|
| Friedrich Averbeck richtete die Fleischrinder. |
|
Hochlandrinder:
Er begann seine Arbeit mit dem Richten der vier Gruppen von Hochlandrindern. Die Gruppe 1 der Stiere 2006/2007 gewann Alfred Aigner aus Höf in St. Michael mit seinem Stier Panther II.Die Gruppe der Kalbinnen 05/07 konnte Züchter Behringer Oliver mit seiner Kalbin EHC Tinka gewinnen. Diese stark entwickelte, harmonische Kalbin hat viel Breite im Rücken, gute Klauen, und eine fließende Bewegung, wie Friedrich Averbeck sie treffend beschreibt.
Siegreich in der nächsten Kalbinnengruppe 07 war Bernhard Pirchners Kalbin Pia vom Froh. Diese Kalbin des Rauriser Züchters bestach durch fließende Bewegung, gute Mittelhand, feste Oberlinie und gute Beckenanlage.
Die letzte Hochlandrindergruppe Kalbinnen geboren 06 konnte nochmals Oliver Behringer aus Namlach bei Winklern für sich entscheiden. Seine EHC Yoghurt verfügt über eine gute breite Vorhand, ein breites Becken, viel Harmonie und insgesamt über eine sehr gute Entwicklung.
Charolais
Die erste Gruppe der Stiere 07 gewann Johann Grassler aus Kienberg, St. Andrä mit dem Bullen Cracmapoul, einem gut entwickelten in bestem Charolais Typ stehenden Troubadour Sohn.
In der nächsten Gruppe der Stiere 07 sind 6 Tiere im Ring. Es setzt sich Stier Richard des Züchters Leitner Johannes, der im Besitz der LFS Alhofen Hunnenbrunn steht, in dieser Gruppe durch.
Die dritte Charolais-Stiergruppe entscheidet der von Josef Schmölzer aus Strassburg gezogene Stier Haso aus Habit für sich. Er ist harmonisch, gut entwickelt, ein Prachtkerl, wie Preisrichter Haberbeck ihn bezeichnet. Der Stier steht derzeit im Besitz der LFS Althofen Hunnenbrunn.
Die vorletzte Charolais-Stiergruppe gewinnt der von Gerhard Zarfl aus Lading gezogene Stier Necolo aus Nagano. Dieser Stier ist ein hervorragender Typbulle, mit viel Ausstrahlung,, guten Fundamenten, einer schönen Innenkeule und einer festen Schulter.
Die letzte Gruppe gewinnt der Stier Yuppie, ein Theo Sohn, von Mandler Josef aus Greifenburg. Yuppie ist harmonisch und gleichmäßig, aber nicht so extrem bemuskelt und entwickelt wie die Stiere in der Vorgängergruppe.
Die erste Kalbinnengruppe gewinnt Kalbin Lobelie von Johann Ebner aus Himmelberg. Dieses gut entwickelte und harmonische Tier zeigt sich sehr fließend mit guten Übergängen und einer guten Länge.
Die nächste Gruppe kann die Kalbin Bretagne des Züchters Zarfl Gerhard aus Lading für sich entscheiden. Bretagne ist das, was man sich unter einer Charolaiskalbin vorstellt, beschreibt sie Friedrich Averbeck kurz und treffend.
Aus der letzten Gruppe von 6 Kalbinnen aus den Geburtsjahren 05/06 geht das Tier Betula aus Horace von Ebner Johann aus Himmelberg.
Angus
Hier messen sich 5 Stiere im Ring. Drei rote Angus vom Kärntner Andreas Privasnig und zwei schwarze Angus von Fred Zehentner und Dani Wintereder aus Niederösterreich. Es gewinnt Boa JACK der Familie Zehetner; ein gut entwickelter Bulle mit gutem Becken, nicht allzu stark bemuskelt aber sehr harmonisch, vor dem roten und ausgeglichenen Stier Gustav.
Fleckvieh Fleisch
Vier Kalbinnen bilden diese Gruppe. Es gewinnt die Kalbin Helma der Landwirtschaftsskammer Kärnten. Sie ist ein Basti ( aus Baron) Tochter und besticht vor allem durch gute Entwicklung, feste Oberlinie und gute Mittelhand.