Mit rund 1500 Fachbesuchern, darunter vielen kaufinteressierten Landwirten aus Nah und Fern, stellte diese Messe trotz widriger spätwinterlicher Wetterlage alle Verantwortlichen, sowie die Züchter und Ausstellerfirmen gleichermaßen zufrieden. Stellvertretend für die große Zahl an Besuchern haben wir drei Personen zum Interview gebeten:
Valentin Waldhauser aus dem Bodental bei Ferlach:
Ich bin selbst Mutterkuhhalter auf Basis Fleckvieh mal Charolais. Daher schaue ich mir solche Züchterevents gerne an. Es gibt nämlich binnen weniger Jahre immer wieder gewaltige Neuheiten in der Zucht. Und da für die Mäster nun einmal das Fleisch wichtig ist, hat das Charolais-Rind bei uns auch diese große Verbreitung. Die Rasse ist sehr wirtschaftlich. Ich finde, die Kärntner Rinderzucht ist wie ein interessanter Roman, in dem man gerne liest.
Harald Pichler, Lebensgemeinschaft Wurzerhof:
Wir sind hier, weil wir auch als Blondviehzüchter ausstellen. Ich bin gerne hier, weil es Spaß und Freude macht, so viele Tiere zusammen auf einem Fleck zu sehen. Die Rassevielfalt ist hier in St. Donat beachtlich und erlaubt gute Vergleiche der Tiere und Rassen untereinander. Wir sind froh, ein solches sympatisches Vermarktungszentrum wie St. Donat in unserer Nähe zu haben. Der Platz hier ist zentral und für alle gut zu erreichen.
Edmund Auer aus Micheldorf bei Hirt
Ich bin selbst Bauer und brauche demnächst einen neuen Stier. Daher würde ich hier in St. Donat gerne einen Charolais-Stier ersteigern. Vor drei Jahren habe ich schon einmal einen Stier gekauft, der mich nicht enttäuscht hat. Die Bewertung des Viehs durch die Fachleute erlaubt einen guten Einblick, was man wirklich unter Qualität verstehen darf.