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CCM Fütterung bei Zuchtsauen
Körnermaissilage ist Hauptfutterträger der hiesigen Mastschweineproduktion. In der Ferkelproduktion wird das betriebswirtschaftlich und ernährungsphysiologisch interessante Futtermittel selten angewendet. Dabei ist es unter bestimmten Voraussetzungen durchaus empfehlenswert.

In der Säugephase sollte CCM nur zur Anfütterung verwendet werden. Später und in der Absetzphase ist der Einsatz eines energetisch hochwertigeren Spezialfutters notwendig.
Die Fütterung stellt in der modernen Schweineproduktion nicht nur den wesentlichsten Kostenfaktoren dar, sondern hat größten Einfluss auf die Leistung. Im Bereich der Schweinefütterung werden in Österreich zirka 90 % des Futters (~ 2 Mio. Tonnen) am Hof auf Basis wirtschaftseigener Grundfuttermittel hergestellt. Vor allem die Energieträger Mais und Getreide werden am eigenen Betrieb erzeugt, was vom Landwirt großes Wissen um die Erzeugung, Lagerung und richtige Beurteilung des Futterwertes erforderlich machen. Dieser Futterwert setzt sich aus folgenden Faktoren zusammen:
· Nährstoffe (Rohprotein, Rohfaser, Energiegehalt, Mineralstoffe,…)
· Unverdorbenheit (Bakterien, Hefen, Pilze,..)
· Schmackhaftigkeit
· Toxinfreiheit (DON, Zearalenon)

Laktierende Sauen
Eine der größten Herausforderungen stellt die leistungsgerechte Nährstoffversorgung der laktierenden Sau dar. Dabei steht die ausreichende Energiezufuhr im Mittelpunkt. In dieser Hinsicht ist beim Einsatz von Mus zu trachten, dass eine Energiedichte von mind. 13 MJ ME/kg Futter erreicht wird, um eine ausreichende Aufnahme sicherzustellen.
Der Energiebedarf in der Säugezeit liegt 3 – 4 x über jenem der Tragezeit. Bei einem Wurfzuwachs von 3 kg/Tag und einer Ferkelzahl von 12 Ferkeln pro Wurf, liegt der Energiebedarf der Sau im Durchschnitt bei ca. 105 MJ ME pro Tag über 28 Säugetage. Um diesen Energiebedarf zu decken, wäre eine Futteraufnahme von über 8 kg Säugefutter (13 MJ ME/kg) pro Tag notwendig, was in der Praxis unerreichbar ist.

Fazit
Der Einsatz von Körnermaissilage ist sowohl aus ernährungsphysiologischer, als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein empfehlenswertes Verfahren in der Fütterung von Zuchtsauen und Aufzuchtferkeln.

Autor: Dr. Wolfgang SCHAFZAHL, Tierklinik St. Veit


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Autor: Roman Goldberger Veröffentlichungsdatum: 25.01.2008 11:28
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