Braunvieh Weltkonferenz mit Europaschau


17. bis 20. April 2008
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Braunvieh-Europaschau: Sieg bei den Jungrindern geht in die Schweiz

Jubelstimmung herrschte nach dem Jungrinderwettbewerb in der Schweizer Stallgasse – die Tinito-Tochter Bavona von Wendelin Casutt aus der Schweiz holte sich den Titel der Europasiegerin bei den Jungrindern. Der Reserve-Europasieg ging an die Wurl-Tochter Evelin von Hans Haller aus Ellbögen und somit an Österreich.
Die Europasiegerin der Braunvieh-Jungrinder kommt aus der Schweiz: Die Tinito-Tochter Bavona von Wendelin Casutt aus Falera.
Die Europasiegerin der Braunvieh-Jungrinder kommt aus der Schweiz: Die Tinito-Tochter Bavona von Wendelin Casutt aus Falera.
Das Preisrichten war in der Abfolge der Altersklassen etwas unkonventionell gestaltet, so zogen zuerst die ältesten Jungrinder in den Ring. In dieser ersten Klasse der Europaschau ließ der Preisrichter Hansjörg Schneeberger die spätere Europasiegerin Bavona als Siegerin anziehen. Sie überzeugte aufgrund ihrer hervorragenden Oberlinie und Fundamenten und setzte sich gegenüber der österreichischen Kalbin Britta (V: Pandra) von Franz Geisler aus Tux durch.

Spätere Reserve-Europasiegerin siegt in der zweiten Klasse

Der Sieg in der zweiten Jungrinderklasse und im Finale der Reserve-Europasieg ging in den Stall von Hans Haller aus Ellbögen. Seine Wurl-Tochter Evelin überzeugte den zweiten Preisrichter der Europaschau, Tierzuchtdirektor DI Rudolph Hußl und ging für ihn ganz klar vor der Jackpot-Tochter Kitty von Walter Haider aus Oberperfuss.

Jetway Simone vor Prunki Turina

Die harmonische Jetway-Tochter Simone von Gottfried Fender aus Pill stellte Schneeberger wegen ihrer besseren Schaukondition vor die Prunki-
Die Wurl-Tochter Evelin – die Reserve-Europasiegerin von Hans Haller aus Ellbögen.
Die Wurl-Tochter Evelin – die Reserve-Europasiegerin von Hans Haller aus Ellbögen.
Tochter Turina von Maria Hörhager aus Schwendau. „Dieses Rind ist ein Paraderind. Sie hat in den letzten Wochen allerdings etwas zuviel an Gewicht zugelegt“, beschrieb der Preisrichter seine Entscheidung.

Klassensieg für Frankreich

Die Entscheidung in der Klasse vier löste Jubelstimmung in der Französichen Fankurve aus, denn die Payoff-Tochter Bruyere von Earl Du Coulagnet aus Frankreich dominierte diese Klasse. „Dieses harmonische Jungrind hat so trockene Sprunggelenke, eine hervorragende obere Linie und einfach die bessere Beckenneigung als das Rind auf Rang 2“, so Preisrichter Hußl. Er sprach hier von den Vorzügen des Siegerrindes gegenüber der Mercury-Tochter Montana von Michael Schwemberger aus Aldrans.

Europasieg für Schweizer Jungrind

Die beiden Preisrichter verstanden es, die Spannung im Finale hoch zu halten. So ließen sie als erste die „Ehrenvolle Erwähnung“ – sprich den dritten Rang der gesamten Jungrinderschau anziehen. Hier entschieden sie sich für die Siegerin des Jungzüchterwettbewerbes, der Mercury-Tochter Galaxy von Michael Schwemberger aus Aldrans. Die Zuschauer freuten sich mit Hans Haller aus Ellbögen, als die Preisrichter seine Wurl-Tochter Evelin als Reserve-Europasiegerin auszeichneten. Tosenden Applaus und einen sichtlich begeisterten Besitzer gab es schließlich, als die Europasiegerin ihren „Siegesklaps“ bekam: die Tinito-Tochter Bavona von Wendelin Casutt aus Falera in der Schweiz.

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