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Bienen: Beizmittel ist in der Steiermark nicht Schuld für geschädigte Bienenvölker
Die Landwirtschaftskammer plädiert für verstärkte Forschungsarbeiten, um die tatsächlichen Ursachen des Bienensterbens herauszufinden.
Besorgt über die geschädigten Bienenvölker zeigt sich auch die steirische Landwirtschaftskammer und stellt klar: Es gibt keinen Hinweis dafür, dass Bienenvölker durch ein Beizmittel zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers geschädigt werden. Das bestätigt auch die Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) in einem breit angelegten Monitoring in der Steiermark. Außerdem wird dieses Beizmittel seit fünf Jahren ohne bisherige Probleme bei den Bienen in der Steiermark verwendet, was zusätzlich beweist, dass dieses Beizmittel nicht für das Bienensterben verantwortlich sein kann. Zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers ist es verpflichtend vorgeschrieben.

Selbstbeschränkung bei Maiswurzelbohrer-Beizmittel. Während in Deutschland das Maiswurzelbohrer-Beizmittel die zweieinhalbfache Aufwandsmenge verwendet wird, haben sich die heimischen Bauern beim Einsatz dieses Mittels eine Selbstbeschränkung auferlegt. Sie verwenden im Gegensatz zu Deutschland nur 40 Prozent der zugelassenen Aufwandsmenge. Darüber hinaus stellt die Landwirtschaftskammer klar, dass die heimischen Bauern nur von der Agentur für Ernährungssicherheit amtlich zugelassene Präparate zur Beize von Saatgut verwenden. (bzw. diese Präparate bereits am Saatgut sind – bereits im gekauften Saatgut aufgebeizt sind).

Landwirtschaftskammer für verstärkte Forschungsarbeiten. Um die tatsächlichen Ursachen des Bienensterbens aufzuklären, tritt die steirische Landwirtschaftskammer für eine verstärkte Forschung ein. Nur so ist es möglich die tatsächlichen Hintergründe auszuleuchten.


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Autor: Rudolf Hoenle Veröffentlichungsdatum: 23.07.2008 17:04
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