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Schweinefachtag Hatzendorf, 7. Februar 2007
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Der Bauer als Energiewirt oder Veredlungsproduzent?
DI Roger Fechler von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zeigte auf, dass mit Beginn dieses Jahrtausends ein deutlicher Trend in Richtung erneuerbare Energien feststellbar ist.
DI Roger Fechler erklärte die wirtschaftlichen Folgen der Konkurrenz zwischen Veredlungs- und Energiewirtschaft
Erneuerbare Energien bieten gute Möglichkeiten für die Landwirtschaft, Einkommen zu schaffen und Kosten zu senken. Bei Investitionen in diesem Bereich ist zu beachten, dass dieses Geld der Betriebsentwicklung in den klassischen Produktionsrichtungen fehlt.

Biogasanlagen haben einen nicht unerheblichen Flächenbedarf und stehen damit in Konkurrenz zur Viehhaltung. Die Rendite hängt im Wesentlichen von den Substratkosten, den Kosten der Gärresteentsorgung und dem Wärmekonzept ab. Steigende Substratkosten fordern ein ausgeklügeltes Wärmenutzungssystem. Ab einer Größe von 1 Megawatt sind Degressionseffekte erzielbar.

Bei Windkraft und Fotovoltaik ist ausschließlich mit Kapitaleinkommen zu rechnen, da diese Verfahren den Faktor Arbeit nicht beanspruchen.

Gut aufgestellte Veredlungsbetriebe mit überdurchschnittlichen Leistungen sollten ihre Investitions- und Wachstumschancen im vorhandenen Betriebszweig sorgfältig prüfen, ein klares Ziel festlegen und den Weg dorthin strategisch planen. Ferkelerzeuger sollten ihren stärksten Trumpf, nämlich ihr Know-How in der Ferkelproduktion, ausspielen und insbesondere in diesem Bereich weiter wachsen!

Entscheidend für eine erfolgreiche Betriebsentwicklung ist nicht in erster Linie der Betriebszweig, sondern das produktionstechnische und unternehmerische Können des Betriebsleiters.

Präsentation


Autor: Roman Goldberger Veröffentlichungsdatum: 08.02.2007 12:34
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