Der Vortrag von DI Franz Xaver Hölzl von der Landwirtschaftskammer Oberösterreich hatte ein grundlegendes Problem: Wachsende Veredelungsbetriebe stoßen immer wieder an die gesetzlich geregelten (CC) oder freiwillig auferlegten (ÖPUL) Stickstoff Obergrenzen.
DI Franz Xafer Hölzl erklärte, welche Regelungen nach Aktionsprogramm und ÖPUL 2007 auf die Bauern zukommen.
Durch die Novelle 2006 zum österreichischen Aktionsprogramm und dem ÖPUL 2007 gelten neue Berechnungen. In anschaulichen Beispielsrechnungen führte der Referent das Publikum in dieses Thema ein. Denn in der Landwirtschaft sollen möglichst alle Mittel angewendet werden, um zum Ende der Vegetationsperiode, das ist zugleich der Beginn der Sickerwasserperiode, die Böden möglichst frei von Frachten insbesondere von Nitrat-Stickstoff zu halten.
Um diesem Grundsatz zu entsprechen ist die mit Abstand wichtigste Maßnahme ein ausreichender Lagerraum für Wirtschaftsdünger. Nur so ist ein optimiertes Wirtschaftsdüngermanagement möglich. Und nur bei optimaler Ausbringung der Wirtschaftsdünger können trotz strenger N-Obergrenzen gute Erträge erzielt werden.