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Mit Hydro N-Tester Stickstoffdüngung optimieren
Der Hydro N-Tester gibt über die jeweils notwendige Stickstoff-Nährstoffmenge Auskunft, damit Mineraldünger möglichst bedarfsgerecht und kosteneffizient eingesetzt werden kann.
Der Hydro N-Tester ist ein wertvolles Hilfsmittel zur Bestimmung der Düngemengen.
Bei den derzeitigen Getreidepreisen rentiert es sich mehr denn je, in der landwirtschaftlichen Produktion auf hohe Erträge und gute Qualitäten zu setzen. Nur wenn Betriebsmittel wie Dünger richtig eingesetzt werden, können entsprechende Mengen und optimale Qualitäten erzielt werden. Der Hydro N-Tester ist dabei eine wertvolle Hilfe.

Der Hydro-N-Tester ist ein optisches Gerät, das unter Berücksichtigung des Chlorophyllgehaltes einer Pflanze (Ausprägung der Grünfärbung) Auskunft über den Versorgungszustand mit dem qualitäts- und ertragsrelevanten Hauptnährstoff Stickstoff gibt. Auf Grund der sortenspezifisch unterschiedlichen Ausprägung der Grünfärbung/des Chlorophyllgehaltes werden von der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) jährlich Sortenkorrekturwerte berechnet, die vom jeweiligen Messwert hinzu- bzw. abzuziehen sind. Aus den Düngemittel-Empfehlungstabellen, die ebenfalls jährlich von der AGES veröffentlicht werden, kann somit in den Entwicklungsstadien Schossen und Ährenschieben der tatsächliche N-Düngerbedarf der Pflanze abgelesen werden, der beispielsweise erforderlich ist um hohe Weizenqualitäten zu produzieren.

Vor mehr als 10 Jahren hat die Lagerhaus-Organisation den Hydro N-Tester zur Ermittlung des N-Düngerbedarfs in Getreide in der österreichischen Landwirtschaft eingeführt und bekannt gemacht.Der Hydro N-Testet wurde als offizielle Methode zur Bestimmung von Höhe und Verteilung der N-Düngung in den Richtlinien für die sachgerechte Düngung des Fachbeirates für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz aufgenommen.

Neben der Messgenauigkeit des N-Testers bleibt freilich weiterhin die Erfahrung des Landwirtes bei der Interpretation der N-Tester Messwerte für den Erfolg in der Düngung maßgebend. Faktoren wie Witterung, Wasserversorgung und nachlieferbarer Stickstoff müssen bei jedem Einsatz ergänzend berücksichtigt und beurteilt werden.


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Autor: Johannes Paar Veröffentlichungsdatum: 02.05.2008 12:41
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