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| Russland verhängt ein begrenztes Importverbot für Schweinefleisch aus einigen EU-Ländern |
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Die EU-Kommission hat Anfang letzter Woche die russische Regierung aufgefordert, die Gründe für das jüngste Importverbot von Fleisch aus einigen EU-Staaten darzulegen. In der vorvergangenen Woche hatte Russland der EU offiziell mitgeteilt, ein begrenztes Importverbot für Fleisch aus Belgien, Frankreich und Italien zu verhängen. Nach Angaben der russischen Lebensmittelbehörde sind auch Fleischlieferungen aus Deutschland, Dänemark, Spanien und Ungarn betroffen, darunter auch die Unternehmen Tönnies und Danish Crown. Die russischen Behörden begründen ihren Schritt offiziell damit, dass das Fleisch überhöhte Mengen von Antibiotika aufweise.
Hintergrund dieser erneuten Irritationen ist jedoch wohl weniger der Nachweis von Antibiotika, sondern in erster Linie das Bestreben der russischen Regierung, die eigenen Fleischerzeuger zu stärken und vor Fleischimporten aus der EU zu schützen. Die von Russland geforderte Nulltoleranz ist nämlich in der Praxis kaum einzuhalten.
Außerdem will man scheinbar die EU unter Druck setzen, die Verhandlungen über das Rahmenabkommen zwischen der EU und Russland endlich zum Abschluss zu bringen. Nachdem im vergangenen Jahr Polen aufgrund des Importverbots für Schweinefleisch die Verhandlungen blockiert hatte, verzögert jetzt Litauen die Verhandlungen
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