Betriebssituation entscheidet über Stall- oder Weidehaltung

In der Milchviehhaltung gibt es Befürworter und Gegner für die ganzjährige Stallhaltung sowie für die Kurzrasenweide. Welches System das Beste für den Landwirt und die Kuh ist, lässt sich oft nur schwer feststellen. Ein Vergleich aus Schweizer Sicht.
Bei der Weidehaltung steht die erbrachte Milchleistung je Hektar und nicht die Einzeltierleistung im Vordergrund.
Bei der Weidehaltung steht die erbrachte Milchleistung je Hektar und nicht die Einzeltierleistung im Vordergrund.
Soll man auf eine überdurchschnittliche Leistung pro Kuh setzen oder auf eine hohe Leistung pro Hektar Weidefläche? Das liegt wohl an der Entscheidung des Landwirtes, für welche Bewirtschaftungsform er sich entscheidet. Beide Systeme können erfolgreich sein. Das Besondere des Praxisversuches am schweizerischen Berufsbildungszentrum Hohenrain BBZN bei Luzern sind zwei Herden auf demselben Betrieb. Die sogenannte Stallherde wurde während des ganzen Jahres im Stall gehalten, die Weideherde während der Vegetationszeit ausschließlich auf einer Kurzrasenweide. Doch führt die höhere Produktivität auch zu einem höheren Einkommen?

Autor: Dr. Michael Götz, Eggersriet, (CH)

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 20 von „Der fortschrittliche Landwirt“

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veröffentlicht: 29.09.2011 13:03