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Der Bauernsprecher hilft!

Milchquotenbörse?
Braucht Österreich eine eigene Milchquotenbörse?

Autor: Hans Meister Veröffentlichungsdatum: 28.06.2005 11:48
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[ 14.07.2005 03:23 ]
walterst
>
Volle Zustimmung, Hans K.!

Kennst wen, der ausreichend gute Politik für Milchbauern aller Größenklassen macht?

Grüße, Walter. (Krabbler)
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[ 11.07.2005 06:44 ]
theres
> Ich denke ähnlich,
um wieder in Zukunft einen kostendeckenden Milchpreis zu erwirtschaften müssen wir uns darüber im klaren sein, dass Überschüsse den Preis nach unten drücken.
Wir haben auf der einen Seite bei den Quoten und den zuzukaufenden Betriebsmitteln einen freien Markt und auf der anderen Seite bei unserem Verkaufsprodukt, der Milch einen regulierten Markt.
Wenn wir es nicht schaffen, diesen regulierten Markt wenigstens mit weniger Milch zu bedienen, werden die Preise weiter nach unten fallen,
das ist politisch gewollt.
Aber da Milch weltweit eher knapp ist, wäre die Menge, die wir zurückfahren müssten, gar nicht so gross.
Aber Bauern unter einen Hut zu bringen,
hoffentlich stimmt ein altes Sprichwort nicht:
Wenn man 3 Bauern unter einen Hut bringen will, dann muss man 2 erschl.....
Aber noch etwas zum Thema - ich überlege mir die ganze Zeit, wie wir es schaffen könnten, dieses hochwertige Lebensmittel Milch wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Die Finnen schneiden bei den PISA-Studien sehr gut ab,
mann sollte sich den dortigen Milchverzehr genauer anschauen,
in England wurde in einem Internat einer Gruppe Kinder ein Glas Milch täglich gegeben, die andere verzichtete darauf.
Nach kurzer Zeit waren klare Unterschiede feststellbar, die Gruppe der mit Milch versorgten Kinder war geistig viel wacher, aufgeschlossener, hatte eine bessere Körperhaltung.
Hätte ein anderes Nahrungsergänzungsmittel aus den Fabriken der Nahrungsmittelindustrie solche Wirkungen auf unsere Kinder,
würden die Eltern en Mass ihren Kindern dieses Mittel kaufen,
aber so ist es halt nur die billig verramschte Milch-
was billig ist - ist nichts wert.
frdl. Gr.
regi


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[ 11.07.2005 08:45 ]
> Mit der Problematik der Quoten stimme ich völlig überein. Zu bedenken ist aber trotzdem, dass derzeit noch kein freier Markt, sondern ein Interventionssystem dem Preis regelt.
Die Quoten haben 2 Seiten. Zum einen beschränken sie die Angebotsmengen, zum anderen animieren sie die Betriebe, diese auch zu liefern, auch wenn die Kostendeckung mager ist.

Die derzeitige EU_Milchpolitik mit ständig sinkenden Interventionspreisen zielt sowieso darauf ab, die Preise auf ein Niveau zu drücken bei dem jeden egal ist, wenn auf einmal die Quote aufgehoben wird. Unfair ist es nur, weil die Betriebe sich nicht darauf einrichten können - die die wollen, müssten teure Quoten kaufen, wenn man nicht mitspielt, zielt es auf ein langsamens Sterben hin.
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[ 04.07.2005 19:39 ]
ede_1
>
also karli du hast nicht ganz recht-----du schreibst bezug nehmend auf zu hohe quotenkosten vom milchpaket und von der nicht zustandegekommenen quotenbörse.........das einzige was diesbezüglich hilft sind nicht höhere sondern niedrigere erzeugerpreise.damit fällt die bereitschaft für hohe quotenpreise
mfg
ede
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[ 01.07.2005 12:33 ]
Lieber Hans,
ich seh es auch so, dass die Quote - sinnvollerweise - bald mal fallen wird. Die Quote behindert die guten und schützt die sagen wir mal weniger guten. Wer also viele kleine Krabbler will, ist für die Quote, wer eine starke Landwirtschaft will, ist dagegen.
Die Quotenbörse halte ich für eine gute Einrichtung, weil es dem Marktgeschehen näher kommt als die Quotenschnäppchenjägerei unter der Hand. Jeder hat die gleichen Chancen, es ist transparenter als das bisherige System. Und es bringt mehr Managementdenken in unsere landwirtschaftlichen Gehirne. Eine Börse ist ein modernes, schnelles Marketinginstrument. Sollten auch wir Landwirte stärker nutzen. Aber viele von uns sind ja so der Tradition verhaftet und schauen mit ihren Scheuklappenblick nur nach hinten, dass sie die Chancen vorne gar nicht erkennen.
Ich jedenfalls jage keiner Quote mehr hinterher, wenn ich aber irgendwo billig welche kriege, schlage ich zu, und ich glaube, dass mir die Börse zu mehr Markttransparenz verhilft.



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