle, in der am 9. März 2013 der 1. NÖ Fleischrindertag stattfinden wird. Nach dem Mittagessen wurde der Charolais-Zuchtbetrieb Johann Heiß in St. Georgen/Y. besichtigt. In den sehr einfachen Stallungen konnte der Betriebsführer zahlreiche interessante Blutlinien vorstellen, wie zB. eine Halbschwester des Besamungsstieres Pinay, Nachzuchten der Besamungsstiere Sesame, Seigneur, BamBam MS oder Okapibb. Natürlich waren alle Züchter sehr gespannt auf die Bundessiegerin Uschi (V: Sesame) und den 2,5 jährigen Deckstier, einem Rural-Sohn, aus der Zucht von Johann Pechhacker in Ybbsitz. Der Zuchtbetrieb Heiss ist auf einem sehr guten züchterischen Weg.

Bericht vom Sommerpraktikum

Sehr beeindruckend war im fachlichen Teil des Züchtertags der Bericht des erst 17-jährigen Charolais-Jungzüchters Christian Nachförg aus Türnitz. Christian Nachförg absolvierte ein Praktikum auf dem französischen Charolaiszuchtbetrieb GAEC Micaud. Der Betrieb zählt mit den rund 700 Stück Charolaisrindern zu einem der größten, aber vor allem auch zu den erfolgreichsten Charolaiszuchtbetrieben Frankreichs. Christian konnte dabei viele Erfahrungen im Bereich des Betriebsmanagements, des französischen Systems der Leistungskontrolle und der Vorbereitungen der Tiere für Versteigerungen und Schauen sammeln.

 Johann Heiß mit Bundessiegerin Uschi bei der Bundesfleischrinderschau 2010 in Greinbach
Johann Heiß mit Bundessiegerin Uschi bei der Bundesfleischrinderschau 2010 in Greinbach
DI Karl Zottl und Martin Rauchenberger berichteten von den Neuigkeiten aus dem Bereich der Leistungsprüfung und des Verbandes. Dabei wurde auch auf die drei Fleischrinderschauen im Jahr 2013 (9. März – Fleischrindertag Bergland; 16. März – Fleischrindermesse St. Donat und 7./8. Sept. – Bundesfleischrinderschau in Ried) eingegangen. Im Zuge der beiden Frühjahrsveranstaltungen wird auch die 2. Miss Charolais Österreichs gesucht. Stefan Tröstl erklärte den Ablauf und warb für zahlreiche Bewerberinnen.

Rassesprecher Christian Krehan bedankt sich bei Walter Dorner für sein Engagement im Kreise der Charolais-Züchter mit einer Urkunde und dem Foto-Poster
Rassesprecher Christian Krehan bedankt sich bei Walter Dorner für sein Engagement im Kreise der Charolais-Züchter mit einer Urkunde und dem Foto-Poster
Pechhacker, Füsselberger und Dorner geehrt

Vor dem abschließenden Rückblick auf die Versteigerungen in Kärnten und Frankreich bzw. die Züchterreise im September konnte Christian Krehan noch einige Ehrungen vornehmen. Als Fleischrinderzüchter des Jahres wurden der Betrieb Pechhacker aus Ybbsitz und Familie Füsselberger aus Gresten ausgezeichnet. Walter Dorner (Betrieb Ungersböck), der aus altersgründen in diesem Herbst seinen Bestand auflöste, bekam eine Dankesurkunde und ein Fotoposter als Geschenk überreicht.

Gut informiert und vor allem motiviert blicken die Niederösterreichischen Charolaiszüchter auf die kommenden Termine mit der Wahl zur 2. Miss Charolais Österreichs und den Schauen in Bergland am 9. März und der Fleischrindermesse am 16. März in St. Donat.

Autor: Stefan Tröstl

veröffentlicht: 03.12.2012 16:45
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Talfahrt am Rindfleischmarkt

EU-weit sind die Rindfleischmärkte derzeit sehr schwierig. Bei Jungstieren sind die Preise nochmals rückläufig. Jungstiere der Handelsklasse R 2/3 notieren an der Österreichischen Rinderbörse aktuell bei 3,53 €/kg. Damit liegt der Preis 8 Cent niedriger als Anfang März 2016.

Ruhige Nachfrage nach Rindfleisch

Die Faschingszeit ist nicht gerade bekannt für eine belebte Nachfrage nach Rindfleisch. Passend dazu entwickeln sich die Preise, die stabil bis leicht rückläufig notieren. Der Jungstierpreis an der Österreichischen Rinderbörse gab um 3 Cent nach und hält bei 3,61 €/kg.

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Acidose vermindert Zunahmen beim Mastrind

Pansenübersäuerung führt zu verminderten Zunahmen in der Rindermast. Während akute Acidose häufig erkannt wird, besteht gerade bei leichteren Formen Handlungsbedarf.

Stroh in der Kälberfütterung

Rohfaserreich soll die Ration in der Kälberaufzucht sein. Obwohl der Nährwert von Stroh gegenüber Heu geringer ist, glänzt es in TMR-Mischungen mit anderen Vorteilen.

Bio-Rindfleisch als Perspektive

Auf Grund einer sehr guten Nachfrage der Vermarkter und gleichzeitig einer stattfindenden Bestandsanpassung bei den Mutterkuhbetrieben besteht Unterdeckung am Bio-Rindfleischmarkt. In allen Kategorien ist ein Neueinstieg aus Sicht des Marktes durchaus sinnvoll.

