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Schweinemast: Wo lassen sich Kosten reduzieren?
Die Futterkosten sind sowohl für Ferkelerzeuger als auch für Mäster extrem gestiegen und machen momentan eine vollkostendeckende Produktion unmöglich. Dieser Beitrag präsentiert einige Vorschläge zur Kostensenkung, die sich mit mehr oder weniger Aufwand am Mastbetrieb umsetzen lassen.
Futterverluste können teilweise ein beträchtliches Ausmaß annehmen. Alle Automaten können an den „Wühldrang“ der Schweine angepasst werden.
Die Ergebnisse der in Arbeitskreisen organisierten Schweinemäster zeigten in den vergangenen Jahren, dass das bessere Viertel der Betriebe einen um gut 17 Euro höheren wirtschaftlichen Erfolg (= direktkostenfreien Leistung) aufweisen können als die schwächeren Betriebe. Mit der direktkostenfreien Leistung sind alle Kennzahlen sowohl auf Kosten als auch auf Erlösseite beschrieben, deren Zusammenspiel sich geldmäßig schlussendlich auswirken. Die Aussage lautet: Preisliche Rahmenbedingungen sind für alle gleich, Unterschiede lassen sich durch betriebliches Management (Futterpreis, Medikamentenkosten) im Stall und im Büro und durch Leistungsvorteilen (bessere Futterverwertung, höheres Schlachtgewicht) erklären.

Futterkosten
Der Futterpreis ist für rund ein Viertel des Unterschiedes in der direktkostenfreien Leistung verantwortlich. Denkbar ist, dass erfolgreichere Betriebe Vorteile beim Ausnutzen von Mengenrabatten, und eines „vorausschauenden“ Futterzukaufs unter Einbeziehung von Lagermöglichkeiten und der eigenen Fruchtfolge hatten.
Tatsache ist jedenfalls, dass ein großer Teil der wirtschaftlich stärkeren Betriebe Phasenfütterung praktiziert. In der momentanen Futterkostenlage ist dies eine notwendige Maßnahme, zumal sich jedes eingesparte Kilogramm Sojaschrot und Mineralfutter rechnet.

Fazit
Möglichkeiten zur Kostensenkung in der Mast gibt es! Im offenen Gespräch mit Tierarzt und Berater, ergänzt mit der Meinung von Berufskollegen müssen für den Betrieb passende Punkte fixiert und dann konsequent in die Tat umgesetzt werden. Oberste Priorität hat natürlich der Überblick über den Gesamtbetrieb! Hier bestehen beim österreichischen Familienbetrieb mit großteils eigener Futtergrundlage und eigenen Arbeitskräften Vorteile.

Autor: Johannes MAYER, LK Niederösterreich, St. Pölten


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Autor: Roman Goldberger Veröffentlichungsdatum: 21.02.2008 15:35
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