Gebrauchtmaschinen: 18405, Termine: 93, Kleinanzeigen: 1783 / 1, 25032 reg. User, online: 32
 
Home Gebrauchte Gebrauchtmaschinen Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
Aktuelle Ausgabe

 weitere Web-Portale
Singlebörse
- Flirttipps
Bücherquelle
Stocker Verlag
Bienenaktuell
Kochenundkueche
Hochzeit

© by Werbeagentur Indesign
with ez.no

 
Schnelle Geburt – gesunde Ferkel
Im Abferkelstall übt die Geburtsdauer einen weitreichenden Einfluss auf Gesundheit und erzielte Leistungen der Tiere aus. Worauf es dabei im Rahmen des Geburtsmanagements ankommt, beleuchtet der nachfolgende Beitrag.
Je schneller die Geburt desto geringer der Sauerstoffstress und desto vitaler die Ferkel.
In der Sauenhaltung bildet das Abferkelgeschehen einen Schwerpunkt des Herdenmanagements. Dies gilt sowohl in arbeitswirtschaftlicher Hinsicht also auch für die erzielten tierischen Leistungen und gesundheitlichen Parameter bei Muttersauen und Ferkeln. Angestrebt werden möglichst komprimierte Abferkelperioden der aufeinander folgenden Sauengruppen sowie eine möglichst kurze Geburtsdauer der Einzeltiere.

Lange Geburtsdauer führt zum Anstieg der Totgeburten
Sauen mit verlängerten Abständen zwischen den einzelnen Ferkelgeburten kommen bei überschweren Partustieren (= gebärende Tiere) häufiger vor. Eine überlange Geburtsdauer führt zum Anstieg der Totgeburten (Tabelle 3). Überdies besteht in den von uns sowie von anderen Autoren untersuchten Schweinezuchten und Ferkelerzeugerbetrieben ein deutlicher Zusammenhang zwischen verzögerten Geburten sowie erhöhtem Anteil von Puerperalerkrankungen (MMA – Komplex) und an Ferkelverlusten. Die enge Verbindung zwischen Geburtsdauer und perinatalen Ferkelverlusten ergibt sich insbesondere aus der Tatsache, dass im Verlaufe der Geburt die zuletzt geborenen Ferkel grundsätzlich und bei verschleppten Geburten in hohem Maße Sauerstoffmangel erleiden.

Fazit
* Die Ermittlung und Dokumentation der Geburtsdauer beim Schwein hat im Ferkelerzeugerbetrieb praktische Bedeutung. Damit können Partussauen mit verzögertem Geburtsverlauf, die für das Entstehen von Totgeburten, Puerperalerkrankungen und Ferkelverlusten prädisponiert sind, erkannt und gegebenenfalls rechtzeitig behandelt werden.
* Die Beurteilung der Geburtsabläufe liefert wichtige Hinweise zur Wirkung betrieblicher Haltungsfaktoren, der praktizierten Sauenernährung und des Herdenmanagements auf das Abferkelgeschehen. Exemplarisch wurde dies am Beispiel der Ca-Versorgung der tragenden Sauen aufgezeigt.
* Wenn verzögerte Geburtsdauer und hohe perinatale Ferkelverluste ein generelles Problem darstellen, kann der dosierte und tierärztlich verschriebene Einsatz von Oxytocin – Präparaten ratsam sein.

Autoren: Dr. Uwe HÜHN, Wölfershausen (D) und DI Johannes HILGERS, Landesverband Rheinischer Schweinezüchter, Bonn (D)




Ihr Landwirt-Probeheft jetzt kostenlos anfordern

Autor: Roman Goldberger Veröffentlichungsdatum: 21.03.2008 11:33
druckendrucken      sendenArtikel weiterempfehlen      zurueckzurück      PDFPDF
 
 
Passwort vergessen
Neu registrieren
Agrarwetter 22.08.2008
Wetter in Österreich
 
Max: 20 °C
Min: 14°C

[ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ] [ Geschäftsbedingungen ] [ Sitemap ] [ Index ] [ Diashow Sitemap ] [ Traktor ] [ Gebrauchtmaschinenmarkt ]
Gebrauchtmaschinen [ Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge ]
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews

Der fortschrittliche Landwirt, Hofgasse 5, A-8011 Graz, Tel: 0 316/82 16 36, Fax: 0 316/83 56 12

Alle Angaben ohne Gewähr - Druck und Satzfehler vorbehalten

redaktion@landwirt.com