Unruhe am Schlachtkuhmarkt

Der Markt für Schlachtrinder ist uneinheitlich. Die Preise für Schlachtkühe sind stabil bis rückläufig. Doch die Zuschläge für Qualitätsstiere erhöhen sich in der laufenden Woche um 5 Cent, weil in Österreich die Nachfrage nach Fleisch aus Markenprogrammen spürbar hoch ist.

Frisches Rindfleisch ist gefragt

Auf den Rindfleischmärkten ist eine verstärkte Nachfrage nach Frischware spürbar. Im Vergleich zur dritten Oktoberwoche verbesserte sich die Notierung für Jungstiere um 3 Cent auf 3,68 €/kg. Jungstiere schwächerer Qualität sind kaum gefragt.

Kälber managen leicht gemacht

Ob Milchvieh, Mutterkuh oder Rindermast – die meisten Rinderhalter haben im Laufe ihres Produktionszyklus mit Kälbern zu tun. Der LANDWIRT sucht die besten Lösungen, sich das Kälbermanagement zu erleichtern.

Kühler Herbst, gute Rindfleischpreise

Die kühlen Temperaturen kurbeln die Rindfleischnachfrage an. Der Preis für Jungstiere stieg in Österreich im Vergleich zur Vorwoche um + 3 Cent/kg. Für Schlachtkälber werden sogar 10 Cent mehr bezahlt.

Preis für Jungstiere leicht steigend

Nachdem es in der Vorwoche keine offizielle Notierung für Jungstiere an der österreichischen Rinderbörse gab, legen die Preise im Vergleich zur dritten Septemberwoche um 7 Cent/kg auf 3,62 € zu. Das Angebot ist EU-weit knapp.

Schlachtkälberpreise ziehen an

Im Vergleich zur Vorwoche steigen die Kälberpreise aktuell um 10 Cent auf 5,75 €/kg an. Während die Jungstierpreise EU-weit ausgeglichen sind, fallen die Schlachtkuhpreise in der dritten Septemberwoche um 4 Cent/kg.

Bio-Rinder fehlen am Markt

Während es für Schlachtkühe in Österreich Mitte September keine aktuelle Preisnotierung gibt, werden Bio-Rinder aller Kategorien zu Schulbeginn wieder stark nachgefragt.

HCB: Neue Hoffnung für das Görtschitztal

Die Lage im Görtschitztal verbessert sich. Das Futter der heurigen Ernte ist nicht mehr HCB belastet. Auch in der Milch und im Fleisch haben sich die HCB-Gehalte verringert.

EU-Fleischexporte trotz Russlandembargo gestiegen

Die Fleischexporteure der Europäischen Union haben im ersten Halbjahr 2015 trotz Verlust des russischen Absatzmarktes ihre Ausfuhrmengen gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern und dabei auch mehr Geld einnehmen können.

Feuchtes Heu richtig einlagern

Im Spätsommer sind die Bedingungen für die Heuernte oft nicht mehr optimal. Die Gefahr von Schimmelbildung und Selbstentzündung steigt. Propionsäure kann helfen.

Deutschland: Proteste gegen Milchmarktkrise

Deutsche Bauern organisieren Traktor-Demonstrationen quer durch Deutschland, um ein Zeichen gegen die niedrigen Erzeugerpreise zu setzen. Vertreter der Milchviehhalter fordern auch eine Einmischung von Bundeskanzlerin Merkel. Die Superabgabe solle für den Milchsektor verwendet werden.

Mehr Wertschöpfung für die Tierhalter

Immer mehr tierhaltende Betriebe müssen ihre Stalltüren schließen. Der Deutsche Bauernverband sieht die einzige Lösung in einem Anstieg der Erzeugerpreise und mehr Wertschöpfung, um weiterhin regionale Lebensmittel mit hohen Standards produzieren zu können.

Viehbestand: Weniger Schweine und Rinder in Österreich

Im Juni 2015 war der österreichische Rinderbestand um 0,6 % kleiner als noch im Dezember 2014. Auch die Schweineanzahl sank innerhalb eines halben Jahres um 3,7%.

Erzeugerpreise weiterhin am Boden

Auch im Juli blieben die Preise landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf einem niedrigen Niveau. Die größten Einbußen verzeichneten Butter, Milch und Stärkeerzeugnisse. Rindfleisch konnte als einziges Fleischprodukt einen leicht gestiegenen Erzeugerpreis verzeichnen.

Schlachtkälber fehlen

Wegen der andauernden Knappheit an Schlachtkälbern, stiegen die Preise im Vergleich zur Vorwoche um 10 Cent/kg. Die andauernde Hitze führt gebietsweise zu vermehrtem Schlachtkuhaufkommen.

Trotz ruhiger Nachfrage stabile Rinderpreise

In den meisten Ländern trifft ein rückläufiges Angebot an Jungstieren und Kalbinnen auf eine ruhige Nachfrage. Das hält die Preise stabil.

Lüften im Rindermaststall

Wenn sich die Hitze in Rindermastställen staut und damit die Fresslust sinkt, macht der Sommer den Rindermästern das Leben schwer. Frischluft und guter Luftaustausch ohne dabei Zugluft entstehen zu lassen, sind eine Herausforderung.

Stabile Preise für Schlachtrinder

Seit Mitte Mai haben sich die Rindfleischpreise EU-weit kaum verändert. Angebot und Nachfrage halten sich die Waage.