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EU legt Aktionspläne für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch vor
Die EU-Kommission hat neue Aktionspläne für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster vorgelegt. Damit sollen Hersteller dazu angehalten werden, umweltfreundlichere Produkte anzubieten und Kunden ermöglicht werden, diese leichter im übrigen Warenangebot zu erkennen.
PRÖLL: Ja zu neuen Wegen im Konsumverhalten und im Produktionsbereich für den Klimaschutz
"Mit umweltfreundlichem Konsumentenverhalten und Produktionsmethoden können ganz wesentliche Akzente im Klimaschutz gesetzt werden. Es kommt auf jede und jeden Einzelnen an, ob wir unsere Klimaschutzziele erreichen und gerade hier liegt großes Potenzial, um Treibhausgase einzusparen und natürliche Ressourcen zu schonen ohne Lebensqualität einzubüßen", begrüßte Umweltminister Pröll die Vorschläge der Europäischen Kommission.

Der Aktionsplan der EU-Kommission enthält sowohl verpflichtende wie auch freiwillige Maßnahmen zur "grünen" Produktgestaltung, Energieetikettierung und Umweltzeichen. Durch ihre Umsetzung kann der
Energieverbrauch für Heizung, Beleuchtung und Unterhalt von Gebäuden
insgesamt um 30 Prozent reduziert werden.

Die Kommission sieht neben anderen Maßnahmen zur Förderung einer
schlankeren Produktion weiters vor, das Profil desUmweltmanagement-Systems EMAS zu stärken. "Dieses System gehört heute zum Standard für engagierte und innovative Unternehmen. Wichtig ist, dass durch die Vorschläge der EU keine bürokratischen Hürden aufgebaut werden und das System weiterhin auf Freiwilligkeit basiert", betonte Pröll. Die angekündigte Überarbeitung der EU-Umweltzeichen-Verordnung in Richtung stichprobenartiger Überprüfung sieht der Umweltminister als bedenklich an: "Die Konsumenten müssen sich verlassen können, dass die Produkte zurecht das EU-Umweltzeichen tragen. Dies wäre durch eine erhebliche Lockerung der Kontrollmechanismen aber nicht mehr gesichert", so Umweltminister Josef Pröll abschließend.


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Autor: Angelika Konrad Veröffentlichungsdatum: 21.07.2008 08:35
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