Brüssel erlebt Milchbauern hautnah
Milchbauern holen die europäischen Agrarminister in Brüssel in die landwirtschaftliche Realität.
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Preisstabilisierende Maßnahmen
In einem Brief Anfang Mai hatte der belgische Minister Benoît Lutgen seine europäischen Ministerkollegen aufgefordert, aktiv in Richtung preisstabilisierende Maßnahmen zu arbeiten, und bei einigen Agrarministerkollegen fallen diese Forderungen auf fruchtbaren Boden.
Milchquoten stilllegen bzw. flexibilisieren
Als notwendige und wirkungsvolle Sofortmaßnahme fordert das EMB 5 Prozent der Milchquoten für die Dauer des Wirtschaftsjahres 2009/2010 stillzulegen. „Es braucht eine flexible Mengenregulierung, die eine angemessene Beschränkung der Milchmenge erlaubt; nur so werden die Bauern in die Lage versetzt, am Markt kostendeckende Milchpreise umsetzen zu können“, so Ernst Halbmayr, Vorstandsmitglied des EMB.
Dass die Preise zu niedrig sind und steigen müssen, das wird auch von den nationalen Landwirtschaftsministern und der EU-Politik formuliert. Sie stimmen zu, dass die Preissituation auf dem Milchmarkt für die Bauern unhaltbar ist. Gerade in Krisenzeiten sollte von den politisch Verantwortlichen alles daran gesetzt werden, den Milcherzeugern Perspektiven zu geben und damit die Ernährungssouveränität Europas zu sichern.
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